22.07.1913 - SMS Derfflinger am Ausrüstungskai, 1:250 Scratch und verschiedene HMV Bögen als Grundlage

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    • 22.07.1913 - SMS Derfflinger am Ausrüstungskai, 1:250 Scratch und verschiedene HMV Bögen als Grundlage

      Servus Freunde,
      eigentlich wollte ich nun den Rapidkreuzer Helgoland angehen, aber Kurt war etwas schneller. So verschiebe ich das auf Ende nächsten Jahres.
      Ich hab ja noch ein paar andere Modelle in der Schublade.

      So z.B. diese:


      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger
    • Hallo Gerhard,
      da hast du ein tolles und interessantes Projekt erwählt.
      Da werde ich auf jeden Fall bei der Stange sein.

      Ja der Bogen mit dem am Ausrüstungskai ist ja ein Clubmodell denn ich noch suche und hoffe das ich diesen Bogen noch bekomme.
      Mal sehen ob sich jemand findet der in nicht mehr braucht.
      MfG. Reinhold
      Du sollst den Karton und die Kartonmodellbauer ehren.
    • Gerhard schrieb:

      Volltreffer Holger! Gratulation.
      Das wird mit, der "sicher halbfertigen", HMV DERFFLINGER am Ausrüstungskai,
      ein bombastisches Modell, der Hingucker !!!!! daumen1 freu1 tanz 2 freu 2 hüpf1 happy 2

      Denn so ein bisschen roter Schiffsrumpf an einzelnen Stellen, noch im Bau...
      Ohh......, ich kann mir das schon richtig in Gedanken ausmalen !! daumen1

      Klasse Idee !!! ja 2
      Gruss
      Holger


      Ich bin von Kopf bis Fuss, nur auf Kartonmodellbau eingestellt

      und das ist meine Welt,

      sonst gar nichts..... ! freu1
    • Servus Gerhard,

      na, da hast Du Dir ja was ganz Feines vorgenommen.
      Kräne sind Herausforderungen im Bau,
      geben aber viel Freude beim bauen.
      Wenn man dann schon mal so ein Krangerüst erstellt hat,
      ist das schon eine feine Sache.
      Du hast dafür das richtige Händchen,
      da bin ich mir mehr als sicher!

      Bin mächtig gespannt, wie Du Deine Inspiration umsetzt !
      Gruss
      Holger


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    • Hallo Gerhard,

      na daaa bin ich ja mal sowas von dabei!!!! freu1 daumen1
      Was den Werftkran auf deinem obigen Bild betrifft, so kann ich Dich da Quellenmäßig ein wenig zumüllen.. les 3 grins 2

      Der Kran wurde 1897 von der Firma Bechem & Keetman in Duisburg für die Blohm und Voß Werft angefertigt.
      Es handelt sich hierbei um einen 150t Kran, nach dem Derrick-Prinzip

      Quellen:
      Polytechnisches Journal
      Jahrbuch der Schiffsbautechnischen gesellschaft Bd.11, Seite 245
      Seehafenbau von Otto Schulze, Seite 426


      Polytechnisches Journal schrieb:

      Schon 1897 baute die Maschinenfabrik von Bechem & Keetman in Duisburg für die Werft von Blohm & Voß einen 150 t-Kran, der den vorhin genannten zwar nicht an Lastgröße und Ausladung, wohl aber an Höhe und Arbeitsgeschwindigkeit übertrifft.
      Er ist als besondere Art der sogenannten Derrick-Krane ausgebildet, d.h. sein Lastarm ist nicht nur wagerecht drehbar, sondern auch senkrecht wippbar.
      Das Eisengerüst besteht der Hauptsache nach aus zwei großen Dreiecken, von denen das eine auf die Spitze gestellt und wagerecht drehbar ist, während das zweite mit einer Ecke an das erste gelenkig angeschlossen ist, so daß es senkrecht wippbar bleibt.
      An seiner am weitesten vorragenden Spitze trägt es die Rollen für die Lastseile, an der dritten Ecke eine lange sehr kräftige Schraubenspindel, die in eine zum ersten Dreieck gehörende Mutter eingreift.
      Durch Drehen dieser Mutter kann die Schraubenspindel verschoben und damit das zweite Dreieck mit der Last gewippt werden. Dieses Wippen hat den Vorteil, daß der Kranführer mit dem Haken und der daranhängenden Last den hohen Schiffsteilen, z.B. den Masten, Schornsteinen auswelchen kann, ohne daß das ganze Schiff verholt, d.h. verfahren werden muß.
      Als weitere Verbesserung gegenüber seinem Vorganger besitzt er ein schneller arbeitendes Hilfshubwerk für kleinere Lasten, dessen Seilrollen auf einer Verlängerung der unteren Seite des wippenden Dreiecks liegen. Hierdurch wird der Kran wesentlich besser ausgenutzt, weil die ganz großen Lasten nur sehr selten vorkommen. Die Hub-, Schwenk- und Wippwerke werden durch Dampfmaschinen von zusammen 230 PS angetrieben. Die Arbeitsgeschwindigkeiten sind gesteigert.

      Dieser Kran ist ein wunderbares technisches Meisterwerk seiner Zeit und meiner Meinung nach ein lohnendes Objekt, als Kartonmodell realisiert zu werden - von dem ich auch Lust hätte, den mal zu konstruieren und bauen....!!! daumen1

      Viele Grüße
      Peter
    • Hallo gerhard,
      das ist eine tolle Idee. Die rekonstruktion des Bauberichtes zur Helgoland wird ja nicht so lange dauern, von mir aus könntest Du auch gleich noch mit der Helgoland anfangen.
      Dieses Projekt werde ich mir aber auf keinen Fall entgehen lassen.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn Regierungen versprechen, sich an die Regeln zu halten, und sie dann absichtlich verletzen, ist das kein Unvermögen. Das ist Betrug!
      (Hans-Werner Sinn)
    • Besten Dank und herzlich Willkommen in meiner kleinen, bescheidenen oberbayerischen Werft, Uwe, Holger, Peter und Kurt.
      Ganz besonderen Dank, Dir Peter, für Deine Hinweise, den Kran betreffend. Das ist Gold wert für mich.

      Jetzt erklärt sich auch für mich die schräge Böschung des Kais und die deutlich erkennbaren Betonsockel in regelmäßigen Abständen. Der Kran konnte wegen seiner Konstruktion gar nicht effektiv eingesetzt werden, wenn das Schiff direkt an einem senkrecht abfallenden Kai festgemacht wäre. Und die Sockel dienten als Fundament für diesen Kran, den man bei Bedarf dorthin versetzen konnte.

      Na da hab ich mich wohl auf etwas eingelassen.... denk1
      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger
    • Das sind die Grundplatten des Ausrüstungskais.... davon brauche ich zweieinhalb.. (Bild 1)

      Und das ist zwecks Übersicht, alle Grundplatten, einschließlich diejenigen der Derfflinger Bild 2

      Zur Information... die schwarze Bodenplatte der Vitrine hat die Maße 103 x 30 cm...

      Wird wohl eine länger dauernde Angelegenheit...
      Grüße aus Oberbayern!

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      Gerhards Staubfänger
    • Moin Gerhard,

      Das Diorama wird ein richtiger Knaller!!! daumen1 laola1 klasse1

      Gerhard schrieb:

      [...]
      Jetzt erklärt sich auch für mich die schräge Böschung des Kais und die deutlich erkennbaren Betonsockel in regelmäßigen Abständen. Der Kran konnte wegen seiner Konstruktion gar nicht effektiv eingesetzt werden, wenn das Schiff direkt an einem senkrecht abfallenden Kai festgemacht wäre. Und die Sockel dienten als Fundament für diesen Kran, den man bei Bedarf dorthin versetzen konnte.
      [...]

