Fregatte Klasse 122 "Lübeck" / KvJ / 1:250

    • Weiter geht es mit dem Lüfteraufbau (70). Es empfiehlt sich diesen komplett fertigzustellen, bevor man mit dem Spantengerüst des Schornsteins beginnt. Auch wenn das Anleitungsbild 14 etwas anderes zeigt, sollte man der Empfehlung im Text folgen, um sich beim Bau nicht zu behindern. Um diese Bauteile geht es im weiteren…



      Der Lüfteraufbau mit seinen vielen Luftfiltern dient einerseits zur Luftversorgung der Gasturbinen sowie für die Luftversorgung der normalen Schutzumgebungsluft. Das Schiff ist zwecks permanenten ABC-Schutzes mit einem sogenannten „Dauer Schutzluft Klimatisierungssystem (DSK)“ ausgestattet. Hierbei wird das Schiff permanent über die ABC-Schutzluftstationen im Überdruck betrieben, dem sogenannten Zitadellenbetrieb. Die Zitadelle ist der Bereich des Schiffes, der mit Schutzluft, d.h. gefilterter Luft, die frei von ABC-Bedrohungen ist, versorgt wird. Der Zugang von außen erfolgt durch eine ABC-Schleuse (teilweise) mit Dekontaminierungsvorrichtungen.

      Wegen der Balkenbucht in den Querspanten (70c) bis (70e) ist das Spantengerüst mit seiner Grundplatte direkt auf dem Deck (64) aufzubauen.



      Der Mantel des Lüfteraufbaus (70f-g) wird mit 12 Luftfiltern (70i) bestückt. Abweichend von der Nummernfolge probiere ich diese Baugruppe anders zusammenzusetzen. Sollte das funktionieren, dann ändere ich die Teilenummern künftig ab. Also, erst (70i) auf (70f-g). Dann den Mantel entsprechend der Knicklinien knicken und oben Stück für Stück mit dem Deckel (70h) schließen.





      Tja, die gewählte Reihenfolge bringt keine Verbesserung. Aber wenn schon anders, dann klebe ich noch die 6 Kästen (70l) bis (70n) auf den Mantel und stülpe ihn anschließend über das Spantengerüst.





      Nein, das war keine gute Idee. Der Mantel passt zu genau um die verdreifachte Grundplatte (70) und musste mit sanfter Gewalt aufgesetzt werden. Ich fürchte, der eine oder andere Modellbauer macht mit dieser Reihenfolge eher etwas kaputt, als dass er etwas aufbaut.

      Deswegen: Luftfilter (70i) auf den Mantel kleben, diesen zusammenkleben und über das Spantengerüst schieben. So hat man mit der Pinzette die Möglichkeit an der einen oder anderen Stelle der Grundplatte etwas zu wirken. Abschließend den Deckel (70h) einkleben.
      Lieben Gruß
      Andreas
      Weitere Bauberichte meiner Modelle gibt es hier: www.jabietz.de/kartonmodellbau
      Die Modellbaubögen und Platinen vom Schlepper "Bugsier 17/18", der Fregatte Klasse 122, dem Feuerschiff "Fehmarnbelt" und dem Schubverband "THYSSEN II" gibt es nur hier: www.jabietz.de/shop
    • An dieser Stelle bedanke ich mich für bei den vielen Knöpfchendrückern, denen mein Baubericht gefällt.

      danke1 laola1 danke1
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Die Kartonrelings und -leitern werden wieder durch die Ätzteile ersetzt und angebaut.



      Das Spantengerüst (71) bis (71c) des großen Schornsteins wird ebenfalls auf dem Deck (64) hochgezogen.



      Die beiden Bauteile (71d) und (71e) des Abschlussdeckels habe ich zuerst zusammengeklebt und danach die Öffnungen mit dem Skalpell ausgestichelt. Dann sind die Abgasrohre (71f-h) und (71i-k) einzusetzen und von unten zu verkleben. Anschließend wird alles auf das Spantengerüst geklebt. Ich habe zuvor auch noch die Kappen (71n) sowie die Ringe (71o) und die Klappe (71p) auf den Deckel geklebt.





