Linienschiff Peresvet 1904 Oriel 1:200

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    • Hallo Tommi,
      schön, das es dir gefällt!
      Inzwischen hat sich etwas getan, und zwar in meiner Fotoecke. Ich hatte die Nase voll von meiner Baustellenbeleuchtung und habe mir zwei Softboxen mit 85 W 5500K Tageslichtlampen geleistet. Die waren bei einem Internethändler im Angebot und mit ca. 40 Euro für das Pärchen mit Stativen und Tragetasche, für meine Begriffe ein Schnäppchen. Jetzt geht es in der Fotoecke etwas professioneller zu. Da kann ich euch auch gleich zeigen, was auf dem Vorderdeck so los ist. Bis auf ein paar Kleinigkeiten wie das Geschütz in der Bugkasemate ist das Deck schon fast komplett.



    • Macht sich gut, die Back, Hans-Jürgen! daumen1

      Und ich denke, die Anschaffung von mehr Licht hat sich in jedem Fall gelohnt - soll ja auch schon Goethe gewusst haben... grins 2

      Servus
      hvt
      Dinosaurier tranken kein Bier - sie sind heutzutage ausgestorben. Zufall? - Ich glaube nicht....
      (Übersetzte Aufschrift auf einem Schild vor einem Pub in Fort William, Schottland) grins 2
    • Hallo hvt, Holger, Fritz und Tommi und ihr vielen Liker,
      danke für eure freundlichen Worte! Ich finde die neue Beleuchtung der Foto-Ecke auch echt gut, da gibt man sich beim Basteln auch gleich noch mehr Mühe happy 2
      Auf der Werft ist zur Zeit nicht viel los, die Jungs sind mit dem Bau der 16 Beiboote und Barkassen beschäftigt. Das kann noch dauern...
      In der Zwischenzeit habe ich für die, die es interessiert, mal recherchiert und zusammengestellt, welche der Schiffe, die im russisch-japanischen Krieg im Einsatz waren, als Modellbögen vorliegen. Ich habe mich auf die russische Flotte beschränkt und dort auf die größeren Einheiten, Linienschiffe, Kreuzer und Kanonenboote. Zerstörer und Minenleger habe ich weggelassen. Von der japanischen Flotte liegt deutlich weniger vor, was auch damit zu tun hat, dass die japanische Flotte einheitlicher ausgerüstet war und nicht so ein zusammengewürfelter Haufen wie die russischen Geschwader. Die Liste ist lang, ich werde sie scheibchenweise veröffentlichen.Ich habe nur nach Bögen im Maßstab 1:200 gesucht und mit Sicherkeit nicht alle gefunden.
      Fangen wir an mit der in Wladiwostok stationierten Kreuzerbrigade, Teil des 1. Pazifik-Geschwaders. Sie bestand aus 4 Kreuzern 1. Ranges und einem Hilfskreuzer:
      Kreuzer Rjurik (1892) kein Modell gefunden, leider. Nur vom Nachfolger gleichen Namens
      Kreuzer Rossija (1895) Oriel (Bumashnoje Modelirowanie = BM) BM 56
      Kreuzer Gromoboj (1898) verbesserte Version der Rossija, kein Modell gefunden
      Kreuzer Bogatyr (1902) Bumashnaja kollekzija
      Hilfskreuzer Lena kein Modell gefunden
    • Weiter gehts mit dem 1. Pazifikgeschwader, stationiert und untergegangen (zum größten Teil) in Tschemulpo und Port Arthur:
      I. Linienschiffe
      Zesarewitsch (1903) Modell im Eigenverlag von Juri Gromykh (Sobytie), bei BM als Grashdanin (1917) BM43
      Retwisan (1901) BM6
      Pereswet (1901) BM 24
      Pobeda (1902) baugleich zu Pereswet, Sobytie
      Petropawlowsk (1899) Modelik
      Sewastopol (1900) BM5, verbesserte Auflage BM 95
      Poltawa (1900) baugleich Sewastopol, kein Modell gefunden
      II. Panzerkreuzer
      außer den in Wladiwostok stationierten
      Bajan (1900) BM34, Dom Bumagi
      III. Geschützte Kreuzer 1.Ranges
      Askold (1902) BM44, Dom Bumagi
      Varyag (1900) BM 50, Dom Bumagi, GPM
      Pallada (1896) BM149, Dom Bumagi
      Diana (1897) BM148, Dom Bumagi
    • Hans-Jürgen F. wrote:

      Auf der Werft ist zur Zeit nicht viel los, die Jungs sind mit dem Bau der 16 Beiboote und Barkassen beschäftigt. Das kann noch dauern...
      Moin Hans-Jürgen..

