Pitje's Wettbewerbsbeitrag 2018 - Tokyo Tower, 1:500, Uhu2 download

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    • Schönen guten Abend Freunde,

      zunächst einmal recht herzlichen Dank für Eure Likes! freu 2

      ehe es an das nächste Level innerhalb des Turms geht, ist anleitungsgemäß der Fahrstuhl/Treppenschacht zu fertigen, der sozusagen als Seele innerhalb des Turms montiert ist. Spätestens, bevor die dritte Gitterplatte montiert wird, muss der Schacht dort fest eingebaut werden.

      Den Schacht habe ich auf 160gr Karton gedruckt und zunächst überlegt, ob ich die geschlossene oder durchbrochene Form mit echtem Treppenhaus baue - klarer Fall, natürlich offen. high five1

      Dazu habe ich gute 8 Stunden damit zugebracht, die zu entfernenden Ausschnitte herauszusticheln und das Ganze kantenzufärben. Ging sogar dank der Übung, die ich mittlerweile mit dem Skalpell habe, ganz vernünftig.





    • Die Montage geschieht dann in mehreren Stufen, zunächst wird das U-förmige flache Profil in den Schacht hineingeleimt, so dass die
      Rückwand des Treppenhauses sichtbar bleibt. Die bedruckten Seitenwände habe ich innen noch mit auf 80gr Papier gerdruckten Außenansichten verkleidet, um die Optik aufzupeppen - hat der Konstrukteur so nicht vorgesehen, er hat lediglich innen rot eingefärbt.
      (Im Grunde wurscht, man sieht davon eh nicht mehr viel, aber dazu gleich.)



      Anschließend erfolgt das einsetzen der 32 Etagen des hinteren Treppenaufgangs. Das Treppenhaus ist übrigens als eine in sich verdrehte Doppelspirale gebaut , vermutlich getrennte Auf- und Abgänge.



      Danach erfolgt das Einsetzen der Geländer und danach die vorderen Treppen.



      Zum Schluss kommt das vordere Gitter drauf - fertig.




      Man muss schon sehr genau hinschauen, um das Innenleben dieses Treppenschachts zu erahnen, aber die Gewisseheit zu haben, dass er da tatsächlich drin ist, ist mit einer der Reize dieses schönen Hobbies. So hat jedes Modell seine kleinen Geheimnisse.

      holmes1 kippe1



      Wünsche Euch einen schönen Abend, bis die Tage. prost1


      Liebe Grüße

      Peter
    • Hallo mein lieber Namensvetter

      Das sieht wieder genial aus, was so ein Haushalts-Lasercutter alles kann? happy1
      Ich bin nur etwas enttäuscht, dass Du die Stufen nicht 3-D. gebaut hast ....binjaschonweg...

      Freundliche Grüsse
      Peter
      Das Leben ist ein Geben und Nehmen - Mal übernimmt man sich. Mal übergibt man sich.

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • Schönen guten und sonnigen Morgen,

      @Automatix: vielen Dank, die Peter'sche Schmiede hat die Tage Hochkonjunktur, hätte gar nicht gedacht, dass die Schnippelei echt Spaß machen kann - ist aber so... daumen1

      @Michael K.: vielen Dank Michael! freu 2
      @N8 FALKE: auch Dir vielen Dank für die Anerkennung! danke1
      @Peter_H: Hallo mein lieber Namensvetter, ja, ich bin echt froh in den Tisch-Laser investiert zu haben, das nimmt einem doch ne Menge ab... lach 2 wenn nur die mühevolle Einpasserei in den Apparat nicht wäre, da hätte ich das Zeug längst von Hand rausgestichelt. lach 1 Die Treppen sind 3 D, schauh mal gaaaanz genau hin... zwinker2


      Sodele, nachdem der Aufzug/Treppenschacht vorbereitet war, ging es an an nächste Level, also die dritte Gitterplattform und die darunter liegende Gitterkonstruktion. Auch hier habe ich mich von innen nach außen vorgearbeitet, das ergibt für mich die beste Handhabbarkeit des Werkstücks.





