Ulmer Kartonbau-Stammtisch baut: Mittelalterliche Stadt von Vyskovsky /1:165

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    • Hallo,
      natürlich verfolge ich euren Bericht!
      Zum Aufbau der Stadt: Ich habe die unteren Klebelaschen nach innen umgeknickt und die Häusergruppen auf den ausgedruckten Plan geklebt. Danach habe ich den Plan rund um die Häuser weggeschnitten. Einen zweiten Plan habe ich auf eine Styrodurplatte geklebt und mit Straßenpflaster usw. versehen. So kann ich die Häuser in Kartons aufbewahren und transportieren. Vor Ort können die Häuser dann auf die Bodenplatte gestellt werden.
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      Gruß
      Günter
    • Ein schönes Gemeinschaftsprojekt! Diese alten verwinkelten Dachlandschaften haben eine wunderbare Ausstrahlung. Ein ähnliches Projekt habe ich vor vielen Jahren mal mit einer Schulklasse versucht, aber es scheiterte schon damals an der mangelnden Fähigkeit, mit Schere und Klebstoff umzugehen. Umso mehr genieße ich hier das Wachsen einer mittelalterlichen Stadt! Gruß Michael (maxl)
    • Liebe Freunde,

      vielen Dank für die "Likes", nach dem Motto: "Do you feel like we do? @Peter_Frampton", kann ich nur sagen, yes!

      Weiter geht es mit Modul L, wieder so ein verschachteltes Konglomerat, dafür sieht man in Bild 3, was es bedeutet, wenn eine Kameraoptik, nicht verzerrungsfrei ist.



      Mit freundlichen Grüßen
      G. Friedel
    • @Old_Boy
      Hallo Old_Boy,

      kleiner Tipp: wenn Du die Fotos mit z.B. PaintShop Pro bearbeitest, hast Du die Möglichkeit, Tonnen- und Kissenverzerrungen zu entfernen und schwupps sind die Geraden wieder gerade. Ich habe bei meinem Knipser das selbe Problem, kann aber solche Verzerrungen damit meistens einigermaßen ausgleichen.

      Gruß
      hj

      Schnellversuch, geht bestimmt noch besser...
    • @Old_Boy : Nein, eigentlich nicht - aber halt: vielleicht doch. Wenn ich länger drüber nachdenke doch eher Nein. Also ja, ich bleibe bei Nein.
      Aber ich glaube eher, Du wolltest folgendes schreiben : "hej der alte Junge grinst schief ... baut :=( ) ?? Nee - also das macht doch gar keinen Sinn - oder.
      LG Klaus
      viderimus nil posse creari de nihilo
    • Hallo Freunde...

      @SchnippSchnapp, nö, da müßte ich ja jedes Bild bearbeiten, das ist mir tatsächlich zuviel Arbeit...
      @SY 190, wie Du es auch drehst und wendest, es passt immer, und "Sinn", wer oder was ist das? Merke: wie kann ich etwas, das ich nicht kenne, machen? Na, also alles paletti! So die restlich drei Gewerke für Modul L:









      Mit freundlichen Grüßen
      G. Friedel
    • Nun liebe Freunde, bald habe ich meinen Anteil geschafft...

      Die Häuslein für Modul K sind gebaut (nur zusammengestellt, ab Bild 5), jetzt muss nur noch ein Brunnen und die Unterlagen für die Module gebaut werden, und der großen Wiedervereinigung mit vielen anderen Modulen steht nichts mehr im Wege...







      Mit freundlichen Grüßen
      G. Friedel
    • So jetzt ist das Stadtviertel fertig, und naturallmente gibt es ein paar Luftaufnahmen dazu, einige waren sehr gefährlich, da musste der Pilot direkt draufhalten. Nach dreimal erschien ihm wohl das Honorar dafür zu niedrig. Ich weiß nicht was in die Mitte hineingehört, mir fehlt der Überblick (wie so oft), aber um das Rund zu schließen waren ziemlich viele Anpassungsarbeiten notwendig, d. h. der Ausschnitt in der Mitte wird auch nicht mehr so einfach passen. Das gibt noch ziemlich Bastelärger..., aber für wen? Meine Bögen sind alle verschnibbelt. Ein Teil ist übrig geblieben: T16, das ist so ein Rasenstück mit Steinen, wer braucht das?



      #

      Mit freundlichen Grüßen
      G. Friedel
    • Hallo Gerald,

      das fertige Ensemble bietet wahrlich einen sehr schöner Anblick und gefällt mir sehr gut. Gratulation zur erfolgreichen Bewältigung Deines Bauanteils.

      Bei mir beginnt es da im Hinterkopf arg zu rattern.
      Ein Griff in die Kiste und die noch ungebauten Soubor-Seiten sortieren sich in meiner Hand wie ein Kartenspiel...im Hintergrund das unerbittliche Ticken der Uhr - dazu noch Sommerzeit.


