HMS Granado – Mörser Ketsch von Shipyard Kartonmodell in 1:96

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    • So,

      als ging es von Neuem los. Zunächst wurden die Teile wieder zusammengefügt. Sicher fällt Euch auf, dass ich den hinteren Teil des Schanzkleides vergessen hatte (siehe Pfeil). Ohne diese hatte sich die Bordwand in keinerlei Weise anpassen lassen.





      Mit diesen Teilen ging die Anpassung perfekt von der Hand
      .







      Der Himmel weiß, wie mir eine solche Fehlleistung passieren konnte.


      Gruß

      Fritz
    • Servus Fritz,

      auf deiner Werft geht es schon wieder voll zur Sache! oh1

      Das Deck sieht prima aus und deine Mühe, die Textur zu ändern, hat sich mehr als bezahlt gemacht. Der Rumpf sieht auch super aus Mit der Balsaunterlage wird sich die Beplankung sicher schön an die Form anschmiegen. beifall 1

      Da mir die kleineren Schiffe besser gefallen als die großen Linienschiffe, freue ich mich auf alles was noch kommen wird! freu 2
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

      Optimismus ist die Kunst, mit dem Wind zu segeln, den andere machen.
      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

      Buddys Kartonuniversum
    • Servus Fritz,

      ist es der Perspektive der beiden letzten Fotos geschuldet, oder liegt das Achterdeck in der Längsachse schief? verlegen1
      Die Linien der Planken fluchten nicht mit dem Hauptdeck und der Back.

      Liebe Grüße

      Wiwo

      Ergänzung:

      Die Linien auf der Back drehen nach rechts, die Linien am Achterdeck drehen nach Links.
      Das ist mir beim nochmaligen Ansehen der Fotos aufgefallen.

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle


      "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"
      Fritz Grünbaum, 1934
    • @ Bonden: Ich kann dich beruhigen. Das sieht wohl nur aucf den Buldern so aus. Ich habe mir das Originalm9odell angesehen, es bestehen keinelei Wellen. Vielleicht entsteht der Eindruck auf den letzten beiden Bildern durch die gerillten Plankenstöße.

      @ Wolfgang (Wiwo1961): Als erstes das Schiff hat schräg gelegen. Auf dem ersten Blick findet sich keien Abweichung der Flucht. Wenn man allerdings ein längeres Lineal an den Planken der Back anlegt, kann man eine minimale Abweichung erkennen. Ich werde es aber so lassen, da eine Demontage des Backdecks sicher nicht mehr ohne Schaden abliefe!

      @ Tommi: Tja, da hast Du recht. Ich habe aber fast 8immer den halben Nachmittag für mein Bauen und beim jetzigen Wetter, macht es Spaß auf der Terasse zu bauen.

      Gruß
      Fritz
    • Servus Fritz,

      da bin ich beruhigt! frech 2
      An diesem Beispiel sieht man deutlich wie sehr Objekte auf Fotos durch Perspektive und Optik verzerrt werden können.

      Gutes Gelingen weiterhin!

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
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      Fritz Grünbaum, 1934
    • So, Freunde,

      nun ist auf dieser Ebene nur noch der Verschluss am Heck und die Anbringung des Schanzkleides auf der Back zu tätigen. Die Teile dafür mussten verdickt werden 7und zwar in der Regel auf 0,5 mm. Ausnahme war das Teil 20 (auf dem Bild ohne Nummer), diese erhielt eine Dicke von 1 mm.



      Die folgenden Bilder zeigen die Teile fertig angebracht. Bei dem inneren Schanzkleid werde ich vor dem Anbringen der 2. Bordwandschicht noch etwas nacharbeiten müssen.



      Bei dem nächsten Bild, Wolfgang ist zu sehen, dass die Flucht der Planken doch ganz gut stimmt.



