Pitje's Wettbewerbsbeitrag 2018 - Tokyo Tower, 1:500, Uhu2 download

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    • Pitje's Wettbewerbsbeitrag 2018 - Tokyo Tower, 1:500, Uhu2 download

      Hallo Freunde,

      ich weiß, es ist schon recht spät, der Wettbewerbszeitraum ist schon ziemlich weit vorangeschritten und das ein- oder andere Prachtstück wartet bereits auf die Prämierung! klasse1

      Aber ich setze mal drauf, dass es durchaus machbar ist meine Idee noch bis zum Einsendeschluss fertigzubauen.
      Als ich den Kaispeicher neulich beendet hatte, wollte ich eigentlich nun hauptsächlich an der Baden weiterbauen und hatte mich bereits in den Bogen wieder eingelesen, als ich über einen Bogen stolperte, den ich vor einiger Zeut als Download gespeichert habe. So fiel der Entschluss zunächst diesen Bogen zu bauen quasi ganz spontan - als Wettbewerbsmodell.

      Werde also begleitend auch an diesem Modell arbeiten, wobei ich beim besten Willen noch nicht sagen kann, ob und inwieweit mir das ganze gelingt, da es auf eine ziemliche Fummelei rauslaufen wird, die ich in dieser Ausprägung bisher noch nicht gebaut habe.

      Als kleinen Hinweis hier mal die Grundfläche, auf die das Modell aufgebaut wird, der Maßstab liegt bei 1:500.




      Bis denne und viel Spaß arbeit1 arbeit2 welcome1

      Liebe Grüße
      Peter
    • Verdammt, das ging ja schnell... daumen1 prost2 hüpf1

      Na gut, der Profi hats natürlich gesehen!

      Habe gestern das erste Element ausgestichelt, sozusagen als Materialstudie, ich habe hier zunächst aufgedoppelten 130gr Tonkarton genommen. Die Gegenprobe wird 300er Tonkarton sein.



      Drei Stunden und vier Skalpellklingen später:




      Soweit, so gut, das Ausschneiden hat ganz vernünftig hingehauen, ich bin mal auf die Version mit 300gr Tonkarton gespannt.

      Wer etwas über das Original erfahren möchte, folge bitte diesem Link zur einschlägigen Wikipedia-Seite: KLICK


      Liebe Grüße
      Peter
    • Hallo Peter,

      Du weißt hoffentlich, worauf Du Dich da einlässt!? Au weia... schwitz1
      Der Beginn sieht aber schon sehr vielversprechend aus. klasse1 Die Verwendung des Tonkartons spart natürlich jede Menge Kantenfärberei.
      Ich frage mich allerdings seit langem schon, wie man so schmale Streifen ausschneiden kann, ohne das der Streifen dabei wegflutscht. Magie oder Handwerkskunst? kratz1

      Ich wünsche Dir allerbestes Gelingen und rechtzeitige Vollendung!

      Schöne Grüße
      Andreas
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

      Es strebt der Mensch, so lang er klebt.
      Fast Goethe
    • Hallo ,mein lieber Namensvetter

      Das nenne ich mal eine Ansage. Uns verbindet ja nicht nur der name, sondern auch die Vorliebe zu Gitterkonstruktionen. Nur wurde sie bei mir mittlerweile von der Vorliebe zu Faden-Konstruktionen oder anders ausgedrückt "Takelagen" überholt.
      Deine Modellwahl kommt aber ersterer Vorliebe sehr entgegen und ich werde mich zuvorderst in die Zuschauerränge einordnen. Was für ein geniales Modell und dass Du daraus ein noch genialeres Ergebnis zauberst, daran zweifle ich keinen Moment!
      Ich wünsche Dir viel Spass und Glück beim Wettbewerb!

      Freundliche Grüsse
      Peter
      Das Leben ist ein Geben und Nehmen - Mal übernimmt man sich. Mal übergibt man sich.

