Rapidkreuzer SMS Helgoland 1:250 CfM

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    • Rapidkreuzer SMS Helgoland 1:250 CfM

      Hallo Freunde,
      es ist Zeit für ein neues Schiff und ein wenig größer soll es auch sein.
      Seinerzeit sagte mir ein Mitschüler:"Du Österreich hat auch mal eine Marine gehabt. Willst Du mich
      veräppeln? Nein, es war auch nur eine kleine Marine."
      Das mit der Marine war zutreffend. Als seinerzeit sechsgrößte Marine kann man sie wohl nicht als klein
      bezeichnen.
      Meine Wahl ist auf den Rapidkreuzer Helgoland gefallen. Als ich im letzten Jahr an der Adriaküste war, hatte
      ich den Bogen gerade erworben und stellte mir da das Schiff auf dem Meer vor.
      Das war das Einsatzgebiet der Rapidkreuzer. Die nicht gerade kleine kuk Marine hatte das Problem, in der
      Adria eingesperrt und somit in ihrem Tatendrang eingeschränkt zu sein. Die Italiener ließen sie nich hinaus
      und wenn der Sperrbruch gelungen wäre, hätten sich die Tommys in Gibraltar auch noch quer gestellt. Eine
      Situation als wenn die kaiserliche Marine in der Ostsee von Russen und Dänen blockiert worden wäre.
      Benannt ist der Kreuzer nach der Seeschlacht von Helgoland im 19. Jahrhundert, in der Östereicher und
      Preußen sich mit den Dänen schlugen.
      Gebaut wird der Bogen von cfm als Wasserlinienmodell. Ich denke, der Bogen ist in den 90ger Jahren
      entstanden, hat relativ viele Teile und ist im Offsetdruck gehalten. Der Druck ist recht einfach, die Teile haben
      kaum Struktur. Teilweise sind die Bögen doppelseitig bedruckt. Die neueren Modelle von cfm sind wesentlich
      feiner gedruckt und konstruiert.
      Die Bauanleitung ist in Form von Übersichtszeichnungen, die aber nicht sehr übersichtlich sind, beigegeben.

      Meine Untaten

      Wenn alles gleich gültig ist, wird alles gleichgültig.
      (Ralf Dahrendorf)
    • Das Modell verteilt sich auf fünf Bögen größeren Formats, von denen der Spantenbogen auf stärkerem
      Karton gedruckt ist (eine ausgezeichnete Idee, die ich zur Nachamung empfehle). Der fünfte Bogen erscheint
      mir etwas wuselig.
      Das Schiff wurde 1914 in Dienst gestellt und hatte 350 Mann Besatzung. Leider wurde die ursprünglich
      vorgesehene Bewaffnung mit 15 cm Geschützen verworfen. Stattdessen wurden neun 10cm Geschütze
      eingebaut, was eigentlich eine zu schwache Bewaffnung war.
      Beim Bau der Schiffe hatte man auf einen schnell laufenden Schiffskörper geachtet. Das Schiff erreichte 27
      Knoten, was damals enorm schnell war. Die v.d.Tann, das damals schnellste Kriegsschif der Welt, erreichte
      etwas über 28 Knoten.
      Etwa vergleichbar ist das Schiff mit der Emden, die aber weniger Torpedorohre mitführte, dafür aber eine
      stärkere Nebenartillerie hatte.
      Die Helgoland ist schlanker und länger gebaut und war natürlich schneller. Die Emden wirkt im Vergleich
      kompakter.
      Schaun wir mal was sich daraus machen läßt. Neben dem Bogen werde ich Steigeisen als Lasercutteile
      verwenden und ansonsten Fäden, Draht, Hölzchen, etwas Antistatikfolie und natürlich Weißleim.






