22.07.1913 - SMS Derfflinger am Ausrüstungskai, 1:250 Scratch und verschiedene HMV Bögen als Grundlage

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    • Gerhard schrieb:

      Diese Woche versuche ich die restlichen Spanten auf 0,8 cm zu kürzen und einzubauen.... mal sehen, der Vorsatz ist jedenfalls da.
      Servus Gerhard,

      sicher nicht einfach...., denk1
      soll ja auch noch hinterher alles weitere passen !
      Bin gespannt, wie Du das umsetzt, spannend wirds allemal ! happy 2

      Jedenfalls viel Erfolg und ein gutes Händchen bei diesem wichtigen UWS Part !! ja 2
      Gruss
      Holger


      was anderes kommt mir nicht i(a)n den Karton...... ! ja 2
    • Besten Dank Holger für die guten Wünsche!
      Hallo Ellen und Achim, auch Euch herzlichen Dank! Oh ja, ich bin auch sehr gespannt wie das endet.
      Zum ersten Mal ein Hafenkai, zum ersten Mal ein halbfertiges Schiff, größetenteils zwar vom Baubogen, aber dennoch total anders aufgebaut.
      Aber gerade das ist ja das spannende für mich.. Es fühlt sich an, als wenn ich ein äußerst spannendes Buch lesen würde... ich komme gar nicht los davon und nutze jede freie Minute.
      Hallo Wolfgang, ja, das UWS macht Fortschritte aber mehr dazu gleich
      Danke Thomas, "viel Abbaid, viel Ehr"

      so, die letzten beiden Nachtschichten habe ich genutzt, die gekürzten Querspanten anzubringen (Bilder 1 und 2)

      nun gehe ich daran, die Klebelaschen anzubringen, allerdings nicht wie in der Bauanleitung beschrieben, sondern Marke Eigenbau... aus normalem Papier geschnitten (Bild 3)

      Nach dem Anbringen dieser Streifen, werde ich eine erste Lage Außenhaut, aber ebenfalls nur aus Papier, verkleben.



      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger
    • Diesen späten Nachmittag und den ganzen Abend habe ich genutzt und das gekürzte UWS soweit fertiggestellt, dass ich es als Grundlage für den Weitebau am Derfflinger ansehen kann.

      Nach dem Anbringen der Klebelaschen (Bilder 1 und 2)

      wurde der Unterboden bestehend aus 3 DIN A 4 Blättern 160g Papier angeklebt und entsprechend zugeschnitten. (Bild 3) Hier muss die Präzision noch nicht so groß sein, denn der Boden verschwindet später im Wasser.

      Zum Schluß kamen die UWS-Bordwände dran... (Bilder 4 und 5)
      Hier fiel mir auf, dass das vorhandene Material nicht ganz ausreichte....Zwischen Bugsektion und Mittelstück fehlte ein ganzer Zentimeter (!)
      Hier war improvisieren angesagt. Und da dies ja nur die erste "Haut" am UWS ist, war das kein großes Problem. Später macht es dann auch nicht unbedingt etwas aus, denn auch die zweite Haut wird später anders gefärbt.

      Nun ist die Nachtschicht dran, um das Ding möglichst parallel zum Regal zu halten... (Bild 6)






      Grüße aus Oberbayern!

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      Gerhards Staubfänger
    • Danke Holger,

      Bei Dir tut sich ja auch eine Menge! Mittlerweile rüstest Du ebenfalls aus!

      Heute abend, wie soll es anders sein am Wochende... nachdem "mein Verein" schon wieder mal verloren hat... Frustbasteln!

      Die Kaiböschung ist agesagt...

      Ein paar Scheuerleisten bei senkrechter Kaimauer sind ja auf den Bögen angedeutet und ma kann sie auch plastisch gestalten aus dem Bogen heraus. Da aber meine Kaimauer einer Böschung ähnelt, sind diese Teile eher fehl am Platz. Da aber die Struktur bereits vorhanden ist, klebe ich statt dem Quader nur eine Lage Papier auf die vorgedruckten Stellen. (Bild 1)

      Mehr als die Hälfte der Böschung ist angebracht (Bild 2)

      Der Rest erhält erst mal wieder eine Lage Zewa plus Bemalung. (Bild 3)


      Übrigends: Löwen Fans kommen direkt in den Himmel! Die Hölle haben sie ja bereits auf Erden.... ach1



      Grüße aus Oberbayern!

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      Gerhards Staubfänger
    • Danke Wolfgang1
      Die Kaidecke ist verdoppelt und außerdem habe ich dem gesamten Kai noch zusätzlich 2 Längsspanten spendiert. Dadurch sind bis dato keinerlei Wellen aufgetreten.
      Die Längsspanten und die Verdopplung der Kaidecken würde ich jedem empfehlen, der HMV Hafenanlagen baut.

      3/4 der Kaiböschung ist nun fertig (Bild 1 bei Tageslicht)
      Das restliche Viertel kann ich wohl erst in Angriff nehmen, wenn ich den Kran fertiggestellt habe, da dessen Halterung massiv in die Kaikonstruktion eingreift.
      Daher erst mal weiter mit dem Rest des Kais an sich... Die Böschungsabgrenzung wird verdoppelt (Bild 2)

      Dazu kommen noch 10 Poller für die vorhandenen 3/4 des Kais (Bilder 3 und 4)

      Bevor diese verbaut werden, unterlaufen sie noch einem "Alterungsprozess". Bild 5 zeigt den "Alterungsbehälter" Inhalt: Asche von unserem Pelletofen...Ich habe keine Freigabe dafür vom Bundesgesundheitsamt, daher empfehle ich diese Methode nicht weiter.
      Darin werden die Poller noch ein paar Minuten geschüttelt - nicht gerührt.

      Danach auf dem Kai verklebt. (Bilder 6 und 7).

      Da ich mich an den Kran noch nicht rantraue, werde ich als Nächstes den Kai etwas zumüllen







      Grüße aus Oberbayern!

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      Gerhards Staubfänger
    • So, mein erster kleiner Schrottplatz ist entstanden....
      Wa braucht man dazu?

      Einen Zaun - zweiteilig, eine Bodenplatte (Bild 1)

      Eine ziemlich schrottige Hütte dazu und jede Menge Schrott... in diesem Falle Teile aus meiner alte LC Teile Sammlung....ich kann eben nichts wegwerfen. (Bild 2)

      Dazu ein paar alte LC Rahmen in allen Farben, davon schnipsle ich mir "Blechteile" und klebe sie auf die Grundplatte. Diese dann ins Rosttöpfchen, kurz geschüttelt (Bild 3)
      den Zaun darumgebaut. Der Zaun ist eigentlich dafür vorgesehen eine große Tonne darzustellen.. (rollen und zwei Deckel drauf),
      aber als Zaun gefällt mir das Teil auch. Die Holzbretterstruktur (Bilder 4 und 5) habe ich mit einem Nagel nachgezogen.

      Das Ganze, zusammen mit der Hütte auf dem dafür vorgesehenen Platz angeklebt, mit einigen anderen Teilchen aufgefüllt und noch einen Kamin auf's Dach - auch so ein LC Rest. (Bilder 6 und 7)

      Der zweite Schrotti wird um einiges größer...








      Grüße aus Oberbayern!

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      Gerhards Staubfänger
    • Nein Holger, die findest Du in Deinem kommenen Baubogen am Ausrüstungskai.

      Um das Ding so altern zu lassen brauchst Du allerdings eine schlechte Kopie und ein bischen feuchte Finger, damit die Farbe auch wieder ein wenig abgeht. Ein bischen zu viel Weißleim tut da auch seine Schuldigkeit...
      Grüße aus Oberbayern!

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      Gerhards Staubfänger
    • Thank you Marco!
      Hallo Thomas und Holger,
      na mit dem Rost hab ich es wohl nicht so dolle... hab zwar was "darübergeschüttet", aber doch in Maßen und nicht in Massen....

      Ist es jetzt besser?

      Da ich schon mal im Schrottmodus bin, habe ich heute Vormittag gleich noch das zweite, größere Schrottlager hinzugefügt.
      Aus zwei Hüttenwänden (Bild 2)
      und einer entsprechenden Bodenplatte und einer"Schrottannahmeecke" (Bild 3)
      plus einer ebenso schrottigen Hütte, wurde dann dies (Bilder 4 und 5)
      Der Inhalt dieses Bereiches besteht wieder aus alten LC-Rahmen, welche entsprechend zugeschnitten und manuell verformt wurden (Bild 6)
      und am Ende, nach intensiver "Berostung", so aussieht (Bild 7)
      Auf dem Kai festgeklebt... (Bilder 8 und 9)
      Zuletzt ein Übersichtsbild, ähnlich dem Originalfoto (Bild 10)

      Es gibt noch viel zu tun, pack ma's!









      Grüße aus Oberbayern!

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      Gerhards Staubfänger
    • Ja Thomas, Schrott hat auch nur für manchen Künstler etwas anziehendes...

      Auf dem Originalfoto ist am Rande, rechts mittig, eine etwas dunklere Stelle zu erkennen. Da 1912 bei Blohm und Voss noch nicht alle vorhandenen Flächen bebaut waren, dürfte es sich hier um eine Grünfläche handeln. Erkannt - getan... sogar mit Bäumchen und Busch an der hinteren Bretterwand des großen Schrottplatzes. (Bilder 1 und 2)
      Grüße aus Oberbayern!

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      Gerhards Staubfänger
    • Besten Dank Holger und Ingo!

      Als nächsten Schritt widme ich mich der Konstruktion des 150 to, Derrick Krans. Dafür gibt es keine Baubögen und auch der Kran von Draf Models entpricht nicht annähernd dem Original. Daher werde ich versuchen das Ding selbst zu konstruieren - und zwar mit Lineal, Zirkel, Bleistift und Millimeterblatt - ach ja, die gute alte Zeit....

      Dank Peter habe ich einiges an Unterlagen und Fotos googeln können, wenn aber jemand von diesem kran noch detaillierte Fotos oder Pläne in seinem Besitz hat, könnte er mir diese per PN oder Mail zukommen lassen.
      Der Dank des Schreiberlings würde ewig andauern!
      Grüße aus Oberbayern!

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      Gerhards Staubfänger
    • Vielen Dank, Holger, Peter und Wolfgang!
      Ich werde mein Bestes geben.... mal sehen ob es auch gut genug sein wird.
      Hallo Horst, herzlich willkommen auf meiner Werft in 1:250... prost2

      So, für heute abend ist's genug... die Holde verlangt nach meiner Anwesenheit, aber dennoch,

      das erste Teil ist gebaut. Siehe Skizze - Teil A (Bild 1)

      Bilder 2 und 3 zeigen das fertige Stück... Es handelt sich hierbei um den horizontalen Ausleger, der eigentlich unter der Kaidecke verläuft.
      Ich möchte aber alle Einzelheiten der Auslegerkonstruktion zeigen, daher wird dieses Teil sichtbar eingeebaut... Die Kaidecke durch eine Glasdecke in diesem Bereich simuliert..


      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger
    • Guten Abend, Freunde!

      Wie angekündigt, habe ich heute den unterirdischen Ausleger des Krans vollendet und transparent gestaltet.

      Zuerst in den Zwischenraum eine Schaumstoffplatte eingepasst und verklebt (Bild 1).
      Dann für die Ausleger eine sogenannte Bettung hergestellt (Bild 2)
      und schon mal als Liegeprobe (Bild 3).
      Dazu einen weiteren Ausleger, welcher vom zweiten Fixpunkt am Kai zum Schulterpunkt läuft (Bild 4).
      Dazu noch den zweiten Betonklotz, der später eine weitere Hütte und eben den zweiten Verankerungspunkt beherbergen wird (Bild 5).
      Das Ganze eingepaßt, verklebt, mit Gleisschotter aus alten Eisenbahnerzeiten aufgefüllt und eine stärkere Klarsichtfolie darüber verklebt (Bild 6).
      Soll ja später sichtbar sein, zumindest an einigen Stellen.
      Am Ende noch die fehlende Böschung angeklebt (Bild 7).
      Jetzt fehlen hier noch 2 Poller und ein Teil der normalen Kaidecke, zumindest für den Gleisbereich., aber dazu morgen mehr.







      Grüße aus Oberbayern!

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      Gerhards Staubfänger
    • Besten Dank Kurt!

      Ja das mit dem gläsernen Kaideck hatte ich schon mal so ähnlich im Deutschen Museum in München gesehen, allerdings dort für eine Brückenunterkonstruktion... das war vor mehr als 30 Jahren.

      Kam mir spontan in den Sinn, wie ich die Skizze des Krans studierte.
      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger
    • Bevor ich an die oberirdischen Ausleger rangehe,

      wurden die Überbauung im Schienenbereich, 3 zusätzliche Poller (einen hatte ich zwischenzeitlich schon wieder versehentlich abgerissen, und eine kleine Hütte fertiggestellt und an den vorgesehenen Plätzen installiert. Bilder 1 bis 3)


      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger
    • Servus Gerhard,

      eine technische Frage:
      Ich kenne Dreibein-Kräne von der österreichischen Marine.
      Die funktionierten so, daß die vorderen Beine an der Spitze verbunden waren und ein gleichschenkeliges Dreieck bildeten.
      Mit dem Boden waren die Beine mit je einem Scharnier verbunden.
      Die Basisbreite war nicht veränderbar, die Spitze konnte vor und zurück bewegt werden.
      Das dritte Bein war mit der Spitze der vorderen Beine verbunden und endete am anderen Ende in einer Art Laufkatze die durch eine Spindel vor und zurück bewegt werden konnte.
      Damit wurde die Ausladung des Krans verändert.

      Nun zu meiner Frage.
      Wie funktionierte das bei Blohm&Voss?
      Man hatte da den Gitterkran mit dem Dreibein verbunden.
      Der Ausleger des Gitterkrans konnte lt. Plan extra vor und zurück bewegt werden.
      Der ganze Gitterkran konnte (in Grenzen) gedreht werden.

      Was war aber mit den drei Beinen, die stehen im Plan asymmetrisch da und im Foto kann man das nicht genau genug sehen.
      Waren die beweglich? Waren die fix? Wo lief die Spindel wenn sie beweglich waren? .....

      Ich hoffe du kannst dieses Dunkel erhellen.

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
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      "Pfeif auf BIO! In meinem Alter nimmt Mann alle Konservierungsstoffe die Mann kriegen kann!"