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • Noch einmal schönen guten Abend zusammen,

      @OldieAndi: Hallo Andreas, danke vielmals für die guten Wünsche danke1 - wir werden sehen, wie der Turm gelingt. Das Wegflutschen umgehe ich dadurch, dass ich immer die von mir wegweisende Seite schneide und die zu mir liegende Seite mit dem Stahllineal fixiere, das geht sehr gut. Probiers einfach mal aus, so lassen sich auch recht schmale Streifen problemlos herausarbeiten. arbeit1

      @Peter_H: Mein lieber Namensvetter, schön, das Du dabei bist. Ja, diese Gitterkonstruktionen haben einfach was, darum mag ich ja auch Kräne so gerne! hüpf1 Danke auch für die gedrückten Daumen.


      Sodele, ich bin um mehere Erfahrungen reicher, nachdem ich eine der vier Fundamentseiten nun aus 300gr Tonkarton extrahiert habe.
      1. das Ganze ist wesentlich steifer und stabiler, als die aufeinandergeleimte Version von gestern (war zu erwarten)
      2. Das Aussticheln aus 300gr Tonkarton verschleisst die Klinge nicht so stark, 2 Klingen statt 3 (hatte ich nicht erwartet)
      3. deutlich sauberes Ergebnis, durch homogene Kartonstruktur
      4. ging auch schneller von der hand, 2,5h statt 3h, kann aber auch an der schon routinierten Heransgehensweise liegen, nicht zwingend am Karton

      Fazit, dabei werde ich bleiben. augenbraue1

      There we go:




      Auch, wenn es sich kaum glaublich anhört, das Aussticheln macht sogar Spaß! ja 2

      Wünsch' Euch was! Schönen Abend.

      Liebe Grüße
      Peter
    • Schönen guten Abend,

      danke allen Likern! Freut mich sehr, dass dieses Projekt Euer Interesse geweckt hat. knuddel1 danke1

      @SchnippSchnapp: dankesehr, viel Spaß beim zuschauen! freu 2

      Heute Abend kam die zweite Gitterseite dran, die Herstellung geschah analog zur gestern gezeigten Seite aus 300gr Tonkarton.
      Zur Vorgehensweise sei kurz beschrieben, dass ich zunächst die Innenflächen herausstichele und danach das Bauteil aus dem Bogen heraustrenne. Die Schlitze entlang der Streben kommen komplett zuerst, danch löse ich vorsichtig die Einzelflächen heraus.

      Heute gings wieder ne gute halbe Stunde schneller und auch noch etwas klingensparender.


      Ich freue mich schon richtig darauf diese untere Etage zu montieren, das wird ein Spaß! hüpf1 freu 2

      Liebe Grüße und gute Nacht!

      Peter
    • Hallo Peter,

      ein herrliches Modell was da entsteht. Die Gitterkonstruktion ist eine Augenweide.
      Ich weiss ja nicht mit was Du schneidest, ich habe jedenfalls über die Griffe meiner Werkzeuge, Gummi- Griffstück von Kugelschreibern geschoben. Passt auch am Cutter.

      LG Ralf
      Wenn ich mich in meinem Bürostuhl zurück lehne, klappen mir die Augen zu.. Bin ich eine Puppe? kratz1
    • Hallo Peter moin1

      Mein Tip: eine etwas härter Unterlage als die "normale" Schneidematte (z.B. irgendeine Kunststoffplatte) und eine kratz1 0°-Klinge. Das ermöglicht ein senkrechtes Stanzen und ist sehr angenehm im Handling.

      Aber egal , dein Ergabnis ist perfekt. Warum solltest du deine Arbeitsweise auch ändern?

      Viele Grüße und noch viel Spass!
      Ich bin gespannt, wie das Ganze einmal aussehen wird.

      Udo
    • Hallo und schönen guten Abend,

      @Reinhold: ich danke Dir für die lobenden Worte. danke1 das aussticheln an sich ist trotz der Kartonstärke eigentlich nicht so schwierig oder anstrengend, mittelmäßiger Druck, 2-3 mal die Linie entlangziehen und die Klinge wechseln, sobald sie zu stumpf geworden ist. Habe ich mittlerweile, seitdem ich die über 30 Fachwerkstreben für meinen Kaispeicher ausgestanzt habe, ganz gut im Gefühl.

