HMS Granado – Mörser Ketsch von Shipyard Kartonmodell in 1:96

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    • Dann war noch die Lafette zu erstellen. Die Teile 92 und 93 waren dafür notwendig. Diese wurden wieder zum größten Teil verstärkt.



      Der Zusammenbau erfolgte gemäß oben gezeigter Bauzeichnung. Die fertig zusammen gebauten Mörser seht ihr hier.



      Die auf dem Schiff befestigten Mörser seht Ihr in meinem Beitrag 194 hier im Baubericht.

      Viele Grüße
      Fritz
    • Moin,

      das kann sich doch sehen lassen daumen1 daumen1 daumen1 Weiter so!!

      @Peter_H: Das Modell im NMM zeigt tatsächlich genau diese Konfiguration der Ankertaue:



      Nicht verwunderlich, da diese Schiffe am Anker liegend verwendet wurden. Man setzte dazu 2 Anker vorn und meistens auch achtern und drehte das Schiff mit deren Hilfe, bis das gewünschte Ziel anvisiert werden konnte.

      LG Alex
    • Hallo Freunde,

      Nun muss ich Euch doch noch etwas sehr Erfreuliches berichten. Ich habe diesen Baubericht auch im Forum für historischen Schiffsmodellbau und Geschichte veröffentlicht. Auf dieser Seite hat mir ein Forumsmitglied einen Link geschickt, der zu folgender Tatsache führte.

      die-kartonmodellbauer.de/index…d6f1a082e36dcd21bb962b127
      Das Ganze war ein gebrauchtes Buch und unwahrscheinlich günstig. Als ich es auspackte, konnte ich auch bei intensiven Suchens, keinerlei Gebrauchsspuren entdecken. Ihr könnt Euch vorstellen, wie groß mein Jubel war!

      Viele Grüße
      Fritz
    • Super ja 2 beifall 1
      Gruß
      hj
      "Wenn jeder Mensch dieser Welt in jedem anderen Land dieser Welt nur einen einzigen Freund hätte, wären Kriege ausgeschlossen"
      (eigene Weisheit)

      (und noch eine)

      "Das Leben ist ein Tauziehen zwischen Guten und Bösen. Wer da sagt 'Was kann ich als Einzelner allein schon tun?', der unterstützt die Bösen, indem er den Guten nicht ziehen hilft"
      und noch eine:
      "Frieden kosten keinen einzigen Cent - aber wer ihn haben möchte, muss in Vorleistung treten"
    • Servus Fritz,

      ehe du fertig bist, muss ich auch noch einmal meinen Kommentar abgeben! augenbraue1

      Es ist einfach unglaublich, mit welcher Geschwindigkeit du die Granado baust. Dazu kommt dieser interessante Baubericht mit seinen vielen, detaillierten Anleitungen und Baubeschreibungen.

      Es begeistert mich immer wieder! cool1

      Mit den vielen Einzelheiten an Deck beginnt die Ketsch zu leben! SUPER! beifall 1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

      Optimismus ist die Kunst, mit dem Wind zu segeln, den andere machen.
      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

      Buddys Kartonuniversum
    • Neu

      So, liebe Freunde,

      Nun ging es langsam an die Kanonen der Breitseite. Sie sollte genauso wie die Mörser lediglich aus gerolltem Papier hergestellt werden. Inwieweit diese dann noch verbessert werden sollte, ließ Shipyard offen. Das Ausgangsmaterial sah also so aus.


      Das sah mir nicht so recht aus und so fielen mir die Kanonen meiner San Felipe ein, die mir sehr gut gefallen hatten. Natürlich waren diese zu groß, doch auf 2/3 skaliert kamen sie wohl hin. Die einzelnern Teile, die ich verwendet habe, seht Ihr hier.


      Der Zusammenbau sollte nach folgender Bauzeichnung erfolgen.


      Doch nun ans Werk. Zunächst wurde das Rohr geformt, dass im Bereich der Rohrwiegen vorher einen beidseitige Bohrung für diese erhielt.



      Dann wurden die hinteren „Bauchbinden“ zunächst darum gewickelt.



      Schließlich noch die vorderen Bänder der Geschützmündung und schließlich hinten noch die Rundung. Leider ist dieses Foto unscharf, doch es kommt mir auf den Fortgang an.



      Dann ist das Geschützrohr bis auf das Anmalen fertig und ich zeige Euch mal den Unterschied zu der Version aus dem Bogen.



      Ich glaube, dass Ihr mein Vorgehen versteht.

      Gruß
      Fritz
    • Neu

      So,

      nun ist noch der Lafette zu fertigen. Diese entsteht aus den Teilen 94.



      Es sind nur die oberen Teile von Nöten und auf dem Bogen vorhanden. Sie sollen auf 1 mm verdickt werden. Damit auch die Rückseite bereits gefärbt ist, verwende ich einen Scan und verdickte beide Seiten auf 0,5 mm. Dann werden die beiden zugehörigen Teile , nachdem die Kanten gefärbt sind, zusammen gefügt.



      Dann werden die Teile zusammengesetzt.



      Jetzt müssen nur noch die Räder montiert werden und dann ist auch dieses Teil fertig.

