Messingbau von 2 sächsischen Abteilwagen Ci 156 in 1:32

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    • Messingbau von 2 sächsischen Abteilwagen Ci 156 in 1:32

      Ich muss langsam Gas geben, das Winterhalbjahr ist ja schon fast vorbei und die Wagen gerade mal angefangen.



      Ein etwa baugleiches H0 Modell und Skizzen sollen mir dabei helfen.
      Fertigungstechnisch habe ich auch etwas aufgerüstet. Ich habe mir zum Hartlöten einen chinesischen Wasserstofferzeuger (2HO) incl. Minibrenner für einen Apfel und ein Ei geleistet. Peter_H und vielleicht auch andere(?) wissen was ich meine (So was wird von Goldschmieden benutzt). Eine phantastisch kleine sehr heiße Flamme und braucht zur Gaserzeugung nur dest. Wasser und etwas Strom.
      Dieses Mal baue ich auch die Doppelspeichenräder selbst. Die Teile hierfür sind fast fertig. Zu sehen im nächsten Bericht.
      Ich hoffe ich langweile Euch mit weiteren Wagen nicht.
      Bis bald
      Sieghard
    • Hallo Sieghard,

      werde Dir wieder gespannt folgen. Das Bild ist leider nicht zu sehen, man kann nur den Dateinamen lesen.

      Mich würde "brennend" interessieren wie das mit dem Wasserstoffbrenner funktioniert. Kann eigentlich nur so sein das man mit Strom das Wasser extrem stark erhitz bis sich 2H und O trennen, um dass dann wieder kontrolliert zu H2O zusammen zu führen. Ich kenne von der Schule noch den Versuch eine Salzlage mit 12V in Chlorgas und 2H zu spalten für den Knallgas-Test.

      Gruss,
      Stephan
    • Stephan vielen Dank für den Hinweis.
      Die Wasserstoff- Sauerstofferzeugung findet in einer kleinen Brennstoffzelle statt (Elektrolyse). Da ist nichts mit Hitze. Es entsteht bei mir Knallgas. Um einen Rückschlag im Brenner und danach zu verhindern, sind mehrere Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Aber das würde wohl zu weit führen. Die Wasserstoffverbrennung bei bis über 3000°C ist aber farblos. Um die Brennerflamme sichtbar zu machen ist außer Wasser noch etwas Natronlauge nötig. Eine tolle Sache, die die Goldschmiede schon seit langem benutzen. Diese Geräte in Deutschland, Schweiz usw. hergestellt kosten mehrere 1000,00€ und in China incl. Versand 142,00€. Sind aber bestimmt nicht so komfortabel.
      Sieghard
    • Die ersten Teile sind im Bau. Ich beginne mit den Rädern. Die Radsterne des Doppelspeichenrades bestehen aus je 12 ausgefrästen Teilen
      die in dieser Aluform auf der Kocherplatte verlötet werden. Ich mache aber gleich mal 4 Räder mehr für einen später zu bauenden Gepäckwagen.



      Heute habe ich den letzten Radstern gelötet. Hätte ich mal mit den Letzten begonnen, der ist nämlich an besten geworden kratz1



      Die Edelstahlreifen habe ich schon vor einiger Zeit gemacht. Da die Räder Ringissoliert werden, ist jeweils ein Kunststoffpassring zu machen.
      Der wird zum Einkleben der Radsterne in die Edelstahlreifen benötigt. Außerdem werden die Radsterne zuvor geschwärzt.
      Bis bald
      Sieghard
    • Hallo Sieghard,

      das sieh wie aus einem Guß aus. klasse1 Ich hab das Gefühl das Du noch detaillierter und ruhiger an die Sache ran gehst.

      Irgendwann muss ich mal Deiner Lokschlosserei besuchen und erklären lassen wie die Arbeitsschritte im Detail aussehen.

      Schönen Gruß,
      Stephan
    • Hi Sieghard,

      ich muss zu meiner Schande eingestehen, ich habe erst jetzt geschnallt, das Du fast aus meiner eiskalten Heimat kommst! Ich stamme aus Oppach und habe etliche Jahre in Taubenheim/Spree mein Unwesen getrieben.

      Jetzt frage ich nur mal so ins Blaue: Hast Du in grauer Vorzeit mal Kontakt mit einem Feuerwehrmann mit Namen Liebscher gehabt? Sein Spitzname war Volvo-Liebscher. Der Mann hat für eine AG in Bautzen jede Menge Loks gebaut.