      Wie oft schon habe wohl nicht nur ich mich bei Modellbaubögen darüber geärgert, dass ein äußerer Ring nie über ein Rohr gepasst hat. Meistens war der außen anzusetzende Ring zu kurz, selten zu lang, genau gepasst hat er (eigentlich) nie. An dieser Stelle muss ich meine Konstruktion mal loben, denn die Ringe (71h) und (71k) passen 100%ig um (71f) und (71i). Und auch von der bisherigen Passgenauigkeit des Bogens insgesamt bin ich überzeugt. Ich mag gar nicht an den Atomkreuzer „Pjotr Weliki“ oder die „Planet“ denken und wie oft ich dort jeweils die Bauteile anpassen musste. Aber das nur so nebenbei.

      Nun kann der Schornsteinmantel (71l) mit der Klebelasche (71m) verbunden und über das Spantengerüst gestülpt werden. Hier gehört noch der kleine Hinweis hin, das der Mantel unten geknickt werden muss, während er oben an der Kappe an der Vorderkante „nur“ gerundet wird. Auf dem Mantel der Fregatte „Lübeck“ ist übrigens der Lübsche Adler zu sehen und darunter die Inschrift „Concordia Domi Foris Pax“ („Eintracht innen, draußen Friede“), die auch auf dem Holstentor in Lübeck zu lesen ist.

      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Kurt schrieb:

      die ausführliche Dokumentation Deines sauberen Baus wird zusätzlich zu Bauanleitung denjenigen helfen, die Deinen schönen Bogen auf die Schneidematte legen.
      Wahrlich, so ist es, Kurt...
      dieser Baubericht wird, mit der schon sehr ausführlichen schriftlich vorliegenden Bauanleitung, ein wichtiges Navi für meinen späteren Bau dieser Fregatte sein! klasse1 daumen1
      Ich bin für diesen exzellenten Baubericht Andreas auch sehr dankbar! freu 2 danke1
      Gruss
      Holger


      Ich bin von Kopf bis Fuss, nur auf Kartonmodellbau eingestellt
      und das ist meine Welt,
      sonst gar nichts..... ! freu1
    • Kurt schrieb:

      die ausführliche Dokumentation Deines sauberen Baus wird zusätzlich zu Bauanleitung denjenigen helfen, die Deinen schönen Bogen auf die Schneidematte legen.

      Cux-Holger schrieb:

      dieser Baubericht wird, mit der schon sehr ausführlichen schriftlich vorliegenden Bauanleitung, ein wichtiges Navi für meinen späteren Bau dieser Fregatte sein!

      moin1 ihr beiden

      So war auch mein Plan.

      Mein Baubericht ist nicht unbedingt als Referenzbaubericht anzusehen, dafür nehme ich mir beim Bau einfach nicht genügend Zeit rotwerd1 , aber er sollte denjenigen die Angst nehmen, die sich bisher nicht zum Erwerb des Bogens durchringen konnten, weil sie glauben, KvJ-Modelle wären auf Grund der vielen Kleinteile zu schwierig, um sie zu bauen.
      Ja, sicherlich sind in den KvJ-Bögen eine Menge Kleinteile, aber diese machen das Modell zum Schluss auch aus ... und am Ende wird man stolz auf das Ergebnis sein hüpf1 .
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Hallo Andreas,

      ich verfolge Deine "Bauanleitung in Schritten" jedes mal und bin immer wieder überrascht welche feinen Details der Bogen hat. Diesmal hat mich sehr überrascht wie toll Die Ätzteilleitern eingefügt hast. Bei dem Bericht bekommt man ja auch als Segelschifffan fast die Lust es mal wieder an einem Kriegsschiff zu versuchen.

      Gruß
      Fritz
    • moin1 Fritz

      Vielen Dank.
      Was ist deiner Meinung das Besondere an den Ätzteil-Leitern?

