Fregatte Klasse 122 "Lübeck" / KvJ / 1:250

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    • moin1 Fritz

      Ja ... und die GEDULD wollen wir auch nicht vergessen. Ich ertappe mich manchmal selbst dabei, dass es schnell gehen soll, dass das Modell schnell fertig werden soll. So auch hier bei der Fregatte, bei der ich aktuell bereits beim Brückendeck angekommen bin. Nun musste ich mich aber etwas bremsen, weil ich das Modell sonst einfach "irgendwie zusammengeballert" hätte rotwerd1 .
      Lieben Gruß
      Andreas
      Weitere Bauberichte meiner Modelle gibt es hier: www.jabietz.de/kartonmodellbau
      Die Modellbaubögen und Platinen vom Schlepper "Bugsier 17/18", der Fregatte Klasse 122, dem Feuerschiff "Fehmarnbelt" und dem Schubverband "THYSSEN II" gibt es nur hier: www.jabietz.de/shop
    • jabietz schrieb:

      Nun musste ich mich aber etwas bremsen, weil ich das Modell sonst einfach "irgendwie zusammengeballert" hätte .
      Moin Andreas...

      kann mir nicht passieren....., happy1
      bin ein absoluter "Bauschneckerich" mit freudigen Genuss am bauen, mit geometrischen Formen....,
      aus denen dann maritime Lieblinge von mir entstehen.... freu 2
      Gruss
      Holger


      Ich bin von Kopf bis Fuss, nur auf Kartonmodellbau eingestellt
      und das ist meine Welt,
      sonst gar nichts..... ! freu1
    • moin1 Holger

      Ok, ich baue sicherlich etwas schneller als andere, aber trotzdem möchte ich ein vernünftiges und herzeigbares Endergebnis abliefern.
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Und nun kommt der „Punkt der Wahrheit“, die Bordwände müssen an das Spantengerüst. Meine Empfehlung ist, die Bordwände zunächst nur oben an den Klebelaschen anzukleben und alles gut trocknen zu lassen, bevor man die Bordwände mit der Grundplatte verbindet. Angesetzt habe ich die Bordwand jeweils beim Hangar, der Rest ergibt sich von allein und sieht bei mir im Detail so aus…









      Normalerweise hat man ja irgendeine Seite zur „Sahneseite“ erklärt, weil sie ganz besonders gut geworden ist. Bei mir sind für mich bisher beide Seiten echte Sahnestücke geworden, aber das ist nur meine Meinung lala1 .

      Lieben Gruß
      Andreas
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    • @Fritz: ganz herzlichen Dank

      @Volkmar und Hans-Jürgen: Neben den beiden genannten Punkten, dem ausreichenden Vorformen der Bordwände und der Geduld, benötigt der Modellbauer natürlich auch ein bisschen mehr Erfahrung im Kartonmodellbau von Schiffen, aber da ist mir bei euch beiden nicht bange. Also, ran ans Werk.
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Den Bauteilen (43) und (44) der vorderen Bordwand habe ich bei der Konstruktion etwas Überlänge mit auf den Weg gegeben, der beim Anbau angepasst und entsprechend abgeschnitten werden kann. Die Vorbereitung der Bauteile ähnelt den achteren Bordwänden; auf der Rückseite sind 11 Markierungen, an denen für die Rundung wieder 2 mm eingeschnitten werden muss. Nach diesen Vorbereitungen kommt im nächsten Schritt die Rundung des Stevens, an dem beide Hälften verbunden werden sollen, mit Hilfe eines Stahldrahtes und einer Fingerkuppe sowie die Erstellung einer konkaven Form der Bordwand von vorne bis etwa zur Hullnumber und etwas konvex nach achtern, wie sie die Querspanten vorgeben.





      Die stumpfe Klebeverbindung zwischen den beiden Bordwänden habe ich mit Weißleim realisiert. Die Steven unterhalb der Ankertasche habe ich so geformt, dass sie gerade sind. Wenn man dann Weißleim auf die Kanten aufbringt und diese leicht zusammendrückt, oder wie ich es gemacht habe, zwischen zwei Kugellagerrollen stellt, und sie antrocknen lässt, kann man innen eine weitere Schicht Weißleim (die berühmte und berüchtigte Weißleim-Naht) aufbringen, die unbedingt aushärten sollte, bevor man mit dem Stückchen über der Ankertasche weitermacht.