      Gruß
      Fritz
    • Neu

      Ihr Lieben,

      nun erfolgt der Zusammenbau und dann ist des erste Geschütz fertig.





      Es wird probehalber mal an Ort und Stelle gestellt.





      Der Platz wird sehr eng und so stellt sich die Frage, wie und was baue ich an Kanonentakelung. Das Brocktau sollte es wohl mindestens sein. Dieses müsste aber mit einen wesentlich dünneren Tau erfolgen, als ich bisher dafür genommen habe. Sehr gerne würde ich natürlich den Teil der Takelung bauen, der die Kanone in Stellung führt, für ersteres käme wohl nur 0,4 oder gar nur 0,25 mm Amatigarn in Frage. Dann müsste man die Vorholtakel mit 0,1 mm Garn erstellen. Für Rückholtakel dürfte wohl kein Platz mehr sein.

      Nun meine Frage an die Meister: Was meint Ihr zu dem Problem der Kanonentakel?

      Viele Grüße
      Fritz
    • Neu

      Hallo Fritz

      Die Geschützrohre sehen hervorragend aus! Bei den Lafetten, ähm, wenn ich ehrlich sein will, dann denke ich, dass das noch besser gehen kann, oder?
      Was die Takelung betrifft, so meine ich auch, dass es recht eng aussieht. Die Frage wäre, inwieweit man das ganze vereinfachen kann. Broktau muss sein, da bin ich ganz bei Dir. Auch Dein weiteres Vorhaben finde ich gut. Wie war denn das Rückholtakel im Original, gerade bei der gezeigten Kanone angebracht? Ist da etwas zu sehen in Deinem neuen Buch?
      Ich bin gespannt, wie es weiter geht!

      Freundliche Grüsse
      Peter
      Das Leben ist ein Geben und Nehmen - Mal übernimmt man sich. Mal übergibt man sich.

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
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      Meine versemmelten Werke
    • Neu

      Ich hab das alles erst heute gesehen, und da ich Fritz ja an seinem heutigen Geburtstag versprochen habe, nicht zu meckern, schreibe ich jetzt nichts weiter. grins 2 Ich werde aber auch dem Peter nicht widersprechen... verlegen2
      Zur Geschütztakelung: Ich bin mir sehr unsicher, ob genau an diesem Platz wirklich Geschütze waren, auch wenn die Stückpforte so etwas vermuten lässt. Mir erscheint der Platz, der dem Geschütz für den unvermeidlichen Rückstoß bleibt, zu eng, und da kann auch ein noch so kurzes Brooktau nichts retten. Auch müssten die Sponger und Loader schon recht akrobatisch halb außen an der Bordwand herumturnen, um mit ihren langen Arbeitsgeräten die Kanone auszuwischen und neu zu laden. Aber vielleicht findest ja du dazu etwas im AotS-Band.

      Im Bau: HMS Mercury
      Für eure Schnippel- und Klebepausen: www.karton-im-wind.de welcome1 (Jetzt neu: Reisebericht vom Frühjahrssegeln 2018.)
    • Neu

      Hallo Bonden,

      wahrscheinlich durch Deinen Urlaub und das erhöhte Volumen des Arbeitsaufwandes im Beruf danach hattest Du ja auch wahrscheinlich nicht die Muße, viel Zeit im Forum zu verbringen.
      Was die Stelle der Kanonen seitlich der Bombardenstellungen betrifft, habe ich bisher nichts gefunden. Aber wie Du ja schon festgestellt hast, warum dann die Stückpforte dort.? Ein Fehler von Shipyard? Ich werde noch ein wenig in meinem neuen Buch stöbern und dann später dazu Stellung nehmen.

      Gruß
      Fritz
    • Neu

      Hallo Freunde,

      in den letzten Tagen war ich produktiv und habe mich an die Massenproduktion der 4 Pfund Kanonen gemacht. Es waren insgesamt zehn Stück zu fertigen. Wie die Herstellung dieser Kanonen geschah, habe ich Euch ja oben gezeigt. Nun sind alle fertig geworden und ich kann sie Euch präsentieren.



      probehalber habe ich diese Kanonen mal auf das Schiff gesetzt. Sie sind also noch nicht befestigt.







      Gruß
      Fritz
    • Neu

      Ihr Lieben,

      nun möchte ich hier einmal dem Wunsch von Peter entgegen kommen und habe mal einen Zollstock neben das Schiff gelegt, um ein wenig die Größe des Schiffes zu demonstrieren.



      Da sich außer Peter und Bonden bisher leider niemand zu dem Problem geäußert hat und ich mein schönes neues Buch ein wenig konsultiert habe, wurde von mir bezüglich der Kanonentakel eine vorläufige Entscheidung getroffen. Ich werde nun wahrscheinlich doch Morope Garn verwenden und zwar für die Brooktaue wird wahrscheinlich die Dicke 0,4 mm verwendet und ich werde versuchen, die Kanonentakel mit 0,1 mm Garn zu erstellen. Ob ich auch die Rücklauftaue erstelle, werde ich erst dann entscheiden je nachdem ob genügend Platz dafür da ist.

      Gruß
      Fritz