      Ich glaube, dass der Bogen einen Segelschifffan nicht enttäuschen wird, auch wenn es eine ganz andere Bauweise ist.
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Gar nichts. Ich hatte mir nur das kleine Vorschaubild angesehen und da wirkte das Ganze so als würe die Leiter eingesetzt. Nachdem ich jetzt die Vergrößerung betrachtet habe, konnte ich erkennen, dass der Hintergrund auf diesem Foto etwas versetzt dunkel gefärbt ist und auf der Vorschau-Aufnahme wie eingestzt erscheint. Könnte beim echten Modell evtl. auch diese Wirkung erzeugen.

      Viele Grüße
      Fritz
    • Hmmm, kratz1 na gut. Ich mach mal weiter ...

      Mit aufgesetzter markanter Schornsteinkappe, zwei Kästen und den beiden seitlichen Antennenhaltern, bei denen ich die dunkelgrauen Erleichterungslöcher vorsichtshalber nicht ausgestichelt habe, ist der Schornstein fertig. Vor den Lüftungsaufbau (70) wird noch der Schornstein (72), der baugleich mit (63) ist, gesetzt. Seitlich und vor den großen Schornstein (71) werden noch insgesamt vier Kästen (73-d) aufgestellt und damit sind die mittleren Aufbauten bestehend aus insgesamt 93 Bauteilen nach knapp 5 Bastelstunden fertig.







      Der vordere Schornstein (72) versorgt übrigens die beiden vorderen E-Diesel mit Luft.
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • moin1 Andreas
      Mal ne Frage sind das nun Schornsteine oder Lüfter? Aber was anderes ich war eine Woche in WHV, habe auch eine Hafenrundfahrt gemacht mit einer privaten Option das Arsenal mal etwas näher zu befahren. Ist ja ein trauriger Anblick der einen ans Gemüt geht da liegen die Fregatten im Päckchen wie S Boote und dienen als Ersatzteillager, bei allen fehlte der vordere Radom. Ich konnte gerade noch die Niedersachsen und die Emden erkennen, auf der du im Hamburger Hafen mit Piet die Rundungen der Bordwand besprochen hast.
      Bis denne Werner der Marineoldi kaffee1 und nach dem Stapellauf prost1

      es ist mehr ein Leitspruch:
      Ich habe mich von der Arbeit verabschiedet, nicht vom Leben.
    • Marineoldie schrieb:

      habe auch eine Hafenrundfahrt gemacht mit einer privaten Option das Arsenal mal etwas näher zu befahren. Ist ja ein trauriger Anblick der einen ans Gemüt geht da liegen die.........
      Moin Werner,
      (nur kurz hier im Baubericht vom Andreas eingestreut.....)


      Ja, diese "Hafenrundfahrten" in den Arsenalhafen kenne ich auch.....
      und jedes Mal mehr als ernüchternd......
      Auch wie ich im Arsenalhafen (vor einigen Jahren) war, lagen dort viele Schiffe zum Ausschlachten.......,
      eben ausgemustert.....
      Das ist schon traurig zu sehen, wie ein ehemals stolzes Marineschiff dann zerfleddert......
      Gruss
      Holger


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    • Marineoldie schrieb:

      Mal ne Frage sind das nun Schornsteine oder Lüfter?
      moin1 Werner

      Ein Schornstein soll bekanntlich Rauchgase oder Wärme ins Freie abführen. Somit sind die Baugruppen 63, 71 und 72 Schornsteine. 63 und 72 dienen für die Zu- und Abluft der 4 E-Diesel an Bord. Der große Schlot 71 ist für die Abgase der Antriebsdiesel (bei Marschfahrt) sowie auch der Gasturbinen (im oberen Geschwindigkeitsbereich) zuständig. Die Funktionen der Baugruppe 70 habe ich hier im Beitrag #81 beschrieben.

      Folgendes Bild habe ich auf meinem NAS-System gefunden, welches die verkleideten Rohre zeigt.