      Zwischenzeitlich habe ich den Heckspiegel angebaut. Auch hier zuerst wieder nur oben angeklebt, trocknen lassen und dann an der Grundplatte. Leider habe ich Dussel vergessen die Klebelaschen vom Schanzdeck zu nutzen, weswegen dieser Heckspiegel insgesamt nicht so gut gelungen ist, wie bei meinem Anleitungsbau. OK, ist jetzt so.



      Dafür ist der Steven nahezu perfekt geworden – und auf den eleganten Bug achtet man auch mehr als auf das Heck.



      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Bevor es weitergeht möchte ich mich für die vielen Likes bedanken: danke1 danke1 danke1

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      Vor dem Anbau habe ich den bei genauem Betrachten doch etwas zu „rund“ geratenen Steven mit den Fingern zusammengedrückt. Die Passprobe ergab, dass ich nun Klebstoff in die Wölbung der Bordwände verteilen kann, um diese anschließend von vorne auf das Spantengerüst zu schieben. Es sollte so weit geschoben werden wie möglich, mindestens jedoch so weit, dass die vorderen Bordwände sich mit den achteren Bordwänden an den Klebelaschen berühren.

      Beim Einbau der Ankerklüse (44b) sind die Bordwände gegebenenfalls etwas zusammenzudrücken. Anschließend den Anker rein und je nach Fregatte ist vorne das Schiffswappen beidseitig aufzudoppeln – bei meinem Modell ist es natürlich das Wappen der Hansestadt Lübeck.



      Mit der Linienführung der Kartonbordwände bin ich sehr zufrieden.



      Abschließend zwei Gesamtansichten des fertigen Rumpfes. Ich habe für die bisherigen 168 Bauteile 9 Stunden an reiner Bastelzeit an 11 Basteltagen benötigt. Ich denke, an Hand der gezeigten 120 Fotos in diesem Baubericht sollte es möglich sein einen vernünftigen Rumpf zu bauen. Sicherlich ist es nicht ganz einfach, aber absolut möglich, wenn man sich insbesondere genügend Zeit für das Vorformen der Bordwandteile nimmt.



      Mit der Fertigstellung des Rumpfes ist der „Wackelkandidat“ abgehakt und ich kann mich an die Aufbauten des Hangars machen.
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Die Baugruppe (46) betrifft die vordere Wand des Hangaraufbaus beim RAS-Deck. RAS steht für „Replenishment at sea“ und bedeutet Seeversorgung. Hier sind die zugehörigen Bauteile…



      Vor einiger Zeit hat mich ein Modellbauer darauf aufmerksam gemacht, dass ich die markant gelb angemalte Ecke an Backbordseite nicht im Bogen hätte. Gleiche Ecken würden auch bei den vorderen Aufbauten fehlen, während sie bei den mittleren Aufbauten im Bogen sind. Ich habe diese neuen Ecken gezeichnet. Hier ein paar Originalfotos der besagten Wand und Ecke von der Fregatte „Augsburg“ im Juni 2015 in Warnemünde.





      Schlimmer als die fehlende Ecke ist für mich als Konstrukteur jedoch, dass mir jetzt erst der kleine Lademast für max. 500kg an beiden Seiten auffällt.

      Zurück zur RAS-Wand, die ich in folgender Reihenfolge gebaut habe: zuerst (46a) in die Lücke der Klebekante (38h). Bei der Wand (46) habe ich erstmalig die Knickkanten von der Rückseite angefeuchtet und dann leicht geknickt. Diesen Tipp habe ich in einem Forum gelesen und bedanke mich bei dem Modellbauer, dass mit diesem Anfeuchten die bedruckte Seite scheinbar nicht aufreißt und man die Knickkante nicht mehr färben muss. Mal sehen, wie es bei 90° Winkeln aussehen wird. (46) habe ich unten an der Rückseite im Bereich der Klebekante (38h) mit Weißleim versorgt und das Bauteil an die Klebekante gesetzt. Nach Abbinden des Klebers waren noch die Klebelaschen von (46) an den Bordwänden anzukleben. Abschließend die Anbauteile (b) bis (f), die Ätzteilleitern (h) mit den Haltern (g) ankleben und die neue Ecke (i) aufsetzen. Ein generelles Kantenfärben ist obligatorisch und darauf gehe ich im weiteren Verlauf des Bauberichtes nicht weiter ein.





