USS Lexington CV-2 / Flugzeugträger / GPM / M 1:200

    • USS Lexington CV-2 / Flugzeugträger / GPM / M 1:200

      Hallo zusammen,

      hier dann noch ein "Schnellbaubericht", d.h. ein paar Bilder vom Bau mit ein paar Kommentaren wie ich es in Erinnerung habe. Das wurde von 2D ind 3D überführt



      Und begonnen wurde immer mit dem Spantengerüst, das als LC Satz vorlag.



      Am Heck kam eine Frage auf, wo die 2 Teile "D2-bis" hingehören - ich meine das die im LC Satz schlicht doppelt waren.



    • Die Schächte für die Aufzüge hab ich dann ein wenig verfeinert, d.h. die aufgedruckten Leitungen wurden gedoppelt. ZUeltzt dann der Hangar eingesetzt und das Spantengerüst somit geschlossen



      Wie sich aber zeigte, stand der Aufzugschacht etwas über die Spanten hinaus. Ich habe dann beim Flugdeck auf der Unterseite ein wenig abgetragen, damit das passt.



      Al nächstes kamen die Buchten für die Beiboote.Hier habe ich die Klebelaschen entfernt. ich meine die hätten in der Höhe zu viel aufgetragen



      Kleinen Kästen habe ich mit Karton aufgefüllt, damals habe ich auch auf der Rückseite V-Nuten geschnitten, damit der Knick besser geligt. Das hab ich mir mal von einem Japaner abgeschaut.



      Die vorbereiteten Buchten

    • Dann ging es ans Unterwasserschiff. Da hatte ich so einen Fimmel, das sollte aalglatt werden. Damit hab ich mir selber schon oft probleme bereitet. Mittlerweile ist "schaut brauchbar aus" für mich auch OK. Aber nun das "Drama" in seinen 3 Akten.

      1. Akt: damit die Beplankung satt anliegt und nicht einfällt, hab ich mir gedacht das ich zwischen den Spanten mit Karton auffülle. Also an den Spanten noch um 1 mm kleinere Träger angeleimt und an den Längskanten Abstandshalter. Dann ein den Karton eingesetzt:



      Das hat ganz gut gefunzt, allerdings war der Aufwand enorm. Nach 4 Segmenten hab ich mir dann gedacht: Vollkommen übertrieben - und hab dann umgesattelt und die Spanten mit ca 1 cm Balsaholz verstärkt. Dann eine Unterschicht und die abschliessenden Planken aufgetragen



      Das wäre eigentlich gut genug gewesen, aber ich mit meinem Fimmel "muss aalglatt sein", hab dann am Ende noch lackiert.







      2. Akt: Die Grundierung war gut gelungen, aber die abschliessende Farbschicht hat dann beim trocken zu reißen begonnen:

    • 3. Akt: Da stand ich nun und hab nach so viel Arbeit nun ein unbrauchbares UW-Schiff vor mir liegen. Da aber mit Balsaholz gut gefüllt, wurde einfach ein Versuch unternommen die Beplankung wieder komplett zu entfernen und einfach nochmal zu machen

      Das entfernen ging besser als erwartet und hat kaum Schäden hinterlassen



      Wegen meines Fimmels hab ich vom 2ten (Reserve-) Bogen dann die UW Planken auf Tonkarton übertragen. Zum einem wegen Farbgleichheit (im Bogen gab es Farbunterschiede) und auch um mir das Kantenfärben zu sparen:



      Auch das Ergebnis hätte man als "bassd scho" (auf gut fränkisch) lassen können. Aber diesmal hab ich nur noch einen Hauch Farbe drüber und damit war aus dem Drama in 3 Akten die Tragödie abgewendet



      Dann ging es an die erste Beplankung des ÜW Teils. Das ist nur die Auflage für die Plattengänge



      Diese habe ich - soweit möglich - vorab zusammen geleimt um Leimflecken weitestgehend zu verhindern. So ein Trumm von > 130 cm ist da schon sehr unhandlich



      Das hat etwas gedauert, aber am Ende war ich dann froh als alle einzelnen Streifen dran waren und die Optik zufriedenstellend war.

    • Damit mir am Ende nicht alle Fliegerchen übrig blieben (was dann doch geschah) hab ich zwischendurch mal das eine oder andere zusammen gesetzt

      Die zu verbauenden Teile und der Plan



      Und der erste Versuch war gar nicht so unbrauchbar. Nur die Erkenntnis das das etliche male zu wiederholen ist, war ein wenig abschreckend







    • @Günter: Danke. Die Flieger sind auch sehr gut baubar, Passung exzellent und ausreichend detailliert Nur mehr als 14 hat der Träger schon verdient. Da hat es am Ende dann bei mir nicht zu mehr gereicht.











      Nach so einem Intermezzo war mal wieder etwas mehr "grobes" Handwerk angesagt.
    • Die Ätzplatinen wurden mit Farbe aus der Dose, Marke Baumarkt, probeweise angesprüht. Das sollte erst die Grundierung sein, aber das Ergebnis hat mich überrascht und so blieb es dabei



      Einzelne Elemente wurden dann davon auf den Platformen verbaut



      Dann kam noch die Ruderanlage und die Schrauben



      So das ein Ständern nun unvermeidbar war. Den hatte ich damals aus Balsaholz gemacht, das gefiel mir einfach besser.

    • Der Kommandoturm, bis auf den Mast soweit dann vorbereitet



      Auch Scheinwerfer gibt es auf einem Flugzeugträger



      Die dann noch an den AUfbauten verteilt



      Und schon sieht das ganz ziemlich fertigt aus



      Allerdings sind noch hier und da Masten, Ausleger, Beiboote etc. fertig zu stellen



    • @Günter: Meine "Leichen" aus dem Zombiedasein zu erlösen hab ich schon lange auf der Liste. Nun hab ich mal die Muse gefunden das zu beginnen und jetzt ziehe ich das für die Lady Lex einfach durch. Halt durch, wir haben es bald geschafft

      Auch schwere Artillerie ist vorhanden, 4 an der Zahl. Diese wurden aber meines Wissens nie abgefeuert, weil wohl die Druckwelle das Deck beschädigt hätte.





      Ein etwas größerer Kran ist an Bord



      Und zum Finale noch die Fanggitter/netze. DIe Halterungen sind aus dem Bogen, das ganze dann nun anzubringen war eine reine Gedultsprobe. Sekundenkleber schied aus, also musste man ausreichend lange stützen bis das hält.





      Ich hatte eigentlich erwartet das sich die Gitter über die Jahre und beim Transport etwas absenken, aber das ist bis heute nicht passiert. Zu allerletzt noch ein paar kleinere Kräne:



      Und damit ist der Träger dann fertig. Mehr Bilder gibt es noch in der Galerie



      Wie bereits erwähnt, leider nur mit 14 Fliegern an Bord, aber ich hab die Hoffnung das in Zukunft mal ein paar Einheiten auf die Lady Lex zurückverlegt werden.

      Ich hoffe dieser Versuch eine Reko hat Euch auch etwas Spaß bereitet, ich bin froh das ich das nun endlich hinter mich gebracht habe.

      Einen schönen Sonntag,
      Stephan
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