      (Bildquelle: Soldat und Technik 4/1982)

      Vielleicht darf ich an dieser Stelle noch eine Anekdote zum Besten geben ...
      Die Fregatte "LÜBECK" fuhr in diesem Sommer im östlichen Mittelmeer mit höherer Geschwindigkeit. Ein russischer Zerstörer überholte sie mühsam. Die Russen machen das ja immer wieder gerne, um ihre Überlegenheit zu demonstrieren. Der russische Kommandant gab nach dem Überholen mit Blinkspruch rüber: "Wenn Sie mir folgen wollen, müssen Sie schon Ihre Waschmaschine dazuschalten!"
      Der deutsche Kommandant blinkte schlagfertig zurück: "Wir fahren zurzeit nur mit der Waschmaschine! Sollen wir mal die Turbinen dazuschalten?"

      happy1 happy1 hüpf1 laola1
      tschö1
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • moin1 Andreas
      Danke Andreas für die Erklärung und nach dem lesen von #81 ist alles geklärt. Und die kleine Anekdote ist Super. Wenn ich so dran denke wie wir auf den Fletschern unter ABC Verschluß gefahren sind kann ich nur grinsen . Es wurden alle Luken dichtgekloppt und das wars dann. Drinnen sind wir nasser gewesen vom Seewasser als draußen. hüpf1
      Bis denne Werner der Marineoldi kaffee1 und nach dem Stapellauf prost1

      es ist mehr ein Leitspruch:
      Ich habe mich von der Arbeit verabschiedet, nicht vom Leben.
    • Der Davit (74) besteht aus insgesamt 47 Klein- und Kleinstteilen.



      Im Bogen habe ich auf das Detail der Seilführung von der Winde zum Speedboot verzichtet. Bei meinem Modell möchte ich es versuchen umzusetzen. Des Weiteren gibt es rund um den Davit noch ein paar weitere Streben, die ich vielleicht als Superung anbauen werde – mal sehen. Doch zunächst die beiden „Beine“…

      Die erste Baugruppe besteht aus (74) bis (74b), die zweite enthält (74c) und (74d). Beide Baugruppen werden nach dem Zusammenkleben vereint. Zwei kleine Markierungen an (74a) habe ich zuvor mit einer Stecknadel durchstochen, um später das „Seil“ durchfädeln zu können – wie beim Vorbild. Das übernächste Bild zeigt übrigens an der Stelle ein Stück Stahldraht, den ich vor dem Zusammenkleben der beiden Baugruppen durchgefädelt habe, um ein Verkleben der Löcher zu verhindern.



      Anschließend werden die Verbindungsstücke (74e) und (74f) vorbereitet. Dazu kommt das Gitter (74g), welches als Ätzteil vorhanden ist (bei mir leider mit zu viel Farbe in den Löchern), mittig auf (74f) und zwei Umlenkrollen (74o) auf (74e). Danach werden (74e) und (74f) auf die Markierungen von (74a) geklebt. Gut trocknen lassen, bevor (74) auf das jeweils andere Ende der Verbindungsstücke geklebt wird. Weitere Anbauteile an dieses Grundgerüst des Davits sind die Seilumlenkungen (74h-j), (74k-l), zweimal (74m-n) sowie (74o) und (74p). Außerdem habe ich noch den Schlitten (74x) und (74y) zusammengebaut und ans Gerüst geklebt.







      Bei so viel Kleinstteilen ist die Frage erlaubt: wer baut so etwas noch? Ich denke, diejenigen, die den Davit nicht mit einer Seilführung supern wollen, können getrost auf ein paar Bauteile verzichten.
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • moin1 Jörg

      Ja, das Konstrukt ist schon einigermaßen empfindlich und doch stabil genug. Allerdings sollte neben ausreichender Feinmotorik in den Fingern und Händen auch Feingefühl vorhanden sein. Mir ist es mehrfach aus den Händen gerutscht, weil ich nicht zu stark zudrücken wollte. Gelandet ist es auf dem Fußboden, hat aber einwandfrei gehalten. Die größte Gefahr ging in dem Moment wohl von der Rolle des Schreibtischstuhls aus happy1
      Nein, ich behandle den Karton nicht weiter.
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • jabietz schrieb:

      Die größte Gefahr ging in dem Moment wohl von der Rolle des Schreibtischstuhls aus
      Die Stuhlrollen sind erbarmungslos grausam und machen jedes Kartonteil platt, was sich ihnen in dem Weg stellt.... heul1 ...
      Da wird innerhalb Sekunden, ein mühsam erbautes dreidimensionales Kartonteil, flugs wieder in die Zweidimensionalität zurück verwandelt..... oh1

      happy1
      Gruss
      Holger


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    • In der Zeit, in der das bisher gebaute Gerüst gut durchtrocknen sollte, kann man sich mit den Kleinteilen (74q) bis (74w) der Winde beschäftigen.