      Auf Grund der fehlenden Bauteile, habe ich mich für einen Ergänzungsbogen entschieden (der vielleicht noch erweitert wird - mal sehen, was mein Bau noch so hervorbringt). Ab sofort wird dieser Bogen jeder neu verkauften Fregatte beiliegen. Auf Wunsch lege ich den Ergänzungsbogen auch anderen Bestellungen bei, dann bitte ich jedoch um eine gesonderte Mail. Als dritte Option biete ich in meinem Modellbaublog einen Download zum selbst ausdrucken an. Hier klicken… zum Download. Selbstverständlich ist auch ein bisschen Bauanleitung dabei.
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Moin Andreas,

      wenn ich die Bilder Deiner Lübeck so betrachte, möchte ich mein nun fertiges Modell am liebsten in den Mülleimer treten. Fantastisch hinbekommen hast Du den Rumpf. Beneidenswert.

      Vielleicht noch ein Hinweis von mir bezüglich der Anbringung der Relings, was ja logischerweise ganz am Ende des Baus kommt. Ich hatte große Schwierigkeiten, das Relingstück an StB hinter den Davits des Speedboots anzubringen. Falls ich ein weiteres Modell der Fregatte bauen sollte, würde ich das Teil verweg anbringen. Ebenso an Bb die Reling hinter dem Fallreep. Was meinst Du dazu ?

      Günter
    • moin1 Günter

      Ich habe mich deiner Relingsproblematik angenommen und hier ist meine Meinung dazu....

      Also ... die Reling 77c beim Davit ist genau dann problematisch anzubauen, wenn man das Speedboot 78 schon auf den Davit geklebt hat - da gebe ich dir vollkommen Recht. Nun steht jedoch im Einleitungstext zur Bauanleitung "Die Bauteile sind durchnummeriert und sollten auch in dieser Reihenfolge gebaut werden, um Probleme beim Zusammensetzen der Baugruppen zu vermeiden." Des Weiteren gibt es in der zugehörigen Abbildung 19 auch zusätzlich noch folgenden Hinweis: "Nach dem Anbau der Relingteile und Leitern 77- g kann das Speedboot 78 auf dem Davit angebracht werden."
      Hmmmm, und wenn man sich daran nicht hält oder, aus welchen Gründen auch immer, sich nicht daran halten möchte, dann passiert das, was dir passiert ist.

      Die Reling hinter dem Fallreep hat die Bezeichnung 138b. Das Fallreep ist die Baugruppe 140. Zusätzlich zum Einleitungstext der Anleitung steht in der zugehörigen Abbildung 36 der Bauanleitung, in der auch diese beiden Baugruppen beschrieben werden, eindeutig folgendes: "Bauteile in der Reihenfolge ihrer Bezeichnung anbauen." Was ist daran nicht zu verstehen?

      Lieber Günter, ich danke dir für die Hinweise, die mal wieder bestätigen, dass Bauanleitungen nur dann hilfreich sind, wenn man diese nicht nur liest, sondern sie auch verinnerlicht. Dann kann es zumindest bei meinen Modellen (eigentlich) zu keinen Problemen kommen. Mehr möchte ich dazu nicht schreiben.
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Moin Werner

      Und genau wegen dieser möglichen Kommentare hatte ich tatsächlich überlegt, ob ich das Kinderrad wegretuschieren soll freu1 muhaha1
      Nein, das Dingens kommt natürlich nicht in einen Korrekturbogen ... obwohl... kratz1 lala1
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Im nächsten Bauabschnitt beschäftige ich mich mit dem unteren Teil des Hangars bis zum Zwischendeck. Betroffen sind insgesamt 60 Bauteile der Baugruppen (47) bis (52).



      An den Aufbauwänden (47), (49a) und (50) erkennt man eine neue Farbe: ein helles Gelbgrün. Dazu kommt ein Blau für Kästen und Kisten. Die von mir verwendeten Aquarellstifte sind „Warmgrau II“ sowie „Phthaloblau“.

      Die erste Baugruppe (47-c) ist einfach zu bauen. Bevor die Wand unten an die Klebekante von (38h) geklebt wird, klebe ich die 3 blauen Kästen auf die Wand. Anschließend wird die Wand (48) sowie die 5 Unterzüge (48a) an die Innenseite der Backbord-Bordwand geklebt.