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      Wenn alles gleich gültig ist, wird alles gleichgültig.
      (Ralf Dahrendorf)
    • Es beginnt wie bei jedem Modell mit den Spanten. Wir haben 18 Querspanten, Klebelaschen für Bodenplatte
      und Längsspant habe ich hinzugefügt (Bild 1). Die Zahl der Querspanten erscheint hoch, was sich angesichts
      der Modellänge von 55 cm relativiert. Zum Vergleich, die Hafenfähre von HMV hatte auf 12 cm neun
      Querspanten. Am Bug und Heck erscheint mir die Ausstattung ausreichend, in der Mittelsektion hätte ich mir
      mehr gewünscht. Nachbauern würde ich empfehlen, dort in den großen Lücken Hilfsspanten einzubauen.
      Beim trockenen Anpassen der Querspanten stellte ich fest, daß die zum Teil etwas großzügig geraten sind
      (Bild 2) und somit Anpassungsbedarf besteht (Bild 3). Eine generelle Regel kann ich hier nicht geben, nur
      den Rat jeden Querspant trocken anzupassen und gegebenenfalls zu bearbeiten. Das Spantengerüst ist
      fertig, im Vordergrund sind die Spuren der Anpassung zu sehen (Bild 4). Musikalisch beschwert darf das
      dann trocknen, was bei dieser Witterung gut gehen dürfte (Bild 5).






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      (Ralf Dahrendorf)
    • Die Spanten sind zu decken. Das Achterdeck soll bis an den das Backdeck aubschließenden Spant
      herangeführt werden und dort offenbar stumpf verklebt werden. Das ist mir zu unsicher und so mache ich
      mir eine Aufliegerlasche (Bild 1). Im Gegensatz zum Spantenbogen sind die übrigen Bögen aus einem
      weichen geschmeidigen Karton. Sicher kann man so Teile gut runden, aber hängen da die Decks nicht
      durch? Ich entschließe mich daher, die Decks zu verdoppeln (Bild 2).
      Der erste Teil des Achterdecks soll an den Spant herangeschoben werden, doch reicht es nicht (Bild 3). Ich
      verlängere daher den Schlitz im Längsspant. Die Aufbauwand habe ich lieber vor der Montage des Decks
      aufgeklebt (Bild 4). Was ich erstaunlich finde ist, daß es dort nicht ein Schott gibt. War das wirklich so?
      Um die beiden Decksteile ordentlich miteinander verbinden zu können, habe ich noch einmal Laschen spendiert.




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      (Ralf Dahrendorf)
    • Das Deck ist genau auf die Markierung am Spant geklebt, doch reicht die Aufbauwand nicht ganz hoch (Bild
      1). Später wird das aber kaum zu sehen sein.
      Normalerweise benutze ich dazu einen Schwamm, doch haben meine Frauen ihn wohl zweckentfremdet (was
      mache Leute mit einem zum Andrücken gedachten Schwamm so anstellen). Ein weiches Tuch leistet aber
      vergleichbare Dienste (Bild 2).
      Das Deck ist drauf und sollte ein wenig in der Sommerwärme trocknen (Bild 3). Man kann schon sehr gut die
      gestreckte Form des Rumpfes erkennen.




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      (Ralf Dahrendorf)
    • Es hilft nichts, die Anbringung der Bordwand ist leider nicht zu überspringen. Ein paar Bullaugen sind
      auszustanzen. Das macht man doch gerne, es sind nur 154 Stück (Bild 1). Die vorbereiteten Teile liegen bereit.
      Für die Verbindung der beiden Hälften der Bordwand habe ich mir auch hier Klebelaschen gemacht. Die
      Klebespalten im Heckteil habe ich nach dem Vorrunden mit schmalen Streifen Butterbrotpapiers aneinander
      fixiert (Bild 2). Dummerweise hatte ich die Teile mit nach Roermond genommen, wo sie mir in eine Drehorgel
      gerieten, die daraufhin "Gott erhalte, Gott beschütze" spielte .
      Am Heck sind Blenden zu sehen, für die es aber leider keine Aufdoppelungsteile gibt. Ein Scan hilft hier
      weiter (Bild 3). Die Bordwand ohne Aufdoppelung (Bild 4).