      @N8 FALKE: freut mich, dass Dir die Gitter gefallen, ich bin auch ein großer Freund solcher Bauteile (sonst würde ich mir das auch nicht antun, glaube ich... arbeit1 arbeit2 ) Mein Werkzeug ist ein simples Stahllineal und ein handelsübliches Skalpell, das Handling ist Dank des geriffelten griffs eigentlich recht gut.



      @Kurt: danke, die guten Wünsche kann ich brauchen, bin sehr gespannt, ob sich das Modell umsetzen lässt. Auf der Bauanleitung ist es ja zumindest einmal bewiesen worden. les 2

      @Automatix: Geduld und Fingerspitzengefühl sind eigentlich immer gute Modellbaueigenschaften, aber in der Tat sollte man eine ruhige Hand haben, nix ärgerlicher als gegen Ende eines solchen Stichelabends nochmal von vorne anfangen zu müssen, weil man anfing zu hudeln... Bisher klappts. streichel1

      @Udo: schön, dass Du dabei bist und danke für den Tipp. Komme mit der bisherigen Technik ganz gut klar, der Widerstand der Schneidmatte ergibt einen angenehmen Gegendruck.


      Heute Abend war Nr. 3 an der Reihe, geht gut voran.



      Sobald Nr. 4 fertig ist, muss ich dann die waagerechten Gitterebenen und die Verstärkungsstreben der vier Beine vorbereiten, dann gehts an den Zusammenbau des Turmfußes. Bin schon richtig gespannt. Ist ja ein langes Wochenende, da wird hoffentlich eiin wenig zeit abfallen, zumal die wetteraussichten für Morgen und Sonntag eher schlecht sind.

      Bis die Tage, liebe Grüße
      Peter
    • Moin Peter,

      man mus schon sehr "Kartonverrückt" sein, um diese Gittermasten auszusticheln. Das geht bestimmt auf die Augen und auf die Finger. Aber das Ergebnis sieht super aus. Ich habe mir Fotos vom Tower angesehen. Da hast du abe noch viele "Sticheleien" vor Dir. Ich wünsche Dir weiterhin gutes Gelingen und viel Spaß dabei.

      Grüße aus SH
      Jürgen
      Lächeln ist die eleganteste Art, seinen Gegnern die Zähne zu zeigen - Werner Finck -


    • Hallo und schönen guten Tag zusammen,

      @Stephan: ich danke Dir. Ich hoffe, dass der eigentlich viel spannendere Teil, die Montage, bzw. das Errichten des Turms diese Mühe nicht zunichte macht. Aber ich bin ganz zuversichtlich. ja 2

      @Juergen SH: die Kartonverrücktheit hilft zumindest ungemein. grins 2 Wie gesagt, ich habe irgendwie großen Spaß an solchen filigranen Bauten und mit dem 300 Karton habe ich mir auch ein Material gewählt, was schon ein bischen was aushält. Meine Schultern und Arme sind weniger beansprucht, wie man meinem sollte, ich fahre 2-3 Mal mit mittlerem Druck über den Karton, das sorgt für deutlich sauberere Schnitte, als wenn man mit einem kräftigen Zug den Karton eher reißt, insbesondere, wenn die Klinge schon einige Zeit im Einsatz war.

      Aufgrund echt miesen Wetters habe ich heute eine Tagschicht eingelegt. Die vierte Mastfußseite war natürlich dran.

      Hier mal ein Eindruck, wie ich den Karton bearbeite. Was den Krafteinsatz angeht, so ist mein linker Arm, der das Lineal fixiert im Grunde eher gefordert, als die Hand mit dem Cutter. Abzurutschen, egal mit welcher der beiden Hände würde unweigerlich dazu führen, das eine oder mehrere Streben durch wären, was dann entweder zu Reparaturarbeiten oder auch zu einem Neuansatz, je nach Schaden, führen würde.



