Die kleine Mahlzeit für zwischendurch: European Tower Bridge von Papermau

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    • Die kleine Mahlzeit für zwischendurch: European Tower Bridge von Papermau

      hallo1

      Wie der Titel schon sagt, ist dies ein Zwischendurch-Projekt ohne große Ansprüche und viele von euch werden wahrscheinlich mitleidig schmunzeln, da dieses "Bauwerk" eigentlich nicht den Ansprüchen dieses Forums gerecht wird, also eher Schwierigkeitsstufe Null bis Minus 1 augenbraue1 .

      Das Modell gibt's bei Papermau zum kostenlosen Download und wird den meisten hier wohl schon bekannt sein.



      Los geht es mit dem Unterbau des Hauptgebäudes. Einfach Türen und Fenster ausschneiden...



      ...danach die Fensterlaibungen und die Fenster ausschneiden und ankleben...

      von außen

      und von innen.

      Ich habe den Ausdruck auf dem von euch empfohlenen 160 g Papier von Color Copy gemacht, finde dieses Papier allerdings für gerade Wände etwas weich, so dass ich mich entschlossen habe, den Boden mit Graupappe und die Wände mit Stützen aus Finnpappe zu verstärken.



      So viel mal für heute von der Zwischenmahlzeit.

      Viele Grüße
      hj
    • Hallo hj,

      da schmunzle ich ich tatsächlich, aber nicht mitleidig, denn das Modell hat mich auch schon gereizt.
      Ein hübsches Motiv, das ich zwischendurch irgendwann auch mal bauen werde, einfach, weil es so romantisch aussieht.

      Ich werde dir also gerne weiter zuschauen.
      Dieter
    • Moin,

      die scheinbar einfachsten Teile sind manchmal die schönsten. Auch dieses Modell sieht hübsch aus, zumal ich die Textur sehr gut finde. Für Architektureinsteiger ist es sicherlich ein guter Beginn. In welchem Maßstab ist denn der Bau?

      Grüße aus SH
      Jürgen
      Lächeln ist die eleganteste Art, seinen Gegnern die Zähne zu zeigen - Werner Finck -


    • Hei hj,

      die Modelle von Papermau haben ihren ganz eigenen Charme, weil sie die einfachen Grundformen durch liebevoll ausgearbeitete Texturen vergessen machen. Das ist für mich einer der hübschesten Aspekte des Kartonmodellbaus. Daher finde ich nicht, dass Du Dich dafür entschuldigen musst. Mit solchen Modellen kann man Einsteiger anfixen und je mehr Aspekte unseres Hobbys wir hier präsentieren, desto besser.
      Ich bin gespannt, wie es weitergeht!

      Viele Grüße, Martin
      Meine Machwerke
      Wieder im Bau: Renault Alpine A 443 in 1:24 als Wettbewerbsmodell 2019.
    • Hallo Schnippschnapp,
      dieser Modellbaubogen gefällt mir auch. Man hofft ja immer, das Modellbauer nachwachsen, die unser schönes Steckenpferd auch reiten. Und darum sind solche ganz einfachen Modell sehr gut und wichtig. Ich stelle mir vor, dass auch Lehrer in ihrer Schulklasse mal Modellbaustunden geben könnten, und da fängt man dann mit ganz einfachen Dingen an, z.B. mit einem Würfel, und dann geht es sicher leicht voran mir schwierigeren Sachen.
      Herzliche Grüße von Albrecht
    • Moin hj,

      da gibt es nichts zu lachen. Diese einfachen Modelle haben auch ihren Charme und ihre Berechtigung. Ich baue so etwas immer mal gerne zwischen zwei grösseren Modellen oder auch einfach nur, wenn ich mal wieder ein schnelles Erfolgserlebnis brauche oder, oder oder.... Gründe gibt es viele. Auf jeden Fall sind solche Modelle immer prima Anschauungsobjekte wenn ich mit Kindern bastele.
      Weiterhin viel Spass bei unserem gemeinsamen Hobby
      Helmut
    • Es gibt kaum schönere Verpackungsmöglichkeiten für kleinere Geschenke als ein hübsches Häuschen aus Karton, das mit geringem Zeitaufwand zu bauen ist! O.K., dafür ist dieses Modell etwas zu sperrig, aber die Richtung stimmt auf jeden Fall.

      Viele Grüße, Martin
      Meine Machwerke
      Wieder im Bau: Renault Alpine A 443 in 1:24 als Wettbewerbsmodell 2019.
    • hallo1

      Man merkt, dass ich zur Zeit die aktiven Tätigkeiten im Kartonmodellbau etwas reduziert habe, aber so hin und wieder geht es doch in kleinen Schrittchen weiter.