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      (Ralf Dahrendorf)
    • So sieht es dann nach dem Aufkleben der Luken aus (Bild 1). Der durch das Scanen entstandene leichte
      Farbunterschied verstärkt meiner Meinung nach den plastischen Effekt.
      Die Bordwände sind einfacher anzukleben als ich dachte. Vorsicht ist aber geboten, da keine Reserve
      vorhanden ist. Sie müssen wirklich sitzen. Auch das Fehlen der Klebelaschen an der Grundplatte macht sich
      nicht negativ bemerkbar, da der stärkere Karton des Spantengerüsts für eine ausreichende Klebekante sorgt.
      Der untere Teil der Bordwand steht etwa 1 mm über. Man könnte den Überstand mit einer Rasierklinge
      abtrennen. Ich werde das aber wohl so lassen, da der Überstand gleichmäßig ist und somit nicht stört (Bild 2
      und 3).
      Nun gönnen wir dem Rumpf Nachtruhe unter beschwerten Bedingungen (Bild 4).




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      (Ralf Dahrendorf)
    • Für den Unterbau der Brücke, ich nehme an. daß es ein Panzerstand ist, brauche ich zwei Profilscheiben.
      Den Karton verdoppele ich dazu (Bild 1). Ein Sternchen an den Bauteilen interpretiere ich als Hinweis zur
      erforderlichen Verdoppelung. Die Teile liegen bereit (Bild 2). Auf der Rückseite haben wir ein Schott (Bild 3).
      Nun müssen noch Anbauten geformt werden (Bild 4) und fertig ist die Laube (Bild 5). Wenn ich mit das
      Teilchen so ansehe, beginnt der Bogen, der mir anfangs etwas grau vorkam, an Glanz zu gewinnen.






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      (Ralf Dahrendorf)
    • Die Brücke hat ein paar Relingsteile, die ich nicht in Karton belassen möchte. Auf der Piratenwerft heißt das
      "Fadenreling". Ich nutze hier einmal die Gelegenheit, die Herstellung zu zeigen.
      Zuerst ist das Garn vorzubereiten. Ich verwende hier ein Baumwollgarn der Firma Gütermann, das schon
      eine glatte Textur aufweist und relativ fein ist. Um Tröpfchenbildung an Minifuseln zu vermeiden, streiche ich
      das Garn mit Weißleim ein (Bild 1). Nun führe ich das eingestrichene Garn durch Daumen und Zeigefinger
      (Bild 2). Der Weißleim streift sich dabei ab und wird auf den folgenden durchlaufenden Faden verteilt. Das
      Garnende sollte dabei lose herabhängen, damit es sich ausdrehen kann. Das eingeleimte Garn wird über eine
      Stullehne oder ein vergleichbares Teil gehängt. Dort kann es austrocknen und sich ggf. noch ausdrehen.
      David bietet auf seiner Seite eine Universalschablone an. Er empfielt das Umwickeln der Schablone, womit ich
      nicht so gute Erfahrungen gemacht habe, die Fäden geraten doch recht leicht ins Rutschen. Ich schneide die
      Fäden in schablonengerechte Stücke und klebe sie am Rand fest (Bild 3). Das führt dazu, daß ich die
      Schablone bei Gelegenheit mal wieder werde neu bekleben muß, doch erscheint das als kleineres Übel.
      Bei der Brückenreling verbietet sich die Herstellung von Meterware, da die Stützenabstände doch recht
      unterschiedlich sind. Dazu schneide ich die Relingsteile aus und klebe sie mit einem Tropfen Kleber an die
      Schablonenseite. Dies erlaubt mir, die vertikal verlaufenden Fäden genau nach Maß aufzukleben. Um eine
      erste Haftung zu erreichen, streiche ich die Kreuzungspunke vorsichtig mit Plastikkleber ein. Es kommt
      teilweise an den Punkten zu Tropfenbildung. Durch das Durchpusten des Rahmens und Draufstippen mit
      dem Finger kann das beseitigt werden.
      Nach einer kurzen Trockenphase kommt der Durchgang mit farblosem Nagellack (Bild 4). Man sollte erst
      einmal die Oberseite bestreichen und auch die Rückseite ist für eine Behandlung dankbar. Bei einer weißen
      Reling könnte man auch weißen Nagellack nehmen.
      Nachdem der Lack getrocknet ist, kann man sich bedienen. Die Relingsteile werden dazu grob
      abgeschnitten. Die überstehenden Fadenenden beseitigt dann das Skalpell. Ich verwende grundsätzlich
      farblich angepasstes Garn. Die Reling kann aber auch mit Wasser- oder Humbrolfarben gefärbt werden.




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      Wenn alles gleich gültig ist, wird alles gleichgültig.
      (Ralf Dahrendorf)
    • Die vordere Brückenwand ist zu verglasen. Dafür brauche ich ein sehr transparentes festes und doch dünnes
      Material. Die Großpackung Mon Cherie bietet das Gesuchte. Dort liegt als Trennschicht zwischen beiden
      Lagen eine Folie, die über die gesuchten Eigenschaften verfügt (Bild 1). Das Blatt reicht für das Verglasen der
      Brücken einer kleinen Flotte.
      Das Bauteil soll eigentlich geknickt werden, ich bin aber dafür es zu zerschneiden und dann aufeinander zu
      kleben, da dann die Deckung der Fenster wesentlich besser getroffen wird (Bild 2). Die fertige Brückenwand wird
      (Bild 3), auf das Deck montiert (Bild 4). Dort sind ein paar weiße Flecken an Deck, die sicher mit
      Instrumenden zu füllen sind (Bild 5).






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      Wenn alles gleich gültig ist, wird alles gleichgültig.
      (Ralf Dahrendorf)
    • Hallo Thomas,
      die Prasky Pläne sind immer toll.
      Hallo Andreas,
      bei Kartonist hatte ich über 100 Bauberichte in sechs Jahren verfasst, da verliert man schon mal die Übersicht.
      Hallo Hotte,
      da ich eine Vorliebe für Mon Cherie habe, könnte ich mir sogar die Verglasung eines Liners leisten augenbraue1 .
      Allerdings dürfte ich das Verglasungsmaterial nicht an einem Tag beschaffen prost2 .
      Hallo Thomas,
      ich kann versprechen, daß da noch mehr kommt (Dank Reinhold).
      LG
      Kurt

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      (Ralf Dahrendorf)
    • Das Kartenhaus kommt dahinter (Bild 1). Die unteren Klebelaschen habe ich abgeschnitten, da solche Teile
      meiner Meinung nach besser stumpf aufzukleben sind. Ein Teilchen des Bogens enthält viele Teilchen (Bild
      2). Die Positionslichter sind von mir handcoloriert. Die Frage ist nur, was gehört wohin und wie setzt man es
      zusammen? Dazu sind die Bauskizzen etwas zurückzublättern. Zum Erstaunen des Bastlers wird der
      Zusammenbau der Brücke ziemlich hinten gezeigt und deren Möbilierung ziemlich weit vorn. Ist das logisch?
      Das Ruder wird aus einem kleinen Röllchen und einem Laserteil gestaltet (Bild 3). Mit dem
      Maschinentelegrafen und einem Teil mir unbekannter Funktion ist schon einmal ein Teil der Möbilierung
      geschafft (Bild 4).




