Linienschiff Peresvet 1904 Oriel 1:200

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    • Hallo Leute,
      vielen Dank für's Vorbeischauen! Auch wenn noch nichts so richtig fertig geworden ist, gibt es einen kurzen Zwischenbericht. Zunächst die letzten Fußtritte auf der Steuerbordseite, noch unbemalt. Insgesamt waren es doch knapp 400 Stück geworden.Einige davon gehören an die Masten. Die stehen inzwischen auch, mit noch nicht gerichteter Reling und ohne Scheinwerfer und sonstiges Zubehör.



    • Hallo liebe Leute,
      vielen Dank für euer Interesse und eure aufmunternden Worte!
      Auf der Werft war einen Monat lang Ruhe. Warum? Der Werftdirektor ist fremdgegangen! Als Zeitvertreib für Enkel Janne und mich im Skiurlaub hatte ich einen Bausatz von Ugear mitgenommen. Der hat mich auch nach dem Urlaub noch eine Weile beschäftigt und begeistert. Entstanden ist ein U9 Grand Prix Car, das toll funktioniert und wegen der erstklassigen Konstruktion und sehr guten Qualität des Bausatzes viel Spaß gemacht hat. Einzelheiten zum Modell gibt es im Baubericht von Thomas hier
      Zurück auf der Werft war erst einmal Recherche angesagt, und zwar wegen der Schiffsartillerie. Leider lässt der Bogen da einige Fragen offen, die auch im russischen Forum ausführlich diskutiert werden. Eindeutige Antworten wurden jedoch nicht gefunden.
      Hier eine Übersicht der Artillerie und wie sie im Modell widergespiegelt wird:
      254 mm 4 Stück in zwei Türmen - vorhanden
      152 mm 11 Stück in Kasematten, davon 1 im Bug - vorhanden
      75 mm 20 Stück, davon 16 in Kasematten, 4 auf Drehgestellen auf Deck - vorhanden
      47 mm 20 Stück im Bogen nur 14 Stück enthalten, davon 8 auf Drehgestellen auf Deck, 4 auf der Mars, 2 mittschiffs auf dem Falschbord
      37 mm 6 Stück im Bogen nur 4 Stück enthalten, davon 2 auf Drehgestellen auf Deck, 2 auf der Mars.
      Nach langem Hinundher baue ich das, was der Bogen hergibt, also jetzt noch die 37 mm, die 47 mm und die 4 Stück 75 mm auf Drehgestell.
      Die fehlende kleinkalibrige Artillerie lässt sich so begründen, dass diese auch für die Ausrüstung der Barkassen vorgesehen waren und dementsprechend nicht fest installiert waren. Die kleinen Kaliber sind eine elende Kleinteilefummelei, da wird mir die geplante Menge schon eine gewaltige Motivation abfordern.
      Wenn es gut läuft, gibt es am Wochende Bilder dazu.

      Bis dahin!
    • Moin Hans-Jürgen

      Das ist reinstes Training im Durchhaltevermögen! daumen1
      Viel Erfolg und trotzdem viel Freude beim Kleinteilebau!
      Das wird sich hinterher am Gesamtmodell enorm positiv auswirken! freu 2
      Gruss
      Holger


      Kartonmodellbau....
      am besten vom frühen Morgen, bis zum Abend....,
      für mich reinster Genuss und erlabend ! freu1
    • Hallo Hans-Jürgen,
      da Digital Navy das Modell auf einer Diskette liefert, ist die Anzahl der Rohre doch kein Problem, man kann ja nach Herzenslust nachdrucken.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn Regierungen versprechen, sich an die Regeln zu halten, und sie dann absichtlich verletzen, ist das kein Unvermögen. Das ist Betrug!
      (Hans-Werner Sinn)
    • Hallo Kurt,
      auch für mich wäre das nachdrucken kein Problem, da ich einen Sicherheitsscan gemacht habe. Ich möchte auch Teile aus dem Ätzsatz verbauen, die leider auch nur in der vom Bogen vorgegebenen Anzahl da sind. Außerdem bleibt die Frage der Aufstellung. Die Bauzeichnungen helfen nicht wirklich, also orientiere ich mich am Modell von Wladimir Gukalo, der viel recherchiert hat.
      Für die "fehlende" Kleinartillerie gilt: sie ist nicht sichtbar, weil gut verstaut, auf den Barkassen oder im Depot und muss deshalb nicht zwingend gebaut werden arbeit2 frech 5 .

      Viele Grüße
      Hans-Jürgen
    • Hallo,
      irgendwie bin ich in der letzten Zeit nicht zum Fotografieren gekommen, darum gibt es jetzt einiges nachzutragen. Es sind doch einige Kleinteile produziert und an Bord gebracht worden. Los geht's mit den Scheinwerfern auf der Plattform am Hauptmast und der hinteren Kompassplattform. Der Vergleich mit dem Original zeigt gewisse Ähnlichkeiten und einige Abweichungen.


    • Die Bauzeit belief sich ziemlich genau auf 10 Monate, wobei es Unterbrechungen von knapp zwei Monaten gab. Ich bin nun mal nicht der schnellste.
      Zum Glück war ich durch den Baubericht von Wladimir Gukalo vorgewarnt, was die Tücken des Bogens betrifft und hatte viele Modellfotos zur Verfügung, so dass ich die sehr unzulänglichen Bauzeichnungen eigentlich nicht gebraucht habe. So ist doch ein ansehnliches Modell eines nicht alltäglichen Schiffs entstanden, der Bau hat über weite Strecken sogar Spaß gemacht.



    • Hallo Hans-Jürgen,
      da hast Du ja nun auch Deinen Russen fertiggestellt und er ist prachtvoll geworden. Die Schiffe mit den doppelstöckigen Kasematten habe ihren ganz eigenen Reiz. Herzlichen Glückwunsch dazu.
      Das Schwesterschiff schlummert bei mir in 1:250 auf einer CD und soll auf jeden Fall auch noch an die Reihe kommen (ich müsste wohl 200 Jahre alt werden und fit bleiben).
      LG
      Kurt

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      (Hans-Werner Sinn)
    • Hallo Hans-Jürgen,

      das Modell ist eine Wucht! Optisch und in der Bauausführung.
      Es gibt bestimmte Akzente, die, wenn sie an einem Modell richtig gesetzt sind, dieses in der Gesamtwirkung sehr stark aufwerten.
      Diese Akzente zu setzen, verstehst Du immer wieder meisterhaft.

      Gratulation zur Fertigstellung.

      Viele Grüße
      Roland
    • Servus Hans-Jürgen,

      herzliche Gratulation zur Fertig- und Indienststellung dieses beeindruckenden Modells! beifall 1 prost1
      Da bekomme ich direkt Lust wieder einmal "Tsushima" von Frank Thiess aus dem Bücherschrank zu holen.

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle


      "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"
      Fritz Grünbaum, 1934
    • Hallo Hans-Jürgen,

      ich gratuliere dir zu diesem wunderschönen Modell.
      Ich bin spät dazugekommen und habe auch nur ab und zu vorbeigeschaut. Das tut aber deiner Leistung absolut keinen Abbruch. klasse1


      Grüße

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Hallo Hans-Jürgen,

      die Almas lag mal bei mir sehr weit oben im Stapel, Masten, Wanten, Takelage und Segel haben mich letztendlich etwas abgeschreckt.

      Auf jeden Fall bin ich gespannt bei Deinem Bau mit dabei.

      Lars


      Hallo Wiwo,

      "Tsuschima" hab ich auch zu lange nicht gelesen. Vor ein paar Jahren fiel mir Nowikow-Pribois gleichnamiges Buch in die Hände, der Verfasser ist auf der "Orjol" mit dabei gewesen und bietet eine sehr eindringliche Beschreibung der legendären Fahrt und natürlich der Schlacht aus der Mannschaftsperspektive. In der Internierung in Japan hat er mit anderen Überlebenden gesprochen und so einen recht breiten Einblick in das Schlachtgeschehen gewonnen.

      Lars
    • Hallo Kurt, Jürgen,Roland, Klaus, Jürgen, Tommi und alle "Liker",
      vielen Dank für eure freundlichen Worte. Die machen mich noch ein wenig stolzer als ich es eh schon bin, nun, wo das Modell fertig ist. Wenn man es aus der Nähe betrachtet, da sieht man wohl, dass da noch eine Menge Luft nach oben ist, was "die Modellbaukunst" betrifft. Aber ich freue mich, wenn ein Modell besser gelungen ist als das davor gebaute. Auch im reifen Alter kann man immer noch lernen und sich verbessern. Vorbilder habe ich ja unter euch genug...
      Wolfgang und Lars, auch euch vielen Dank! Tsushima von Frank Thiess habe ich noch nicht gelesen, habe es mir aber heute sofort bei einem Internet-Antiquariat bestellt. Nowikow-Pribojs "Tsushima" habe ich schon mehrfach gelesen bzw. jetzt beim Bau als Hörbuch gehört, genau wie "Port Arthur" von Alexander Stepanow. Von Letzterem gibt es leider keine deutsche Übersetzung. Auf den Thiess bin ich sehr gespannt, man sagt, seine Sichtweise auf die Personen und Ereignisse ist eine völlig andere als die von Nowikow-Priboj, dessen Buch antiquarisch noch zu haben ist und das ich unbedingt empfehlen kann.
      Viele Grüße
      Hans-Jürgen