Ulmer Kartonau-Stammtisch baut: Mittelalterliche Stadt von Vyskovsky /1:165

    • Servus Hans-Jürgen

      mit dem Häuslebauen ist jetzt erstmal Endegelände - Energie verpufft sozusagen. Mein letztes Baulos betrifft ein Gebäudekomplex der stand-alone in der Landschaft stehen wird - also kein Integrationszeitdruck mit den Stammtischlern.
      Werde mich jetzt wieder verstärkt mit meinem derzeitigen Metier beschäftigen und zum Bauende bringen - viel fehlt nicht mehr.
      In diesem Sinne ....
      LG Klaus
      viderimus nil posse creari de nihilo
    • Hallo Leute,
      nun habe ich das Modul P fertigestellt. Übrigens der jüdische Friedhof gehört so unordentlich (hängt mit der Todesvorstellung im Judentum zusammen). Da war nichts in der Bauanleitung vorgegeben, einzig den Begriff "fantazie" im Zusammenhang mit den Bauteilenummern war zu lesen. Also habe ich die Phantasie beim Aufstellen der Grabsteine walten lassen.



      Mit freundlichen Grüßen
      G. Friedel
    • Hallo OB,

      The English Wikipedia entry on the model's prototype, the Jewish cemetery in Prague-Josefov, contains a good explanation of the seemingly messy arrangement of the stones:

      During the more than three centuries in which it was in active use, the cemetery continually struggled with the lack of space. Piety and respect for the deceased ancestors does not allow the Jews to abolish old graves. Only occasionally the Jewish Community was allowed to purchase grounds to expand the cemetery and so many times it had to gain space in other ways; if necessary, a new layer of soil was heaped up on the available area. For this reason, there are places where as many as twelve layers now exist. Thanks to this solution the older graves themselves remained intact. However, as new levels were added it was necessary either to lay over the gravestones associated with the older (and lower) graves to protect them, or else to elevate the stones to the new, higher surface. This explains the dense forest of gravestones that one sees today; many of them commemorate an individual who is buried several layers further down. This also explains why the surface of the cemetery is raised several meters higher than the surrounding streets; retaining walls are necessary to hold the soil and the graves in place.

      It looks like Antonin Langweil, in his famous paper model of the city (1826-1837), maybe didn't want to spend a lot of time on the stones, as his depiction is much more like a traditional cemetery.




      Your arrangement is more like the real thing!

      MfG

      Adam
    • Hello Adam,

      thank you for your comment about the jewish cemetery. At first I can't took the constructors idea of arbitray placing for serious, but a short look in the wikipedia convinced me that this is correct. Oh, well paper modeling always improves the builder's knowledge even in fields I never guess.
      Mit freundlichen Grüßen
      G. Friedel
    • Neu

      Hallo liebe Freunde,


      nachdem ich nun von einem durchaus sehr interessanten und aufschlussreichen Trip nach Transsylvanien wieder zurück an meinem Dienstort bin, ich nicht von etwas mit langen Eckzähnen gebissen wurde und wieder Baulust verspürte, ging es mit einem weiteren Haus an unserem Gemeinschaftsprojekt weiter.

      Abgesehen davon war ich vor meiner Abreise vor drei Wochen nicht weitsichtig genug, um mir die erforderliche Montageplatte für die Iserlohn mitzunehmen, insofern ergab sich dieser Zwischenbau sozusagen quasi automatisch.
      Nachdem Gerald, Klaus und Sven ja schon fleißig und sehr sehenswert vorgelegt haben, ging es nun bei mir im Abschnitt V, genauer gesagt mit
      Haus Nr. 4. dem Nachhaus des bereits gebauten Hauses Nr. 5 weiter.




    • Neu

      Die Art, wie Vyskovsky seine Häuser konstruiert, insbesondere die unterschiedliche Arten der Nach-Hinten-Versetzung von Türen, Fenstern
      und auch Mauerelementen ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber gut umsetzbar. Was ich so baue, wie vorgesehen sind die mit echter Laibung
      versehenen Teile, dageben baue ich die Bereiche, die durch umfalzen und draufkleben mehr Tiefe erhalten sollen stattdessen mit farblich
      passendem Tonkarton.
      Stabilisierende Kartonstreifen auf den Innenseiten kennt Ihr bei meinen Modellen ja bereits zur Genüge.

      Ich lasse nun ohne weiteren Kommentar die Nr. 4 entstehen - zuerst das Mauerwerk:





    • Neu

      Es folgte das Dach. Vyskovsky ist ein großer Freund sehr groß dimensionierter Klebelaschen, bspw. bei den Dachgauben, Schornsteinen
      etc. Die Flächen, die mir als Klebeflächen dienten, sollten eigentlich herausgetrennt werden, und die Gauben von innen verklebt werden. Dieses Verfahren habe ich abgewandelt, habe die Laschen entfernt und die genannten Teile stumpf aufs Dach gesetzt.