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      Wenn alles gleich gültig ist, wird alles gleichgültig.
      (Ralf Dahrendorf)
    • Ich brauche ein dünnes, helles Teil, was ich nach Bedarf ablängen kann. Nun bin ich darauf verfallen
      Röhrchen aus Zigarettenpapier nicht über einen Drahtkern zu rollen, sondern freihändig. In der Tat bekomme
      ich so dünere Röhrchen, die ich mit Plastikkleber stabilisiere (Bild 1). Für die verschiedenen Instrumende
      kann ich die Röhrchen gleich einsetzen (Bild 2) und der ganze Krams kommt auf das Deck (Bild 3 und 4).




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      Wenn alles gleich gültig ist, wird alles gleichgültig.
      (Ralf Dahrendorf)
    • An die Vorderseite der Brückenwand kommt das Teil (Bild 1), eine sinnvolle Verwendung für das im
      Vordergrund liegende Teil konnte ich nicht erkennen.
      Das ist nun die Brücke (Bild 2). Das Dach für die vordere Brückenwand erscheint mir etwa 0,5 mm zu schmal,
      doch kann ich das nicht ändern, ohne zu verschlimmbessern (Bild 3). Das Dach für das Kartenhaus scheint
      dagegen passend zu sein (Bild 4).




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      (Ralf Dahrendorf)
    • Stückchen für Stückchen - im doppelten Sinne des Wortes- kommt die Reling dran. Der Entfernungsmesser
      kommt dazu (die Messpunkte sind angemalt) (Bild 2), die Positionslicher auch (Bild 3). Nun kommen auch die
      Leitern dran, die Lasercutteile sind (Bild 4).




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      (Ralf Dahrendorf)
    • Durch die Einführung des Euro ist es ja überall etwas knapper geworden, so knapp, daß eine komplette
      Brücke auf einer 2-Euro Münze Platz fände (Bild 1). Das Geldstück ist schon wieder weg, es wanderte nach
      HMV (mit Begleitung).
      Unter der Brücke sind acht Stützen anzubringen. Auf der Unterseite des Brückendecks sind deutlich
      Markierungen zu sehen. Bei den Schablonen habe ich keine für diese Stützen gefunden, doch sind sie leicht
      abzumessen. Die Stützen sind aus den dünnen freihändig hergestellten Röhrchen gemacht (Bild 2).


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      (Ralf Dahrendorf)
    • Vier Schornsteine hat das Schiff. Jeder Schornstein hat vier Fußpferde, die natürlich nicht dabei sind. Das mit
      dem Selbermachen kennen wir ja bereits. Für die Fußpferdstützen entscheide ich mich für einen Abstand von
      3 mm und steche schon einmal die Löcher in die Schornsteinmäntel (Bild 1).
      Erst einmal sind aber die Sockel zu bauen. Die Klappen habe ich schon aufgedoppelt, die Klebelaschen
      werde ich abschneiden (Bild 2). Ein halbfertiger Sockel (Bild 3) und das fertig gebaute Stück (Bild 4).




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      (Ralf Dahrendorf)
    • Ein Sockel ist schon mal drauf (Bild 1). Die Einsamkeit einzelner Bauteile auf einem langen leeren Deck (Bild
      2). Die Bauteile für die beiden achteren Sockel, bei denen noch zwei seitliche Ausleger vorhanden sind (Bild
      3). Alle vier an Deck (Bild 4). Nun gilt es die Rauchrören zu formen, da muß ich durch.