      Das Heck ist hier zu sehen. Gleichzeitig könnt Ihr sehen, dass noch ein klein wenig Angleichung mit Spachtel am Heck an der Stelle, wo von mir kein Balsaholz – Unterbau erfolgte, notwendig war. Allerdings sind dort noch kleine vorsichtige Schleifarbeiten erforderlich



      Gruß
      Fritz
    • Hallo Fritz,

      da schaut man einmal ein paar Tage nicht zu und schon hast Du das halbe Schiff fertig.
      Nein im Ernst das sieht großartig aus. Bin auf weiteres gespannt.
      Noch eine Frage, was benutzt Du zum spachteln?

      LG Ralf
      Wenn ich mich in meinem Bürostuhl zurück lehne, klappen mir die Augen zu.. Bin ich eine Puppe? kratz1
    • petcarli schrieb:

      da habe ich Euch alle vielen "Like - Vergeber vergessen.
      Hallo Fritz,

      sorry, dass ich oft nur "like", aber ich merke langsam, dass ich mein eigenes Modell vernachlässige und sehr oft die anderen Bauberichte verfolge. Wenn ich immer schreiben würde, müsste ich das selber-basteln wohl aufgeben. Sieh meine Likes doch bitte als Bewunderungs-Mails an. Ich bin hier von so vielen Modellen schwerstens beeindruckt, dass ich am kommentieren dran bleiben könnte (Deine Modelle natürlich eingeschlossen). Ich bin weiter dabei und staune.

      Gruß
      hj
    • @ Ralf: Na, das halbe Schiff ist etwas geprahlt. Zu Deiner Frage: An der Stelle, die Du siehst habe ich Humbrol Modellfiller genommen. Bin dabei aber nicht so ganz glücklich schon wegen der Farbe. Brauzchjt viele Schichten Acrylfarbe um ganz zu verschwinden. Für spätere größere Flecken nehme ich vom Baumarkt Fassaden und Feuchtraumspachtel. Damit komme ich besser klar und bei Verwendung am Unterwasserrumpf hat es zudem schon einer gleblich getatsche Weißfarbe und macht so keine Probleme beim Streichen mit schwefeliger Weißfarbe.

      @ Hagen von Tronje: Du wirst bei Deinem Lob bezüglich ders Rumpfes gleich et6was verblüfft hinsehen.

      @ Tommi: Tja, sie wid auch noch täglich gestillt!

      @ hj.: Mach Dir da mal keine Gedanken. Ich bin zwar nicht so ein grußer Befürworter der Wertung der Like´s, doch merke ich auch manchmal, wie die Zeit bei psten verrinnt!

      Gruß
      Fritz
    • Lieber Freunde,

      als nächstes ging es daran, die zweite Beplankung anzubringen. Diese bestand aus je 2 – 4 Planken im braunen Holzbereich. Hier wurden von mir die Plankenstöße wieder mit der Rillnadel etwas vertieft. Im weißen Bereich wurden auf dem Bogen die Planken nicht auf dem Bogen angezeichnet und so habe ich hier auf das Rillen auch verzichtet. Im gesamten Plankenbereich mussten die Teile auf 0,5 mm verstärkt werden. Die vorbereiteten Planken seht Ihr hier.



      Dann wurden zunächst die Planken a – g an beiden Seiten angebracht. Sie mussten teilweise am Ende angepasst werden.

      Gruß
      Fritz
    • Da der untere Teil des Rumpfes am Ende noch freie Stellen hatte, wurde nochmal die Bauzeichnung kontaktiert und es gibt auf einem der Bögen noch die Teile g – h. Diese wurden nun auch vorbereitet.



      Danach wurden diese nach Anpassung angebracht.

      Als ich nun nach den Kielteilen nachsah kam die große Ernüchterung. Wenn Ihr in den vorhergehenden Veröffentlichungen nach seht, so werdet Ihr bemerken, dass der Mittelspant im Heckbereich eckig ist. Auf den Bildern nach dem Schleifen der Balsaholzfüllung seht ihr aber unten einen abgerundeten Heckbereich. Wie mir dass passiert ist, entbehrt irgendwie meiner Kenntnis. Tja, dann kann man wirklich erkennen,wie es ist, wenn man meint, alles im Griff zu haben. Doch was nun machen? Ich hatte ja natürlich den Originalbogen so verhunzt. Einen Scan zu bauen, kam bei meinen Erfahrungen des Nachdrucks von Scans überhaupt nicht in Frage. Nochmals diesen alten Bogen zu besorgen, erscheint mir äußerst fragwürdig. Vor diesem Berg beschloss ich das gerade erstellte Teil erst einmal ruhen und keine Panik aufkommen zu lassen.

      Gruß
      Fritz
    • Hallo Fritz

      Ach Du sch....ohje! Ja, man kann das auf den von Dir angegebenen Fotos gut erkennen. Ich vermute mal, dass der Grund da zu suchen ist, wo der hinterste Spant deutlich weniger weit in den Kiel hinein reicht, als das auf dem Mittelspant markiert ist.

      edit: Hier noch das Bild, das ich gestern vergessen habe einzufügen...


      Nun ist es natürlich müssig zu fragen, warum. Die Frage ist wohl eher, wie weiter?
      Ich würde versuchen aus dem Scan das abgeschliffene Stück Mittelspant zu nehmen, an der Rundung anzupassen und mit einem guten Kleber anzubringen. Danach mit Spachtel die fehlenden Rundungen nachzuziehen und die Beplankung drüber zu legen. Hier wären sicherlich einige Anpassungen notwendig, die wohl auch kleinste Abweichungen zum Orginal zur Folge hätten. Aber das sieht wohl niemand mehr, wenn das Modell fertig ist!

      Aber der Entscheid liegt bei Dir, ich würde einen Abbruch sehr bedauern!

      Freundliche Grüsse
      Peter
      Das Leben ist ein Geben und Nehmen - Mal übernimmt man sich. Mal übergibt man sich.

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • Moin Fritz,

      so was kann beim Schleifen schon mal passieren, daß man im Eifer des Gefechts des Guten etwas zu viel tut.
      Ich würde einen zum Kiel passenden, schmalen Streifen 160g-Karton schneiden und platt hinten auf den Kiel draufpappen. Die Kanten würde ich mit Sekundenkleber satt stabilisieren, damit sie hart und haltbar bleiben.
      Und auf die so entstandenen, neuen Kanten würde ich die Beplankung stumpf aufkleben und etwas überstehen lassen.
      Da dann im Kantenbereich ein kleinen Hohlraum bleiben würfte, könnte man die Beplankungs-Enden mit einem 2-K-Kleber, der etwas länger offen ist, verkleben. Das füllt die Hohlräume auf und wird hinterher knallhart und sehr belastbar.
      Das Zeug schmiert nur ziemlich, daher ist vorsichtiges, und nur abschnittweises Arbeiten angesagt.
      Also z.B. 2 Planken kleben, versäubern, aushärten lassen, und dann erst die Nächsten einbauen. Dauert zwar etwas, dürfte Deiner Bombarde aber wieder zu einem kantigen Kiel verhelfen.

      Ist aber nur ein Vorschlach und geht auch nur, wen Du das Alles später lackierst!

      lg.
      Tommi
      ....und ab dafür! rollen1
      Vergammelte Werke
    • So Freunde,

      nachdem ich mich erst einmal beruhigt hatte, kam die weitere Überlegung. Tatsächlich hatte ich die Beplankung der zweiten Schicht ausnahmslos mit UHU Flinke Flasche lösungsmittelhaltig geklebt. Also kam die Möglichkeit des Ablösens der beiden unteren Planken mit Aceton evtl. in Frage. Es klappte auch bei der Dicke der Planken erstaunlicherweise ganz gut. Dann kam die Idee, dass das fehlende Teil je lediglich ein Teil von 2mm dicken Karton war. Also alle schön abgemessen auf Finnkarton mit 2 mm Dicke gezeichnet und ausgeschnitten. Dieses Stück Karton angeklebt und mit Sekundenkleber gehärtet und nachträglich zurecht geschliffen ergab das folgende Ergebnis.





