Spitzmutte / um 1900 / DSM / skaliert auf 1:250

    • Spitzmutte / um 1900 / DSM / skaliert auf 1:250

      moin1 ,
      in den letzten Tagen (von Dienstag bis Sonntag) habe ich meist abends ein Modell einer Spitzmutte gebaut. Das kleine Segelschiff basiert auf einem skalierten Bogen aus dem DSM (Deutsches Schifffahrtsmuseum Bremerhaven). Das Modell ist fertig, ich möchte nun im nachhinein beschreiben wie es dazu kam:



      »Das muss das Boot abkönnen!«




      Klaus baut kleine Schiffe:
    • Hui, so ein kleines Schiff bekommt nun so einen langen Baubericht... schwitz1

      Angeregt durch den Beitrag erste Erfahrung mit dem Karton

      möchte ich mich auch gerne an das kleine Modell machen. Es soll später in einem kleinen, um das Jahr 1900 spielenden Diorama mitwirken welches an der Nordseeküste verortet sein wird...

      Diese kleinen Schiffe der deutschen Küsten- und Binnenschiffahrt vergangener Tage sind interessante Objekte. Da es heute noch einige erhaltene- und nachgebaute Typen gibt, macht es Spaß zum Modellbau auf den Originalen zu gucken wie dieses und jenes gehandhabt wird. Eine Urlaubsreise kann dabei zum Beispiel Anreiz bieten, etwas fürs Hobby zu tun... Ich habe dazu meien gemachten Fotos angesehen – in Hamburg gibt es ja auch einiges zum Thema live zu sehen – und meine Bücher zum Thema hervorgekramt.

      Und aus einem kommt zunächst ein Zitat zum Schiffstyp. In »Die Segelschiffe der deutschen Kleinschiffahrt« schreibt Hans Szymanski 1929:
      Mutten

      Die eigentlichen Segelschiffe des Emsgebietes waren die Mutten, eine Art der deutschen Tjalken; sie werden schon am Ende des 18. Jahrhunderts erwähnt. Vorwiegend fanden die kleinen Mutten, mit einer mittleren Tragfähigkeit von 15 bis 30 Tonnen, als Torftransportschiffe von den ostfriesischen und oldenburgischen Fehnen Verwendung; dagegen segelten die größeen auch als Frachtfahrer bis zur Weser und Elbe. Ihre gebräuchlichsten Abmessungen waren: 15,0 bis 16,0 Meter L, 4,0 bis 4,5 Meter B, bei einer Seitenhöhe von 1,3 bis 1,6 Meter, Gebaut wurden sie nur in Ostfriesland und Oldenburg, besonders auf den Werften im oldenburgischen Emsrevier. Allein in den Jahren 1856 bis 1865 liefen dort 157 Mutten, meistens für ostfriesische Rechnung, vom Stapel. 1873 waren 76 Mutten in der deutschen Seeschiffsflotte verzeichnet, heute aber sind sie in den Seeschiffsregistern, bis auf vier, nicht mehr eingetragen, weil sie zu Seereisen kaum noch verwendet werden.«
      Vorn und hinten war die Mutte spitz, daher der Name »Spitzmutte«. Es gab die Schiffe auch mit runden Bug und Heck. Die Bezeichnungen »Binnenmutte« und »Buitenmutte« sind mir dabei begegnet. Es macht jedenfalls Spaß, sich mit diesen kleine Schiffen zu beschäftgen. Der Sekretär des Vereines, dem ich angehöre, ist Fachmann für alte ostfrisische Schifffahrt. Von ihm habe ich viele Informationen zur Spitzmutte bekommen.

      Die Bogen aus dem DSM sind meist sehr einfach und übersichtlich und richten sich meist an Anfänger oder Kinder (oder beide?). Sie eignen sich aber auch sehr schön als Grundlage um ein Modell nach eigenen Vorstellungen zu erweitern. Von Herrn Breden – dem Zeichner des Bogens der Spitzmutte – habe ich bereits das Feuerschiff ELBE 3 in verkleinerter und aufwändiger Form sehr gerne gebaut. Alles in allem hat der handgezeichnete Bogen zur Spitzmutte rund 30 Bauteile.