      Viele Grüße
      Roland
    • Moin Gerald,

      meinen herzlichen Glückwunsch zur Fertigstellung Deines Anteils am Gemeinschaftsprojekt. Sieht sehr gut aus, klasse! ja 2
      Die Aufnahmen geben einen sehr guten EIndruck von der verwinkelten Bauweise einer gewachsenen Stadtstruktur. Was das Teil T16 angeht, so schaue ich mal, sobald ich wieder in meiner Kemenate bin, sagt mir so jetzt nichts.

      Werde nach dem Eimerkettenbagger mal wieder einen Teil bauen, ich werde mich wohl dem Komplex Kloster und Klosterkirche widmen, mal schauen.

      Hier zur EInordnung dessen, was in Deinen Stadtteil hineingehört der Plan:



      Wer hat diese Gebäude?

      Liebe Grüße
      Peter
    • Hallo Albrecht,

      weder Hundehütten noch Vorratsschuppen. Das Ensemble ist ein jüdischer Friedhof. Das heißt die kleinen Häuschen sind steinere Grabstätten (wer es sich leisten konnte *, die meisten anderen Gräber hatten einfache Steinplatten, wie hinter den hausähnlichen Gräbern zu sehen ist). Ich denke mal so ähnlich wie ein oberirdischer Sarg.

      * Standesunterschiede gibt es auch auf den katholischen und evangelischen Friedhöfen, nicht jeder kann sich eine Familiengruft leisten.
      Mit freundlichen Grüßen
      G. Friedel
    • Sonntag

      Hallo Freunde,

      trotz der dienstlichen Unternehmungen seit letzten Sonntag ist nach Ende der Schicht noch etwas Bastelzeit übrig geblieben und ich konnte an meinem Anteil des Ulmer Projekt der Mittelalterlichen Stadt weiterbauen. Gerald, Klaus und Sven haben ja gut vorgelegt, Roland berichtet im Rahmen der goldenen Schere gesondert, aber auch da ist schon viel zu sehen. Da gilt es aufzuschließen. Die folgenden Beiträge geben eines Abriß über die letzten sieben Tage bis zum jetzigen Bauzustand.

      Mit in meinem Stapel fand sich unter Anderem das Soubor U, das Kloster, welches im Stadtteil III als zentraler Gebäudekomplex steht.






      Vorweg gesagt ist die Nummerierung kein guter Anhalt, um die Vorgehensweise zu strukurieren, besser ist es von einem bestimmten Punkt
      aus zu beginnen und dann von dort beginnend voran zu arbeiten. Der Punkt, den ich gewählt habe war - Günters Vorgehensweise folgend - die Mitte des Komplexes.

      Dieser Komplex ist über fünf Seiten verteilt, im Großen und Ganzen so zusammengestellt, dass langwierige Sucherei nicht erforderlich ist und nach meinen bisherigen Beobachtungen bisher redationell fehlerfrei.

      Da ich nicht die ganzen Teile lose und ohne formgebende Unterlage ins Leere hineinbauen will, habe ich zunächst eine Kopie des Grundrisses des gebäudes auf 300gr Fotokarton gezogen und dann so vorbereitet, dass es sich wie ein Puzzleteil an den bereits gebauten Teil V / W anpasst.

    • In der Mitte befindet ein kleiner Hof mit umgebenden Kreuzgang. Die einzelnen Bildsequenzen sind so zusammengetellt, dass die Vorgehensweise für etwaige Nachbauer klar wird. Günters Baubericht ist zwar ganz hervorragend, die Bilder zeigen jedoch durchweg die Ergbnisse, nicht den Bauweg.

      Los gehts, zunächst die Innenmauern der den Kreuzgang umgebenden Gebäudeflügel. Die Fenster werden aufgesetzt und mit einer Laibung nach hinten mit Tiefe versehen.





    • Montag

      Der Kreuzgang ist mit Kacheln belegt und steht etwa 2mm über der Unterkante des gebäudes. Dies wird durch das Herunterklappen innen und außen umlaufender umgebender Klebelaschen erreicht. Um das Ganze solide zu bauen, habe ich den Part komplett mit Karton in entsprechender Stärke unterfüttert, so dass ein solides Fumdament entsteht. Einmal die tags zuvor gebauten Mauern probeweise drum gestellt.



      Die Innenmauern des Kreuzgangs bestehen aus einem Stück, dass zu einem offenen Kasten verleimt innen hineingeklebt wird. Den Innenhof durchäuft ein Weg, der um den in der Mitte stehenden Brunnen herumgeht.



      Und wieder eine Probeaufstellung:

    • Freitag

      Die Mauern des Kreuzgangs und die Innenmauern der Gebäudeflügel werden durch Schrägdächer miteinander verbunden, die eine art Trichter bilden.
      Es gab jetzt zwei mögliche Vorgehensweisen, entweder jeweils eine Mauer mit einem Dachteil an den Kreuzgang montieren und ringsherum arbeiten oder erst das Dach zum Trichter zusammenfügen und diesen dann als ein Teil oben aufsetzen. Beide Versionen bieten Vor- und Nachteile, habe mich für Version 2 entschieden, da die Nähte zwischen den Dächern auf jeden Fall gelingen, das Risiko, dass das Ganze dann nicht auf den Kreuzgang passt und dass die Außenmauern dann nicht gut dranpassen habe ich nach einigen Messungen als gering bewertet.