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      (Ralf Dahrendorf)
    • Es hilft nichts, was ist ein schiff ohne Schornsteine?
      erst einmal fangen wir mit der Röhre an, die auf der Linie der Fußpferde im Abstand von 3 mm mit der Nadel
      gepiekt wurde. (Bild 1). Die anhängende Klebelasche habe ich abgeschnitten und durch eine untergeklebte
      Lasche ersetzt, die ich mit einem Pinselstrich mittig grau getönt habe. Die Röhre wird oben und unten mit
      einer gedoppelten Scheibe verschlossen. Das geht aber nicht, da die Scheiben ein wenig zu groß geraten
      sind. Nacharbeiten!!
      Wenn man zur Innenseite neben der Markierung schneidet, kommen die Scheiben hin.
      Ich brauche viele Messingstifte, Dazu wird 0,5 mm Messingdraht auf Portiönchen von etwa 2 mm abgelängt
      (Bild 2). Das geht ganz gut mit dem Sklapell. Man sollte aber eine alte Klinge benutzen, da man sie
      unweigerlich mit dieser Arbeit ruiniert.
      Nun werden die Stifte am Ende in Weißleim gestioot und in die vorgbereiteten Löcher eingesteckt. wir
      erhalten so einen länglichen Igel (Bild 3). Wir nehmen nun einen Faden, der vorher durch Weißleim gezogen
      wurde. Auf die Stiftenden kann dieser mit Weißleim aufgeklebt werden (es geht tatsächlich, wenn es auch ein
      wenig fummelig ist) (Bild 4).




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      (Ralf Dahrendorf)
    • Die angebrachten Ringe und die Stifte bekommen nun noch einen Anstrich in "lichtgrau" von Revell (Bild 1).
      Wie kommt der Matrose auf das Fußpferd? Mit einer Leiter! Zu meiner Freude hat der Konstrukteur keine
      über die gesamte Schornsteinlänge gehende Leiter vorgesehen, sondern diese in vier Segmente geteilt, die
      zwischen die Fußpferdringe geklebt werden. das erscheint mir erheblich logischer. Zuerst gilt es aber
      Abstandhalter für die Leitern anzukleben (Bild 2). Die Dinger sind leicht aus einem Kartonstreifen zu
      schneiden.
      Laserleiter oder Fadenleiter? Bei Schornsteinen bevorzuge ich die letztere Variante. Dazu gibt uns David
      wieder den freien Download einer Schablone. Mit präparierten Faden bespannen muß man sie aber selbst
      (Bild 3). Verarbeitet wird das ebenso wie eine Fadenreling, nur stehen hier die Fäden recht eng beieinander.
      Nun können die Segmente geschnitten und eingeklebt werden (Bild 4).




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      (Ralf Dahrendorf)
    • Hallo Gerd,
      herzlichen dank. Die Version von Modelik auf 1:250 geschrumpft so zum vergleich, das wäre doch sehr reizvoll, denk mal darüber nach.
      Wer dieses Schiff gerne besonders preiswert in seiner Sammlung hätte, auf der Downloadseite der Leitha gibt es auch einen Rapidkreuzer für lau.
      LG
      Kurt

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      (Ralf Dahrendorf)
    • Die Röhren stehen, doch sind sie fertig? Auf den mir zugänglichen Photos sind Rauchrohre erkennbar, die
      bis zum oberen Fußpferd reichen. Auf den meisten Photos sieht es so aus, als ob nur jeweils ander
      Vorderseite der Schornsteine zwei Rohre stünden. Es gibt aber auch zwei Photos von seitenansichten, die
      auf vier Rohre hindeuten. Da auf dem Sockel jeweils vier kleine Podeste vorhanden sind, habe ich mich für
      vier Rohre entschieden und muß entsprechend Papierröhrchen drehen (Bild 1). Die Röhrchen sind
      zurechtgeschnitten, gepönt und aufgeklebt (Bild 2). Damit ist mein Tagwerk geschafft.


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      (Ralf Dahrendorf)
    • Drei stehen in einer Reihe (Bild 1). Das letzte teil ist etwas anders geformt (Bild 2). Nun gibt es doch etwas zu
      sehen, das Gitter auszuschneiden ist etwas delikat (Bild 3). Ob ich das jetzt richtig aufgeklebt habe, weiß ich
      nicht, die Bauzeichnung ist da recht kryptisch (Bild 4).




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      (Ralf Dahrendorf)