Fregatte Klasse 122 "Lübeck" / KvJ / 1:250

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    • Nun geht es mit den verschiedenen Sensoren und den RAM-Startern auf dem Hangardach weiter. Es folgt je ein Foto von dem Bereich der „Lübeck“ und der „Augsburg“…



      Die Baugruppen (117) und (118) ergeben das See- und Luftraumüberwachungsradar TRS-3D. Das TRS-3D ist ein modulares Multimode 3D-Radar im G-Band für die Entdeckung und automatische Verfolgung von Luft- und Seezielen – besonders tieffliegender kleiner Ziele (Seaskimmer) mit geringer effektiver Reflexionsfläche, welches für den Einsatz auf Booten und Schiffen konzipiert wurde. Das Multimode Akquisitionsradar verwendet eine Phased Array Antenne, für gleichzeitige Aufklärung und Zielverfolgung mit Waffenzuweisung, welche mit einer elektronischen Stabilisierung gegen Nicken und Rollen versehen ist und nutzt einen besonderen Kanal für die Aufklärung tieffliegender Marschflugkörper und Kampfhubschrauber.
      Die Antenne besteht aus 32 Zeilen mit je 46 Elementen. Elektronische Phasenschieber erzeugen einen vertikal geschwenkten schmalen Pencil-Beam. Sie kann entweder nur linear polarisiert arbeiten oder mit einer Polarisationsumschaltung ausgerüstet sein.

      Hier ein Foto des Originals der Fregatte „Lübeck“ und den Bogenteilen…



      Begonnen habe ich mit dem Aussticheln und dem Kantenfärben der Sockelbauteile (117c-e). Während der Trockenphase der Farbe konnte ich bereits die Füße (117-b) sowie das Luk (116-b) auf das Hangardack kleben.



      Den Zusammenbau des Radar-Unterbaus (117) habe ich nicht weiter mit Fotos dokumentiert, aber nachdem die vier Sockelteile zusammengeklebt waren, kam der Deckel (117f) mit der farbigen Seite nach unten drauf. Die Reling (117h) wird um das Gitter (117g) geklebt und anschließend beides auf (117f). Zuletzt kommen ein Schaltkasten (117i), ein Lüfter (117j-k) sowie eine Antenne (117l) an die Reihe und danach sieht das Ergebnis bei mir wie folgt aus …

      Lieben Gruß
      Andreas
      Weitere Bauberichte meiner Modelle gibt es hier in meinem Blog: www.jabietz.de/kartonmodellbau
      Die Modellbaubögen und Platinen vom Schlepper "Bugsier 17/18", der Fregatte Klasse 122, dem Feuerschiff "Fehmarnbelt", dem Schubverband "THYSSEN II" und dem Schnellboot Klasse 148 gibt es nur hier: www.jabietz.de/shop
    • Es folgt das Radar (118p-x) mit seinem Antrieb (118-o). Ich habe zunächst kleinere Baugruppen fertiggestellt und diese anschließend zusammengesetzt.





      Auf dem Hangardach sieht es dann bei meinem Modell wie folgt aus…



      Kurz ein paar Infos zu den Bauteilen (118u-x): sie ergeben das Identifizierungssystem „Cassidian MSSR 2000I“. Dieses IFF – „Identify Friend or Foe“ – ermöglicht die zuverlässige Identifizierung der Flugzeuge von eigenen und verbündeten Einheiten und verringern so die Gefahr von Freundbeschuss.
      Bei der militärischen Freund-Feind-Erkennung arbeitet das MSSR 2000I nach standardisierten Abfrage-Antwort-Mustern, um anfliegende Flugzeuge verbündeter Truppen rasch zu erkennen und damit die Befehlshaber bei der Bekämpfungsentscheidung zu unterstützen. Zur Vermeidung einer Signalmanipulation von feindlicher Seite kommen beim MSSR 2000I hochentwickelte Verschlüsselungsverfahren zum Einsatz.

