Reichspostdampfer Feldmarschall, HMV, 1/250

    • Hallo,

      zunächst einmal Dank für die vielen Klicks und die positiven Kommentare der Modellbaukollegen.

      Jetzt geht es weiter mit dem aktuellen Bau der Feldmarschall (gerade wegen des heißen Wetters; da konnte man nicht nach draußen in den Garten gehen!). Ich habe mich mit dem Vorschiff und den Kleinteilen darauf befasst wie:

      -Poller, Ladebaumwinden, Ankerwinde, Reling, Abdeckungen der Laderäume.

      Noch nicht gemacht habe ich:

      -alle Lüfter. Das sind immerhin für die gesamte Feldmarschall ca. 50 Stück! Ich frage mich manchmal, wenn ich so die Bauzeichnung betrachte, wie auf einem so kleinen Schiff (im Original nur ca. 130 m) sooooo vieeeele Lüfter platziert werden konnten. Diese Arbeit hebe ich mir für später auf. Da kommt dann auch Freude auf! grins 3
      -alle Stützen für die Sonnensegel. Auch das ist eine filigrane Arbeit. Wer das schon einmal sehen will, kann in den zu Anfang erwähnten älteren Bauberichten von Zaphod (kartonbau.de) oder Helmut Berthold (die-kartonmodellbauer.de) nachsehen. Auch da kommt Freude auf! grins 3
      -den vorderen Mast mit den Ladebäumen.

      Zunächst einmal eine Gesamtübersicht.

    • Nun zu den einzelnen Bauteilen.

      Ich fange mal mit den Ladebaumwinden an. Der Konstrukteur, Reinhold Hahn, hat sich da viel Mühe gemacht. Jede der sieben Ladebaumwinden besteht aus 28 Teile, also insgesamt 196 Teile! Das ist mir zu aufwändig! Wer meine vielen Bauberichte gesehen hat, weiß, dass ich oft zu einfacheren Lösungen komme. Auch in diesem Fall. So besteht jede Ladebaumwinde aus nur 5 Teile, also insgesamt 35 Teile. Zugegeben - nicht so perfekt wie vom Konstrukteur geplant. Aber für meine Vorstellung vom Kartonmodellbau in Ordnung.
      happy 2 happy 2 happy 2


      Hier dann ein Bild von der Bauzeichnung und von der von mir gewählten Ausführung.


    • Genau so bin ich dann auch so mit der Ankerwinde und den dazu gehörenden Führungen der Kette vorgegangen. Dieses Bauteil besteht laut Konstruktion aus 33 Teile; bei der von mir durchgeführten Arbeit jedoch nur aus 17 Teile, die auch noch vereinfacht dargestellt sind.

      Auch diese Lösung ist für mich akzeptabel.

      Das erste Bild zeigt die Bauzeichnung, das zweite die von mir gewählte Ausführung.

    • Hallo Wolfgang,

      der Damfper entwickelt sich prächtig.

      Und was die "Vereinfachungen" angeht - ich mache es bei extrem detaillierten Teilen auch so (zur Zeit schneide ich an der SMS Dresden herum). Wenn man die Bauanleitung zu den Ladebaumwinden und der Ankerwinde ansieht mit ihren unzähligen Scheiben, fragt man sich, wer soll da im zusammengebauten Zustand noch irgendetwas unterscheiden???

      So, wie Du sie gefertigt hast, passt das in jedem Falle, denke ich. daumen1

      Servus
      hvt
      Der brüllende Mensch möchte gefährkich wirken, der schweigende Mensch kann gefährlich sein - also Vorsicht, wenn ich mal gar nichts mehr sage..... grins 3
    • Neu

      Hallo Wolfgang,

      Die vereinfachten Winden sehen gut aus! Hast du hier die vielen Scheiben durch ein gerolltes Teil ersetzt oder wie bist du da vorgegangen? kratz1

      Ich frage, da der Bogen auch noch in meinem Stapel liegt und ich gerne eine Alternative wüsste, falls mich die ganzen Scheiben frustrieren sollten.
      Servus, bis zum nächsten mal!

      Jens
    • Neu

      Hallo,

      bevor es mit meinem Baubericht weiter geht, danke für die Likes: Hotte, Unterfeuer, Flex 2505, Ingo, Sieghard und Günter Plath.

      Was die letzten Kommentare betrifft, so sage ich zu

      - Hagen v. T. und Alex. Ja, mit den Vereinfachungen erreicht man auch ein akzeptables Ergebnis. Denke ich doch. Es freut mich, dass ich
      nicht der Einzige bin, der hier und da so verfährt.
      - Kurt. Die Fortschritte im Bau der Feldmarschall waren zu Anfang recht groß, da ich den Rumpf ja schon komplett fertig hatte. Jetzt geht es
      dann etwas langsamer weiter. Es liegen ja noch andere Interessen vor - die Enkelkinder ...
      - Jens/Bumbarin. Für die Ladebaumwinden habe ich vom Original-Baubogen die Grundplatte und die Seitenwände genommen. In der Mitte
      habe ich dann ein gerundetes Bauteil aus grauem Karton gebaut und rechts und links an den äußeren Seiten jeweils kleine runde Teile
      befestigt und darauf noch runde Scheiben (mit der Lochzange hergestellt) geklebt. Das war relativ einfach.

      So... wie geht es dann weiter. Ich hänge mal einige Bilder an. Zunächst eine Abbildung der Titelseite vom Baubogen. Hier ist der große mittlere Aufbaubereich abgebildet. Wie ihr seht, viel Arbeit! Das wird mich einige Zeit beschäftigen.



      Jetzt dann eine weitere Abbildung von der entsprechenden Bauzeichnung. Auf das Hauptdeck sind zwei weitere Aufbaudecks zu bauen. Diese werden nicht nur durch Deckshäuser, sondern auch durch viele kleine Stützen an den Außenseiten und vorne und hinten gehalten. Das sind je Deck 42 kleine Teile, für beide Decks insgesamt 84 Teile. Das ist mir auch zu aufwendig! Auch da bin ich eigene Wege gegangen; davon jedoch gleich. Ich habe diese Teile mal rot eingekreist.

      Auch zeige ich euch die Original-Stützen vom Baubogen.

    • Neu

      Doch nun zum großen Aufbaubereich mittschiffs. Jetzt ging es darum, die vielen Stützen an den Außenseiten der Feldmarschall zu befestigen. Zu Anfang meines heutigen Berichtes (Nr. 52) habe ich ja von den vielen kleinen Stützen (insgesamt 84 Stück) berichtet, die installiert werden müssen. Und das bekanntlich für beide Stockwerke der Aufbaudecks.

      Der Bau und dieser kleinen Stützen stellt jedoch - zumindest für mich - schon eine große Herausforderung dar. Die Stützen müssen sauber ausgeschnitten und auf dem Hauptdeck entlang der Bordwand geklebt werden. Gerade ausgerichtet und darüber hinaus passgerecht auf dem zweiten Stockwerk des Decks mit weiteren Stützen überein stimmen.

      Ihr ahnt es schon ...
      da waren wieder eigene Ideen nötig. Was habe ich gemacht: auf die bewährten Evergreen-Profile zurück gegriffen (Stärke 0,75 mm). Ich habe die Höhe der beiden Stockwerke nachgemessen und die Stützen entsprechend hoch gemacht, so dass sie über beide Stockwerke passen. Die stehen dann immer in der gleichen Flucht zueinander. Jetzt waren es dann auch nur insgesamt 42 Teile!

      Vorher habe ich jedoch die Reling (Ätzteile von Saemann) angebracht und dann diese Stützen an den Außenkanten der Reling geklebt.

      Doch nun genug der Worte, die beiden angehängten Bilder verdeutlichen die Vorgehensweise.

    • Neu

      Jetzt konnte ich dann das erste Deck installieren. Das war dann ganz einfach, da ich dieses Bauteil einfach zwischen die Stützen eingepasst habe. Die Breite dieses Decks stimmte exakt mit der Breite des Rumpfes überein. Entlang der Kanten dieses Decks habe ich dann noch einen weiteren Evergreen-Streifen (Stärke 1mm) geklebt, der dann über die kleinen senkrechten Stützen war. Das sieht dann sehr sauber aus.

      Die nachstehenden Bilder zeigen diesen Bereich von allen Seiten.





    • Neu

      Jetzt noch einen kurzen Hinweis zu der Reling (Ätzteil) von Saemann. Für die Vorder- und Rückseite des Mittschiff-Aufbaus musste die Reling leicht gebogen werden. Auch das ging einfach; ich habe mehrmals mit sanftem Druck die Reling gebogen bis sie die richtige Form hatte.

      Hier dann ein Detailbild von der Vorderfront und dann ein Bild der gebogenen Reling.