      Auch die Steuerbordseite bekommt mit der Baugruppe (49-c) eine Innenwand. Die Kante der Klebekante (49) wird wieder dunkel gefärbt; das gilt demnächst auch für (50). Bei der Wand selbst sind die Knicklinien genau zu studieren, damit nicht zu viel und auch nicht zu wenig geknickt wird.

      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Es folgt die Trennwand (50a), die den Hangar vom so genannten „Ho-Chi-Minh-Pfad“, das ist der Betriebstunnel an Backbordseite mit den Stützen, trennt. Auch hier sind die Knicklinien etwas tricky. Letztendlich wird der graue Teil der Wand mit dem gelbgrünen Teil rückseitig verklebt. Die rot schraffierte Fläche ist für den künftigen Einblick in den Leitstand der Flugsteuerung auszuschneiden.

      Der Anbau beginnt mit der kantengefärbten Klebekante (50) auf dem Deck. Anschließend die Wand (50a) rückseitig zusammenkleben – siehe dazu auch folgendes Bild – und auf die Markierungen des Decks kleben. Zuletzt kommt der blaue Werkzeugschrank (50d) an die Wand und der Anbau vom Feuerlöschraum (50b) mit dem Feuerlöschkasten (50c).



      In den Räumlichkeiten direkt neben dem späteren Hangartor sind beim Vorbild übrigens weitere Feuerlöscheinrichtungen untergebracht.

      Zwei kleine Winden (51) dienen zum Verholen eines Hubschraubers in den Hangar und sind vor der Rückwand (47) positioniert, hinter der sich übrigens Werkstätten befinden. Da ich, obwohl ich diese kleinen Dinger selbst konstruiert habe, nicht mehr genau wusste, wie sie zusammengebaut werden, habe ich die Anleitung konsultiert, die das Endergebnis bezüglich der kleinen Streifen (51c) eindeutig zeigt.



      Schaut man sich das Spantengerüst auf dem letzten Bild genauer an, dann sieht es schon einigermaßen „angefressen“ aus. Darum kommt jetzt auch ein Deck drauf, damit man das Elend nicht mehr sieht. Die Teile (52) und (52a) werden dafür rückseitig verklebt und der Balkenbucht angepasst. (52b) ist das Montageluk für die beiden achteren E-Diesel. Ein erstes Auflegen des Decks auf die Position zeigt, dass die langen Enden ein paar Zehntelmillimeter gekürzt werden müssen, aber dann kann der Kleber drauf und das Deck an seine vorgesehene Stelle.





      Damit ist der untere Teil des Hangars ist fertig.
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • moin1 Udo

      Grundsätzlich habe ich das Hangardach so konzipiert und konstruiert, dass man es herausnehmbar gestalten kann. Die Aufbauten wie das Radar oder die RAM-Werfer sind dadurch nicht gefährdet.
      Zum Hangardach dieses Modells ... nächste Woche mehr zwinker2 .
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Neu

      Auf das Zwischendeck wird ein Spantengerüst mit Aufbauwand und zwei Leitern in der Reihenfolge ihrer Bezeichnung gesetzt. Beim Vorbild befinden sich außen zwei Munitionskammern für die Düppelwerfer (62) und mittschiffs ein Radarsenderaum. Eine weitere Seiltrommel (53) komplettiert außen die Wand.



      Rückwärtig, also zum Hangar hin, wird das Spantengerüst mit der Baugruppe (54) abgeschlossen, die auf nun bekannte Weise vorbereitet und angebaut wird.



      Weiter geht es mit der Bestückung der Seitenwände (55) und (56) den Stützen für das Hangardach, bevor die Wände selbst angeklebt werden.



      Nach dem Ankleben kommen noch Relings dran, damit niemand herunterfällt. Damit jemand hinauf kann, sind Leitern vorgesehen.



      Lieben Gruß
      Andreas
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      Wer den nun folgenden Leitstand (57) nicht bauen möchte, der überspringt diese Baugruppe einfach und spart sich bei der Hangartorwand auch das Ausschneiden der Fenster. Für mich kommt das nicht in Frage und beginne mit der Kabine (57) und klebe schon mal eine Ecke zusammen, in die ich die Ablage (57a) und den Stuhl (57b – d) einkleben kann. Nebenbei habe ich die Hangartorwand vorbereitet.



      Danach wird der Leitstand, in dem der Fly Commander die Starts und Landungen überwacht, geschlossen und außen mit einer Fensterfolie versehen. Ich verwende dafür eine Folie, die seinerzeit als Schutz vor einem LCD-Monitor angebracht war. Sie lässt sich mit Weißleim kleben und ist gut durchsichtig. Der Einbau des Leitstandes ist relativ einfach: ohne Klebstoff von oben in die Lücke schieben und so weit drücken, wie es geht. Nun kann der Leitstand oben mit etwas Weißleim fixiert werden.





      Die Hangartorwand wird angeklebt und mit den im Ätzsatz mitgelieferten Scheibenwischern außen am Leitstand versehen.

      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Neu

      Moin Andreas,

      meine Option war, einen Gedankenaustausch und daraus resultierend evtl. eine Änderung im Bauablauf/Bauanleitung anzuregen. Du schriebst dazu:

      "Also ... die Reling 77c beim Davit ist genau dann problematisch
      anzubauen, wenn man das Speedboot 78 schon auf den Davit geklebt hat -
      da gebe ich dir vollkommen Recht. Nun steht jedoch im Einleitungstext
      zur Bauanleitung "Die Bauteile sind durchnummeriert und sollten auch in
      dieser Reihenfolge gebaut werden, um Probleme beim Zusammensetzen der
      Baugruppen zu vermeiden." Des Weiteren gibt es in der zugehörigen
      Abbildung 19 auch zusätzlich noch folgenden Hinweis: "Nach dem Anbau der
      Relingteile und Leitern 77- g kann das Speedboot 78 auf dem Davit
      angebracht werden."

      Hmmmm, und wenn man sich daran nicht hält oder, aus welchen Gründen auch
      immer, sich nicht daran halten möchte, dann passiert das, was dir
      passiert ist."


      Ich habe mich während des gesamten Baus grundsätzlich an die vorgegebene Nummernreihenfolge gehalten. Das ist in meinem Baubericht auch ersichtlich. Also habe ich die Reling 77c auch vor dem Speedboot angebracht, zu sehen auf Seite drei des Berichts mit dem ausdrücklichen Lob der Genauigkeit der Ätz-Relingteile, allerdings leider nur in einem Bild festgehalten.



      Wo ich dann die Probleme hatte, war das Anbringen der Reling mit der Nummer 139c. Da war mir das Speedboot dann verdammt im Weg. Das Teil stattdessen dann in der Nummernfolge mit den anderen Relingteilen 77 mit aufzunehmen bzw. in die Baugruppe der Davits war mein Vorschlag. Vielleicht haben wir uns da nur nicht richtig verstanden.



      Geärgert hat mich aber nun wirklich dieser Nachsatz:



      Du schriebst:



      "Lieber Günter, ich danke dir für die Hinweise, die mal wieder bestätigen, dass Bauanleitungen nur dann hilfreich sind, wenn man diese nicht nur liest, sondern sie auch verinnerlicht. Dann kann es zumindest bei meinen Modellen (eigentlich) zu keinen Problemen kommen. Mehr möchte ich dazu nicht schreiben."



      Mehr will ich dazu deshalb nicht schreiben.

      Bei uns sagt man: "Nix für ungut". So sollten wir es dann dabei belassen.

      Denn dieser fantastische Baubericht hat das verdient.

      Ade aus Franken in die schöne Hansestadt Lübeck.

      Günter










    • Neu

      Mööööönsch Günter

      Sach dat doch gleich ... Reling 139c und nicht 77c. Ja, dann macht deine Anmerkung wirklich Sinn. Weil ich die Nummerierung der Bauteile nun aber nicht mehr ändern möchte, habe ich einen Hinweis in die künftigen Bauanleitungen eingebaut. Hier ist die neue Abbildung 19...



      Ich denke, damit wird es eindeutig: der Modellbauer kann ... müsste es aber nicht. Kannst du dich damit auch arrangieren?

      So, nun zu meinem Nachsatz: der gilt in deinem Falle natürlich nicht mehr, denn ich bin ja von anderen Voraussetzungen ausgegangen. Es tut mir Leid, wenn du ihn persönlich genommen hast und ich möchte mich an dieser Stelle dafür bei dir entschuldigen. Generell hat er aber trotzdem seinen Sinn.
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Neu

      Nun bleibt noch das Hangartor (58b) bis (58d). Die Elemente des Sektionaltores werden auf die breiten und schrägen Linien zwischen den Wänden (49a) und (50a) geklebt. Diejenigen, die den Hangar nicht ausgebaut haben, werden das Tor wohl geschlossen darstellen und kleben dafür die Elemente jeweils an das untere Ende jeder Linie.