      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Moin Andreas,

      das Radar hier ist ja auch ein ganz spezielles Detail, was durch seine vielen verschiedenen Teile, auf dem Modell sicher sehr gut zur Geltung kommt! klasse1 daumen1
      Gruss
      Holger


      Kartonmodellbau....
      am besten vom frühen Morgen, bis zum Abend....,
      für mich reinster Genuss und erlabend ! freu1
    • Hinter dem großen Radar werden noch die drei SAT-Anlagen (119 – 121) installiert. Auf Steuerbordseite kommt eine Backskiste (122-a) neben das Radar.



      Und weiter nach achtern sitzt mittschiffs auf dem Hangardach noch der Sockel (122b-e) für eine Stab-Antenne. Vor dem Zusammenbau dieser Teile habe ich mit einer Stecknadel ein kleines Loch durch (122b) und (122e) gestochen, damit später das Einführen eines dünnen Drahtes als Antenne leichter geht.



      Und wenn alle Baugruppen auf dem Hangar verklebt wurden, dann sieht es bei mir so aus…

      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Moin Andreas,

      allerbeste Umsetzung,
      jedes Mal ein Vergnügen, den Bau hier von Dir , weiter zu verfolgen! freu 2

      Freue mich schon, auf den Bau meiner Fregatte BREMEN! daumen1
      Gruss
      Holger


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      für mich reinster Genuss und erlabend ! freu1
    • moin1 Fritz, Holger, Volkmar und Tommi

      Ich danke euch für die lieben Kommentare.
      Ich bedanke mich auch sehr gerne bei allen Likern für Knöpfchendrücken. danke1
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Die Rückwand des Hangars bekommt neben und oberhalb des Sektionaltors noch ein paar Anbauteile.



      Baugruppe (126) ist ein Horizontalbalken, (127) die Flugdeckbeleuchtung und (128) eine Kamera. Die Kleinteile sind nicht schwieriger als andere bereits gebaute Bauteile des Modellbaubogens, deshalb folgt hier auch schon gleich die fertige Rückwand des Hangars…



      Tja, und damit ist nur noch ein Bogen des gesamten Kartonmodellbaubogens übrig geblieben, den es zu bauen gilt.
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • moin1 Volkmar

      Volkmar wrote:

      Nur noch ein Bogen heißt : Endspurt, gib alles !

      Mache ich ja 1 ... und danach kommt doch noch ein halber Bogen für einen SeaLynx Hubschrauber wunder1
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Das Backdeck ist ausgestattet mit der Ankervorrichtung (132), dem 76mm-Oto-Melara-Geschützturm (131), Pollern, Klüsen und der Hülsenfangeinrichtung (129), mit der auch gleich losgeht.



      Damit die Kartuschen des 76mm-Geschützes nach einem Schuss nicht „einfach so“ auf das Deck fallen, gibt es eine Holzgräting (129) als Schutz. Damit die Hülsen nicht vom Deck ins Wasser rollen, gibt es noch ein Fanggitter (129d). Vor diesen beiden Teilen kommt noch der Wellenbrecher (129a-c) und dahinter gibt es ein kleines Luk (130-b). Nach 20 Minuten war der Drops gelutscht…



      Mit der Fregatte Klasse 122 wurde auch auf großen Überwassereinheiten die 76mm L/62 METL OTO Melara (Marine Einzel-Turm-Lafette) der italienischen Firma OTO Melara eingeführt. Zuvor hatten schon die Schnellboote der Klassen 148, 143 und 143A dieses Geschütz erhalten.





      Im Geschütz selbst befindet sich keine Bedienungsmannschaft. In der Umladekammer (Raum direkt unter dem Geschütz) sind im Gefecht drei Mann eingesetzt. Ihre Aufgabe besteht vor allem in der Nachbestückung der zwei Beladeringe, aus denen das Geschütz mit Munition versorgt wird.
      Die leeren Patronenhülsen werden nach außen auf das Deck geworfen. Die Gefechtsmunition ist mit einem Annäherungszünder (gegen Luftziele) ausgestattet. Er kann aber vor dem Schuss noch auf „Aufschlag“ umgestellt werden. Ein einmal umgestellter Zünder kann jedoch nicht wieder zurückgesetzt werden.
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • moin1 Holger

      Dann will ich euch allen doch auch gleich den Bau der Kanone zeigen...

      Das Kartonmodellgeschütz besteht aus 19 Bauteilen.