    • Nun folgte das bereits angesprochene Gittergestell, das die dritte Plattform trägt und die Außenseiten des Turm weiter stabilisiert. An zwei Stellen traten leichte Spannungen auf, die durch kleine Entlastungsschnitte problem- und folgenlos beseitigt wurden.





      Die Ecken und die äußeren Streben wurden, wie bereits eine Etage tiefer stabilsiert.



      Nach dem Einbau:




      Probeliegen der dritten Gitterplattform:




      Wünsche allseits einen schönen Pfingstmonag. urlaub1 urlaub2

      Liebe Grüße
      Peter
    • Kann mir jemand mal erklären, wie dieses "Sticheln" geht?
      Denken kann ich mir es, aber wie macht man das richtig?
      Dieses Treppenhaus ist ja der Wahnsinn Peter! ja 2
      mit lieben Grüßen aus Köln
      Euer Fritz
      Wenn Ihr könnt, kommt am 7. September 2018 zu unserem 2. Kölner Kartonbauer-Stammtisch nach Köln-Höhenberg!

      ps: Wir lernen niemals aus..... Drum sucht Euch einen guten Lehrer!
    • Fritz Schmitz schrieb:

      Kann mir jemand mal erklären, wie dieses "Sticheln" geht?

      Moin Fritz,

      1.) neue Skalpellklinge in den Halter !!!!!
      2.) Du schneidest nicht mit dem Skalpell, wie sonst eine durchgezogene Schnittlinie am Lineal.....,
      sondern..
      3.) Du setzt einen Schnitt nach dem anderen mit dem Skalpell, man "stichelt"

      wobei man drauf achten muss,
      dass die Klingenspitze HEIL sein muss, nicht abgebrochen,
      dann sofort wieder Klingenwechsel !



      Mit dieser Technik (üben !!!!) lassen sich sehr gut auch kleinste Innenflächen von Teilen entfernen!
      Gruss
      Holger


      Ich bin von Kopf bis Fuss, nur auf Kartonmodellbau eingestellt
      und das ist meine Welt,
      sonst gar nichts..... ! freu1
    • Hallo Fritz,

      oder man fertigt sich aus einem festen Stahldraht und einem Stück Holz einen Stichel. Der hier hat eine Klingenbreite von1,2 mm und der Griff ist ein 10 mm Holzdübel. Einfach den Stahldraht entsprechend zurecht schleifen. Zum schärfen ziehe ich ihn gelegentlich zwei dreimal über 1000 er Schleifpapier. Wenn es noch kleinere Ecken sind verfahre ich wie von Holger beschrieben.



      LG Ralf
      Wenn ich mich in meinem Bürostuhl zurück lehne, klappen mir die Augen zu.. Bin ich eine Puppe? kratz1
    • N8 FALKE schrieb:

      Da hoffen wir nur, das nicht Mothra vorbeikommt.
      Hallo,

      an den Fotos konnte man besonders gut erkennen, was es optisch für einen Unterschied macht, ob man die ganzen Streben ausschneidet (bzw. ausstichelt) oder wie auf den Fotos die Flächen drin lässt. Ich finde, dann kann man Peters Leistung noch mehr bewundern beifall 1 ja 2 . Aber für dieses Modell finde ich sowieso schon keine Worte mehr, die der Leistung gerecht werden.

      Gruß
      hj
    • Hallo und schönen guten Abend Freunde,

      ich bin ganz begeistert über die zahlreichen Beiträge von Euch, vielen herzlichen Dank dafür, ich habe mich über diese große Resonanz sehr gefreut! freu 2 knuddel1 danke1

      @Michael K.: ich danke Dir! hüpf1
      @Omykron: Hallo Sven oh mein Stammtischbruder, nein, für Lucie wäre das in der Tat nichts, da hast Du recht, sehe sein Gesicht quasi vor mir, wenn dies von ihm verlangt werden würde. happy1
      @Boxer: danke schön! Eiffelturm? Warum eigentlich nicht, würde allerdings wohl um der Vergleichbarkeit Willen den Maßstab anpassen, der von Schreiber ist mit 1:300 ja deutlich größer im Modell, als dieser hier. Der Tokyo Tower ist im Groben ja dem Eiffelturm nachempfunden worden, bemerkenswert ist, dass er bei leicht größerer Höhe nur knapp mehr als die Hälfte des Gewichts besitzt.

      @Hagen von Tronje: Tatsächlich wird der Geduldsfaden relativ wenig beansprucht, was mich selber erstaunt, aber ich finde dieses gesamte Gebilde so geil, dass ich das wohl gerne in Kauf nehme eine im Grunde recht eintönige Arbeiten zu machen. Danke, dass Du dabei bist.

      @Cux-Holger: freut mich sehr, dass Dir der Bau gefällt. Zu Deiner Anmerkung bzgl. der Sticheltechnik und des Materials kann ich Dir nur beipflichten, sobald die Klinge schartig oder stumpf wird oder auch abbricht, sofort wechseln. Was die Leute Technik angeht, so verwende ich ab ca einem halben Zentimeter das Lineal und ziehe mehrfach mit relativ wenig Druck, darunter stichel ich freihändig.

      @Railgoon: Oh, dem Eichhörnchen geht es ganz hervorragend. daumen1 Macht großen Spaß das Teil wachsen zu sehen und jeder Schritt macht es noch stabiler. Ich wage zu behaupten, dass das Gestell ein volles Glas Bier tragen kann, sobald eine gerade Ebene oben drauf ist. prost1

      @SchnippSchnapp: vielen herzlichen Dank. danke 2 Ich wusste bis zum Link von Dieter nicht, dass jemand an diesem Modell baut.

      @Didibuch: danke für Deine llobenden Worte und auch den Link, fand die Lektüre dieses Bauberichts hochinteressant, wobei der Kollege dort eine andere Reihenfolge und auch anderes Material gewählt hat. Aber ihm ist, trotz weicherem Papier ein super Modell gelungen, wie ich finde.

      @$.guido: freut mich, dass Dir dieser Bau gefällt, schön, dass Du dabei bist! danke1

      @Fritz Schmitz: die Technik habe ich etwas weiter oben beschrieben, das A&O ist die Verwendung frischer Klingen, ich habe nicht mitgezählt, aber 20 sind für den Turm bestimmt schon durch.

      @N8 FALKE: Die Variante des Stichels kannte ich noch nicht, muss ich beizeiten mal probieren. Das Mothra angeht - soll sich das besser nicht trauen ... haue 1 zwinker2 Danke auch Dir für Dein Lob! danke1


      Gestern und heute habe ich daran gearbeitet den Fahrstuhl/Treppenschacht einzusetzen. Dazu habe ich zunächst die waagerechten Gitterplattformen der beiden nächsten Ebenen vorbreitet, da ich versuche, durch immer mehr Festpunkte nach oben hin die Zentrierung besser feinzujustieren, der Schacht soll ja möglichst senkrecht und ohne Ablage dort eingespannt werden.



      Einer der Fixpunkte für das Einsetzen ist diese rote Box, die in der Realität wohl eine Umstiegsmöglichkeit zwischen den beiden Treppenaufgängen darstellt, insgesamt gibt es vier davon. Oberhalb der ersten Gitterbene und der dritten Ebene soll je einer dieser Boxen aufliegen und so die Höhe festlegen. Beim Einsetzen des Schachts muss man übrigens die Richtige Richtung beachten, da der Turm durchaus ein Vorderseite besitzt, auf die in der Anleitung explizit hingewiesen wird, sie wird allerdings lediglich durch eine besonderen Ausschnitt im Gitter der unteren ersten Ebene definiert.





      Zu diesem Zeitpunkt war der Schacht noch relativ beweglich . Erst die mit dem Schacht eingebaute dritte Gitterbene hielt ihn dann halbwegs in der richtigen Höhe.

      Anschließend habe ich die Montage der vierten Ebene vorbereitet, indem die Ecken geschlossen, mit den Stabilisierungswinkel versteift und sämtliche Streben des Außengitters mit den senkrecht zu ihnen stehenden Trägern verstärkt wurden.



      Danach erfolgte die Montage der vierten Ebene, die ab dieser Ebene keine Gitterstruktur im Turminneren zur Stütze mehr hat, sie wird lediglich durch die Streben des Außengitters und den Schacht selber in Position gehalten.



      Danach erfolgte die Fixierung des Schachts in den beiden Seitenrichtungen unter strikter Einhaltung der senkrechten Ausrichtung.



      Viel Spaß weiterhin bei der Lektüre, danke fürs mitlesen und schönen Abend! karton1

      Liebe Grüße
      Peter
    • Hallo Peter,

      mein lieber Herr Gesangsverein oder international, mei dear Mister Singingclub. Nun werden meine Superlativen langsam aber auch knapp. Deine Arbeit ist der absolute Oberknaller,bei Bild 97 wird es einem ja fast schon schwindelig vor lauter Streben. Bin total begeistert.
      beifall 1 beifall 1 beifall 1

      LG Ralf
      Wenn ich mich in meinem Bürostuhl zurück lehne, klappen mir die Augen zu.. Bin ich eine Puppe? kratz1
    • Hallo Peter,
      das ist die erste Stichelei wo mich nicht aufregt sondern ins staunen bringt. Es ist echt eine Meisterleistung was du hier zeigst.
      Was mich auch wundert ist wenn du Teile anbaust müsste der Turm doch in alle Richtungen sich fortbewegen?

      Grüße,
      Reinhold
      Du sollst den Karton und die Kartonmodellbauer ehren.
    • Guten Morgen liebe Freunde,

      @N8 FALKE: Vielen Dank! freu 2 Ja, die vielen Streben wirken ziemlich verwirrend. Immer erstaunlich, dass eine im Grunde klare Geometrie diese Effekte hervorrufen kann.

      @Reinhold: herzlichen Dank für Deine Anerkennung. Die Stichelei empfinde ich erstaunlicherweise eigentlich nicht als unangenehm, eher als meditativ. Hatte ich so nicht erwartet, ist aber so. Zur Vorgehensweise des Einbaus der Streben hier zwei Bilder, die das vielleicht verdeutlichen.



      Zunächst wird die Strebe von oben sacht gegen die Strebe des Außengitters gesetzt, danach seitlich mit der Pinzette festgedrückt. So geht der Einbau im Grunde ganz entspannt vonstatten und je weiter ich nach oben komme, umso weinige rmuss ich die Außengitter nach außen biegen.


      @Alex: 20 Masten - kein Problem... muhaha1 ich glaube der eine reicht allerdings fürs Erste, würde dann nächstes Jahr weitermachen...
      @Hotte: schön, dass Du dabei bist. freu 2 Hast ja mit dem Hafen ja auch erstmal ein mächtiges Projekt vor der Brust, da kann sich der Turm ggf. ja dann anschließen. Ich habe übrigens vor, trotz des anderen Maßstabes dieses Turm im Hintergrund zu platzieren, der Unterschied dürfte eigentlich nur dem echten Kenner auffallen.

      @Gerd: Kartonextremist ist vielleicht etwas zu weit gegriffen, aber ich bin auf jeden Fall für jede Schandtat bereit. Vielen Dank für das Lob! danke1


      Während der letzten Tage kamen einige weitere Ebenen, genauer gesagt die Ebenen 5, 6 und 7 im Turmfuß dazu. Die Art des EInbaues hat sich im Prinzip jeweils in der Vorgehensweise wiederholt, nur dass die waagerechten Gitterplatten immer kleiner und filigraner wurden.

      Die Ebenen 5 und 6:





      und nach Einbau der Ebene 7 eine Gegenlichtaufnahme, das wirkt auch mal sehr interessant. foto1





      Bis die Tage und liebe Grüße
      Peter
    • Hallo Peter,

      dieser Baubericht zeigt besonders schön, was aus Papier so alles geht - wenn man's denn drauf hat. Das ist wirklich sehr beeindruckend und ich bewundere Leute, die so präzise "meditieren" können, wie Du.

      Gut, dass es hier ein Forum gibt, in dem man solche Dinge auch Anderen präsentieren kann. Ich werde Dich und Deine Modelle nicht mehr "aus den Augen lassen".

      Einfach faszinierend, was einem hier im Forum so alles geboten wird. Meine Liste der abonnierten Beiträge wird länger und länger und es gibt keinen absoluten Favoriten, weil jeder auf seine Weise Höchstleistungen vollbringt. Inzwischen verfolge ich auch Beiträge, die nicht in mein "Beuteschema" fallen, weil in jeder Kategorie Großes im Kleinen geleistet wird und nicht nur selber basteln, sondern auch Zuschauen riesigen Spaß macht.

      Viele Grüße
      hj
      .
    • Schönen guten Morgen, oder eher Mittag,

      Danke für die Likes! freu 2

      @SchnippSchnapp: ja, der Wert der Forenlandschaft ist sehr hoch einzuschätzen, da der Austausch und das übernehmen von Erfahrungen die eigene Bauqualität ganz deutlich steigern kann. Alleine schon dass ich bspw. erst durch das Mitlesen im Forum etwas vom kantenfärben oder der Existenz von Detailsätzen gehört habe. Bin 2010 in meine zweite Bauphase eingestiegen und hatte da nur das 20 Jahre alte Modellbau-Wissen aus Schulzeiten auf dem Niveau der damaligen Wilhelmshavener Bögen. Auch, das es zwischenzeitlich so viele Verlage gibt, was mir bis dahin gar nicht klar. Danke für Deinen Kommentar! klasse1

      Da ich diese Woche Überstunden abfeiere, habe ich heute Vormittag etwas Muße gehabt den Turmfuß des Tokyo Tower fertigzustellen.
      Bis zu diesem Bauabschnitt sind 5,5 Teile der 10 teiligen Bauanleitung abgearbeitet. Habe die Teilezahl bis dahin nicht mitgezählt, würde sie aber im Bereich 400 bis 500 ansiedeln, mit Masse Querstreben, die dem Turm erst die Festigkeit geben.

      Zunächst die Gitterplatte der Ebene 8:



      Hier einige Bilder des nun fertigen unteren Turmbauabschnitts bei Tageslicht:

      Außenansichten schräg und diagonal:



      einmal aus der Vogelperspektive und einmal von unten in den Turm hinein:




      Bis die Tage und liebe Grüße prost2
      Peter
    • Servus Peter,

      ein absoluter Traum!
      Ich bewundere deine Genauigkeit!

      Ich liebäugle schon eine Weile mit Uhu02's Version des Tokyo-Towers für "Arme".
      Nämlich den stark vereinfachten Tokyo-Tower mit der Riesenraupe!

      Ich bin schon gespannt of den oberen Teil des Turms in Rot und Weiß.
      Gutes Gelingen weiterhin!

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle


      "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"
      Fritz Grünbaum, 1934
    • Schönen guten Morgen noch einmal an dieser Stelle,

      @Günter Plath: vielen Dank! In der Tat, dieser Turm ist ein echt spannendes Projekt, insbesondere da die Anleitung auf japanisch ist und die gängigen Übersetzungstools, egal ob nach Deutsch oder Englisch eigentlich nur Grütze wiedergegen, die kaum hilfreich ist. Aber das macht fast nix, da die Bögen an sich und die in der Anleitung enthaltenen Bilder gut 90% Klarheit bringen. Die verbleibenden 10% machen dann das Salz in der Suppe aus. zwinker2

      @wiwo1961: da wünsche ich Dir viel Spaß mit der Film-Version, gibt dazu ja auch einige eindrucksvolle Bilder, das gibt sicher ein sehr cooles Dio. Bevor es an die oberen Partien geht, haben die Ingenieure beschlossen, zunächst den Untergrund zu fertigen, dazu gleich mehr.

      @Cux-Holger: dankesehr und weiterhin viel Spaß! danke1


      Wie eben anklang, wird die nun wieder in Japan weilende Werksmannschaft sich zunächst um das Fundament und das Museumsgebäude kümmern, was unmittelbar unter dem Turm steht.

      Wikipedia schrieb:

      Unterhalb des Turms befindet sich ein Gebäude, das auf vier Stockwerken unter anderem ein Aquarium mit seltenen Fischen, ein Wachsfigurenkabinett, eine Spielhalle, Souvenirläden, Restaurants und auf dem Dach einen kleinen Vergnügungspark beherbergt.