      Für ein offenes Tor gibt es meinerseits keine Leitlinie, denn wie weit der Modellbauer sein Tor öffnen möchte, obliegt ihm selbst. Ich mache es ziemlich weit auf und werde die Torelemente eng zusammenkleben – wie in der Bauanleitung. Hier eine Ausschnittsvergrößerung der Abbildung 11 und wie ich die Elemente letztendlich eingeklebt habe.





      Mir gefällt die Öffnungsgröße sehr gut. Mal sehen, was man noch sieht, wenn das Dach drauf ist.
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Neu

      Servus Andreas,

      bis jetzt eine super Baubeschreibung.
      Wenn auf dem Hangar ein Dach ist, wird es drinnen wohl etwas dunkler werden. Wie ist denn die Beleuchtung im Original ausgeführt?
      Evtl. könnte wer wollte die entsprechende Beleuchtung per LED nachbilden.

      Da Norbert
      Das hab ich Euch schon angetan:
      Titanic - 1:200 Taschen-Verlag
      Kurenas Fischerkahn - 1:50 WAK-Verlag

      Und das müsst Ihr noch durchhalten:
      Potsdam - 1:250 cfm-Verlag
    • Neu

      moin1 Norbert

      Vielen Dank.

      Wer möchte, der darf sich gerne mit LEDs austoben. Für mich ist das eher nix.
      Hier ist ein Foto vom Hangar der "Lübeck" vom Juni 2015...

      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Neu

      Das Hangardach (Baugruppe 59) schließt den Hangar noch oben hin. Den Hinweis der Bauanleitung, dass jetzt wohl die letzte Gelegenheit wäre, einen Hubschrauber mit angelegten Rotorblättern in den Hangar zu stellen, ignoriere ich, denn ich stelle keinen Hubschrauber hinein. Von meinem Anleitungsbau nehme ich mit, dass es zwar interessant aussieht, man aber nur noch sehr wenig von der Hangareinrichtung sieht. Ich denke, ohne Hubschrauber ist mehr zu sehen. Alternativ ist es konstruktiv vorgesehen, dass man das Hangardach auch herausnehmbar bauen kann.

      Die beiden Dachteile (59) und (59a) werden rückseitig verklebt und auf (59a) zunächst mit den Klebekanten (59c) bis (59i) bestückt. An dieser Stelle verleihe ich dem Konstrukt bereits eine leichte Balkenbucht.





      Auf bzw. an diese Klebekanten müssen die Deckenträger für die Lüftungsschächte und den Deckenkran geklebt werden. Dadurch wird auch die endgültige Krümmung der Balkenbucht des Hangardaches bestimmt. Das kleine „v“ auf den Bauteilen zeigt jeweils nach vorne und ist später nicht zu sehen. Zuletzt kommt der Kran auf die Träger und das Flammschutzdeck (59b) außen drauf. Sind alle Bauteile verbaut, dann sieht es bei mir wie folgt aus…



      Eine Passprobe ist ganz ordentlich und somit wird das Dach eingeklebt. Ich habe mich gegen ein abnehmbares Dach entschieden, weil ich keinen Hubschrauber in den Hangar gestellt habe. Denjenigen, die einen SeaLynx in den Hangar stellen, empfehle ich ein herausnehmbares Dach. Die künftigen Aufbauteile wie Radar und RAM-Werfer beeinträchtigen diese Funktion nicht.





      Nach sechseinhalb Stunden Bastelzeit an 5 Tagen ist der Hangar, bestehend aus insgesamt 152 Bauteilen, fertig … und bei entsprechendem Blickwinkel kann man richtig viel erkennen.
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Neu

      Hallo Andreas,
      ich betrachte Deine Leistung als Konstruktor und Baumeister mit sprachlosen Staunen.
      Perfekte Ausführung in allen noch so kleinen Teilen. Die Sauberkeit der Bauausführung ist enorm.
      Vielleicht kannst Du uns und besonders mich als Neuling im Kartonmodellbau über die Art und Weise wie Du die einzelnen Teile baust und verarbeitest unterrichten und teilhaben lassen.
      Freue mich drauf.
      Liebe Grüße
      Jörg
    • Neu

      moin1 Jörg

      Vielen Dank für das Riesenlob.