      Am Unterteil habe ich auch die Dachfläche von innen noch etwas verstärkt.



      Dann wurde der Quader zusammengeklebt und etwas Kantenfärberei betrieben.





      Damit ist der Unterbau fertig gestellt. Weiter geht es mit dem Aufbau, der auch das Dach beinhaltet.



      Die Fenster sind noch nicht ausgeschnitten. Und nun noch ein Blick von unten auf dieses Bauteil, das zeigt, wie schön detailliert selbst dort der Bogen gearbeitet ist.



      So viel mal für heute. Es geht weiter...

      Gruß
      hj
    • hallo1
      Irgendwie bin ich in der letzten Zeit etwas "baufaul" geworden und habe mich hier etwas rar gemacht. Deshalb dauert es auch immer wieder etwas länger, bevor es Baufortschritte gibt. Bei einem Modell dieser "Schwierigkeits"-Stufe habe ich allmählich auch Zweifel, ob man dafür überhaupt einen Baubericht machen soll oder es nicht doch einfach ausreichen würde, das fertige Machwerk in ein, zwei Bildchen hier zu zeigen.

      Aber ich muss zugeben, dass es mir fast genau so viel Spaß macht, ein Schnipselprojekt zu dokumentieren, wie es zu erstellen, also geht es jetzt mal hier weiter.

      Selbst ein solches Projekt bietet kleine Optimierungsmöglichkeiten. Da die Grundplatte aus zwei Schichten besteht, lag es nahe, diese mit Pappe zu verstärken und damit dem kleinen Flüsschen ein Ufer zu geben.



      Sieht dann aus der Nähe so aus:



      Dies als Intermezzo und nun weiter mit dem Obergeschoss des Hauptgebäudes.



      Die Verstrebungen haben sich als notwendig erwiesen, da das Papier relativ weich ist und ich aufgrund der vielen Fensteröffnungen davon absehen wollte, die Wände komplett mit Pappe zu verstärken.

      Von außen sieht es dann so aus:



      und dann werden die Seiten hochgeklappt und warten auf das Dach.



      So weit für heute und schönen Rest-Feiertag (sorry, @Peter_H, Du hast ja heute keinen traurig1 ).

      Viele Grüße
      hj


    • Dann wollen wir das Gebäude mal nicht länger auf das Dach warten lassen...



      Damit die wackeligen Wände auch schön senkrecht bleiben, schnell aus ein paar Pappresten rechte Winkel eingeklebt.



      Das Dach musste passend zugeschnitten werden. Und damit es zwischen den Dächern keine Fuge gibt, habe ich den Überschuss auf der einen Seite als Verbindungsstück genutzt und die Dachüberstände von unten etwas eingefärbt.



      ... und rauf auf's Dach...





      Hier wird der Farbunterschied deutlich sichtbar, wenn man (links) ohne und (rechts) mit Blitz fotografiert. Ohne Blitz wirkt das Dach viel natürlicher, aber da ich hier nur die Deckenlampe zur Verfügung hatte, musste ich leider mit "Plastiksonne" nachhelfen.

      Hier zum Schluss noch von vorn:



      So weit für heute.

      Gruß
      hj
      Images
      • IMG_1779.JPG

        273.69 kB, 1,333×1,000, viewed 0 times
    • hallo1
      Um mal eine bekannte Persönlichkeit zu zitieren: "Isch abe fertisch". Um alle Fotos hier zu präsentieren, bedarf es aber schon noch mehrerer Beiträge. Also los.



      Die Brücke hatte laut Plan in der Rundung keine Klebelaschen vorgesehen. Das hätte sicher Probleme beim Einkleben des Brückenbogens gegeben. Also habe ich beim Ausschneiden dort etwas Papier stehen gelassen und damit selbst die Klebelaschen erstellt. Das Brückengeländer hätte bei hohler Bauweise sicher auch Schwierigkeiten gemacht, also habe ich kurzerhand durch zwei verdoppelte Finnpappenstreifen das Geländer "massiv" gemacht.





      Laut Plan sollte die Brücke eigentlich an beiden Seiten geschlossen werden, aber da man ja dort nicht mehr hineinsehen kann, habe ich den oberen Teil der Abdeckung einfach abgeschnitten und die Seitenteile als Verstärkung verkehrt herum eingeklebt.

      Kleine Stellprobe:



      Nachdem der Bogen unten geschlossen wurde...



      ... geht es im nächsten Teil weiter bä1
    • Da sind wir wieder, meine kleinen Freunde arbeit1 arbeit2 foto1 pc2 und ich flagge1

      Mit der Brücke über's Wasser, werden Füsse nicht mehr nasser...oder so.