      Der Sockel des Geschützes (nächstes Foto links) besteht aus (131) bis (131c). Das Innenleben besteht aus (131d) bis (131i). Die Geschützkuppel (im Foto rechts) habe ich leicht angefeuchtet und dann schon mal vorgeformt. Nun darf sie eine Weile trocknen, bis die kleinen Laschen verklebt werden.



      Die Laschen habe ich von der Rückseite Stück für Stück mit Weißleim verklebt.



      Anschließend wird die Kuppel unten mit (131d,e) verklebt und vorne mit (f) und (g). Oben wird der Deckel (k) mit (l) aufgesetzt und hinten kommt noch der Einstieg (m) und (n) auf die Kuppel. Fertig ist das Geschütz mit dem Rohr (o), welches ich aus 0,5mm Stahldraht abgeschnitten habe, sowie den Bauteilen (p), (q) und (r).



      An Bord gebracht sieht es bei meiner Fregatte wie folgt aus …

      Lieben Gruß
      Andreas
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    • moin1 Fritz

      Vielen Dank. Ich habe auf die Bespielbarkeit des Rohres und des Turmes verzichtet. Damit sind das Rohr und der Turm nicht beweglich, was sicherlich ein paar Bauteile einspart.
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Moinsen Andreas,

      Ja, sehr, sehr gute konstruktive und bauliche Umsetzung des Geschützturms.

      Bespielbar baue ich meine Schiffsmodelle auch nicht, dass ist auch nicht meine Intention.
      Die Gefahr von Materialermüdung ist auch zu hoch; mein Interesse galt immer dem anschaubaren, historisch technischen Vitrinenmodell !
      Und Deine reichhaltigen Details an Deinen Modellen, begeistern mich immer wieder!

      Nach der MÖLDERS Fertigstellung kommt,
      da freue ich mich jetzt schon drauf,
      das erste Jabietz Schiff auf meine Kartonmodellbau-Helling hier! freu 2 freu 2
      Gruss
      Holger


      Kartonmodellbau....
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    • MacDiveDoc wrote:

      Hast Du vorher die Kanten der "Einschnitte" gefärbt bevor Du verklebst.
      Na klar. Du kannst es auf dem Bild 444 in Beitrag #259 ganz gut erkennen
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Nun geht es mit der Ankereinrichtung weiter. Wer keine Ankerkette aus Metall verwendet, sondern lieber das Kartonbauteil verwenden möchte, muss einen anderen Weg gehen, der aber in der Bauanleitung beschrieben ist.

      Ich habe zunächst die Bauteile (132) bis (132f) auf das Deck geklebt.



      Dann kam die Ankerkette drauf, die Einführung zum Kettenkasten und anschließend die Winde. Dazu noch der Bedienstand (p) bis (s) der Winde.



      Weitere Anbauteile (wie Poller, Klüsen, Flaggenstock) mit den Baugruppen (134) bis (137) vervollständigen das Backdeck. Danach sieht das Backdeck meiner Fregatte aus, wie auf den folgenden Fotos…



      Auf dem RAS-Deck waren auch noch zwei Doppelpoller und zwei Klüsen fällig…

      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Hallo Andreas,

      bin hellauf begeistert von der Fregatte, was du hier zeigst ist hohe Kunst.

      Was mich auch noch begeistert, du bist der Zeichner der Fregatte und baust diese öffentlich, das ist für mich einzigartig. Meine Schere schreit schon nach der Fregatte. Ich danke dir für die hervorragende Baubeschreibung, die keine Fragen offenlässt.

      Gruß Udo
    • moin1 moin1

      @Udo: Vielen herzlichen Dank. Warum soll ich nicht meine eigenen Modelle bauen dürfen? Bei der Fregatte war es einerseits der Hintergrund, dass ich für die Ausstellung im Mai in Mannheim zusätzlich zu meinem „Anleitungsmodell mit Bretterzaunreling“ ein Modell mit den filigranen Ätzteilen haben wollte. Andererseits habe ich gehört, dass sich nicht alle Modellbauer trauen, diesen Rumpf mit den Rundungen zum Hauptdeck zu bauen. An der Stelle – wie auch bei anderen Baugruppen – wollte ich Hilfestellung geben und zeigen, wie ich es mir gedacht habe, bzw. wie ich es machen würde.