      Das Ritzen und das anschließende heraussticheln geschieht in völlig willkürlicher Reihenfolge, was ich in jedem Fall immer mache, ist auf der Rückseite zu kontrollieren, on alle Schnitte gesetzt sind, bevor das Heraussticheln beginnt.

      Schritt für Schritt:






      Bis das Bauteil dann nach gut zwei Stunden fertig ist.
      Hier alle vier Tonkarton-Seitenteile im Verein:




      Heute Abend wirds dann spannend, sobald die unterste Plattform fertig ist, beginnt dann das Errichten. Auf der Bauanleitung bin ich jetzt mit der ersten von gut 60 Seiten fertig. arbeit1 arbeit2 pc2 cool2



      Bis nachher, liebe Grüße
      Peter
    • Hallo Peter

      Das ist ein umfangreiches Modell zum Wettbewerb. Ich hatte mir das auch mal runtergeladen. Ich hoffe Du schaffst das Modell noch rechtzeitig zum Wettbewerbsende fertigzustellen. An Deiner Perfektion habe ich keine Zweifel, nachdem ich Deine Modelle in Mannheim gesehen habe.
      Viele Grüße bis bald

      Guido

      Ich bau was mir gefällt, das ist meine Welt. Recht zugig geht´s voran, ich tue was ich kann.
      karton1 Wie Sie halt so sind tanz 1 tanz 1 tanz 1 tanz 1



      .
    • Hallo nochmal,

      @Cux-Holger: ich danke Dir, schön, dass Du dabei bist. freu 2

      @$.guido: danke für die guten Wünsche, schauen wir mal, obs funktioniert. augenbraue1

      Die untere waagerechte Plattform stand nun auf dem Plan. Diese wird unmittelbar oberhalb des Bogen eingesetzt und dient zunächst als Formgeber für die vier Außenteile.

      Die Montage hat zeitlich nicht mehr hingehauen, habe weitaus länger zum Aussticheln gebraucht, wie ich annahm. Wenn ich schon dachte die bisherigen teile sind friemelig gewesen, so hat dieses hier nochmal einen drauf gesetzt. Hat aber soweit ganz gut hingebauen.

      Habe mich von innen nach außen vorgearbeitet.







      Um den Bogen auf Tonkarton ausdrucken zu können, habe ich das Ganze vorher natürlich digital entfärbt und teilweise neu angeordnet. Die Ausschnitte in den Gittern sind im Bogen alle schwarz ausgeführt, diese habe ich durch ein helles grau ersetzt, um den Kontrast zu behalten, aber den Drucker nicht überzustrapazieren.

      Bis morgen, liebe Grüße tschö1
      Peter
    • Musst du die kleinen Dreiecke in den breiteren Streben nicht auch noch aussticheln? lala1 (duck und weg....)

      Aber im Ernst, ganz großes Kino, was du da zeigst! cool1 daumen1
      Ich kenn das von meinem Soyuz - Launchpad, alle Achtung!

      Ich wünsch dir alles Gute beim Aufbau! beifall 1
      Viele Grüße, Michael

      Der Mensch lernt und leimt - und alles klebt gut!
    • Hallo und schönen guten Abend,

      @wediul: Hallo Dieter, danke für die Anerkennung! Freut mich, dass Du reinschaust. danke1

      @Michael K.: Hallo, ich denke in 1:250 hätte ich wahrscheinlich sogar darüber nachdedacht, so aber, habe ich den Gedanken schnell verworfen. lala1 Danke fürs reinschauen! freu 2

      @SchnippSchnapp: Die Präzision ist bei mir weniger eine Frage dre Augen, sondern eher der ruhigen Hand. Auf di eNähe kann ich als leicht Kurzsichtiger ganz hervorragend gucken, auf die Ferne wirds dann nebulös. Drum durfte ich auch nicht fliegen. flieger 1 Es blieb also das Rausspringen stattdessen. ja 2 ja 1 rollen1