      Der Konstrukteur dieses Modells hat, zumindest interpretiere ich das so, die gesamte Unterkonstruktion, inklusive der senkrechten Fundamentpfähle, des Kellers des Gebäudes und sogar das Erdreich etc. nachempfinden wollen. Anhand der Höhe von gut 7cm dieses Teils kann man nachvollziehen, wie tief der Turm auch in Echt gegründet wurde. Habe allerdings die k***-braune Erd-Färbung durch ein dezentes grau ersetzt, das ist deutlich augenfreundlicher. zwinker2

      Diese sieben Bögen werden sich nun in den kommenden Sitzungen zur besagten Unterkonstruktion entwickeln:



      Zunächst habe ich die vier Stützpfeiler gebaut, die wahrscheinlich durch ihre Färbung eigentlich Säulenbündel darstellen sollen, die man in den Untergrund getrieben hat. Ihr seht schon anhand der Graukartonkreuze, die ich eingebaut habe, dass mir die Ursprungskonstruktion zu weich ist und ich massiv verstärkt habe.




      Das Bedürfnis das Fundament zu verstärken schloss die Seitenwände und die waagerechten Dreiecksplatten, die als Winkelvorgabe und Positionsdefinition für die vier Pfeiler dienen mit ein.


      Durch die Stärke des Bristolkartons, den ich dazu verwendet habe, muss die Länge der Seitenteile um die Dicke verkürzt werden, damit die ausgedruckten Seiten nachher genau draufpassen. Die Montage der Seiten erfolgte gegen den Uhrzeigersinn immer stumpf seitwärts aufeinander.

      Dazu habe ich zunächst die Seiten durchgezeichnet, die Bodenplatten auf Karton geleimt und unter wegschneiden der Klebelaschen, die nun nicht mehr erforderlich sind ausgeschnitten. Die Klebeflächen für die Pfeiler habe ich ebenfalls ausgeschnitten, da die Kartonstärke sonst evtl. ungünstig nach oben auftragen würde. Die Pfeiler habe ich also eingesteckt und verleimt.









      Die beiden zusätzlichen Winkel in der Mitte und oben an den Pfeilern sollen die Seitenwände direkt komplett stützen und die Montage im Kreis herum einfacher machen. Bei der Montage ist die Zuordnung der vier Ecken zu den Seitenwänden von Bedeutung, da eine Ecke etwas tiefer gelegt wird und die Abstände der Pfeiler in Bezug auf die Modellecken nicht einheitlich ist.


    • Nachdem die Vorbereitungen abgeschlossen waren, war die Montage des Fundamentkastens relativ zügig erledigt, die Herausforderung lag ein wenig darin, das Endergebnis absolut plan zu verleimen, aber mit ein bisschen Übung ist das kein Thema.




      Fertig, einmal von oben und von von unten:





      und mit dem Turmsockel, etwa an der Position, die er dann einnehmen wird. Der Kartonrahmen, der noch unten dran ist, wird allerdings zuvor entfernt.






      Zuviel zunächst zum Tokyo Tower, die Deckelplatte des Kasten folgte dann als nächstes - denke ich mir jedenfalls zur Zeit so, bis die Tage.

      Liebe Grüße und schönen Sonntag urlaub2


      Peter
    • Schönen guten Abend Freunde,

      danke für die vielen Likes, schön, dass Ihr dabei seid! hüpf1 danke1

      @N8 FALKE: vielen Dank Ralph! freu 2

      Heute abend habe ich, wie geplant den Deckel des heute Morgen vorgestellten Unterbaus gebaut. Das Interessante ist der Sprung an zwei Stellen, die eine Ecke um gut 2,5 bis 3 Meter nach unten versetzen.



      Das Ganze wurde natürlich wieder mit Bristol unterfüttert, mit dem Ziel ein massives Teil zu erhalten.




      Hier das Ganze beim Probeliegen:



      Bis zum nächsten Mal, liebe Grüße sommer1
      Peter