HMS Granado – Mörser Ketsch von Shipyard Kartonmodell in 1:96

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    • Hallo Fritz

      Unglaublich, Dein Bautempo! Wie gern wäre ich in Mespelbrunn dabei und würde die Granado 1:1 bewundern...
      Aber vielleicht ergibt sich ja sonst mal eine Gelegenheit!
      Sieht auf jeden Fall einzigartig aus, hervorragende Takelarbeit!

      Freundliche Grüsse und viel Spass am Wochenende
      Peter
      Denken ist wie googeln, nur krasser denk1

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • Liebe Freunde,

      da mir das Kleedegarn, ich verwende Gütermanns Nähseide, zur Neige ging, musste ich dieses schnell nachordern, da man bei uns dieses nicht bekommt und die Alternative relativ fusselig war, die Reihenfolge etwas ändern. So ging es nun an die Püttingswanten zunächst vom Besanmast. Für dies Wanten hatte ich noch genug Garn zum Kleeden. Zunächst wurde die Wurst erstellt, bis zu der die Püttingswanten nach unten gingen. Diese erstellte ich einem etwas dickeren gekleedeten Garn. Oben in die Püttingswanten wurden kleine Haken (aus den Ätzteilen von dafi) eingebunden. Diese wurden oben in die Ringe an den Jungfern der Mars eingeklinkt und unten wurden sie im Bereich der Wurst an den Wanten befestigt. Ich habe zunächst am Besanmast begonnen. Fertig angebracht sah dieses nun so aus.





      Natürlich auch wieder in der Übersicht.



      Gruß
      Fritz
    • Hallo Tommi,

      bezüglich der Taljen gebe ich Dir Recht. Ich habe diese auch bei der San Felipe fast alle mindestens 3x neu gemacht. Aufden Marsen muss ich dieses wohl bevor ich die Webleinen dort anbringen. Bei den Pardunen werde ich erst später tätig werden, da dise noch häufig im Wege stehen und sonst viele Male an die Reihe kommen.

      @ Christian , Hardy und Norbert habt wieder Vielen Dank für die ja 2 !

      Gruß
      Fritz
    • Doch nun ging es an das Knüpfen der Webleinen. Diese waren mit Hilfe des Webleinenstegs an die jeweiligen Wanten gestroppt. Wie dieser Steg aussieht zeigt das nächste Bild.



      Die Webleinen waren ca. 12 mm stark und hatten einen Abstand von ca. 40 cm. Infolgedessen habe ich Garn der Dicke 0,1 mm genommen, der Abstand wurde bei mir aber mit 5 mm festgelegt, da mir 4 mm für den Überblick zu fisselig wirkte. Dafür wurde eine Schablone gezeichnet, die hinter den Wanten provisorisch befestigt wurde. Jetzt ging es an das Knüpfen.
      Wie das im Überblick aussah, zeige ich Euch hier. Es sind schon einige Bahnen fertig.



      Gruß
      Fritz
    • In der Folge möchte ich Euch zeigen, wie dafür der Faden geführt wurde. Die Bilder sind etwas von unten nach oben und schräg geschossen, daher stimmt der Verlauf der Lilien nicht mit der Schablone überein. Er wurde jedoch laufend überprüft und sah einigermaßen korrekt aus.











      Als letztes wurden die Knoten mit einen kleinen Tropfen Weißleim gesichert.

      Gruß
      Fritz
    • Hallo Fritz,

      ich durfte ja Deine Supersegelmodelle live in MSP bewundern - es ist einfach genial, was Du da so als Seglermodell hinzauberst..... oh1

      Da passt die Mörserketsch dazu - sieht einfach nur "voll krass" aus (wie sich die heutige Jugend wohl ausdrücken würde)...

      Servus
      hvt
      Römischer Militärschriftsteller Flavius Vegetius Renatus (um 400 n. Chr.) im Vorwort zu Buch III seines De re militari:
      "Qui desiderat pacem, bellum praeparat“


    • Hagen von Tronje wrote:

      sieht einfach nur "voll krass" aus (wie sich die heutige Jugend wohl ausdrücken würde)...
      Ey voll fett, Brudi!

      Webleinen, die Meditation der Schiffle-Bauer. Sieht fantastisch aus!

      LG Peter
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    • Peter_H wrote:

      Hagen von Tronje wrote:

      sieht einfach nur "voll krass" aus (wie sich die heutige Jugend wohl ausdrücken würde)...
      Ey voll fett, Brudi!
      Webleinen, die Meditation der Schiffle-Bauer. Sieht fantastisch aus!

      LG Peter
      in der schweiz wird sogar aus dem BRUDA ein BRUDI happy1

      Mach feinheiten des dialeks kann eben nichts ausrotten!! Wie schön!!!

      Lg toby


      There is a joy in madness only mad man know.
    • @ Hagen und Peter: so jung bin ich halt auch nicht mehr, dass ich diese jugendliche Sprache so gut beherrsche! Danke für Eure Schreiben!

      @ Stephan: Ich hab mir gedacht, dass es doch ganz interessant sein kann, zu zeigen wie man so an die 500 Knoten anbringt.

      @ Freto: die ersten Ansätze dieser Sprache höre ich inzwischen auch in meiner Familie!

      Gruß
      Fritz
    • Zunächst einmal Uwe F. und natürlich auch SchnippSchnapp für seinen vielen, vielen LIKES einen recht Herzlichen Dank!

      Hallo Freunde,

      Zurück von meinem Kurzurlaub habe ich mich daran gesetzt, die restlichen Webleinenknoten der Wanten zu erstellen. Natürlich wurde wieder eine Schablone benutzt und zunächst wurde die der Großstenge erstellt.







      Gruß
      Fritz
    • Hallo Fritz

      Der meditative Teil des Baues ist vollbracht. Die Wirkung grandios!
      Es ist schon jedes Mal unglaublich, welche Wirkung ein Modell von dieser Grösse schon während dem Bau entwickelt!
      Ich glaube, das ist wohl die Faszination an diesen Segelschiffen.

      Freundliche Grüsse
      Peter
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    • Webleinen fertig? Och, dann ist ja der ganze Spaß schon vorbei, jetzt kommt doch nur noch Kleinkram. zunge 3

      Der Bonden macht nur Spaß. grins 3 Nachdem ich ja dein Schiffchen in Mespelbrunn persönlich kennenlernen durfte, habe ich eine noch bessere Vorstellung davon, was da jetzt auf deiner Helling zu sehen ist.
      Dann mal los, das laufende Gut wartet! Oder, wie der gute Jack Aubrey regelmäßig zu sagen pflegt: Wir haben keine Minute zu verlieren! frech 1

      Im Bau: HMS Mercury
      Für eure Schnippel- und Klebepausen: www.karton-im-wind.de welcome1
    • @ Tommi: Tja, es waren schon eine Menge Knoten! Allerdings nicht so viele wie nei der San Felipe.

      @Peter: Ja die Wirkung ist schon jetzt nicht schlecht!

      @ Bonden: Mit den Kleinigkeiten habe ich mir ein wenig Zeit gelassen!

      @ Christian: Die Takelage macht mir auch am meisten Spaß!

      Den Likern ( Uwe F., SchnioppSchnapp, Alex, Hardy, Piedade 73, AnobiumPunctatum, Scorpion1063, Stephan, Didibuch, Heros) wenn auch recht spät (s.u.) einjen recht Herzlichen Dank!

      Gruß
      Fritz
    • So liebe Freunde,
      Nach einer Pause bedingt durch die mich eingebremst haben, so hatte ich einen schlimmen Fahradsturz, der mit erheblichen Knochenbrüchen im Bereich des Schädels einherging, soll es nun weiter gehen. Diese Knochenbrüche konnten glücklicherweise durch eine 6 Stunden dauernde Operation durch 2 chirurgische Disziplinen behoben werden und so geht es mir inzwischen recht gut. So kann ich Euch heute die ersten Ergebnisse im Fortschritt meines Bauberichtes hier zeigen Zunächst mussten einige Kleindinge vorbereitet werden. Als erstes musste einige Belegmöglichkeiten für das laufende Gut noch geschaffen werden. Dieses geschah zunächst einmal durch Belegnägel





      als auch durch Klampen an der inneren Bordwand, wobei ich Teile von Master Korabel (gleiche Hersteller, wie meine Blöcke) verwandt habe.





      Gruß
      Fritz
    • Hallo Fritz

      Ich bin froh und dankbar, dass es Dir wieder soweit besser geht, dass Du nun auch wieder Deinem Hobby fröhnen kannst!
      Ich freue mich wirklich, wieder von Dir zu lesen!

      Hier wird es ja wieder richtig fitzelig, klasse! DAs sieht alles äusserst filligran und akkurat aus!

      Weiterhin gute Besserung!

      Freundliche Grüsse
      Peter
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    • So, liebe Freunde,

      Während dieses aushärtete bin ich daran gegangen die Großrah, die ja wieder fertig gedreht von Shipyard vertrieben wurde, vorzubereiten. Sie wurde also zunächst gestrichen. Als Vorbild diente mir einerseits der Schrage und zweitens AotS Band der Granado. Es wurden zunächst die Springpferde hergestellt. Diese erhielten auf einer Seite Kauschen, die ich mir aus Messingrohr selbst geschnitten habe. Fertig sahen diese nun so aus.



      Dann wurden diese an der Rah befestigt. Die Länge betrug 9 mm, da der von Mondfeld diese im Original mit der Länge von 0,9 m auswies.





      Dann wurden die Springpferde befestigt, indem ich das Eine Ende jenseits der Mitte befestigte, das lose Ende durch die Kauschen zog und nahe dem Ende wurde das Garn wieder befestigt. Damit die Fußpferde schön steif bleiben habe ich sie anschließend mit Sekundenkleber gefestigt.



      Gruß
      Fritz
    • Hallo Fritz,

      das "Gefällt mir" gilt deinen Baufortschritten und nicht deinem schweren Unfall. ich freue mich, dass Du wieder auf den Beinen bist und die Kraft hast, weiter Deinem Hobby nachzugehen. Weiterhin gute Besserung
      tschö1 Christian

      "Behandle jedes Bauteil, als ob es ein eigenes Modell ist; auf diese Weise wirst Du mehr Modelle an einem Tag als andere in ihrem Leben fertig stellen."
    • @ Heinrich: Ich hoffe, dass Du sie so schnell nicht wieder vermissen mußt! Die Genesung geht ganz gut voran! Insgesammt hatte ich bei dem Unfall ein Riesenglück, es hätte viel, viel mehr passieren können! Zudem waren die beiden Oparateure einsame Spitze!

      @ Christian: Ich habe es auch so verstanden! Ansonsten siehe oben in diesem posting!

      @ Roland: Feinmotorik ist wie auch so ziemlich alles weitere schon recht in Ordnung! Ich habe zwar nun einiges an Metall im Kopf und die Brüche müssen noch vollständig ausheilen.

      Viele Grüße
      Fritz
    • Ahoi Fritz,

      meine üblichen Meckereien spare ich mir mal an der Stelle - das weißt du ja selber, dass man besser keine Fahrradunfälle bauen sollte. Und offenbar haben nicht nur Kinder und Säufer, sondern auch Kartonmodellbauer einen Schutzengel - was ein Glück auch! daumen1

      Und um es mit Wilhelm Busch zu sagen:
      6 Wochen war der Fritze krank,
      jetzt baut er wieder. Gott sei Dank! frech 1

      Weiterhin gute Besserung! Und schön, dass es hier wieder in gewohnter Qualität weitergeht. ja 2

      Im Bau: HMS Mercury
      Für eure Schnippel- und Klebepausen: www.karton-im-wind.de welcome1
    • Hallo Fritz,

      dass es eine so lange Pause gab, ist mir gar nicht aufgefallen, da die Nibelungen wieder unterwegs waren. Aber der Grund für die Pause war ja nicht erfreulich - um so mehr freut es mich, dass es Dir offenbar bereits wieder halbwegs gut geht und ich hoffe, dass Du bald wieder vollständig b.v. bist (= bastelverwendungsfähig grins 2 )!

      Servus
      hvt
      Römischer Militärschriftsteller Flavius Vegetius Renatus (um 400 n. Chr.) im Vorwort zu Buch III seines De re militari:
      "Qui desiderat pacem, bellum praeparat“


    • Der nächste Schritt bestand darin mir Gedanken über die Segel zu machen. Wie bereits bei meinen letzten Segelschiffen habe ich als Material wieder das Japanpapier mit 21 g Dicke gewählt. Diese muss zunächst mit Tee gefärbt werden.



      Danach habe ich vor die Segel wieder mit Hilfe meines Tintenstrahldruckers zu bedrucken. Hier zeigte sich ein Problem. Bei diesem alten Bogen hatte Shipyard die einzelnen Segel teils ineinander gedruckt. So konnten diese Schablonen nicht einfach eingescannt und dann auf das Japanpapier gedruckt werden.



      Also das Ganze einscannen, das Ganze in Photoshop elements die Linien der Nähte innerhalb der Segel, aus denen andere ausgeschnitten wurden, zunächst zu entfernen und dann neue Nähte zu zeichnen und diese einzelnen digital ausgeschnittenen Segel auf eine neue Druckebene zu transportieren. Da ich diese neu geschaffenen Segel zunächst aus den auf normalen Papier gedruckten Segel ausgeschnitten und angepasst hatte, stellte sich heraus, dass die angebotenen Segel für bein schiff zu groß waren. Also mussten sie noch angepasst werden. Diese angepassten Segel zeige ich Euch nun hier.


      Auf dem gefärbten Japanpapier sehen sie nun so aus. Ich habe Euch hier nur Beispiele gezeigt.


      Gruß
      Fritz