      @Automatix: Ich danke Dir. freu 2 Ja, der Tonkarton ist in vielen Anwendungsbereichen das absolute Mittel der Wahl. Durchgehend homogen gefärbt, gut zu verarbeiten und zu bedrucken, keine Kantenfärberei,... Dir auch weiterhin viel Erfolg mit deinem Wettbewerbsbeitrag! ja 2

      Heute ging es dann endlich mit der Montage der gefertigten Teile los. Zunächst habe ich die vier Seitengerüste auf eine Grundplatte gesetzt, frei nach dem Motto: "was gut halten soll, braucht ein gutes Fundament". Ist zwar in der Anleitung nicht so vorgesehen, aber statische Stabilität ist einer meiner absoluten Modellbaugrundsätze.



      Danach zunächst zwei Seiten miteinander verleimt, stumpfes verkleben absolut ausreichend für den Anfang.
      Die Verleimungen geschehen zu diesem Zeitpunkt rundum nur bis zur Höhe der Querstreben oberhalb der Bögen.



      Nachdem drei Seiten miteinander verbunden waren, erfolgte das Einpassen der untersten Ebene.



      Nachdem das Ganze erfreulicherweise sehr schön passte, schloß das Anbringen der vierten Seite die Grundkonstruktion.



      Es folgte noch das Montieren der Innenwinkel in den Beinen. Diese sind im Bogen eigentlich als geschlossen Kästen vorgesehen, da der Konstrukteur allerdings nicht mit 300gr Karton gerechnet, bzw. geplant hat, passt es erstens nicht und zweitens ist es stabilitätstechnisch auch nicht notwendig.



      Werde aufgrund eines familiären Trauerfalls erst frühestens am Mittwoch wieder aktiv on-air sein, macht es gut bis dahin, ich wünsch Euch was.

      Liebe Grüße
      Peter
    • Guten Morgen Freunde,

      ich danke Euch sehr für die zahlreichen freundlichen Kommentare und Likes! freu 2 danke1
      @Peter_H: ...und das vom Obertakelmeister. hüpf1
      @Günter Plath: der 300gr Karton ist, wenn auch sehr dünn geschnitten, noch überraschend fest. Man kann natürlich nicht beliebig fest herumzerren, aber ggü. dem Standard 160gr Karton liegen da Welten. Dafür ist er halt auch störrischer zu bearbeiten. Ich denke aber, dass die Vorteile deutlich überwiegen, auf jeden Fall bei diesem Projekt.

      @SchnippSchnapp: den Beifall hab ich bis hierher gehört. freu 2
      @Cux-Holger: dankesehr. Also irgendwelche Kran-LC-Teile brauche ich jetzt nicht mehr, glaube ich... tanz 2
      @Boxer: danke Robert, also ich würde nicht soweit gehen, dass ich Relings sleber aussticheln würde, aber an diesem Modell bin ich mehrfach bereits weit jenseits dessen gewesen, was ich vorher für machbar hielt- und es hat dennoch funktioniert, insofern komme ich immer wieder zu einem meiner Grundmottos zurück: Immer raus aus der Komfortzone, auf zu neuen Herausforderungen.

      Die Tage seit meiner letzten Berichterstattung sind weitgehend konträr zu dem verlaufen, wie es geplant war, so dass ich im Prinzip ab Freitag bis Montag mit 40° Fieber auf der Matte lag krank1 und erst massiver Antibiotikaeinsatz dem Fieberspuk dann ein Ende bereitet hat. Insofern bin ich auch noch krankgeschrieben, Dienstag nach Pfingsten gehts dann wieder weiter - mit Dienst.


      Bauen ging gestern bereits wieder, hier die drei weiteren Fortschrittsstufen, die allesamt die Standfestigkeit des Turms begründen.

      Zunächst sind die vier Füße, die zunächst noch aus einem einfachen L-Winkel bestehen, mittels jeweils Diagonalstreben in 5 Ebenen zu versteifen. Diese waren natürlich entsprechend vorzubereiten.