      Bei der Seilführung der Winde bin ich mal gespannt, ob das auch alles so geht, wie ich mir das gedacht habe. Es ist nicht sehr aufwändig, aber das ganze Konstrukt des Davits ist trotz ausreichender Trockenzeit immer noch recht wackelig. Als Seil habe ich ein Uni-Yarn aus dem Bereich der Fliegenfischerei in schwarz verwendet. Hier mein Ergebnis in drei Makroaufnahmen …





      Das Aufstellen des Davits an Bord habe ich folgender Reihenfolge bewerkstelligt: Reling 74z1 (leider ist das Bauteil etwas zu lang) an die Gräting (74g) kleben – den achteren Fuß vom Davit an die Markierung der Bordwand geklebt – warten – dann den vorderen Fuß an die Bordwand – warten – Davit oben leicht nach außenbords drücken, so dass er sich vom Deck abhebt und Kleber unter die hinteren Füße aufgebracht – Davit zurück aufs Deck drücken – passt. Als letztes kommt der Niedergang (74z) auf seine Position und dann sieht es nach gut zwei Bastelstunden bei mir so aus…





      Leider ist von der Verseilung des Davits nicht viel zu erkennen und es bleibt die Frage, ob sich diese Mühe wirklich gelohnt hat? Letzten Endes muss jeder Modellbauer es selbst für sich entscheiden, aber ich würde es nicht noch einmal machen.
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Hallo Andreas...

      Der Davit sieht natürlich so bis ins Letzte detailliert sehr gut aus. Aber man kommt da auch an die Grenzen des Machbaren...

      Dann hab ich noch eine Frage...

      Die Bremen war für eine Weile mit einem Haifischgebiss vorne am Bug bemalt. Gibt es das auch auf Deinen Baubogen? Ich hab es in Bremerhaven bei der Abschiedstour fotografiert...

      LG Günter

      jabietz schrieb:

      Leider ist von der Verseilung des Davits nicht viel zu erkennen und es bleibt die Frage, ob sich diese Mühe wirklich gelohnt hat?
      Wenn es irgendwie machbar ist, lohnt das immer... Schließlich weiß man... Es ist da...
    • moin1 Günter

      Du meinst sicherlich diesen Bug der "Bremen"...



      Nein, den gibt es bisher nicht im Bogen. Als ich seinerzeit die Unterschiede der einzelnen Fregatten recherchiert hatte, waren es so viele kleine und große Unterschiede, die man berücksichtigen müsste. Auf Grund meiner Besichtigungen der "Augsburg" und der "Lübeck" habe ich mich letztendlich bei den Texturen auf diese beiden Schiffe beschränkt, weil andere Schiffe zu dem Zeitpunkt des Konstruktionsbeginns auch bereits ausgemustert und abgetakelt waren.
      Ich denke, ich habe mit dem einen individuellen DIN-A4-Bogen, dem Bogen 4, eine sehr gute Möglichkeit geschaffen, um alle Fregatten bauen zu können. Es müssen keine Schiffskennungen (Hullnummern) aufgedoppelt werden, wie es früher bei den Wilhelmshavener Modellbaubogen Gang und Gebe war und teilweise auch heute leider noch bei einigen Verlagen so fortgeführt wird.
      Ich werde mal sehen, ob ich das Haifischmaul zeitnah texturiert bekomme. Bei Erfolg würde ich den Bogen zusätzlich als weiteren kostenpflichtigen Einzelbogen anbieten. Ob ich ihn kostenlos bei jeder Bestellung einer Fregatte "Bremen" beilege oder nur auf besondere Anforderung, muss ich mir noch überlegen.
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Huch, nun ging das doch viel schnelle und einfacher als gedacht. Lieber Günter, hast du es dir in etwa wie folgt vorgestellt?



      Auf ganz besonderen Wunsch des jeweiligen Käufers eines Modellbaubogens wäre diese Textur sogar für jede Fregatte Klasse 122 möglich, auch wenn nur die "Bremen" auf ihrer letzten Fahrt "mit Biss" gefahren ist.
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Hallo Andreas.

      jabietz schrieb:

      Die größte Gefahr ging in dem Moment wohl von der Rolle des Schreibtischstuhls aus
      nicht nur beim Modellbau, auch sonst fällt manchmal (nur manchmal?) etwas auf den Boden!
      Viele Grüße,

      Hans-Jürgen

      --------------------------------------------------------------------------------------------------------------
      Früher oder später, aber gewiss immer wird sich die Natur an allem Tun der Menschen rächen, das wider sie selbst ist. (Johann Heinrich Pestalozzi)
    • Ok, dann warte mit der Bestellung bitte noch, bis ich das offiziell freigebe.

      Ich werde es in den nächsten Tagen in meinem Online-Shop und hier im Forum bekanntgeben.
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Neu

      Weiter geht es mit den RAS-Masten (75) und (76). Bei den Teilen (75a) und (76a) wäre es schön, wenn die Markierungen zum Rollen des jeweiligen Bauteils auch auf der Rückseite gedruckt wären – ist jetzt für die künftigen Bogen geschehen. Ansonsten sind die Bauteile gemäß Nummerierung zusammenzubauen.



      Nachdem die beiden RAS-Masten an Bord sind, kommen noch die Relingteile (77) auf das Bootsdeck. Leider ist mir aus unerklärlichen Gründen eine Reling beim vorderen Schornstein abhanden gekommen und ich musste sie aus Karton ersetzen.



      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Neu

      @Holger: Vielen Dank.

      @Günter: Genau deswegen machte eine Neuauflage der Fregatte auch Sinn.

      @Volkmar: so etwas ist doch jedem schon mindestens einmal passiert. Warum meinst du, sollte mir so etwas nicht auch passieren? Zum Glück hast du den motz1 nicht gehört und nicht gesehen, wie ich mit den Augen in 10cm Abstand über den Fußboden gerutscht bin.
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Neu

      Nun fehlt noch das Speedboot (78). Bei den zugehörigen Bauteilen auf Bogen 15 ist bei einigen Exemplaren des Modellbaubogens noch die falsche Bauteilnummer 75 eingezeichnet.



      Der Rumpf des Bootes wird aus den drei Teilen (78) bis (78c) gefertigt. Dabei ist (78) gut vorzuformen und stumpf zu verkleben. (78b) bekommt zusätzlich noch eine kleine Klappe und den Feuerlöscher aufgedoppelt. Danach können die vier Bauteile gemäß Anleitung zusammengeklebt werden.



      Lieben Gruß
      Andreas
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      Weiter geht es mit dem Schwimmkörper, der aus 9 kleinen Röhren (78d) bis (78l) und 2 Kegeln (78m) besteht. Bei mir sind daraus drei Baugruppen entstanden.



      Diese Baugruppen habe ich einzeln auf den Rumpf geklebt und zuletzt mit (78n) abgeschlossen.





      Dies ist das Ergebnis nach ziemlich genau einer Bastelstunde.



      Bevor es mit den „Aufbauten“ weitergeht, darf der Rumpf erst mal durchtrocknen.
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Neu

      Die Aufbauten bestehen aus dem Steuerstand und der Motorabdeckung. Das Steuerrad, hier als Ätzteil, hat einen Durchmesser von 1,5 mm. Das nur, um anzudeuten, wie klein das doch alles ist.





      Auf der Motorabdeckung wird die Mimik zum Absenken und Heben des Bootes angebracht und achtern kommt schon mal das Sitzkissen drauf.



      Fehlt nur noch die Plicht um das Sitzkissen herum sowie der Antrieb.



      Nun kann das Speedboot nach etwas mehr als anderthalb Bastelstunden an zwei Tagen auf dem Davit montiert werden.





      Mit der Seilführung zum Boot bin ich nicht ganz zufrieden, aber das lässt sich nicht mehr ändern. Ich hätte das Boot etwa 2 mm weiter nach vorne aufkleben müssen.
      Lieben Gruß
      Andreas
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