HMS Granado – Mörser Ketsch von Shipyard Kartonmodell in 1:96

    • Nun habe ich Euch ja schon eine Bauzeichnung von den Stagsegeln gezeigt. Im Bausatz ist für das Stagsegel hinter dem Großmast nur ein größeres Segel vorgesehen. Es ist mehr als Gaffelsegel zu bezeichnen. Es soll mit Hilfe einer Gaffel befestigt werden. Diese ist auch gedreht im Masten- und Rahensatz enthalten und muss nur im Bereich der Gabel an der Mastseite noch bearbeite werden. Ich habe mal eine Papierkopie des Segels provisorisch angeheften, wie es Euch die beiden Bilder zeigen.





      Mir ist es jedoch ein Rätsel, wie das funktionieren soll. Denn der Besanstag verhindert, dass das Segel zu beiden Seiten ausgefahren werden kann. Da ist die Zeichnung aus dem Anatomy for ships Buch der Granado stimmiger. Hier wird mit 2 Stagsegel zwischen beiden Masten gearbeitet. Ich habe mir solche in schwieriger Bildbearbeitungsarbeit mal selbst erstellt und sie provisorisch befestigt.




      Inwieweit ich die Stagsegel gehisst und eingebunden zeigen werde, habe ich noch nicht entschieden. Auf jeden Fall werden die Stagsegel an Bug zumindest zum großen Teil gesetzt dargestellt. Weiterhin ist ja auch noch eine Blinde anzubringen. Auch hier ist noch nicht klar, ob sie Gesetzt oder geborgen bzw. aufgegeiht dargestellt wird. Nun ja für eine Beratung durch besser als ich mi Segelschiffen bewanderten Modellbauern wäre ich dankbar. Einer hat mir ja im Götterforum schon mal einen Tipp gegeben.

      Viele Grüße
      Fritz
    • Liebe Freunde,


      es geht an die Stagsegel. Zuerst nehme ich mich der Stagsegel zwischen Grß- und Besanmst vor. Ja Ihr habt es sicher schon geahnt, ich habe mich hier für sie beiden selbst erstellten Stagsegel entschieden, da ich dem Buch „Anatomy of Ship Granado“ (AoS) mehr vertraue als Der sehr unübersichtlichen Seite der Segel und des laufenden Gutes des doch schon in die Jahre gekommenen Baubogen von Shipyard. Zunächst möchte ich Euch das untere Stagsegel bereits gesäumt mit dünnem Draht in den Nähten und schon mit dem Liektau und den Schothörnern versehen zeigen.




      Dann kommen die Stagreiter an das Segel. In diesem Maßstab habe ich mir kleine Ösen aus dünnem Draht gebogen. Diese wurden durch den oberen schrägen Rand des Segels gezogen des Segels geführt und durch diese Stagreiter habe ich nun den Stagsegel Stag („staysail stay“ nach AoS) gezogen.





      Dann wurden die benötigten Blöcke am Segel, dem Großmast und unter der Besanmars des Besanmastes vorbereitet und befestigt. Hierfür habe ich keine Bilder erstellt, Vielleicht geschieht das bei einem der kommenden Stagsegel.

      Ursprünglich wollte ich dieses Segel verzurrt anbringen, doch dann habe ich mich umentschieden, Da die Mörser eh´ nicht nach vorne sondern nur zur Seite feuern konnten, sonst hätten sie ja die Takelage und die Masten zerstört und die Segel befinden sich eher mehr mittig vom Schiff.


      Gruß

      Fritz
    • So Freunde,


      nun ging es an das Anbringen des Stagsegels. Ich muss Euch sagen. Diesmal geht es ganz schön ans Angemachte. So langsam ist kaum noch Platz für meine Hände um die Taue an den Belegnägeln oder Klampen zu befestigen und noch schlechter geht es mit der Fixierung dieser Enden.


      Doch wie ging es los als erstes wurde der Stagsegelstag im oberen Teil des Grosstages angebracht. Vorher habe ich aber noch das Niederholertau oben an dem oberen Schothorn befestigt und dann durch die Ösen am Segel geführt nach unten. Dann wurde dieser und zusätzlich der Stagsegelstag durch die vorher unten am Großmast befestigte Blöcke geführt. Dann geschah das Gleiche mit dem Stagsegelfall von der Spitze über den Block am Besanmast unter der Besanmars. Nun mussten nur noch die Halsen und Schoten auf beiden Seiten durch die Blöcke an den unteren Schothörner geführt werden, wobei der stehende Teil über einen Augbolzen an der Innenbordwand befestigt wurde und der holende Part an einer Klampe an der Innenbordwand belegt wurde. Nun wurden noch die vorher genannten Takel an Belegnägeln befestigt.

      So doch nun erste ein paar Übersichtsbilder.









      Viele Grüße

      Fritz
    • Neu

      Hallo Fritz

      Das sieht einmal mehr phantastisch aus!
      Das mit dem Platz kenne ich, zumal man sich ja mit jedem Tau wieder ein weiteres Hindernis in den Weg baut.
      Ich habe es bei der Speedy so gemacht, dass ich die Webleinen erst ziemlich am Schluss angebracht hatte, damit ich mir wenigstens den Zugriff zwischen den Wanten hindurch nicht auch verbaue. Ich werde das auf jeden Fall auch bei meinen künftigen Projekten so handhaben.

      Freundliche Grüsse
      Peter
      Denken ist wie googeln, nur krasser denk1

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • Neu

      @ SchnippSchnapp: Es ist einfach schön wieder mal etwas von Dir zu hören. Du wurdest schon von mir sehr vermisst!

      @Bonden: Ich muss es ja schaffen! Übrigens sieht es so aus, als wenn ichalle Stagsegel wohl setzen werde! Aber es wird wol einiges dauern, da die Zeit bis Ende Juli mehr als zugepflastert ist!

      @ Peter: Wäre eigentlich eine Option für die Webleinen, aber ob ich Dir da folge steht noch in den Sternen.

      @@ Boden und Daniel Vielen Dank für die ja 2 !

      Viele Grüße
      Fritz
    • Neu

      Liebe Freunde,


      es geht mit dem nächsten Stagsegel weiter. Dieses befindet sich im oberen Teil des Zwischenraumes zwischen Groß- und Besanmast. Die Vorbereitung des Segels war wie auch beim ersten Stagsegel. Dieses Mal wurde ein Stagsegelstag unterhalb des Besanstengenstages gespannt. An diesem wurde das Stagsegel befestigt. Am hinteren oberen Schothornes des Segels wurde ein Block befestigt und ebenfalls ein Block unterhalb der Saling an der Besanmarsstenge. Über diese beiden Blöcke wird der Stagfall führen. Dann wurde der Niederholer durch die beiden Schlaufen an dem Liek dargestellt und genauso wie der erstellte Stagsegelstag an den Belegnägeln hinter dem Großmast belegt. Nun mussten noch die Halsen und die Schoten an den unteren Schothörnern befestigt werden. Sie liefen durch Kauschen an den Wanten des Großmastes (Halsen) und des Besanmastes (Schoten) nach unten und wurden an einer Klampe an der Innenbordwand (Halsen) und der Reling (Schoten) belegt.

      Nun erst wieder einmal die Übersichten über den jetzigen Stand.







      Gruß

      Fritz
    • Neu

      Hallo Fritz

      da reichen die Dicken Daumen nicht mehr. Erstens tolle Bilder und vor allem zweitens, sehr genau erklärt.
      Ich als (noch) Landratte kann hier sehr viel lernen. Zwar mag ich Segelschiffe aber alleine die ganzen Begriffe les 3
      Für mich wäre das einfach ein Seil mit ein bisschen Tuch. happy1 Aber sobald ich meinen ersten "richtigen" Segler baue, weiss ich wo ich nachlesen kann. cool2

      Um offen zu sein, staune ich was mit Übung und Fachwissen alles möglich ist bei dem Schiff. Irgendwie sehr schade dass es nie schwimmen wird. Denn darauf macht das Model unheimlich Lust.... Es im Wind zu sehen und das Singen der Segel zu hören, Captain Jack Aubrey lässt grüssen... der wäre froh gewesen um Dein Schiff klasse1

      Grüsse aus den Bergen

      Daniel
      im Bau: Doppeldecker Bücker Bü 133 Jungmeister