Albrecht Pirling - Baureihe 95 (preuß. T20)

    • Hallo Albrecht, hallo Norm,

      ich habe die Räder ja auch so in der 180° Position gelassen. Natürlich könnte man es umbauen, das kann auch jeder Modellbauer eigentlich selbst. So schwer ist es nicht, aber die Steuerung muss dann etwas geändert werden. Sollte ich die Lok nochmal bauen, dann setze ich die Räder auf 90° Versatz.

      Nun wurde aber im Ausbesserungswerk wieder gearbeitet! Es kommen zwei Kesselstützen auf den Rahmen, das gibt nachher einen schönen luftigen Durchblick unter dem Kessel. Wie die meisten Teile bisher wird die Stütze auch verstärkt. Zwischen die beiden Ausdrucke kommt wieder ca. 0,6mm Graupappe. Wegen der Klebelaschen mache ích es dieses Mal so, daß ich die Teile erst nur aud die Pappe an den Ecken anhefte, dann mit dem Cutter das gedruckte Papier ausschneide / ausstichele und dann das Pappteil zurchtschnede, daß die Klebelaschen frei bleiben.
      Danach werden beide Seiten verklebt.



      Beim anpassen ist mir dann aufgefallen, daß die Klebefläche auf dem Rahmen für die Stütze 1 um ziemlich genau 10mm zu weit vorn gezeichnet ist, das Als Hinweis an Albrecht. Ich lasse es so und klebe die Stütze an die korrekte Stelle vor dem Treibradsatz.





      Geht gleich weiter...
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Nun geht es an ein paar Teile um das Führerhaus herum. Auch die Führerhaus-Stirnwand verstärke ich, aber nur mit einer zweiten 160 g Pappe. Dadurch gleiche ich auch die Verglasung aus. Die Frontfenster sitzen sehr nah an der Kante, hier muß man etwas aufpassen.



      Dann kommt die Innenwand drauf, links daneben bin ich schon mal angefangen, Teile der Stehkessel-Rückwand aufzudoppeln.
      Dann kommt schon mal eine Passprobe am Fahrgestell.



      Zwischendurch wieder ein paar Kleinteile für den Stehkessel, hier die Feuerklappe angebracht. Die habe ich einfach mit Grupappe aufgedoppelt, ebenso wie die Instrumente und Handräder.



      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Heute morgen noch einen Rest Bilder zum Baufortschritt. Die Bremsluftbehälter unter dem Kessel kommen an die Reihe. Hinten, zum Stehkessel hin, kommt ein dickerer, kürzerer Behälter, Vorn über der zweiten Kuppelachse die Längeren.
      Hier nichts Besonderes, gerollt , die Deckel aufgeklebt, und die Konsolen angeklebt.



      Danach montiert.





      Nun kommt der Unterteil des Stehkessels dran. Die Stirnseiten mit der von Albrech vorgesehenen Verstärkung, zusätzlich von mir wieder mit Graupappe aufgedoppelt. Auch die Seitenteile habe ich mit 0,6 mm Pappe verstärkt. Dabei habe ich den oberen Teil, der sich dann an den Kessel schmiegt, freigelassen.



      Hier kommt dann der Teil auf das Fahrwerk. Da ich die Erhöhung des Führerhausbodens bereits vorher angeklebt hatte (wäre wohl besser später gewesen), habe ich zuerst die Stirnwand angeklebt, und dann den Stehkessel davor. Aber es geht auch so ganz gut.





      Das war's erstmal. Da ich ja derzeit gezwungenermaßen zuhause bin, denke ich daß es am Wochenende noch etwas weiter geht.
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Hallo Sieghard,

      bei Papier braucht man keine Rollgeräte, das geht einfacher. zwinker2

      Ich nehme z.B. für so einen Tank der um die 1 cm Durchmesser hat, einen kleinen blanken Schraubendreher mit 3-4mm Durchmesser. Dann das Pappteil auf den Oberschenkel gelegt, und mit dosiertem Druck immer weiter rollen, bis die gewünschte Krümmung erreicht ist.
      Bei größeren Durchmessern wie bei einem Kessel muß man natürlich eine Stange mit größerem Durchmesser nehmen, sonst wird die Rundung schnell "eckig". Dafür habe ich ein paar verschiedene Messingrohre und -stangen.
      Bei ganz kleinen Durchmessern hilft vorher von hinten schwach anfeuchten. Bei Tintendruck muß man da aber sehr vorsichtig sein.
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Hallo Gunnar,
      das geht ja flott voran mit dem Modell. Da ist mir aufgefallen, dass dort, wo das Rad durch den Unterbau stößt, eine schwarze Fläche sein müßte, auch wenn man sie nicht sieht, wenn die Wassertanks drauf sind.
      Ich bin gespannt, wie es mit dem Führerhaus weitergeht. Die Armaturen und Handräder mit Karton aufzudoppeln, sieht gut aus.
      Grüße von Anlbrecht
    • Heute Abend noch ein Update. Ich hatte die Wasserkästen fertig bekommen.

      Hier zuerst die großen, langen Teile. Mir ist aufgefallen, daß das Innenteil unten eine überflüssige Lasche hat, am Außenteil mit der Führerhaus Seitenwand ist auch eine. Also habe ich eine abgeschnitteln. An der Vorderseite wird ein Teil eingesetzt, dann werden die Aussteifungen fertig gemacht. Also ausschneiden, mit Graupappe verstärken und zum Einbau vorbereiten. Gleichzeitig werden die Einbuchtungen für die Trittstufen mit den kleinen Kästchen hinterklebt.





      So sieht es dann von außen aus, und im Bild daneben sieht man, daß ich einen Hybrid aus Albrechts Konstruktion und dem Aufziehen der Teile auf Pappe gemacht habe. Damit diese langen Teile nicht wellen, habe ich die Zwischenräume zwischen den Schotten mit Pappe hinterklebt, so daß die Außenflächen komplett hinterklebt werden.





      Hier sieht man von Außen, dass es schön glatt ist.

      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Die Trittlöcher wirken sehr schön, das zeigt auch, daß es nicht die Lok in der Ursprungsausführung ist, diese Einpolterungen wurden erst nach einigen Jahren angebracht, damit das Klettern auf den Wasserkasten leichter fällt. Offensichtlich war der eine oder andere Heizer mal dort runtergefallen.



      Dann noch die Oberseite aufgeklebt, und die Seite ist fertig.



      Zum Abschluß nochmal die Lok in der Totale, mit den angebrachten Wasserkästen (und dem halben Führerhaus). Dabei ist mir aufgefallen, dass auf dem aktuell noch nur halbfertigen Bogen 11 die Oberseite der Wasserkästen zu kurz ist. Ich habe von der Kopie gebaut, und in Photoshop einfach die Teile verlängert, um im AW keinen Baustopp zu haben...

      Dies als Hinweis für Albrecht: Die Oberseiten müssten nach meinen Messungen 195mm lang sein.





      Mal sehen, vielleicht geht es morgen weiter.
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Hallo Gunnar, hallo Albrecht,

      damit ist also letztendlich klar, das Albrecht ganz bewusst die 180 Versatz-Konstruktion gezeichnet hat!

      Danke für die Klarstellung!

      Ich benutze für das Rollen und kleben von Zylindern sehr häufig die Enden von Spiralbohrern. Nach dem Entfetten sind das ordentliche Zylinder, die man verwenden kann.
      Beste Grüße

      von Andy

      What else?
    • Neu

      Nun ist die hintere Führerhauswand auch schon dran. Dazu wir erst die Wand wie die Vordere aufgebaut (Ausschneiden, Verglasen, Innenwand ankleben) und dann wird der hintere Wasserkasten gebaut. Dazu setzt man die Seitenteile und die Rückwand des Kastens zusammen, klebt die inneren Verstrebungen ein und baut es an die Führerhauswand. Das passt alles sehr gut!
      Auch hier habe ich alle nach außen zeigenden Flächen mit Graupappe verstärkt.





      Angebaut sieht es dann so aus:





      Die Verklebungen im oben geschrägten Fensterbereich soll man noch offen lassen, sonst bekommt man den Führerhausboden und die Inneneinrichtung nicht mehr hinein!
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Neu

      Und so weit war ich dann heute morgen.
      Die Führerhaustüren sind eingebaut, hier gibt es nichts besonderes zu vermelden. Alles passt gut.
      Zudem ist die Oberseite des Wasserkastens hinten dazu gekommen, hier muß dann oben der Kohlenkastenaufsatz drauf.




      Ein paar Teile habe ich noch, damit werde ich dann in Kürze erstmal die Inneneinrichtung fertig stellen und das Führerhaus schon zukleben können.
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Neu

      Hallo, das AW hat wieder gearbeitet...

      Jetzt geht es an zwei Baustellen gleichzeitig weiter. Der Führerstand wird eingerichtet und parallel der hintere Kohlenkastenaufsatz gebaut.

      Hier kommt zuerst der Führerhausboden hinein, da sieht man auch, warum die Schrägen bei den Fenstern noch nicht geklebt werden dürfen. Sons kommt man da nicht mehr dran!



      Dann bin ich mit dem Kohlenbunker angefangen. Hier der Aufsatz erstmal außen geklebt, und anschließend die obere Abdeckplatte, damit es auch rechtwinklig ist. Da kann nach der Bauanleitung nichts schief gehen. Dann das Bauteil hinten an den Führerstand ankleben.
      Man erkennt noch die beiden fehlenden Ausrundungen unten am Aufsatz, diese werden dann aus zwei zu wölbenden Teilen angebaut.







      Nun geht's wieder innen weiter. Zuerst habe ich den hinteren Kasten eingebaut. Ein einfacher, passgenauer Quader, der den Kohlenkasten darstellen soll.

      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Neu

      Nun kommen die Innenwände an die Seiten, und die in das Führerhaus hineinragenden Verlängerungen der Wasserkästen.



      Dabei war mir die Abmessung der Kästen etwas komisch vorgekommen. Und richtig, diese sind nicht in der Größe an die Klebeflächen angepasst... es würden weiße Flächen bleiben.



      Aber kein Problem. Es bleibt die Alternative zwischen Anmalen von Bodenplatte und Frontwand oder Bau einer angepassten Kiste. Ich hatte mich für letzteres entschieden und schnell einen neuen Quader gezeichnet. Dieser passt dann genau auf die Klebefläche und hat den Querschnitt des Wasserkastens.



      Dann noch das Steuerungs-Handrad zusammenbauen. Ich habe es wieder mit Graupappe verstärkt. An den Stehkessel angebracht wird dieser dann im Führerhaus eingeklebt. Ebenso sind jetzt auch die Innenverkleidungen an die Türen gekommen.



      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Neu

      Zurück nach "draußen"...

      Der Aufsatz auf dem Kohlenkasten wird gebaut. Zuerst wird der Rahmen außen zusammengeklebt, anschließend kommen der Boden und die Innenverkleidungen hinein.



      Hier hatte ich nun ein paar Fotos vergessen, aber das macht nichts, es war auch nicht so spannend, und alles hat gut gepasst.
      Hinten ist der Aufsatz auf den Kohlenkasten gekommen, und ich habe schon die Innenseite des Dachs aufgeklebt. Wie ihr seht, habe ich diese unter die Laschen der Seitenwände geklebt, so ist es von innen schön, und die Wölbung des Dachs ergibt sich so von selbst.



      Das Dach außen ist unspektakulär aufgebracht, hier sollte man nur auf ordentliches Kantenfärben (besser noch 1mm um die Kante herum) achten. Als nächstes habe ich bereits den Dachlüfter und Oberlichter gebaut. Diese werden dann auf dem Dach entsprechend angeklebt.



      Die angebrachten Teile sieht man später in den Vollansichten der Lok.
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Neu

      Endlich geht es an den Kern! Der Dampferzeuger. Die 95 hat einen sehr wuchtigen, hochliegenden Kessel, der das Lichtraumprofil annährend ausschöpft.
      Albrecht hat den Kessel in drei Segmenten gezeichnet. Die einzelnen Segmente sind mit Laschen verbunden, und werden mit Ringen ausgesteift. Die Ringe habe ich wieder mit Pappe verstärkt, das hält alles sehr gut.
      Die Röhren sind auf Stoß geklebt, mit eine kleinen selbst geschnittenen Streifen zum Hinterkleben.





      Und hier die Segmente vorbereitet zum Zusammenbau.



      In den Trockenpausen habe ich die Rauchkammerauflage gebaut, an die nachher auch die Zylinder anschließen.
      Im zweiten Bild sieht man dann, wo sich der Kessel einschmiegt.

      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Neu

      Hallo Sieghard,

      die 95 hat einen komplett zylindrischen Kessel. Die einzelnen Röhren sind im Durchmesser exakt identisch. Sie haben sich sehr gut zusammen gefügt. Wichtig ist der exakte Zuschnitt und wenn man sie stumpf verklebt, mit einer Hinterklebung, dann klappt es auch mit dem Durchmesser.

      Ich gucke morgen mal im Bogen der T1 ob es da Probleme geben könnte.
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Neu

      Hallo Stephan,

      ich mache die Lok in diesem Bericht erstmal direkt nach dem Bogen. Werde also keine extra Leitungen ansetzen. Das ist auch dem geschuldet, dass ich das Modell momentan zwischen dem Rhein und Ost-Bayern hin- und herschleppe.
      Wenn ich sie nochmal baue, dann kommen einige Erweiterungen dran.

      Hallo Albrecht,

      das mit dem "Formen annehmen" kenne ich auch sehr gut. Da ich am Anfang immer etwas ungeduldig mit dem Eindruck, den das Modell machen soll, mache ich mir häufig ein einfaches Mock-Up mit den schon fertigen Proportionen. Da kann ich es oft nicht recht abwarten, die 3D Vorstellung im Kopf real wachsen zu sehen.
      Von den Teilen habe ich momentan nur noch die Griffstangen für die Führerhaustüren nicht angebaut, sonst bin ich soweit, wie ich die Bögen hatte. Ich habe ienfach die erzwungene Auszeit durch die Krankheit genutzt, und mich beim Bauen entspannt.
      Demnächst kann es wieder langsamer voran gehen.
      Viele Grüße,

      Gunnar