      Da aber jetzt erhöhte Absturzgefahr für meine kleinen Freunde besteht, werden wir aus Sicherheitsgründen im nächsten Beitrag dafür sorgen, dass Keiner auf die kleine Insel im Fluss fallen kann...
    • ...und das geht so:



      Wer meinen Baubericht vom Limburger Dom (guckst Du hier) kennt, der ahnt schon, was jetzt wieder kommt - die Finnpappen-Orgie.



      Da auch hier für den Torbogen keine Hilfe im Bauplan vorgesehen war, habe ich eine etwas eigenwillige Konstruktion gewählt.



      In das so vorbereitete "Tunneldach" wurden dann die beiden "Tunnelwände" mit ihren "Tunnelhalbbögen" befestigt.



      Dann die Wände hochklappen und einen waagerechten Verstärkungsboden einsetzen...



      ...und Deckel zu (leider vergessen, Foto zu machen stirn1 - Gesamtansicht folgt später verlegen2 ).

      Lust auf mehr???

      Geht ja noch weiter frech 2
    • Langsam komme ich etwas aus der Puste. Tagelang hier nichts eingestellt und jetzt alles auf einmal. Was'n Stress brüll1 .

      Auf den Turm kommt ja noch ein gefenstertes Etwas mit Dach. Na, dann fangen wir mal an:

      SchnippSchnapp


      Finnpapp


      Fensterln (nein, nicht was ihr jetzt meint...)


      und KnickLeimFreu



      Hier musste wieder etwas getrickst werden, da die beiden Fenster auf der einen Seite so dicht am Rand sind, dass die Klebelaschen der Seitenteile extrem verschmälert werden mussten. Da hätte der Konstrukteur die Klebelaschen besser an die Giebelwände gemacht - aber irgendwie muss der Anfänger ja auch was lernen, also mal flugs ein Stolpersteinchen hineinkonstruiert.

      Anschließend kam dann der Anstreicher (in manchen Gegenden auch Maler oder Rembrandt genannt), um dem Holzfußboden von unten etwas braune Farbe zu verpassen.



      Danach war der Zimmermann da und hat noch eine Decke eingezogen und (weil ihn der Teufel geritten hat und um die Giebel etwas zu stützen) sogar noch eine Firstpfette eingebaut (Mittelpfetten und Sparren hat er sich aber geschenkt, dieser Pfuscher denk1 ).



      Zu guter Letzt kam dann nochmal der Dachdecker vorbei und hat noch ein weiteres Krüppelwalmdach aufgesetzt.



      Das Endergebnis gibt es dann im nächsten Bericht.
    • aus der Nähe:









      So, jetzt aber endgültig fertig, die kleine Zwischenmahlzeit, die gefühlt eigentlich zur Hauptmahlzeit geworden ist. Dies war die erste richtige Bewährungsprobe für meinen vor einigen Monaten erworbenen neuen Drucker und ich denke, er hat seine Arbeit, was die Darstellung der Farben angeht, recht ordentlich gemacht. Das Papier von ColorCopy hat mich hingegen nicht voll überzeugt. Es ist zwar sehr schön weiß, aber ich finde es etwas zu weich, weshalb ich ja auch bei diesem kleinen Modell wieder mehr zur Finnpappe gegriffen habe, als geplant.

      Ich hoffe, der Baubericht hat euch etwas Spaß gemacht, obwohl das Modell nicht dem allgemeinen Niveau dieses Forums gerecht wird.

      Das Rathaus von Tarnowitz wartet auf Weiterbau. Wir sehen uns.

      Viele Grüße
      hj
    • Servus hj

      also erstens , dein Kleindiorama gefällt mir sehr gut .

      Der Baubericht hat mir auch sehr gut gefallen , außerdem gibt es kein allgemeines Niveau in diesem Forum , deswegen ist Dein Baubericht uneingeschränkt dem Forum gerecht .

      Es geht um den gemeinsamen Spaß beim Papierbasteln - weiter so !!

      Freundliche Grüße
      Kurt
    • Hallo hj

      Der ist doch richtig hübsch geworden, DeinTower!
      Manchmal sind gerade die kleinen Zwischenmahlzeiten die feinen frech 1
      Danke für den BB, ich finde, es bräuchte mehr solche Berichte von kleinen Modellen, damit Einsteiger nicht von Monumentalwerken abgeschreckt werden. Danke für's Zeigen!

      Freundliche Grüsse
      Peter
      Denken ist wie googeln, nur krasser denk1

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke