Reichspostdampfer Feldmarschall, HMV, 1/250

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    • Hallo Wolfgang,

      die Idee mit dem Kaffeefilter für die Sonnensegel ist gut - werde ich mir merken! klasse1

      Was die Beschattung betrifft - sowas kann auch heute noch nötig sein: Auf der "Albatros" sind die Nocken ohne Dach - und für die Durchfahrt durch den Panamakanal musste dann - ist Vorschrift durch die Kanalbehörde - jeweils ein Sonnensegel aufgebaut werden, damit die Kanallotsen nicht gebraten werden (war an dem Tag unserer Durchfahrt wirklich auch nötig, denn es war "prügelheiß"...

      Servus
      hvt
      Der brüllende Mensch möchte gefährkich wirken, der schweigende Mensch kann gefährlich sein - also Vorsicht, wenn ich mal gar nichts mehr sage..... grins 3
    • Hallo,

      heute kann ich euch einen weiteren Baufortschritt zeigen. Doch vorab Dank für die positiven Kommentare Günter Plath, Axel, Jens, Gerd, Tommi, Kurt und Hagen v.T. Auch über alle anderen Modellbaukollegen, die meine Präsentation besuchen, freue ich mich sehr.

      Das, was ich euch heute zeige, war eine sehr umfangreiche Arbeit. Ich habe alle Lüfter fertig gestellt; auch wenn sich nicht alle zum jetzigen Zeitpunkt benötigt werden. Da frage ich mich aber, wie auf so einem "kleinen" Modell und Schiff (im Original ca. 130 m) fast 50 ! Lüfter benötigt werden. schwitz1

      Nun ja, so war es dann sicher nötig.

    • Hallo Wolfgang,

      deinem Baubericht habe ich seltsamerweise bisher aus Zeitgründen keine große Beachtung geschenkt.
      Dein Modell macht enorme Fortschritte und gefällt mir sehr gut.
      Viele Grüße,

      Hans-Jürgen

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      Früher oder später, aber gewiss immer wird sich die Natur an allem Tun der Menschen rächen, das wider sie selbst ist. (Johann Heinrich Pestalozzi)
    • Hallo Kartonmodellbaufreunde,

      heute kann ich dann einen weiteren Baufortschritt ins Netzt stellen. Ich habe alle Rettungsboote fertig gestellt. Bevor ich euch die entsprechenden Bilder zeige, bedarf es einiger Erklärung. Ich bin - wie so oft - von den Vorgaben des Konstrukteurs abgewichen; ich habe den für mich einfacheren Weg gesucht.

      Also ...
      bei den insgesamt neun Rettungsbooten waren zwischen den Ruderbänken und der Bordwandkontur die gelben Bodenteil auszuschneiden; mit
      dem Skalpell wären das dann insgesamt 54 Teile. Das war mir einfach zu kompliziert da jeder zu weit geführte Skalpellschnitt diese Fitzelteilchen beschädigt und evtl. auch durchgeschnitten hätte.

      Da bin ich dann anders vorgegangen. Doch zunächst einmal ein Bild des Original-Baubogens.

    • So sieht dann die Feldmarschall mit den komplettierten Rettungsbooten und Davits aus.

      Der große Mittschiffsaufbau ist damit komplett fertig. Er ist im Erscheinungsbild der Feldmarschall sehr dominant und hat seine ganz persönliche Ausstrahlung. Eigentlich mehr auf Zweckmäßigkeit ausgerichtet denn auf optische Merkmale. Was die Passgenauigkeit der einzelnen Teile betrifft, so war die akzeptabel. Mit einer guten Basis an Erfahrungen im Kartonmodellbau war alles gut zu bauen. Eine erhebliche Erleichterung und Verbesserung war die Herstellung der seitlichen Stützen für die einzelnen Decks durch Evergreen-Profile und nicht durch einzelne Stützen wie vom Konstrukteur vorgesehen. Damit war eine saubere Ausrichtung über die drei Decks gut zu erreichen.