      Und zu dem, was Du hier zeigst, kann ich nur sagen: einfach nur schön! Werden die Räder eigentlich nach dem Verlöten noch überdreht?
      Beste Grüße

      von Andy

      What else?
    • So Andy,
      ich habe recherchiert. Der Liebscher lebt noch und nach dem Einbau eines Schrittmachers geht es ihm ganz gut.
      Ich kenne Ihn auch persönlich, aber nicht über die Eisenbahnstrecke. Er baut wohl H0 und ist ein ganz „Verrückter".
      Mir ist bekannt, dass er einen abgestellten Eisenbahnkran auf dem Bahnhof in Wilthen vermessen hat und in H0 nachgebaut haben soll---vom Feinsten!!!
      Wenn Du willst, gehe ich zu Ihm und lasse mir die Telefonnummer geben.
      Viele Grüße
      Sieghard
    • Wenn das so einfach sein sollte oder könnte - ich wäre Dir ewig zu Dank verpflichtet!

      Ja, verrückt war der Typ schon immer. Aber eine Seele von Mensch. Vor fast 40 Jahren hat er einen Autodrehkran gebaut.In HO aus Messing. Aufgerichtet ca. 1 Meter hoch.

      Unglaubliche Zufälle gibt es im Leben! Und diese Welt kann sowas von klein sein!
      Beste Grüße

      von Andy

      What else?
    • So nun zurück zum Kern.
      Ich bin wieder etwas weiter gekommen. Hier erst mal der Gaserzeuger-- Brennstoffzelle)



      Die Achsen mit den Rädern habe ich im Prinzip auch fertig.
      Als nächstes baue ich die Achslager. Da bin ich auch schon weit. Die müssen nun noch (hart) zusammengelötet werden. Mal sehen wie weit ich da heute noch kommen. Das macht sich ganz gut. Eins ist bereits fertig zu sehen.



      Bis bald
      Sieghard
    • Vielen Dank an Dietmar, Uwe und den doch recht zahlreichen Likern!
      Inzwischen bin ich wieder ein Stück weiter gekommen und habe wider Erfahrungen dabei gemacht.
      Beim Hartlöten lassen sich einzelne Probleme lösen und andere neue schaffen. Ich habe beim Rahmen fast ausschließlich "Hartgelötet", dies hat bis zum gewissen Grade auch funktioniert. Aber bei der doch viele Grade "wärmeren Löttemperaturen" , ergeben sich Verziehungsprobleme.
      Beim 2. Rahmen werde ich nur dort H.-Löten wo es auch Sinn macht.



      Dies ist der jetzige Stand. Es sollte aber jetzt doch zügiger Vorrangehen
      Die T1von A. Pirling ist ebenfalls fast fertig geworden. Aber ich hättevorher nicht geglaubt, was man auch hier alles falsch oder zumindest dochbesser machen kann. Ich muss unbedingt in diesem Leben auch noch einmal einähnliches Papiermodell machen. Machte am Ende schon recht viel Spaß.
      Bis bald
      Sieghard
    • Vielen Dank den Likern.
      Die beiden Fahrgestelle der Wagen sind nun fast fertig.






      Die Splinte müssen alle noch mal zur Farbgebung gezogen werden und erhalten danach die endgültige Länge.
      Jetzt kann ich mit den interessanteren Oberbau beginnen. Zuerst wird mal eine Tür versucht. Sie sollen sich öffnen lassen. Das Öffnen der Fenster habe ich aufgegeben. Dies wäre nur bei den Türen erforderlich gewesen-- ist mir aber zu kompliziert. Immerhin hat jeder der
      2 Abteilwagen 10 Türen + 2 Bremserhaustüren.
      Bis bald Sieghard
    • Ja auch hier den Likern vielen Dank!
      Der derzeitige Bau stand ist folgender