      Das Einsetzen ist relativ einfach, dadurch, dass ich die Kartonbasis unter die Füße geleimt habe, kann ich mit dem Turm gut hantieren, ohne die eigentliche Konstruktion berühren zu müssen. Begonnen wurde jeweils oben mit der größten Ebene.





      Habe dann den Fuß noch etwas versteift, indem ein 1,2cm Träger rundum darunter kam. Schon deutlich robuster. arbeit2 arbeit1

    • Der zweite Schritt war das Einbauen der Versteifungen der Bögen selbst. Die Gitter an sich werden dadurch zumindest teilweise zum T-Profil, was die Solidität der vier Fronten natürlich deutlich verbessert, zumal sich durch das Einsetzen des Bogens, das "Gewicht" ausgehend vom Scheitel dann besser in die Beine ableiten lässt. Gewicht deswegen in Anführungszeichen, weil das ganze Gerät keine 50gr wiegt Davon schlagen bestimmt 3/4 alleine für das Kartonfundament zu Buche.








      Es folgte dann mit dem dritten Schritt der bislang deutlich anspruchsvollste Part dieses Projekts, die Fertigung der Innenverstrebungen der Beine, die, so wie das einschätze im Original die Torsion in den Beinen verhindern soll. Das Aussticheln war super fummelig, die Diagonalen sind alle etwa 0,5mm stark. Ich bezweifle, dass normaler Karton das mitmachen würde, geschweige denn noch Kantenfärben etc. denk1







      Zur Erläuterung der Arbeiten im Turmfuß hier mal eine Seitenaufnahme. Der Turm liegt auf der Seite, gestützt auf der Kante meiner Utensilienkiste, das Fundament hält das Ganze im Gleichgewicht. So kann ich problemlos mit zwei freien Händen daran arbeiten und der Turm selbst wird nicht durch häufiges berühren beschädigt.






      Die Montage beschließt nun die Arbeiten an den Beinen des Turms. Was in den nächsten Schritten folgt, ist das sukzessive auffüllen des Turms mit den Gitterstukturen und dem Treppenaufgang, hinauf bis zur ersten Plattform. Davon demnächst mehr. ja 1
      Lasst Euch nicht wegregnen. regen1
      Liebe Grüße
      Peter
    • Pitje schrieb:

      Also irgendwelche Kran-LC-Teile brauche ich jetzt nicht mehr, glaube ich...
      Hallo Peter,

      DAS glaube ich nicht nur, dass nehme ich vollwertig an !! happy1 happy1 happy1
      Nun, der HMV Werftkran war die
      "kleine Lehrlings-Einführung mit LC-Hilfe",
      für das Meisterstück TOKYO TOWER hier..... !! freu1 klasse1 beifall 1
      Gruss
      Holger


      Ich bin von Kopf bis Fuss, nur auf Kartonmodellbau eingestellt
      und das ist meine Welt,
      sonst gar nichts..... ! freu1
    • Hallo Freunde,

      ich danke Euch für Euer Interesse und Anteilnahme an diesem Projekt, da werd ich ja ganz verlegen. Hätte nicht gedacht, dass dieser Turm eine solche Resonanz erfährt. freu 2 knuddel1 danke1

      @Cux-Holger: der Werftkran... den hatte ich noch nicht auf der Matte, aber das könnte in der Tat eines meiner kommenden Hafen-Teilprojekte werden, da sagst Du was. ja 1 ja 2

      @airgoon: das hatte ich mir nach dem Download auch gedacht. Diesen Bau habe ich aus einer absolut spontanen Laune heraus begonnen, in erster Linie, um zu sehen, ob das Ding baubar ist, woran ich durchaus gewisse Zweifel hatte. Mittlerweile ist klar, keine Frage des "ob", sondern nur des "wie lange" und "wieviele Klingen"?. Reine Geduldsfrage, insbesondere das Aussticheln, jede Unachtsamkeit kann durchaus die Arbeit der letzten drei Stunden wieder egalisieren.