      Ich denke, ich streue hier schon ausreichend immer mal wieder meine eigene Bauweise mit Detailfotos ein. Diese ganzen Fotos sind sehr aufwändig, weil ich die Baugruppen oder das Modell immer an einen anderen Platz stelle und dann entsprechend mit viel Licht und einem Fotoapparat auf einem Stativ fotografiere. Hier kannst du übrigens meinen Bastelplatz sehen: hier klicken.

      Ansonsten kann ich dir generell nur folgendes raten: nimm dir viel Zeit für ein Modell und für das Studium der Bauanleitung les 2 . Rille die Bauteile vor dem Ausschneiden an den (meistens) vorhandenen Knicklinien und schneide die Bauteile sauber auf der Umrisslinie aus. Das Kantenfärben ist optional, sollte man aber machen, wenn das Modell später auch noch gut aussehen soll. Muss man das Bauteil in eine gewissen Form bringen, wie z.B. die Bordwände bei einem Schiff, dann ist auch hier viel Geduld und Zeit gefragt, bis man das Bauteil so hat, dass es „schon mit Spucke“ halten würde. Gib den Bauteilen und dem Kleber genügend Zeit zum Trocknen. Solltest du Ungeduld oder Langeweile verspüren, dann könntest du dich zwischenzeitlich einer anderen Baugruppe widmen, die laut Bauanleitung erst viel später dran wäre, die aber separat gebaut werden kann (z.B. Poller, Beiboote oder Bewaffnungen bei Marineschiffen). Und wenn du keine Lust mehr hast, weil gerade eine nervige Baugruppe an der Reihe wäre, dann lege alles zur Seite und lies ein Buch oder mache sonst etwas, bis die Lust wieder da ist am Modell weiterzubauen. Fange kein neues Modell an, denn dann bekommst du keins fertig, weil du beim nächsten wahrscheinlich auch wieder beim Kleinkram „aufgibst“. Mir geht es nämlich auch gerade bei der Fregatte so, denn ich bin, wie eingangs erwähnt, mit dem Bau bereits bei der Brücke angekommen, wo es nun stockt, weil ich gemerkt habe, dass ich es schnell fertig haben möchte, um das nächste Modell zu beginnen.

      Selbstverständlich bedarf es auch noch etwas an Talent, wenn man sich mit Modellbau beschäftigen möchte. Wenn man beim Kartonmodellbau nicht in der Lage ist 10 cm geradeaus zu schneiden, dann sollte man vielleicht ein anderes Grundmaterial probieren und zum Plastikmodellbau oder auch zum Holz wechseln ... oder sich vielleicht doch ein ganz anderes Hobby suchen.

      Das alles ist kein großes Geheimnis. Einiges davon wird nur immer mal wieder vergessen oder unterdrückt, weil man sein Modell fertig bekommen möchte. Da geht es mir nicht anders wie anderen.
      Lieben Gruß
      Andreas
      Weitere Bauberichte meiner Modelle gibt es hier: www.jabietz.de/kartonmodellbau
      Die Modellbaubögen und Platinen vom Schlepper "Bugsier 17/18", der Fregatte Klasse 122, dem Feuerschiff "Fehmarnbelt" und dem Schubverband "THYSSEN II" gibt es nur hier: www.jabietz.de/shop
    • Neu

      Moin Andreas!!
      Herzlichen Dank. Ja, wollte Dich nur animieren weiterhin solch brillante Bauberichte zu schreiben mit den gesamten Infos und Einblicken in Deine Tätigkeit, die Du gibst. Deine Bauberichte auf deiner Internetpräsenz habe ich schon verschlungen, der Link auf den Arbeitsplatz ist super interessant. Danke. Daß Du uns so intensiv mitnimmst in Deine Umgebung.
      Ja, manchmal ist man frustriert oder kommt nicht weiter. Schön, daß auch Du sagst, kein neues Modell zu beginnen, sondern am aktuellen festhalten. Ich habe genau die gleichen Erfahrungen gemacht.
      Schaue Dir begeistert weiter zu!

      Liebe Grüße
      Jörg