      Ihr könnt auf den Bildern erkennen, welche Form der Rumpf bei meinem Fehler hatte.

      Gruß
      Fritz
    • Hallo Fritz

      Na, das ist ja eine astreine OP, die Dir hervorragend gelungen ist und wo wohl niemand mehr etwas erkennen wird!
      Der Rumpf ist zu und sieht wunderbar aus. Man kann bereits einen Segler dieser Zeit erahnen!
      ...und ich kann mich auch wieder entspannt zurücklehnen prost1

      Freundliche Grüsse
      Peter
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    • Hallo Fritz,
      Es freut mich das die OP so gut gelaufen ist, sieht doch wieder prächtig aus. Und Danke für die ausführliche Antwort zum Thema spachteln. Ich habe die Spachtelmasse von Revell benutzt. Die hat eine hellgraue fast weiße Farbe nach dem trocken, sollte bei tieferen Dellen aber auch in mehreren Schichten aufgetragen werden.

      LG Ralf
      Wenn ich mich in meinem Bürostuhl zurück lehne, klappen mir die Augen zu.. Bin ich eine Puppe? kratz1
    • Servus Fritz,

      sauber Behebung des Schleiffehlers.
      Ich meine, handwerklich für dich keine große Sache.
      Im ersten Moment sicher ärgerlich, aber mit der doppelten Beplankung kein Problem betreffend Behebung und Festigkeit.

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle


      "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"
      Fritz Grünbaum, 1934
    • @ Peter: hast Du wae anderes erwartet als dass Du Dich bequem zurücklegen kannst: Da kennst Du meinen Ehrgeiz nicht. So schnell gebe ich nicht auf!

      @ Ralf: Danke! Ich glaube, dass ich es eigentlich auch erst vor hatte den Revel Spachtel zu besorgen.

      @ Tommi: Na klar geht es!

      @ Wolfgang: Was das handwerkliche betrifft hast Du recht!

      @ Bonden: siehe nächstzen Beitrag!

      Gruß
      Fritz
    • So Freunde,

      das Ganze sieht jetzt schon ganz ordentlich aus, doch stören mich die abrupten Übergänge durch die recht breiten Streifen im Bereich des weißen Unterwasserschiffes. Die Frage, die bei diesem Modell bei mir aufkommt, ob ich beim nächsten Modell nicht die einzelnen Planken ausschneiden soll und so das Schiff durch Einzelplanken etwas abgerundeter erstellen sollte. Bei diesem Schiff habe ich es mich noch nicht in dem Bereich getraut, da der weiße Anteil dieser zweiten Beplankung keinen Plankenunterteilung besaß. Um das Ganze aber besser zu gestalten, wurde der braun beplankte Teil der Bordwand mit Tamiya Maskierband abgeklebt. Dann habe ich den schon erwähnten Fassaden- und Feuchtraumspachtel benutzt un den Unterwasserrumpf runder zu gestalten. Nach dem Austrocknen wurde das Ganze beschliffen und anschließen mit gelblich gestaltetem Weiß überstrichen. Nun sieht das Ganz so aus und damit bin ich zufrieden.







      Der jetzige Zustand dürfte eine Grundlage für den Weiterbau darstellen.

      Gruß
      Fritz
    • Nun ja,

      der nächste Schritt sollte den Kiel des Schiffes erzeugen. Die Teile beider Seiten sind auf den Shipyardbögen vorhanden und sollen jeweils mit 1 mm verstärkt werden, so dass nach dem Zusammenbau beider zusammengehöriger Teile ein Kiel von 2 mm Dicke entsteht. Ich habe diese Verstärkung durch Bristolkarton erzeugt, was natürlich das Ausschneiden mit einem Bastelmesser zur Tortur werden ließ. Am Schluss waren jedoch die Teile fertig.



      Nun ging es an das Anbringen und die angepasste Färbung der neu angebrachten Teile des Unterwasserschiffes.





      Gruß
      Fritz