      In der Tat kann man bei dem zweiten Beton-Fundament vermuten, dass es möglich war den Kran dort hin umzusetzen.
      Ich halte das aber für wenig plausibel, da der Kran mit Dampf betrieben wurde. Ein Umsetzen müsste mit immensem Aufwand betrieben werden. Vielmehr halte ich es für möglich, dass dort weitere Kräne geplant waren.
      In der Praxis wurde das Schiff für den Kranbetrieb passend verholt. (An der Kaimauer hin und her gezogen, so dass der Kran an der richtigen Stelle des Schiffs arbeiten konnte...)

      Viele Grüße
      Peter
    • Moin Gerhard,

      sehe schon oben,
      allein die Berücksichtigung der vielen allgemein historischen, aber auch gerade der historisch technischen Details,
      wird dieses Modell wirklich der Knaller ! daumen1 daumen1 daumen1
      Und ein Feld, zum Austoben im Scratchbau. freu1 hüpf1
      Gruss
      Holger


      Ich bin von Kopf bis Fuss, nur auf Kartonmodellbau eingestellt

      und das ist meine Welt,

      sonst gar nichts..... ! freu1
    • Danke für die Info, Peter, dann wird da ja wohl mal ein zweiter Kran gestanden haben.
      Schließlich lagen zwischen Stapellauf und Indienststellung lediglich 13 Monate... das war verdammt schnell.

      Servus Holger, ja aus-toben kann ich mich da wirklich.... so lange bis meine Holde tobt....dann ist's aus... stirn1
      Grüße aus Oberbayern!

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      Gerhards Staubfänger
    • So, für Segment Nr. 1 die ersten Spanten... 12 an der Zahl
      ein bisschen wenig für ein wellenfreies Kai, finde ich... (Bild 1)

      Also lieber noch zwei Längsspanten aus Eigenproduktion eingezogen und die 12 Querspanten entsprechend teilen und schon mal für die Böschung präparieren
      (Bild 2)

      Und so sieht es am Ende aus. (Bild 3)

      Morgen bearbeite ich die beiden anderen Modulteile genau so.


      Grüße aus Oberbayern!

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      Gerhards Staubfänger
    • Servus Thomas,
      interessiert dich die Derfflinger oder das Ausrüstungskai?

      Heute Vormittag bekamen auch die beiden anderen Kaisektionen ihr Gerippe.

      Was nun oben drauf kommt... nun ich tendiere zu einer vollkommenen Eigenkonstruktion der Oberfläche... Mal sehen,

      da ich in Punkto Texturen per PC nicht so bewandert bin, versuch ichs mal mit Handarbeit....
      Grüße aus Oberbayern!

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      Gerhards Staubfänger
    • moin1 Gerhard,

      das wird aber ein starkes Projekt! Da bin ich sehr neugierug und bleibe dran. tanz 1 tanz 1 tanz 1 prost2
      Liebe Grüße / Best Regards
      Stefan

      .............................................................................................................................................................................
      Im Bau:
      MS Esvagt Dana Sondermaßstab 1:160 von der Kartonwerft
      S. M. S. Stettin in der Skagerrakschlacht 31. Mai 1916 - Scratch in 1:250




      Meine fertiggebauten Modelle
      .............................................................................................................................................................................


      ...na klar!
    • Ja, Holger, noch tobt meine Holde nicht, da kann ich mich dann austoben...
      Servus Stefan!
      Freu mich, dass Dich das Projekt auch interessiert!

      Weiter mit der Kaioberfläche...
      Graukarton verdoppeln und zuschneiden... (Bild 1), diese unter einem Bücherstapel trocknen lassen.