      Vorbereitend ist das Dach natürlich, wie bei mir üblich gut mit Graukarton verstärkt worden.





      Die Montage hatte schon mal gut hingehauen.

    • Samstag

      schließlich habe ich mit der ersten Außenmauer begonnen, die an den Stadtteil II grenzt, wenn man diese Art der Aufstellung der
      mittelalterlichen Stadt wählt.

      Die verschiedenen Fenster werden größtenteils mittels Laibungen nach hinten versetzt.





      Bis dahin sind etwa 20 Baustunden zusammengekommen, alles in Allem eine schöne Zerstreuung, die richtig Spaß macht.


      Bis die Tage, viel Spaß mit den Bildern und liebe Grüße
      Peter
    • Hallihallo Freunde,

      @Tom57Wien: Ganz herzlichen Dank! freu 2
      @kriszme: auch Dir ganz herzlichen Dank für Dein Lob!


      herzlichen Dank den Daumendrückern! Schön, dass ihr alle dabei seid. danke1


      Die Übung ist nun rum, wer sich für das Inhaltliche interessiert, kann mal nach #greengriffin19 schauen, da war schon etwas los.
      Dennoch hatte ich die Abende immer noch etwas Zeit zu bauen, allerdings nicht mehr zur Dokumentation im Forum. Das schiebe ich jetzt gesammelt hinterher.

      Bevor der Kreuzgangblock auf die Unterlage geleimt werden kann, wollte ich den Bezug zu einer Außenkante herstellen, um nachher nicht
      festzustellen, dass durch irgendwelche Verzerrungen oder so auf einer Seite 5mm fehlen, die auf der anderen Seite zu viel sind.

      Daher habe ich an das zuletzt gebaute Mauerstück noch das Eckhaus angesetzt und dann die Gruppe geschlossen auf die Kante motiert. Der so klar festgelegte Abstand zwischen Außenkante und der Markierung des Kreuzgangs bildete dann die letztendliche Position.









      Die Kartonstreifen auf den Rückseiten sind wieder draufgesetzt, Stabilität ist alles.
    • Habe eine Weile überlegt, wo ich am besten beginnen soll, um sowohl eine fest fixierte Ausgangsbasis zu erhalten, an die sich die Folgeteile
      anschließen lassen und ich mir nicht nachher selber ein Bein stelle, wenn ich noch irgendwo andrücken muss. Daher beginne ich mit dem Dach des Eckhauses.

      Habe beim Soubor V&W ja bereits gezeigt, dass ich die Erker und Schornsteine aufsetze und nicht, wie von Vyskoswki vorgesehen,
      durchstecke und von hinten verklebe. Finde, so ist es einfacher, da man sich einen Haufen Klebelaschen spart und auch sauberer in der
      Ausführung.

      Dafür auch bei den Dächern einige Stabilisierungsstreifen.





      Der Vollständigkeit sei angemerkt, dass die Montage der Erker und Schornsteine natürlich erst erfolgt, wenn das Dach drauf sitzt.
      Hier das Dach des Querhauses.





    • Zu guter Letzt kam noch das Dach des Nordflügels dran.







      Hier ein Eindruck des bisher gebauten Klosters mit dem Soubor V/W, so, wie es der Stadtplan vorsieht.





      Zum Zeitpunkt dieses Baustatus ging es dann auf eine Tagung, also ist bis kommende Woche erstmal Baupause, da ich morgen heimfahre - die Familie hat Sehnsucht - ich natürlich auch. Blume 2


      Liebe Grüße
      Peter
    • Schönen guten Abend Freunde,

      @Tom57Wien: merci, yes, die öffentliche Hand hat allgemein etwas Nachholbedarf, was Infrastruktur angeht - aber dafür baut sie sehr gründlich. lach 2

      Nachdem gleich morgen früh die erste Besprechung anberaumt wurde, musste ich notgedrungen schon heute in meine Kemenate fahren, wenn ich nicht schon um halb vier hätte aufstehen wollen. Immerhin gab es mir Gelegenheit ein wenig weiter zu bauen.

      Aber bevor ich loslege - ganz herzlichen Dank allen Daumendrückern! danke1 danke1

      Auf dem Dach des Nordflüges fehlen noch die fünf Schornsteine, die in zwei Ausführungen gebaut werden. Alle mit Dach, zwei Mal mit Sims, drei Mal ohne. Habe die Ausrichtung gleichartig gebaut, da ich anehme, dass man sie wohl nach der Hauptwindrichtung ausrichtet.





      Anschließend kam das Dach der Kapelle dran, welches ein Glockentürmchen ziert.







      Dieses Mäuerchen habe ich bereits seinerzeit beim Bau des Soubor V/W gebaut, hatte aber keine Idee, wohin es letztendlich kommen sollte - mittlerweile ist es klar und es fand seinen Platz, bevor es noch mehr Beulen abbekommt. les 3





      Bis demnächst, liebe Grüße
      Peter