      Die beiden Außenwände des ersten Wagens sind fast fertig. Auch hier weiß ich inzwischen , was noch besser gehen könnte. Ich hoffe das beim Nächsten besser hinzu bekommen. Die Lüftungsgitter über den Türen und Toilettenfenstern müssen sich besser zum Löten positionieren lassen. Dazu werde ich in die Rahmen der Gitter und dazu passend in den Seitenwänden je 4 Löchern 0,5mm Stark gebohrt in die dann Dräht gesteckt werden können.
      Nächster Bauabschnitt währen die Stirnwände mit und ohne Bremserhaus .
      Bis bald Sieghard
    • Eine sehr interessante Baustelle, Sieghard! Die Metallbauweise näher erläutert zu bekommen ist für mich als Laien sehr aufschlussreich. Ich werde mich zu dieser Art Modellbau sicher nicht mehr "bekehren", aber in Sachen Stabilität und Funktion ist der Werkstoff Metall natürlich unschlagbar. Das Vorbild "sächsischer Abteilwagen" hat eine großartige Ausstrahlung und einen besonderen Charme. Ich schaue gerne beim Weiterbau zu! Gruß Michael (maxl)
    • Leider habe ich vor kurzem, ein für mich größere Probleme mit meinem Fräsrechner gehabt. Nach fast 3 Wochen läuft er wieder. Jetzt kann es mit dem Bau weitergehen .
      Mit dem Kartonbau geht es mir wie Dir mit dem Metallbau. Aber er ist ausgesprochen interessant und auch sehr lehrreich und sehr, sehr
      anspruchsvoll!
      Bis bald
      Sieghard
    • So und nun ist schon wieder ein Monat vergangen. In dieser Zeit habe ich einen Prototyp der 40 erforderlichen Türen fertig gestellt.
      Die Türen lassen sich öffnen. Die Fenster können nach der Farbgebung, wie auch die Scheiben, eingeschoben werden





      Jetzt kann die Herstellung der Türen erfolgen. Zum Bau habe ich einige Leeren, Hilfsmittel zum Verformen und Löhthilfen bauen müssen.
      Aber davon später.
      Sieghard


      Ich bekomme die Bilder nicht auseinander!?
    • DankeThomas, Dietmar, Michael und Uwe!!!!
      Esist wieder ein Stück weitergegangen.
      Die Innenseiten der Türen für den ersten Wagen sind soweit fertig. Es muss noch derTüröffnungsmechanismus eingebaut werden. Die Teile hierfür sind aber auchfertig.





      Danach wird die Außenschale aufgebracht und die Türbetätigungen angebaut. Also bis bald-- das Bastelwetter ist günstig.
      Sieghard
    • Hallo Dieter, Michael und Gunnar,
      ich freue mich über Eure Likes und Kommentare. Danke!
      Ais Drahtstärke konnte ich 1mm nehmen.
      Heute will ich Euch einen Teil der selbstgebauten Hilfsmittel vorstellen.




      Links oben die Alu-Drückeinrichtung für den Umlauf der Türen. Danach diegedrückten Umläufe und rechts die Drückeinrichtung für die bereits gekantetenTüraußenhaut.
      Solche Formen lohnen erst ab einer bestimmten Stückzahl hier sind es 20Türen. (Formen Bauzeit mindestens 1 Woche)
      Außerdem sind in etwa der Mitte der unteren Reihe, 3 Klemmvorrichtungen zum genauen Einrichten der Umläufe zu sehen. Diese müssen aus Alu sein um ein Anlöten der Halterungen beim Löten zu vermeiden.
      Sieghard
    • Einfach Klasse! daumen1

      Klar lohnen sich Pressvorrichtungen erst ab einer gewissen Stückzahl, aber gerade bei den vielen Abteiltüren ist eine Serienkonstanz nötig, was Du gut erkannt und umgesetzt hast.
      Es wäre dann schade, wenn der Wagen krumm und schief aussieht. Das Auge verzeiht eben nichts.
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Inzwischen sind nach meinen letzten Beitrag einige Tage vergangen.
      Leider konnte ich selten, so wie ich gern wollte, am Wagen werkeln. Aber sowas kennt Ihr ja auch.
      Trotzdem bin ich ein Stück weiter gekommen. Ich habe heute mal einige Bildergemacht.
      Im Wagenkasten sind auf einer Seite die Türen provisorisch ein gehangen. Diemüssen aber gefühlte 100mal wieder ausgebaut werden.
      Das Dach ist soweit fertig geworden und mit den Wagenkasten verschraubt. DerWagenkasten mit dem Fahrgestell aber noch nicht.
      Die Inneneinbauten, wie Bänke, Zwischenwände und-Türen, sollen in denWagenkasten eingesteckt werden.
      Als Nächstes soll der Wagenkasten am Fahrgestell an und die Ein- und Laufstiegegebaut und angebaut werden. Das wird aber nach Wetterlage erfolgen, denn dieGartenbahnanlage ist dringend überholungsbedürftig. Sollte auf den Bildern auchzu erkennen sein. Leider vertrag ich die Hitze nicht mehr.









      Bis bald Sieghard