      »Das muss das Boot abkönnen!«




      Klaus baut kleine Schiffe:
    • Die Vorlage habe ich zunächst gescannt und im Compuetr auf 40% verkleinert (um auf meinen Wunschmaßstab 1:250 zu kommen). Da auf ein A4 Blatt vier verkleinerte Bogen passen, habe ich vier auf einem 160g schwerem Blatt ausgedruckt. Damit habe ich Material genug zum doppeln oder als Reserve. Zusätzlich habe ich den Viererpack noch auf 80g ausgedruckt (um die Segel herzustellen)




      Klar: Der Bogen ist für einen anderen Maßstab – ich vermute 1:100, auf dem Original steht keine Angabe – und für anderen Karton konstruiert. Bei meiner Verkleinerung darf ich also auf Passgenauigkeit etc. nicht allzugenau hoffen. Alle Bauteile male ich mit Revell-Aqua-Color oder Aqurellfarbe an. kleben werde ich mit Weissleim den ich mit einem feinem Pinsel auftrage. Zum Takeln verwende ich wieder Serailgarn. Masten und Co. stelle ich aus Federstahldraht her.

      Das Spantengerüst ist ausgeschnitten und fertig geklebt. Die weißen Streifen auf den Bordwänden habe ich seperat aus dem dünnen Papier ausgeschnitten. Die querlaufenden Linien auf dem Deck habe ich als Erhöhung vorn und achtern interpretiert und die entsprechenden Teile gedoppelt. Ruder und die Steven sind abgeschnitten. Sie kommen später als eigene Bauteile an die Mutte. Die Fugen auf dem Deck sind mit dem Cutter leicht eingeritzt. Grafithabrieb vom Bleistift, mit dem Finger eingerieben, täuscht kalfaterte Fugen vor.




      Die Bordwandinnenseiten habe ich dunkelgrau gemalt, ebenso wie die untere Hälfte der Aussenseiten.Meiner Meinung nach, kommt »schwarz« im Modellbau nicht vor. Mein »Schwarz« ist immer »Dunkelgrau«.

      Die obere Kante aussen ist im Farbton »Seegrün« gefasst. Bei der Arbeit kann man ruhig etwas unsauber arbeiten denn der seperate weiße Streifen – ebenfalls bemalt – wird später überklebt. Die Klüsbacken vorn sind wieder ausgedoppelt. Das Aufdoppeln von Teilen bringt deutlich mehr Plastizität in ein Modell. Das Kantenfärben soll dabei aber nicht vergessen werden.

      Bevor das Deck auf das Rumpfgerippe kam, fiel mir zum Glück noch schnell ein, eine Aussparung für den Mast in den Mittelspant zu schneiden. Das sieht der Bogen nicht vor. Der Mast soll laut Anleitung in das u-förmig geformte Teil 15 eingeklebt werden. Das ist auch Vorbildgerecht da der Mast nach hinten umgelegt werden konnte um Brücken passieren zu können.

      Der Rumpf ist ohne Schwierigkeiten zusammen gegangen. Papierstreifen werden zu Schandeckel und Schwertklampe verarbeitet.




      Der Rumpf mit Steven vorn und achtern, Schandeckel, Schwertklampe und Schornstein für die Kombüse (der Schorstein diente gleichzeitig auch als Ablage für den umgelegten Mast). Die Großluke ist fertig zum Einbau. Die auf Deck aufgemalten Elemente habe ich zusätzlich gebaut oder aufgedoppelt. Das ist achtern eine Luke als Einstieg in die Kajüte (sie liegt unter der Ruderpinne), ein Wasserfass (ich nehme an es soll dahin. Auf Bildern und Modellen ähnlicher Schiffe ist ein Fass zu sehen), vorn die Luke für den »Vorunter« genannten Raum, ein runder Deckel (Zugang zum Kettenkasten?) und ein Spill zur Ankerbedienung und zum Mastlegen. Von Steven zu Steven ist das Schiffchen übrigens 6cm lang.




      Mit einem Tuschestift der Stärke 0,3 tupfe ich vor dem Spill zwei Punkte als Ankerketteneinlauf zu den Klüsen auf.




      Der vordere Lukendeckel ist mit einem Papierstreifen überklebt. Das soll einen Eisenbügel als Verschluß darstellen. Ruder, Pinne, Seitenschwerter und die Poller sind als Rohbau zu sehen. Die Kreuzpoller sind zwei Papierstreifen in die Besenborsten eingeklebt sind. Sie müssen natürlich noch auf die richtige Länge gebracht werden. Der Mast liegt als Federstahlsbschnitt bereit. Ich bin auf eine Länge von 5,5cm gekommen.




      Zusammengebaut kann man schon langsam erkennen, was das am Ende mal werden soll... grins 2 Ruder, Pinne und Seitenschwerter waren bei diesen Schiffen oft und gerne vom Rest des Schiffes farbig abgesetzt. So habe ich die Pinne weiß, den Schwertkopf grün und die Bolzen der Schwerthaken weiß gefasst. Der Mastkoker, der den umlegbaren Mast hält, kommen grün daher.

      Nun ist es Zeit das Werk ein wenig zu altern. Dazu reibe ich mit einem feuchten Pinsel etwas Pastellkreide auf die Bauteile. In den angeritzen Planken bleibt die Kreide hängen und bildet einen plastischen Effekt. Allzuviel sollte man nicht altern denn diese Schiffe wurden von Eigner gut gepflegt. Waren sie doch meist Wohnung und Arbeitsplatz zugleich!




      Die Segel schnitt ich aus den erwähnten Papierausdrucken und leimte beider Flächen zusammen. Überstände ringsherum fielen dem Cutter zum Opfer. Ich bin mit verdünnter weißer Farbe darüber gegangen um Struktur zu schaffen und den Glanzeffekt der Laserausdrucke zu mildern. Der Pinsel lief dabei immer schön in Richtung der Bahnen. Die Nähte sind wieder eingeritzt und mit Kreide »verfüllt«. Die Kanten wurden gefärbt und dann mit Serafilgarn umleimt. Die Darstellung dieser Liektaue ist ja mitlerweile hier im Forum bei 1:250 obligatorisch geworden... Auch die Reffbändsel habe ich beidseits aufgedoppelt. Gesetzt werden Großsegel und Stagfock. Auf das Toppsegel verzichte ich (es weht gerade genug Wind um mit zwei Segeln auszukommen).

      Die Führungsleinen für die Seitenschwerter sind angebracht (unter Verwendung der Teile 21). Das Schwert auf der Leeseite – beim Modell ist die links – ist ins Wasser getaucht gezeigt (Fotos siehe ersten Beitrag). Um den Mast aus Federstahl habe ich eine Serafilwicklung gelegt um die Reiheline zu imitieren welche das Großsegel am Mast führt. Der Federstahl bekam an den abgekniffenen Enden einen Tropfen Leim zur Begradigung. Ein Stück Draht wird auf der Luke liegen und die Stange zeigen, die der Schiffer zum Abstoßen der Mutte benötigte.




      Den Mast habe ich ausgebaut getakelt. Das Segel wird vom Fall gehalten, der Baum von einer einfachen Dirk. Mehr Laufendes Gut kann ich auf den kleinen Plan im Bogen nicht dazu finden.

      »Das muss das Boot abkönnen!«




      Klaus baut kleine Schiffe:
    • Aus Klingedraht habe ich mir einen kleinen Draggen gedreht. Die Ankerkette ist ein verdrilltes Serafilstück. Das Spill musste nochmal runter von der Mutte um mit der Kettenimitation umwickelt zu werden. Ein Pallpfosten kem bei Wiedereinbau noch hinzu. Die Wanten liegen als – mit dem Zirkel – abgemessene Stücke einbaubereit.




      Und da ist das Ding fertig: Entgegen meiner Annahme weiter oben, die Querstriche auf dem Deck des Bogens sollen Deckerhöhungen sein, interpretiere ich die Striche nun als Leuwagen um die Schoten der Segel darauf laufen zu lassen. Und als solche stelle ich sie aus gefärbten Besenborsten dar. Nocken und der Topp haben einen weißen Abschluß bekommen. Da die Dose einmal offen war, habe ich das weiße Band vorn um den Bug herum gezogen. Mit einem brennenden Räucherstäbchen ging ich nah an die Wanten heran. Durch die Hitze spannen sie sich schön straff (oder brennen durch wenn man zu nah herangeht!). Im Mast weht ein Flögel als Windrichtungsanzeiger.




      Damit die Mutte kein Geisterschiff bleibt, kommen von Preiser (Spur Z) zwei Figuren an Bord. Schon damals dachte man wirtschaftlich und betrieb die kleinen Schiffe mit wenig Personal. Im Modell steht der Schiffer – der »Schiff-Herr« an der Pinne. Er bedient das Steuer, die Großschot und die Seitenschwerter. Vorn arbeitet sein kleiner Sohn an der Stagfockschot.