      Das kenn ich von meiner Kartonwerft.....und dann kommt häufig einem noch die Gewerkschaft dazwischen.... happy1
      Gruss
      Holger


      karton1
      Kartonmodellbau....
      am besten vom frühen Morgen, bis zum Abend....,
      für mich reinster Genuss und erlabend ! freu1
    • immer noch 1. Pazifik-Geschwader.
      IV. Geschützte Kreuzer 2. Ranges
      Nowik (1901) BM100
      Bojarin (1901) Dom Bumagi
      V. Hilfskreuzer
      Angara (1898) kein Modell gefunden
      VI. Kreuzer 2. Ranges alter Bauart
      Sabiaka (1878)
      Rasbojnik (1879), bauähnlich Dshigit
      Dshigit (1877), für alle drei liegen wohl keine Modellbögen vor
      VII. Seetüchtige Kanonenboote
      Koreetz (1887) BM51, Dom Bumagi
      Mandshur (1887) baugleich Koreetz
      Siwutsch (1885) kein Modell gefunden
      Bobr (1885) baugleich Siwutsch
      Giljak (1898) BM132
      Gremjaschtschij (1878) kein Modell gefunden
      Otwashnij (1878) baugleich Gremjaschtschij
      Damit sind wir mit dem 1. Geschwader durch.
    • Weiter gehts mit dem 2. Pazifikgeschwader, das sehr bunt zusammengewürfelt war und unter Admiral Roshestwenskij von Oktober 1904 bis Mai 1905 eine halbe Weltreise unternahm, um dann in der Seeschlacht von Tsusima am 14.Mai 1905 unterzugehen.
      I. Linienschiffe
      Zuerst die 4 modernen Linienschiffe, weitestgehend baugleich:
      Knjas Suworow (1904) kein Modell gefunden
      Imperator Alexander III (1903) Sobytie
      Borodino (1904) Dom Bumagi
      Orjol (1904) BM61
      Osljabja (1903) typgleich Pereswet, Digital Navy
      Nawarin (1891) BM55
      Sisoj Velikij (1896) BM30
      Imperator Nikolaj I. (1898) BM93
      II. Küstenpanzerschiffe
      Diese drei Schiffe sind weitgehend baugleich.
      Admiral Uschakow (1896) BM16, ProModel
      Admiral Senjawin (1897) kein Modell gefunden
      General-Admiral Apraksin (1899) BM3, BM209, Model Kartonowy
    • Immer noch 2. Geschwader.
      III. Kreuzer 1. Ranges
      Admiral Nachimow (1888) Dom Bumagi
      Vladimir Monomach (1882) bauähnlich Dmitrij Donskoj, kein Modell gefunden
      Dmitrij Donskoj ((1883) kein Modell gefunden
      Oleg (1903) bauähnlich Bogatyr, kein Modell gefunden
      Aurora (1903) BM150, Dom Bumagi, Maly Modelarcz, Model kartonowy
      Swetlana (1898) BM123
      IV. Kreuzer 2. Ranges
      Shemtschuk (1904) kein Modell gefunden
      Isumrud (1904) typgleich Shemtschuk, kein Modell gefunden
      Almas (1903) BM71
      V. Sonstige
      Hilfskreuzer Ural (1890) kein Modell gefunden
      Trossschiff Kamtschatka BM220

      So, wenn ihr Lust habt, könnt ihr die Liste gern ergänzen oder eine für die japanische Flotte anlegen. Ich habe mir zwar viel Mühe gegeben, aber mit Sicherheit das eine oder andere übersehen.
      Das Fazit ist trotzdem beeindruckend: fast die gesamte russische Flotte liegt als Modellbogen vor!
    • Hallo Hans-Jürgen,

      letztes Wochenende waren wir zur Whiskymesse im Schloss Trebsen.
      Und mir drängt sich der Verdacht auf, während ich genüsslich alte Tropfen roch und kostete, hast Du Barkassen und Beiboote gebaut happy 2

      "We come on the sloop John B..." denk1

      Wie auch immer, feine Arbeit!


      Viele Grüße
      Roland
    • Servus Jürgen,

      Die Liste der drei Pazifik Geschwader ist beeindruckend und es gibt überraschend viele der Schiffe als Papierbögen!
      Danke für die Recherche und Zusammenstellung!

      Jetzt kommt wieder einer meiner Standardsätze bei Bauberichten zu Schiffen dieser Epoche: grins 2

      Hübsche kleine Beiboot-Flotille! Tiptop gebaut! beifall 1
      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle


      "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"
      Fritz Grünbaum, 1934
    • Hallo Roland, hallo Gerd, hallo Wolfgang,
      vielen Dank für eure Anteilnahme.
      Ja, Wolfgang, Schiffe aus dem russisch-japanischen Krieg könnte man bauen noch und nöcher. Nimmt man die kleinen Einheiten und die japanischen Schiffe noch dazu, kommt man auf ca. 50 Modelle. Einige davon sind sehr interessant, weil sie den Kriegsschiffbau sehr beeinflusst haben durch die Ergebnisse ihres Tauglichkeitstests in der Seeschlacht von Tsushima. Dadurch wurde die Konstruktion der dreadnoughts stark beeinflusst.
      Die Boote dürfen noch nicht an Bord, dort müssen erst noch ein paar andere Dinge erledigt werden. Als nächstes sind die Masten dran. Da ist wieder Nachdenken über ein paar Korrekturen angesagt, um das Modell dem Original ähnlicher zu machen, als es der Konstrukteur vorgesehen hat. Es sind Kleinigkeiten, aber die sind ja bekanntermaßen das Salz in der Suppe. Der wesentlichste Punkt ist die Farbe der Masten. Auf allen Fotos vom Original die ich kenne ist die obere Masthälfte schwarz gestrichen. Hier Bilder vom Original und vom Modell Wladimir Gukalos, der hat die Farbe der Masten so belassen wie es der Bogen vorsieht. Vorn links auf dem ersten Bild sieht man den Schiffspopen. Der war immer dabei.


    • Ich habe mir übrigens etwas Nützliches gekauft, Dank den e-Zigarettenrauchern! Die Heizdrähte für dieses Laster sind aus Edelstahl, es gibt sie von 0,1 bis 0,5 mm. Den entsprechenden Internethändler findet ihr selbst, falls ihr Bedarf habt.
      0,1 mm könnte ein gutes Material für Takelagen sein, das muss ich noch probieren. Zunächst probiere ich 0,3 mm für die Trittstufen. Das wird eine Heidenarbeit, denn davon gibt es an den Masten und Bordwänden mehrere Hundert.

    • Hallo Hans-Jürgen,
      die entscheidende Frage ist, ob der Draht sich recken lässt. Wie ist Deine Erfahrung? Lässt er sich auch biegen?
      0,1mm Neusilberdraht verwende ich schon längerfür die Takelage von Teilen, die Zugkräfte nicht vertragen. Das Zeugs wird in geraden Stücken geliefert, ist aber leider schweineteuer. Von daher interessieren mich Deine Erfahrungen sehr.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn alles gleich gültig ist, wird alles gleichgültig.
      (Ralf Dahrendorf)
    • Hallo Fritz, hallo Kurt,
      meine Erfahrungen im Recken von Drähten sind nicht sehr groß, ich bin nicht der große "Recker". Die Heizdrähte aus Edelstahl gibt es von verschiedenen Herstellern, knitterfrei auf Rolle, da wird schon etwas reckbares dabei sein. Ich kann aber gern einmal einen Versuch machen, bei meinen bescheidenen Kenntnissen ohne jede Garantie...

      Viele Grüße
      Hans-Jürgen
    • Moin Hans-Jürgen,

      habe meine Takelung immer mit Takelgarn gemacht.
      Draht kam mir auch schon mal in dem Sinn.
      Vielleicht klappt es ja bei Deinen Versuchen!
      Probieren geht über studieren! daumen1
      Gruss
      Holger


      karton1
      Kartonmodellbau....
      am besten vom frühen Morgen, bis zum Abend....,
      für mich reinster Genuss und erlabend ! freu1
    • Hallo Hans-Jürgen,
      danke, die Operation schein gut geklappt zu haben. Dumm ist nur, daß ich nichts über drei KG heben darf und nach Möglichkeit nicht sitzen, sondern liegen soll. Bücken ist auch verboten. Das wird mich in den nächsten Wochen doch sehr einschränken.
      Sicher bin ich kein Experte für das Recken von Drähten. Meine Methode ist, ein Stück abzukneifen und jedes Ende in eine Kombizange geklemmt und dann "Hau-Ruck".
      Was die Steigeisen anbelangt, gibt es da die Möglichkeit, den Draht um ein kleines Vierkantholz zu winden. Man zieht das Holz und schneidet dann den metallenen Wickel auf.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn alles gleich gültig ist, wird alles gleichgültig.
      (Ralf Dahrendorf)
    • Moin Hans-Jürgen,

      die Eigen-Herstellung von Steigeisen hab ich auch mal versucht, aber mit eher kläglichen Ergebnissen, und 'ne Heidenarbeit war's auch noch!
      Gottseidank gibt's da im Zubehörhandel was Adäquates zu erwerben.
      Takeln ist eine Wissenschaft für sich. Wichtig ist, nicht zu grobes Material zu verwenden. Hab schon öfters ansonsten durchaus gut gebaute Modelle gesehen, die durch eine miese Takelage schlichtweg deutlich abfielen.

      Ich schwöre ja auf sehr dünne, monofile Angelschnüre. 0,105 mm hab ich für stehendes Gut, 0,08 mm für alles Andere. geklebt wird mit winzigen Tröpfchen Sekundenkleber.
      Die monofilen Schnüre haben den Vorteil der leichten Dehnbarkeit, so dass man sie problemlos leicht auf Spannung setzen kann.
      Der Nachteil der Schnüre ist, daß sie glasklar sind. Nach Setzung muss man also mit "schwattem Pinsel" ein Mal dran lang gehen.
      Senkrecht verlaufende Antennen aus der Takelage Richtung Decks verbaue ich aus 0,1mm-Federstahldraht. Damit kann man das leichte Durchbiegen sehr schön darstellen und die Takelage noch etwas stützen, anstatt sie nach unten abzuknicken..

      Bin auf Deine Lösungen sehr gespannt!

      lg.
      Tommi
      ....und ab dafür! rollen1
      Vergammelte Werke
    • Hallo Tommi,
      die " sechzig rechteckigen Stufen" liegen mir vor, leider passen sie nicht zu den aufgedruckten Markierungen (zu schmal). Das wäre für dich kein Problem, da du ja eh alles überpinselst, für mich schon. Darum übe ich jetzt mit den Edelstahldraht. da er sehr preiswert ist, habe ich mir drei verschiedene Stärken beschafft, 0,1, 0,2 und 0,3 mm. Der liegt jetzt erst einmal da, falls ich ihn mal brauche. Die Herstellung der Steigeisen ist zwar eine Heidenarbeit, aber die ersten Versuche sehen nicht schlecht aus. Vielleicht kann ich schon bald Bilder dazu zeigen. Die Takelage werden ich bei diesem Modell wie üblich machen, die ersten Fäden sind ja auch schon dran an den Schornsteinen, wenn auch noch nicht gespannt. Vom Prinzip her sollte der 0,1 mm starke Edelstahldraht jedoch für Takelagen geeignet sein, wobei man ihn dann wieder anmalen müsste. Demnächst werde ic hdan erst einmal die Streckversuche machen.

      Viele Grüße
      Hans-Jürgen
    • Hallo Tommi,
      den gibt es bei dem bekannten Internethändler, einen Link erspare ich mir hier. Gib bitte ein: "Edelstahldraht Heizdraht Schneidedraht" und schon bist du da. Ich habe mir 0,1 mm, 0,2 mm und 0,3 mm bestellt und baue daraus die Tritte. Wenn ich es schaffe gibt es am Wochenende Fotos. 0,3 mm kommt mir etwas dick vor, 0,2 mm ist perfekt. bei den Preisen für den Draht ist es kein Fehler, mal etwas zur Probe zu bestellen.

      Viele Grüße
      Hans-Jürgen
    • Hallo,
      einen kurzen Fortschrittsbericht. Viel zu sehen ist nicht, die Unmenge Arbeit bleibt weitgehend unsichtbar. Mein Modell hat, wie meistens, eine bessere und eine nicht so schöne Seite. Das trifft sich ganz gut, da kann ich auf der nicht so schönen die Trittstufen üben. Von den ca. 300 sind jetzt knapp 200 fertig, langsam kommt Übung in die Sache, so dass ich demnächst auf die "Schöne Seite" wechseln kann. Auf den Fotos sieht man leider nicht so viel, im Original sieht es ganz ordentlich aus, wenn auch noch lange nicht perfekt. Wegen der hohen Bordwände hat die Pereswet ungewöhnlich viel Tritteisen, da kann man prima üben...

    • „Geduld“ scheint ja Dein zweiter Vorname zu sein. Ungeheuerlich was Du hier schaffst.. beifall 1
      Wenn ich alles richtig verstanden habe, hast Du die Trittstufen mit gerecktem 0,2er Edelstahldraht erstellt.
      Sicher hast Du da auch eine Schablone, die es ermöglicht alle in gleichem Format zu bauen, oder biegst Du die Dinger über eine Zangenspitze.
      Dein Hilfsmittel würde mich interessieren grins 3

      matz
      Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein.
      (Philip Rosenthal, Unternehmer, *1916 +2001)
    • Hallo Lars, Hardy und Matz,
      vielen Dank!
      Hier meine Methode zur Herstellung der Trittstufen, die eigentlich keine ist. Ich nehme den 0,2 mm Edelstahldraht, ungereckt, und biege ihn über einer Schablone. In diesem Fall ist es der vierkantige Teil einer Feile, dort, wo bei ordentlichen Leuten das Heft sitzt. die hat die richtigen Maße. Auf der Feile habe ich mir eine Markierung gemacht. Abgeknipst und schon ist der rohe Tritt fertig. Mit der Pinzette noch etwas richten und noch einmal auf die richtige Länge knipsen und der Tritt kann eingebaut werden (letztes Foto links, rechts der Rohling). Der Draht ist dünn genug, dass man ihn gut biegen und richten kann und steif genug, dass er die Form behält. Es ist also eine Einzelfertigung, die etwas Geduld erfordert, aber inzwischen geht mir die Biegerei relativ leicht von der Hand. Die nächste Geduldsprobe ist dann das Einkleben...


    • Hallo Fritz,
      ja, so mache ich das. Ich hätte allerdings die Löcher in die Bordwand stechen sollen, bevor ich sie angeklebt habe. Jetzt ist das etwas beschwerlicher. Ich mache einen Hauch Sekundenkleber an die beiden Enden des Tritts, dann wird eingefädelt und ausgerichtet. Klappt nicht immer perfekt, aber von weitem sieht es ganz gut aus. Zum Schluß wird angemalt, das ist auch noch einmal was für ruhige Hände. Man müsste die Fertigkeiten der Miniaturenmaler des 17. Jhds haben, die mit "Einhaarpinsel" arbeiteten. Die Modellbau-Kollegen, die ihre Modelle komplett pönen, haben es hier leichter. Ich muss aufpassen, dass ich die Bordwand nicht zu arg bekleckere, da es doch leichte Farbunterschiede gibt.

      Viele Grüße
      Hans-Jürgen