Schifffshebewerk Henrichenburg 1:350 - Rekonstruktion -

    • Power Tom schrieb:

      Hallo Kurt,
      bekommt ein sooo großer Schornstein keine Fußpferde
      Nur schade mit diesem komischen und "unbrauchbaren" Maßstab, mit einem KüMo wäre es schon ein
      fertiges Diorama

      Kurt schrieb:

      Hallo Tom,
      Du wirst doch einen alten Mann nicht nötigen wollen . Das Kümo Christina auf 70% skaliert, das möchte
      ich sehen, aber nicht von mir

      Meine Untaten

      Wenn Regierungen versprechen, sich an die Regeln zu halten, und sie dann absichtlich verletzen, ist das kein Unvermögen. Das ist Betrug!
      (Hans-Werner Sinn)
    • Grundsätzlich hat Tom ja recht, ein Schiff muß her. Da lagern bei mir noch die Hafenfahrzeuge von WHV. Mit
      dem Binnenschiff bin ich zum Copyshop gegangen und habe am Kopierer 70% einstellen lassen.
      Und dann steht auch schon das komplizierte Spantengerüst (Bild 1).
      Am Deck hängen die Bordwände dran, die man entgegen der Bauanleitung vor dem Verkleben des Decks
      knicken und vorrunden sollte (Bild 2). Am Bug paßt es (Bild 3) am Heck nicht (Bild 4), möglicherweise hat da
      aber der Kopierer ein Stücksken unterschlagen.
      Baute ich das Modell heute, griffe ich zu der Neukonstruktion des Binnenschiffs von Jügen Rathert. Da brauchte ich auch keinen Copy Shop, da ich mir die Datei passend ausdrucken könnte.




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      Wenn Regierungen versprechen, sich an die Regeln zu halten, und sie dann absichtlich verletzen, ist das kein Unvermögen. Das ist Betrug!
      (Hans-Werner Sinn)
    • Das Heck wird ausgeflickt (Bild 1) und der Rumpf ist zu (Bild 2). Sinnvollerweise sollte man die Rückseite der
      Schanzing vorher schwarz einfärben. Auf das Deck klebe ich Klebekanten für die Ladeluken (Bild 3). Meiner
      Meinung nach ist das neben der von GPM praktizierten Kastenbauweise die einzig sinnvolle Technik für
      Aufbauten. Dann sind die Ladeluken drauf (Bild 4).




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      Wenn Regierungen versprechen, sich an die Regeln zu halten, und sie dann absichtlich verletzen, ist das kein Unvermögen. Das ist Betrug!
      (Hans-Werner Sinn)
    • Die Schiebeluke für den vorderen Aufbau mache ich plastisch (Bild 1) und schwupps ist der Aufbau drauf (Bild 2). Die Klebelaschen schneide ich sämtlich ab.
      Auch hier werden Bullaugen und Fenster ausgeschnitten bzw. ausgestantzt und hinterklebt (Bild 3) und der
      Wohnbereich ist auch fertig (Bild 4).




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    • Das Deck für das Steuerhaus (Bild 1) und darauf dann das Steuerhaus (Bild 2). Die Positionslichter werden
      mit 3D aufgebessert (Bild 3) und dann noch der Schornstein (Bild 4). Die Abschlußscheibe habe ich
      gedoppelt, was die Angelegenheit sehr erleichterte.




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    • Der Mast ist aus federstahldraht und die Takelage kein Problem (Bild 1). Bei dem kleinen Maßstab ist
      natürlich das dünnere serafil angesagt.
      An den Ladeluken würden seitliche Stützen gut aussehen. Da ich es kann und es die Optik vebessert besteht
      kein Grund es nicht zu tun (Bild 2). Nun ist auch ein Schiff im Trog (Bild 3 und 4).




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    • Klueni schrieb:

      Hei Kurt,
      Maschinenmeister am Schiffshebewerk scheint ein sehr gut bezahlter Job zu sein, ich meine nämlich, das
      von Dir dargestellte Automobil sei ein Rolls Royce.....
      Deinen Ausflug in die Architekturabteilung mit Fußnote an die Binnenschiffahrt möchte ich als ausgesprochen
      gelungen bezeichnen, Du hast einen richtigen Hingucker geschaffen

      Oldtimer schrieb:

      Hallo Kurt,
      das Binnenschiff von WHV ist eine tolle Ergänzung. Wenn man bedenkt, dass der Bogen
      (Hafenfahrzeuge) erstmals 1956 erschienen ist . . . Das Problem am Heck ist schon im Original vorhanden,
      also nicht durch Kopieren entstanden

      Kurt schrieb:

      Hallo Thomas,
      das Auto ist in der Tat ein Rolls Royce, der Maschinenmeister ist ja auch der Schwiegersohn von Baron
      Romberg
      Hallo Uwe,
      das ist eine interessante Information. Den Originalbogen habe ich bislang, bis auf die Hafenfähre noch nicht
      gebaut. Man kann und sollte aber die sehr einfach gehaltenen alten WHV Modelle etwas aufhübschen.
      Inzwischen habe ich ja eine etwas größere Auswahl an Fahrzeugen in 1:250. Da könnte ich auch ein Auto aus einer anderen Epoche nehmen.
      Eine schöne Ergänzung wäre sicher auch der Opel Blitz aus dem HMV Clubmodell 2016.

      Petcarli schrieb:

      Hallo Kurt,
      Du bist inzwischen für mich der absolute Spezialist im Gitterwerk ausstechen!
      Das Ganze hast Du mit einer Bravour und in unheimlich kurzer Zeit hervorragend hinbekommen!!!

      Kurt schrieb:

      Hallo Fritz,
      das mit dem Gitterwerk ist eigentlich mehr eine Fleißarbeit. Wenn man einen Bootskran in 1:250 gebaut hat,
      dürfte ausreichende Praxis vorhanden sein.

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    • Hajo der Cherusker schrieb:


      Hallo Kurt
      Ein tolles Modell. Und ein technisches Denkmal dazu. Wer einmal dieses "Trumm" im Original besucht hat,
      wird begeistert sein. Das hier ist noch "Technik zum anfassen".
      Eine kleine Korrektur sei mir erlaubt:
      Du schreibst: " . . . Aus Abfallkarton baue ich mir fünf Hydraulikzylinder, streiche sie an, baue Zylinder und
      Trog ein und die Welt sieht schon freundlicher aus (Bild 4). . . . "
      Das mit dem "Hydraulikzylinder" ist nicht so ganz richtig.
      Es handelt sich bei diesen 5 Körpern um so genannte "Tauchkörper", die mit der Last des Troges (der sich ja
      auch bei Aufmnahme eines Schiffes nicht ändert), im Gleichgewicht stehen und in Wasserbecken stehen und
      darin auf- und abtauchen. Der Trog "schwimmt" also gleichsam auf diesen Tauchkörpern und wird nur durch
      die in den seitlichen Türmen vorhandenen Gewindestangen auf- und abbewegt. Das moderne Hebewerk
      gleich daneben arbeitet nach dem gleichen Prinzip, jedoch lediglich mit 2 Tauchkörpern.
      Das Schiffshebewerk bei Lüneburg (Scharnebeck) hingegen wird durch Betongegengewichte im
      Gleichgewicht gehalten und ebenfalls nur durch Gewindestangen auf- und abbewegt. So leisten die 4
      Motoren je Trog in Scharnebeck zusammen nur ca. 500 PS, obwohl der gefüllte Trog fast 6.000 Tonnen
      wiegt.

      Kurt schrieb:

      Hallo Hajo,
      herzlichen Dank für deine ausführliche technische Erklärung. Da sage mal einer, daß Kartonmodellbau nicht
      zur Weiterbildung taugt
      Und damit ist Schluß mit der Rekonstruktion.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

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      (Hans-Werner Sinn)
    • Hallo Kurt,

      auch wenn dieses Projekt vermutlich nicht zu Deinen Lieblingen zählt, hast Du dennoch ein schönes Modell auf die Beine gestellt. klasse1
      Das einzige, was es zu kritisieren gäbe, wäre das fehlende Wasser im Trog. lala1
      Das Original ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Kennenlernen durfte ich es anlässlich der dortigen Modellbau-Ausstellung im Jahre...? Meine Güte, wie die Zeit vergeht.

      Schöne Grüße
      Andreas
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

      Es strebt der Mensch, so lang er klebt.
      Fast Goethe
    • Hallo Andreas,
      die Ausstellung war 2010. Da merkt man dann, daß wir älter werden.
      Ja , Wasser im Trog. Das hätte man mit einer Folie darstellen können. Ich habe mich aber dagegen entschieden, um das Modell mit oder ohne Schiff zeigen zu können.
      LG
      kurt

      Meine Untaten

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      (Hans-Werner Sinn)
    • Servus Kurt,

      ich freu mich, daß du auch diesen Baubericht wieder zum Leben erweckt hast.
      Ich liebe solche Industrie-Architekturmodelle!
      Damals hatte man noch Geld für ein attraktives Aussehen - heute zählen nur noch Funktionalität und geringe Baukosten.

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle


      "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"
      Fritz Grünbaum, 1934