      Um das Modell zu schützen und glänzende Stellen – verursacht etwas von Leim – zu mildern, habe ich die fertige Mutte mit Fixierspray aus dem Künstlerbedarf behandelt.
      »Das muss das Boot abkönnen!«




      Klaus baut kleine Schiffe:
    • Zum Abschluss hier noch ein Suchbild mit dem Originalbogen und der fertigen Spitzmutte im Maßstab 1:250. Es hat Spaß gemacht das kleine Ding zu bauen happy 2 . Am Ende sind dann rund 70 Teile verbaut. Wenn ich mir vorstelle, der Bogen hätte von vornherein 70 Teile, hätte ich das Modell sicher nicht gebaut. So aber regt die Form des Bogens an mehr daraus zu machen. Soviel wie der Modellbauer eben möchte. Und auch aus diesem Grunde ist es jammerschade, dass solche Bogen im DSM nicht mehr zu haben sind!



      Ich bedanke mich für Eure Aufmerksamkeit und Interesse.

      Viele Grüße,

      Klaus
      »Das muss das Boot abkönnen!«




      Klaus baut kleine Schiffe:
    • Moin Klaus,

      na das ja mal ein niedliches Exemplar. Überhaupt ist es recht schade, dass in der Modellbauwelt das Thema "Binnen- und Flussschifffahrt" ein wenig stiefmütterlich behandelt wird. Ich unterstelle mal, dass es mit Sicherheit auch einen hohen Recherchebedarf Seitens der Historiker geben wird, allein schon auf Grund der vielen hochinteressanten, aber nicht identifizierbaren Ostseewracks, oder?

      Oh, und vielen Dank für die Tricks und Kniffe; das eine oder andere davon werde ich sicher bei den nächsten "kleineren" Modellen in meiner Werft verwenden.

      LG Alex
    • Servus Klaus,

      mit diesem Schiffchen liegst du genau auf meiner Wellenlänge. Binnen- und Fischereiboote mit Segel sind mein Steckenpferd.
      Trotz der wenigen Teile hast du ein tolles Modell daraus gezaubert, Gratulation!!!

      Nur der Maßstab!?!?!?!? Warum immer sooooo klein? Da muss ich mir ja bald ein Elektronenrastermikroskop zulegen ausguck2
      Danke für die Vorstellung des Modells.

      Grüße
      Da Norbert
    • Hallo Klaus, also was DU aus einem doch recht simplen Bogen zauberst, ist mal wieder der helle Wahnsinn. Du würdest wohl selbst aus einem aus Papier gefalteten Schiffchen ein Meisterwerk machen. Ich gratuliere zu so viel Kreativität und dem prächtigen Resultat! Bravo!
      Beste Grüße
      Claudia
    • moin1

      vielen Dank Alex, Tom, Norbert, Ralf, Nils und Claudia und allen »likern«. Es freut mich wenn Euch mein 6 cm Modellchen gefällt. Wie geschrieben hat das bauen, forschen und schreiben sehr viel Spaß gemacht. Ein kleines, übersichtliches Modell dass in absehbarer Zeit fertig werden kann und viel Luft nach oben bietet. Man kann es auch in 1:100 bauen. Dann ist es mit rund 15 cm auch nicht die Welt. Die vielen Details kann man dann noch besser schildern.

      So einen Binnensegler findet man in der tat selten. Neben meinem Elb- und Weserdampfern ists für mich auch erst das dritte Binnenschiff welches ich als Modell gebaut habe.

      @tomnrw: Genau das was Du schreibst wollte ich nicht bewirken sorry1 . Bittebitte bleib´´dran und zeige Dein Werk. Du hast gemerkt dass hier im Forum jeder so macht wie kann und will. Also stell´ weiter Bilder Deiner Spitzmutte ein. Ich will gerne sehen wie Du weitergekommen bist daumen1

      Viele grüße,

      Klaus
      »Das muss das Boot abkönnen!«




      Klaus baut kleine Schiffe:
    • Ahoi Klaus,

      jetzt mache ich mir ernsthaft Sorgen. Offenbar bist du nur noch am kleine Schiffe bauen und vergisst darüber, dir deinen Lebensunterhalt zu verdienen. Und dann reicht das Geld nicht mal mehr für Getränke. Wie sonst soll man sich die Tatsache erklären, dass du in Posting Nr. 3 nicht wie sonst einen Kronkorken als Größenvergleich hingelegt hast, sondern offensichtlich deinen letzten Cent? So sehr ich mich über jedes deiner kleinen Kunstwerke freue - und natürlich auch über dieses hier - so bekümmert bin ich, hier mit ansehen zu müssen, wie es mit dir bergab geht.
      Gibt es irgendwas, was wir für dich tun können? Mal den Getränkefachhandel vorbeischicken vielleicht?

      Besorgte Grüße,

      Bonden

      grins 2

      P.S.: Was für ein Schmuckstück! Ich habe noch nie in meinem Leben von einer Mutte gehört, weder einen spitzen noch stumpfen noch sonstwie geformten. Bei Dir gibt es eben nicht nur viel zu sehen, sondern immer wieder auch viel zu lernen. Danke dafür! daumen1 zwinker2

      Im Bau: HMS Mercury
      Für eure Schnippel- und Klebepausen: www.karton-im-wind.de welcome1
    • @Bonden :

      Deinetwegen habe ich mir etwas neues überlegt und den letzten Cent geopfert.... Getreu eines Gebotes, welches mal groß an der Wand des Konferenzraumes einer großen Hamburger Werbeagentur geschrieben stand, "Du sollst nicht langweilen!" wollte ich ausschließlich für Deine gute Unterhaltung sorgen. Und nun das: Besorgnis, Verwirrung und Orientierungslosigkeit! streichel1
      Als Gegenmittel nimm dies:



      Die Sptzmutte hatte ich auch erst im alten Forum kennengelernt. @Mathias hat sein Modell dort vorgestellt. An Typen der Kleinschifffahrt gibt es so unglaublich viel zu nennen. Selbst der Herr Szymanski, der eingangs zitiert wurde, konnte in den 1920 nicht genau ermitteln welche Bezeichnung nun für welchen Typ final gebräuchlich war. Jeder Landstrich und jeder Dialekt hatte einen anderen Namen oder neuen Namen für seien Wasserfahrzeuge. Insofern gibts noch viel zu entdecken! klasse1
      ... und wenn jetzt Wochenende wäre, würde ich mir darauf eine Flasche Bier aufmachen prost2
      »Das muss das Boot abkönnen!«




      Klaus baut kleine Schiffe:
    • Hallo Klaus

      Das ist ein hübscher kleiner Segler! Natürlich in Deinem Massstab ein Winzling, dem man diese Winzigkeit nie ansieht wegen der feinen Details!
      Absolut sagenhaft, was Du da wieder "so auf die Schnelle" hingezaubert hast!

      Freundliche Grüsse
      Peter
      Das Leben ist ein Geben und Nehmen - Mal übernimmt man sich. Mal übergibt man sich.

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • Servus Klaus,

      erstmal danke für diesen informativen Bericht. Es ist immer wieder spannend, was du hier an Fachwissen gerade über die seltenen Schiffstypen zu erzählen weist. les 3 danke1

      Aus einem wirklich einfachen "Kinderbogen" ein derartiges Kleinod zu formen, ist einfach dein Markenzeichen.
      Wenn du den Bogen nicht vorgestellt hättest, würde ich es nicht glauben. oh1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

      Optimismus ist die Kunst, mit dem Wind zu segeln, den andere machen.
      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

      Buddys Kartonuniversum
    • Hallo Klaus,

      da ist Dir ja wieder ein wunderschönes Kleinod gelungen - noch dazu bei der Ausgangsbasis! klasse1 klasse1 klasse1

      Immer wieder begeisternd, wenn man sieht, was Du so alles an Winzigkeiten aus Karton hinbekommst... oh1

      Servus
      hvt
      Der brüllende Mensch möchte gefährkich wirken, der schweigende Mensch kann gefährlich sein - also Vorsicht, wenn ich mal gar nichts mehr sage..... grins 3
    • Danke Peter, Andreas, hvt, Udo und Ludwig freu 2
      Klar, ich bin in der Realität besuchbar und würde mich freuen, wenn sich jemand für meine Modelle näher interessiert. Das kleine Diorama wird – würde es auf einer Speisekarte stehen – den Titel tragen »Panzerschiff an Spitzmutte im Watt«. Dazu aber bald mehr... zwinker2

      Viele Grüße,

      Klaus
      »Das muss das Boot abkönnen!«




      Klaus baut kleine Schiffe:
    • Servus Klaus,

      das Bild im Beitrag #17 trägt sicher den Namen:

      "Spitzmutte im Kronenkorkenmeer"

      Stimmts oder hab ich recht? grins 2
      Bin schon gespannt wie dein Tagesmenü am Teller - ähm im Diorama - aussieht.

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle


      "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"
      Fritz Grünbaum, 1934