      Hier dann eine Gesamtansicht mit dem Titelbild des Baubogens.

    • Hallo,
      heute geht es mit meinem Baubericht weiter. Für die vielen Einschaltungen, Likes und Kommentare von Nils, Fritz, Hans Jürgen, Günter, Hans-Jürgen F. und Norbert sage ich besten Dank.

      Zunächst zeige ich euch ein Bild der Titelseite vom Baubogen. Es zeigt euch das Vorschiff und die Back mit den viiiiiielen Stützen der Sonnensegel und den Mast mit den ebenfalls vielen Ladebäumenl. Da kommt Freude auf! grins 3

    • Zunächst galt es, die vielen Stützen auszuschneiden. Ich habe dieses Bauteil zuerst mit 160 g-Karton verdoppelt und die entsprechenden Teile mit dem Skalpell ausgeschnitten.

      Die Bauteile "C", unten auf der Vorlage müssten eigentlich in kurze, ca. 1 cm kleine Streifen ausgeschnitten werden. Das habe ich aber nicht so gemacht, sondern in einem längeren Stück ausgeschnitten. Die spätere Verarbeitung wurde somit erheblich erleichtert. Davon jedoch bei den nächsten Einschaltungen. Da seht ihr dann deutlich, warum ich so verfahren bin.

      Dann habe ich die eigentlichen Stützen zusätzlich mit Evergreen-Profilen verstärkt und noch etwas verlängert. Ich habe diese Stellen mit einem roten Kreis versehen. Die Verlängerung der Stützen war nötig; ich beziehe mich da auf den Baubericht von Zaphod in kartonbau.de. Dort führte Zaphod aus, das diese Stützen zu kurz sind und nicht auf den Längsträger aufliegen.

    • Bevor ich mit den Stützen der Sonnensegel weiter mache, noch zwei Bilder des Mastes der Feldmarschall. Die untere Hälfte musste konisch hergestellt werden. Da erinnere ich mich an einen Hinweis von Armin aus dem untergegangenen Forum, wie dies gut gemacht werden kann.

      Also...
      ich habe den unteren Teil des Mastes in unterschiedlichen Breiten mit 80 g-Papier beklebt, was dann auch eine unterschiedliche Dicke nach sich zog. Dann habe ich wiederum 80 g-Papier, einen ca. 5 cm langen Streifen genommen und komplett darüber geklebt. Das hat gut funktioniert und der konische Effekt kommt deutlich zur Geltung.

    • Doch nun zurück zu den Stützen...........(na ihr wisst schon, die für die Sonnensegel). Hier habe ich dann alle diese Teile befestig. Erst die eine Schiffsseite, gut trocknen lassen und dann die andere Seite. Auch hier kann man deutlich die Längendifferenzen erkennen.


      Mit dieser längeren Beschreibung will ich keinesfalls die Konstruktion von Reinhold Hahn kritisieren. Es handelt sich ja bekanntlich um einen handgezeichneten Bogen aus den 1990er-Jahren und das ist erheblich aufwendiger und komplizierten als die heutige Herstellung durch Computer-Programme. Ich schreibe das auch nur, um künftige Feldmarschall-Modellbauer auf dieses Kriterium hinzuweisen. Und außerdem... eigene Fehler treten beim Bau auch auf.

      Wichtig bei der ganzen Angelegenheit ist, wie man sich behilft.

    • Wie ihr aus den vorher gezeigten Bildern gesehen habt, sind Längsträger und Stützen fertig. Jetzt fehlen nur noch die seitlichen Verstrebungen. Diese bestehen aus den Bauteilen "C" aus dem Beitrag von heute, Nr.105.

      Dafür sind eigentlich ca. 1cm lange (kurze) Streifen auszuschneiden und Stück für Stück entlang der Außenseiten der Stützen zu befestigen. Bei den Bauberichten von Zaphod und Helmut Berthold habe ich gesehen, dass dies nicht ganz einfach ist. Ich bin also hingegangen und habe die Bauteile "C" in einem Stück ausgeschnitten und dann angeklebt.

      Da haben mir die beiden Kollegen und deren Bauberichte gut geholfen. daumen1 daumen1

      Doch nun zwei Bilder, die das deutlich zeigen.

    • Aber ...

      was wären die aufwendigen Verstrebungen Wert, wenn nicht noch die eigentlichen Sonnensegel installiert würden. Die habe ich wieder aus Kaffee-Filter hergestellt; aber nur zur Hälfte ausgerollt, damit man auch noch die Stützen sehen kann.



      Dann melde ich mich wieder mit den Teilen auf der Back der Feldmarschall.


      Bis dann, Gruß Wolfgang.
    • Hallo Wolfgang,

      das ist ja eine richtige Fusselei mit den vielen Streben und Stützen, aber es wird ein prima Modell.
      Viele Grüße,

      Hans-Jürgen

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      Früher oder später, aber gewiss immer wird sich die Natur an allem Tun der Menschen rächen, das wider sie selbst ist. (Johann Heinrich Pestalozzi)
    • Hallo,

      es freut mich, dass euch die Lösung mit den Sonnensegeln gut gefallen hat. Danke für die positiven Kommentare und die Likes.

      Heute geht es dann gleich weiter mit Sonnensegeln und zwar die auf der Back.

      Bevor ich ins Detail gehe, zeige ich euch die fertige Ansicht; da sind dann die folgenden Erklärungen leichter verständlich; ich habe nämlich gegenüber der Konstruktion wieder einige Änderungen vorgenommen.

    • So, dann folgt jetzt eine umfangreiche Erklärung. Das erschein mir wichtig, damit ein evtl. zukünftiger Felmarschall-Modellbauer weiß, wie es gemacht werden kann.

      Ich hänge jetzt ein Bild des Original-Baubogens an. Links sind die Karton-Teile für die Back mit der Nr. 86 und rechts die Karton-Teile mit der Nr. 85 für das bereits fertig gestellte Hauptdeck.



      Zunächst das Bauteil Nr. 86:
      • - den Längsträger mit dem Buchstaben "a" habe ich in der vorgegebenen Form ausgeschnitten und den werde ich auch verwenden
      • - die Teile "b, d, f, h, j, l, n und p" sind senkrechte Stützen die an der Außenwand des Rumpfes stehen sollen und mit
      • - den Teilen "c, e, g, i, k, m, o und p" zu rechteckigen Trägern verbunden werden
      • - die Teile "r, s, t, u, v, w und x" sollen dann außen entlang der rechteckigen Stützen angebracht werden.


      Das habe ich aber nicht so gemacht. Diese Art der Konstruktion war mich doch zu kompliziert und das hätte ich auch nicht sauber hinbekommen.

      Jetzt dann das Bauteil Nr. 85:
      • - dann habe ich eine Kopie vom älteren Bauteil Nr. 85 gemacht (im Original für das bereits fertig gestellte Hauptdeck) und dann die rechteckigen Stützen "b" ausgeschnitten und dann auch verwendet. Diese Stützen sind dann aus nur einem Teil hergestellt und lassen sich wesentlich leichter verarbeiten
      • - für die äußere Begrenzung des Sonnensegels habe ich dann auch wieder ein durchgehendes ca. 1mm breites Kartonteil genommen und nicht die kleinen, ca. 1 cm kurzen Streifen.
      Das war sicherlich eine umfangreiche Erklärung. Aber, wie schon gesagt, es soll für den zukünftigen Feldmarschall-Modellbauer eine Hilfe sein. Ich hänge zum besseren Verständnis noch einmal ein Bild des fertigen Sonnensegels an.