      @Volkmar: Ich glaube nicht, dass für diese beiden Modelle ein so aufwändiger Baubericht nötig ist. Auch brauche ich für mich fast keine weiteren Modelle, denn bei der „Fehmarnbelt“ , dem Schubverband und der „Bugsier 18“ habe ich die Reling jeweils ausgestichelt. Vom Schnellboot habe ich auch schon beide Varianten (Ätzteile und Bretterzaun) gebaut, so dass mir damit nur noch eine „Bugsier 17“ mit Ätzteilen fehlt. Dem Schlepper würde ich dann auch einen ausführlichen Baubericht widmen.

      Aber das wird noch dauern. Nun ist erstmal die „Poseidon“ dran. Ich würde gerne weitere Bilder vom Konstruktionsfortschritt des Forschungsschiffs zeigen, aber es lohnt sich noch nicht, denn mein Anleitungsbau ist noch nicht weitergekommen. Beim konstruktionsbegleitenden Modell ist jedoch die Brücke samt Inneneinrichtung, das bisher abnehmbare Peildeck mit Mast und das hintere Brückendeck mit Lüftern, Schornstein, Winde und Schiebebalken fertig. Aktuell zeichne ich am großen Kran.
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • jabietz wrote:

      moin1 moin1

      @Udo: Vielen herzlichen Dank. Warum soll ich nicht meine eigenen Modelle bauen dürfen? Bei der Fregatte war es einerseits der Hintergrund, dass ich für die Ausstellung im Mai in Mannheim zusätzlich zu meinem „Anleitungsmodell mit Bretterzaunreling“ ein Modell mit den filigranen Ätzteilen haben wollte. Andererseits habe ich gehört, dass sich nicht alle Modellbauer trauen, diesen Rumpf mit den Rundungen zum Hauptdeck zu bauen. An der Stelle – wie auch bei anderen Baugruppen – wollte ich Hilfestellung geben und zeigen, wie ich es mir gedacht habe, bzw. wie ich es machen würde.

      @Volkmar: Ich glaube nicht, dass für diese beiden Modelle ein so aufwändiger Baubericht nötig ist. Auch brauche ich für mich fast keine weiteren Modelle, denn bei der „Fehmarnbelt“ , dem Schubverband und der „Bugsier 18“ habe ich die Reling jeweils ausgestichelt. Vom Schnellboot habe ich auch schon beide Varianten (Ätzteile und Bretterzaun) gebaut, so dass mir damit nur noch eine „Bugsier 17“ mit Ätzteilen fehlt. Dem Schlepper würde ich dann auch einen ausführlichen Baubericht widmen.

      Aber das wird noch dauern. Nun ist erstmal die „Poseidon“ dran. Ich würde gerne weitere Bilder vom Konstruktionsfortschritt des Forschungsschiffs zeigen, aber es lohnt sich noch nicht, denn mein Anleitungsbau ist noch nicht weitergekommen. Beim konstruktionsbegleitenden Modell ist jedoch die Brücke samt Inneneinrichtung, das bisher abnehmbare Peildeck mit Mast und das hintere Brückendeck mit Lüftern, Schornstein, Winde und Schiebebalken fertig. Aktuell zeichne ich am großen Kran.
      Moin Andreas,
      Daß Du den Schlepper in dieser Art und Weise nochmal bauen willst, kann ich nur unterstützen. Der Bogen liegt bei mir als nächstes auf. Wirkt natürlich schon fast arrogant als zweites Modell ein Modell von Dir zu bauen, aber man wächst mit seinen Herausforderungen.
      Liebe Grüße
      Jörg
    • Was soll arrogant sein, wenn man meine Modelle bauen möchte? Sie sind etwas kleinteiliger, ja, aber deswegen sind sie doch absolut baubar. Durch den on-demand-Druck gehen kleine Korrekturen sofort in den Bogen ein. Der Schlepper hat ein paar kleine Änderungen erfahren, aber keine hat etwas mit Passgenauigkeit oder Ungenauigkeit zu tun.

      Jetzt bin ich mal arrogant: meine Modelle passen, sonst würde ich sie nicht in den Ring werfen. Meine eigenen Ansprüche an Kartonmodellbaubögen sind bekanntlich sehr hoch und dann kann ich selbst doch keine Bögen verkaufen, die nicht passen oder vielleicht gar nicht kontrollgebaut wurden. Ich habe großes Vertrauen in meine Kontrollbauer und weiß, wenn sie nichts sagen, dass es einfach passt. Man sollte sich beim Bau an die von mir empfohlene Baureihenfolge der Nummerierung halten und schon einigermaßen genau ausschneiden und zusammenbauen können - dann kann normalerweise nichts mehr schief gehen. Am Ende wird immer ein tolles Modell im Regal oder in der Vitrine stehen, auch wenn man vielleicht manches Mal wegen der Kleinteile geflucht hat - so wie ich es auch bei der Fregatte tat, das kannst du mir glauben.
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Hallo Andreas,

      ich glaube du hast mich falsch verstanden, natürlich kannst du deine Modelle auch selber bauen.

      Was ich ausdrücken wollte, war meine Hochachtung, dass ein Konstrukteur auch seine eigenen Modell baut und diese nicht nur konstruiert. Bei anderen Verlagen wird nur gezeichnet, wenn da ein Konstrukteur mal seine eigenen gezeichneten Modelle bauen würde so würde er wahrscheinlich einiges anders machen, denn gezeichnet ist nicht gleich auch so baubar.

      Gruß Udo
    • moin1 Udo

      Ich habe dich schon richtig verstanden, alles ist gut.

      Bezüglich deines Wunsches, dass ein Konstrukteur seine eigenen Modelle auch mal bauen sollte, gebe ich dir Recht. Ich weiß aber auch, dass man nach der fertigen Konstruktion keine Lust mehr auf das Modell hat und lieber etwas Neues anfängt.
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Der letzte Bauabschnitt dieses Kartonmodellbaubogens beschäftigt sich hauptsächlich mit der Reling. Aber auch der Schraubenschutz und die Antenne kommen hier an Bord. Die Relingteile aus Karton werde ich natürlich durch die Ätzteile ersetzen.



      Grundsätzlich „schweiße“ ich die Reling an ihren Stützen mit einem kleinen Weißleimtropfen auf das Deck. Sollte sich die Reling nicht an das Deck anschmiegen, dann beschwere ich es mit einem passenden Werkzeug.



      Oben sieht man noch die aufgebrachten Weißleimtropfen … und auf dem folgenden Bild ist (eigentlich) nichts mehr davon zu sehen – zumindest, wenn man den normalen Betrachtungsabstand zu dem Modell einnimmt.

      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Moin Andreas,

      Ja, mit Weissleimtropfen und Ätzteilreling, konnte ich auch nur beste Erfahrungen mit machen!
      Ebenso mit dem "leichten" Beschweren, wenn sich mal die Reling nicht anschmiegen will. daumen1 klasse1
      Gruss
      Holger


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    • So ging es Stück für Stück um das Hauptdeck herum. An Backbordseite kommt als weitere Baugruppe noch eine Stelling (140) dazu.






      Beim Hubschrauberlandedeck gibt es mit der Hecklaterne (141d-f) und dem Flaggenstock (142) weitere markante Baugruppen.

      Lieben Gruß
      Andreas
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    • moin1 Günter

      Stimmt. Es fehlt noch der Hubschrauber und die Antennen ... und der obligatorische Linie fra Norge zur Indienststellung hüpf1 .
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Fiete wrote:

      MacDiveDoc wrote:

      ...Aber in 1:250 doch kompliziert zu realisieren. ...
      Wieso kompliziert? Einen Hubschrauber gab es sogar schon bei dem seinerzeitigen Möwe-Modell...
      Beste Grüße
      Fiete

      Rrrrrichtich ... so schlimm ist solch Hubschrauber gar nicht. Hier mal ein Foto vom so genanten Anleitungsbau, meiner Fregatte, die hier mit "Bretterzaun"-Reling realisiert wurde.

      Lieben Gruß
      Andreas
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