      @Hagen von Tronje: das ist das, was mich auch so fasziniert an diesem Modell. freu1

      @N8 FALKE: dankesehr! freu 2

      Nachdem die Beine nun fertig waren, ging es an die Vorbereitung und den Bau der ersten Aufbauebene innerhalb des Turms.
      Dazu habe ich zunächst die Plattform vorbereitet. Diese ist etwas kleiner, als die Grundplattform, dabei gefühlt deutlich filigraner, aber durchaus machbar.






      Bevor die eingesetzt werden kann, ist das vertikale Gitterwerk zu bauen, was die Etagen aufeinander aufbaut, bzw. auch die Versteifung innerhalb des Turms erzeugt. Der Konstrukteur hat diese Teile alle zum verdoppeln vorgesehen, aufgrund der Kartonstärke habe ich darauf verzichtet, auch wenn die feine Gittertextur nur einseitig drauf ist. Aber das fällt mit einem Schritt Abstand ohnehin nicht mehr auf.




      Zur Montage dieses spinnenförmigen Konstrukts ist etwas Zutrauen in die bisherige Konstruktion notwendig, wenn man nicht zwei Helfer hat, die die Außengitter aus dem Weg halten. Aufrund der oben zulaufenden Form geht es halbwegs eng innerhalb des Turms zu, daher gibts eigentlich keine Alternative, als Wegbiegen unter der Zuhilfenahme einiger Pinzetten. Die Teile haben diese Prozedur aber folgenfrei überstanden, insofern sage ich wieder "Ein Hoch auf den Tonkarton!" ja 2





      Das Ganze eingesetzt und mit der Grundplatte verleimt - die vertikale Stabilität nimmt schlagartig zu.





      Verleimen der entsprechenden Ebene der Außengitter mit dem Innengitter und der Ecken untereinander.





      Anschließend folgen innen zunächst die vertikalen Verstrebungen der mittleren Traversen des Außengitters und die der Ecken.



      Die Diagonalen folgen in der kommenden Sitzung. Erst dann kann die bereits gezeigte Plattform eingepasst werden.

      Bis später und schönen Nachmittag! urlaub1


      Liebe Grüße

      Peter
    • Pitje schrieb:

      der Werftkran... den hatte ich noch nicht auf der Matte
      Hallo Peter,

      stimmt ja,
      da hatte ich Dich mit einem anderen Kartonmodellbauer verwechselt...., sorry..... rotwerd1

      Aber, wie Du schon o. a. erwähnst, wäre das auch noch mal eine Challenge für Dich! daumen1 arbeit2 arbeit1
      Gruss
      Holger


      Ich bin von Kopf bis Fuss, nur auf Kartonmodellbau eingestellt
      und das ist meine Welt,
      sonst gar nichts..... ! freu1
    • Schönen guten Abend,

      @Cux-Holger: Challenge accepted! laola1 freu 2 Ich liebe Kräne! freu1

      @Railgoon: vielen Dank für die Anerkennung! danke1 Ja, manchmal ist das Naheliegende schon die Lösung. Wobei ich mir diese Kartonstärke sozusagen auch erst erarbeiten musste, um die Vorzüge, besonders bei solchen Konstruktionen zu erkennen.


      Heute Abend habe ich zunächst die gesammelten Diagonalstreben dieses Levels verbaut. Diese bestehen immer aus zwei Teilen, wobei das eine am Stück bleibt, das Andere wird an der aufgezeichenten Schnittstelle gestrennt und beide Schnekel separat eingebaut. Hier und da musste ich höhentechnisch etwas justieren, da aufgrund der Dicke das bündige hineinschieben in die Winkel nicht möglich war.



      Habe sie aufgrund der Textur und auch weil die Dicke dann mit den Streben der Außengitter so gut wie übereinstimmt dann dochverdoppelt. Der Turm wird jetzt schon richtig steif. Würde man nicht für möglich halten.



      Danach erfolgte das Einbauen der Platte des ersten Levels.




      Gute nacht zusammen, bis Morgen. prost1


      Liebe Grüße

      Peter