      In der Zwischenzeit die Podeste mit je einer LC Leiter versehen (Bild 2)

      die ersten Oberflächenteile ein wenig mit Asche einfärben und die Gleise mittels Nadel in den Graukarton ritzen. Darüber dann nochmals Asche einreiben (Bild 3). Dies wird nun mit den anderen 4 Oberflächenteilen wiederholt. Danach erst das restliche "Finish" um ein ordentliches Gesamtbild zu erhalten.




      Grüße aus Oberbayern!

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      Gerhards Staubfänger
    • Gerhard schrieb:

      die ersten Oberflächenteile ein wenig mit Asche einfärben und die Gleise mittels Nadel in den Graukarton ritzen. Darüber dann nochmals Asche einreiben
      Moin Gerhard,

      was für eine grande Idee !!! denk1 daumen1
      Asche einreiben, dann mit Nadel Gleise einritzen und dann wieder noch mal mit Asche nachreiben !!!! klasse1
      DAS muss ich mir fürs nächste Kaimodell merken !!!!! dafür1
      danke1
      Gruss
      Holger


      Ich bin von Kopf bis Fuss, nur auf Kartonmodellbau eingestellt

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      sonst gar nichts..... ! freu1
    • Servus Gerhard,
      das Ganze wird ja riesig! staun1
      Eine Frage, hat der HMV-Bogen des Derfflinger auch ein UWS?
      Denn wenn du das Foto zum Vorbild nimmst, da ragt der Bursche ja weit aus dem Wasser, denn es fehlen Aufbauten, Geschütztürme, Gürtelpanzer usw. da brauchst du zumindest einen Teil des UWS.
      Die Gestaltung der Kaidecke ist sehr gut geworden. beifall 1

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle

      "Pfeif auf BIO! In meinem Alter nimmt Mann alle Konservierungsstoffe die Mann kriegen kann!"
    • Hallo Wiwo,

      ja ein UWS gibts bei dem Bogen! So schief wie der Kahn am Kai liegt, muss sich der Gerhard wohl was einfallen lassen, wie er das nachbildet...theoretisch müsste ja auch das Innenleben der Türme gebaut werden und durch die Löcher kann man auch durchsehen bis zur einen oder anderen Kabine, in die dann eigentlich eine Einricht... ich hör ja schon auf frech 4

      Grüße
      Ludwig
    • Gnost schrieb:

      theoretisch müsste ja auch das Innenleben der Türme gebaut werden und durch die Löcher kann man auch durchsehen bis zur einen oder anderen Kabine, in die dann eigentlich eine Einricht...
      Darauf ist Gerhard schon spezialisiert, denn beim Bau der "SMY Hohenzollern",
      hatte Gerhard schon einen sehr guten "Inneneinrichter" engagiert...... lala1


      frech 1


      Gruss
      Holger


      Ich bin von Kopf bis Fuss, nur auf Kartonmodellbau eingestellt

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    • Freunde, lasst Euch überraschen...

      Was das UWS angeht, ja das hab ich noch in Petto ... für ein anderes Diorama....
      Gewissermaßen ein Triptychon...
      Unten Ausrüstungskai
      Mitte die Derfflinger auf hoher See
      Oben... Scapa Flow 1927... die gekenterte Derfflinger nach der Hebung, auf dem Weg zum Abwracken....

      Aber das ist wirklich Zukunftsmusik
      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger
    • Thank you very much, Marco

      schön, dass Du dabei bist, Thomas. Kriegst auch noch ein Sitzpolster.... da war doch noch eines von der Hohenzollern übrig... urlaub1

      So, ab heute versuche ich das Hauptgebäude des Ausrüstungskais (Lagerhalle/Werkstätten) zu bauen.
      Das Gebäude des HMV Ausrüstungskais weist hier viele Ähnlichkeiten auf, ist allerdings zu kurz, hat nur drei statt vier Stockwerke und ein total anderes Dachkonzept.... aber das werde ich wohl so hinbiegen.
      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger