Traktor Stalinetz - S65, MDA card model, 1:25

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    • Moin alle!
      Wer spricht denn hier von aufhören??? Einem Modell, dass seinen Mann (oder seine Frau) so gut ernährt ("Da muss noch mehr Holz rein? Schaschlikstand, ich komme!" grins 2 ) kündigt man nicht einfach die Freundschaft, und diesem schon gleich gar nicht: das skurile Vorbild, das Modell pathologisch-präzise durchdetailliert (da frage selbst ich mich, ob das noch gesund ist...) und dann auch noch als freier Download "für lau" - geht´s noch? Wenn der Bogen wenigstens schlecht wäre, aber es passt (bis auf 2 von inzwischen 430 Teilen) auch noch alles perfekt, und so gibt es einfach keinen vernünftigen Grund, den Bau abzubrechen.
      Außer natürlich der "Vernunft", aber was weiß die schon von Modellbau?
      Außerdem: allein der Rückhalt hier im Forum trägt einen durch jeden "Durchhänger" knuddel1
      Eef z. B. (der schon wesentlich weiter ist als ich) hat mir vorhin eine Warnung gemailt, die ich gleich allen Nachbauern mitgebe: klebt bei den beiden Laufwerken die Spannrollen 32 nicht an den Träger, bevor Ihr die Ketten (38) aufgezogen habt! Ihr tut Euch sonst keinen Gefallen, und mit gleich 2 Warnungen davor in der Bauanleitung versucht auch Herr Melnikov uns hier Probleme zu ersparen.

      Meine einzige, äußerst verhaltene Kritik ist, dass Teil 24 geteilt werden muss (zeige ich als Nächstes), was sich aus der Bauanleitung gerade nicht ergibt, und dass die Bauanleitung stellenweise verwirrend ist, weil beim Einbau von Baugruppen Bauzustände gezeigt werden, an denen man da längst schon vorbei ist. Das Steuergestänge für die Bedienhebel kommt erst direkt vor dem Einbau des Motors an Bord; zu dem Zeitpunkt sind Rahmen, Getriebe und Kettenlaufwerke schon mit einander verbunden - trotzdem (S. 18) zeigt die Bauanleitung die Anlenkpunkte anhand des Zustands, den ich im Moment gerade erreiche, was mich in Versuchung führen könnte, die Teile jetzt schon anzubringen. Die Antriebswelle scheint am Ende von Bauabschnitt 22 eingesteckt werden zu müssen, ich halte sie aber schon hier vor Schritt 18 für nötig. Bei der Darstellung der Kupplung (eine Wahnsinnstat und ein Modell für sich) nach Bauabschnitt 92 hingegen fehlt sie wieder in der Bauanleitung. Dafür werde ich die Kupplung zeitgleich mit der Ausrückgabel (Teil 60) direkt nach Bauabschnitt 22 bauen und anbringen und danach sofort das Getriebe mit dem Rahmen verkleben - aus der Bauanleitung ergibt sich dafür eigentlich kein geeigneter Zeitpunkt. Beide müssen aber schon zusammen sein, bevor ich die Laufwerke anbringen kann, die nach Bauabschnitt 38 fertiggestellt sind. denk1
      Alles klar?
    • Fein, alles klar. Holger, Du verstehst mich daumen1
      Bauabschnitt 18 ist inzwischen fertiggestellt. Der Bau birgt keine besonderen Geheimnisse, ich habe nur den äußeren Deckel (Teile 18a, 18c) von innen konisch angeschliffen, damit er leicht in die Seitenwände hineinrutscht. Eine Herausforderung sind hier vor allem die Vielzahl kleiner Schrauben, mit denen die Gehäuse verschlossen sind - sie haben mehr Zeit gekostet, als der ganze Rest. Nach Fertigstellung habe ich Überstände mit der Nagelfeile versäubert.
      Dann begann die Pinselei. An dieser Stelle noch einmal ein paar lobende Worte über die wasserlöslichen Pastellkreiden, mit denen ich arbeite: das Anwendungsspektrum ist unglaublich groß, von zartem aquarellieren bis zu deckendem Überstreichen von Metall geht wirklich alles ohne Haftgrund oder ähnlichem: die Schleifstellen auf Karton sind mit derselben Farbe gestrichen, wie die Verschraubungen an der Antriebswelle (Holz) oder die "Schnorchel", vermutlich Schmiernippel im Original (2mm Lötzinn) - Acryllack oder ähnliches ist nicht erforderlich. Nach Angleichung der reparierten Stellen an die aufgedruckte Farbe setze ich mit Mittel- und Dunkelgrau Ölspuren und Verfärbungen und gehe dann mit Braun und Ocker an die Verschmutzungen. Ich versuche, es sparsam angehen zu lassen, aber am Antriebsrad wird die Kette aufgenommen und läuft dann einmal "frisch verdreckt" um die Untersetzungen herum, so dass hier der Schmutz von allen Seiten kommt und ich es etwas üppiger angehen lasse. Für heute allerdings lasse ich es genug sein. Aktuelle Summe der bisherigen Teilchen 536...







      Wer sich übrigens unter YouTube diesen Film von 1938 ansieht, begreift schnell, wie lächerlich Grid Girls eigentlich sind - selber fahren statt rumposieren! Ich überlege noch, ob ich den Sonnenschirm anstelle der Kabine baue...

    • Moin Heiner,

      das sieht schon alles sehr vielversprechend aus!
      Das Ding wird ein Klopper erster Güte! daumen1 freu 2
      Gruss

      Holger


      Es gibt sicher im Leben..................
      WICHTIGERES ALS KARTONMODELLBAU...
      -----------------------------------------------------------------
      NUR WAS SOLLTE DAS SCHON SEIN....??? kratz1 ????????????
    • Hallo Heiner,

      ich habe zwar immer mitgelesen, aber komme erst jetzt mal wieder dazu, was zu schreiben.

      Ich kann Holger nur zustimmen: Das sieht sehr vielversprechend aus!

      Die Bauanleitung ist ganz häufig der Pferdefuß bei Downloadmodellen. Aber die stehen da nicht unbedingt alleine. Auch kommerzielle Bögen haben solche Wunderwerke vorzuweisen. Es heißt ja auch nicht umsonst, das die Anleitung mehr Zeit verschlingt als die eigentliche Konstruktion.

      Das Beste hierbei ist eindeutig, das man unendlich viele Teile drucken kann, bis etwas passt oder geht oder was auch immer.
      Beste Grüße

      von Andy

      What else?
    • Moin alle!
      Schon wieder ganz ein paar Tage her, dass hier etwas neues zeigen konnte, aber ich brauche Euch nicht zu sagen, was zu dieser Jahreszeit noch alles zu tun ist - ich bin inzwischen schon nach jedem Gang in den Supermarkt ganz stolz auf mich, wieder nicht zum Massenmörder geworden zu sein. Gestern habe ich Viertelstunde nur meinen Einkaufswagen gesucht, den jemand anders dorthin geschoben hat, wo ich ihn nicht gelassen habe, und dann 5 Minuten hinter einem älteren Herren gewartet, um an das Käseregal zu kommen, vor dem er sich mit akademischer Ausdauer und Versunkenheit durch die Zutatenliste der 25 verschiedenen Sorten studierte, zunge 2 wut1 brüll1 raus1 .Hoffentlich ist bald Schluss mit der verd... Einkauferei!!!
      Ein bißchen was ging aber zwischendurch doch noch, und so bin ich inzwischen mit S. 2 der Bauanleitung und Bauabschnitt 22 fertig geworden. Baugruppe 21 wird später mit den langen Hebeln verbunden, die in der Kopie einer alten Bedienungsanleitung als Kupplungshebel bezeichnet werden. Das mag so sein, dann wären die beiden kleinen Kästen links und rechts an der Rückwand (Teile 15) die Kettenbremsen zum lenken. Die werden allerdings mit Fusspedalen bedient. Hat jemand Erfahrung mit solchen Autos? Als PKW-Treiber würde ich immer mit dem Händen lenken wollen, dann allerdings wäre die Verteilung hier genau anders herum. Außerdem ist der Schaltknüppel angebracht, der auch recht rustikal ausfällt
      Und weil Eef Recht hatte und ich ständig die Verschlussschraube von der hinteren Wartungsklappe abbreche, die doch sehr exponiert ist, habe ich hier eine etwas dauerhaftere Lösung gefunden und durch 3 Kartonschichten mit etwas mehr als 2 mm Stärke gebohrt, um einen vernünftige Draht dort einzupressen - jetzt kann ich daran das ganze Modell hochnehmen. Bauteile bis hierher : 595.

      Nachtrag vom 30.03.19: 3 von diesen Teilen gehören hier noch gar dran! Der Verschluss des Getriebeölstutzens hinter dem Schaltknüppel (Teile 22m und 22n) ist zu groß für die Öffnung im Bodenblech (56h) und sollte erst aufgeklebt werden, wenn die Plattform mit der Steuerung endgültig an ihrem Platz ist! Je nachdem, wie das Steuergestänge eingebaut werden kann (werde ich noch sehen), mag das noch bis Bauabschnitt 107 dauern, also gut aufheben den Deckel!







    • Heiner wrote:

      , wut1 brüll1 raus1 .Hoffentlich ist bald Schluss mit der verd... Einkauferei!!!
      Moin Heiner,

      verstehe ich vollkommen. daumen1
      Mache seit 10 Jahren da auch nur noch bedingt mit! grins 2
      Und auch nur genau das, was ich wirklich brauche!
      happy 2

      Verfolge hier, wie bei mir, in meinem Schiffsmodellbau auch in Etappen, sehr interessiert Deinen Bau weiter!
      Klasse bis jetzt!! klasse1 freu 2
      Gruss

      Holger


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    • Hallo Heiner,

      bei diesem Traktor springt der Nibelung auch noch mit auf! Das bisher gebaute sieht schon mal sehr gut und überzeugend aus! daumen1

      Servus
      hvt
      Dinosaurier tranken kein Bier - sie sind heutzutage ausgestorben. Zufall? - Ich glaube nicht....
      (Übersetzte Aufschrift auf einem Schild vor einem Pub in Fort William, Schottland) grins 2
    • Heiner wrote:

      .Hoffentlich ist bald Schluss mit der verd... Einkauferei!!!
      Hallo Heiner,
      das kann ich verstehe, bei mir kommt noch eine Verengung des Spinalkanals hizu so daß jede Einkaufstour für mich auch körperlich ein Angang ist. Kann nur besser werden.
      Der Stalinssohn mach bei Dir aber trotzdem feine Fortschritte.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn alles gleich gültig ist, wird alles gleichgültig.
      (Ralf Dahrendorf)
    • Moin alle!
      Vielen Dank erstmal für alle Likes und Kommentare. und ein frohes neues Jahr wünsche ich allen, in dem sich Eure Wünsche erfüllen mögen (seid also vorsichtig mit dem, was Ihr Euch wünscht!!!), und in dem natürlich auch alle guten Vorsätze eingehalten werden. Spätestens ab morgen... frech 1
      Das alte ging nicht spurlos vorbei - Feierei, Schmauserei, Herumreisen und bereist werden, gestern noch auf die Schnelle eine neue Waschmaschine kaufen, anschließen und in Betrieb nehmen (die alte hat immerhin 19 Jahre gehalten), und seit heute vormittag Tharapiestreicheln und -striegeln für unsere reichlich nervösen 3 Katzen hier - letztes Jahr haben sie die Knallerei zu Mitternacht besser verkraftet... Für ein paar Handgriffe hat es aber trotzdem noch gereicht.
      Das Getriebe ist jetzt mit dem Rahmen liiert (für "Hochzeit" ist es wohl noch zu früh) und wird Strich für Strich immer weiter eingesaut.
      Der nächste Bauabschnitt hat begonnen; Ihr seht hier das Grundgerüst für das linke Kettenlaufwerk. Derzeit schneide ich Muttern zurecht, viele Muttern. 106 gehören allein an dies eine Gerüst, und gut die Hälfte davon wird man nie wieder zu Gesicht bekommen, wenn die Kette erst aufgezogen ist - bis das allerdings so weit ist, wird es noch ein bisschen dauern. Bisher (nebenbei) sind 13 der 74 Laufplatten der Kettenglieder entstanden (an jede Platte kommen noch 4 Schrauben), die weiteren Gliederteile sind als LC-Datei fertiggestellt und warten jetzt darauf, dass Kapazitäten am Laser frei werden - das wird noch ein paar Tage dauern. Bis dahin mache ich mit den Schrauben weiter... seufz



    • Heiner wrote:

      und seit heute vormittag Tharapiestreicheln und -striegeln für unsere reichlich nervösen 3 Katzen hier - letztes Jahr haben sie die Knallerei zu Mitternacht besser verkraftet...
      Moin Heiner,

      Ja, gab es heute bei meiner Katze auch, Therapiestreicheln und striegeln !
      Aber auch schon gestern wich sie mir, seit dem Abend mit ersten Böllern, nicht mehr von meiner Seite...
      Für die Tiere immer ein Graus, dieses "Sylvester".....

      Dir auch ein gutes neues Jahr und alles erdenklich Gute !
      Gruss

      Holger


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      NUR WAS SOLLTE DAS SCHON SEIN....??? kratz1 ????????????
    • Moin alle!
      Bevor jemand denkt, ich sei ausgestiegen: in Kürze geht es weiter hier, es juckt endlich wieder in den Fingern. Leider muss ich noch auf ein Ersatzteil für Peggys Laser warten, der letzte Woche ausgestiegen ist. Jede von beiden Ketten allein besteht aus 34 Gliedern, jedes Kettenglied aus 20 Einzelteilen, von den insgesamt 1.360 Teilen sind allein 544 Schrauben - wenn ich das alles von Hand schneide, sind bis September nicht mal die Laufwerke fertig. So - könnte es in den nächsten Wochen klappen, und für die Laufrollen sind dann auch schon die "bösen" Teile fertig vorbereitet.
      Bis bald
      Heiner

    • Dankeschön für alle Likes!
      @ Holger und Andi: das sieht erstmal schlimmer aus, als es ist (weshalb ich es auch so dramatisch geschildert habe... augenbraue1 ).Die Schrauben soll mir ja der Laser liefern, die handgeschnittenen werden einfach nicht gleichmäßig genug und sind auf 160 gr-Karton in 1:25 auch viel zu dünn (umgerechnet 5 mm) - im Grunde müsste ich da nochmal alle nachkleben, die ich bisher schon gesetzt hatte. Mal sehen, wie sie sich verarbeiten lassen, und wo ich überhaupt noch herankomme!
      Die ersten 20 Verbindungsbuchsen 38g habe ich noch gestern abend gerollt und dabei zwei Folgen John Oliver auf dem Rechner laufen lassen (bleiben noch 48 - Buchsen, nicht Folgen!), das ist handwerklich auch fast schon der "anspruchsvollste" Teil hier, der Rest wird darin bestehen, Lasercuts, ausgestochene Kartonscheiben, die Platten hier und Drahtstücke zusammenzusetzen. Wäre ich gezwungen, die Flanken 38e und 38f von Hand aus 0,5 mm Bristolkarton herauszuarbeiten arbeit1 ("ausschneiden" trifft es nicht wirklich), wäre das eine andere Ansage! Und für die Ketten werde ich mir die nächsten Tage eine Lehre basteln, in der ich die Kettenglieder gleichmäßig zusammensetzen kann, dann beginnt der eigentliche Horror (für mich) - das Bemalen!

      Die Datei für LC-Schrauben kommt nach, wenn sie funktioniert (und der verd...e Laser wieder arbeitet). Wenn alles so klappt, wie ich hoffe, würde ich Schrauben dann auch fertig geschnitten anbieten wollen. Der Preis richtet sich nach der Laufzeit der Maschine, den kann ich jetzt noch nicht absehen, aber auf die Menge gesehen (je 750 in 1,0 mm, 0,8 mm und 0,6 mm und deutlich über 500 in 1,2 mm) sollte es erträglich bleiben zwinker2 .

      Bis denn
      Heiner
    • So, genug erholt mit kleinen HY, hier geht der Ernst des Lebens weiter. Na gut, sagen wir also: zumindest der Wettbewerb. Wer jetzt genau hinsieht, mag stutzen, und zu Recht: dies ist nicht die Kette! Peggy ist bis mindestens Ostern noch 7 Tage in der Woche bis mindestens abends um 10 in ihrer Firma, um ein paar große Aufträge fertig zu bekommen, da bleibt für meine LC weder Zeit noch Kraft. Und da ich ja auch möchte, dass sie vernünftig werden (und alleine Abendessen doof ist, wenn man nominell doch immerhin verheiratet ist), gebe ich ihr die Zeit und richte mich auf eine längere Wartezeit ein.
      Es gäbe zwar für den Caterpillar Sixty von Orlik noch bei Slawomir im Shop einen LC-Satz für die Kette für 20,00 EUR, aber selbst wenn die passen sollte (im Original sind von "Sixty" über den S-60 (russische Lizenz) hierher zum S-65 keine Änderungen am Laufwerk vorgenommen worden), weiß ich dann nicht, ob darin auch die ganzen Teile enthalten sind, die ich für das Rollenlaufwerk brauche. Falls nicht, sitze ich am Ende doch wieder und warte auf Peggys Teile, und die Orlik-Teile werde ich nicht brauchen, da Herr Melnikov inzwischen seine alpha-Testversion des S-60 fertiggestellt hat (welche Überraschung: sie ähnelt dem S-65 hier auf weiter Strecke wie ein Ei dem anderen...), so dass ich den Sixty von Orlik nicht mehr kaufen werde.
      Der Motor ist ein Modell für sich, das ich nicht unterbrechen möchte, wenn ich die Kette bekomme, für die Kupplung brauche ich die bestellten LC von Peggy genauso, wie für die Kette und den Kühler, der als nächstes käme (den ich außerdem erst nach dem Einbau des Motors einsetzen will, weil da Leitungen und die Zapf- und die Anwerferwelle durch geführt werden müssen), also mache ich weiter mit der Plattform, auf der der Fahrersitz und der Tank aufgebaut sind. Bedauerlicherweise weiss ich noch nicht, wo auf dem Gestell die Bezugspunkte für die Bodenbeplankung ist, aber beim Anprobieren habe ich schon festgestellt, dass ich die Plattform nicht über den Verschluss des Getrieböl-Nachfüllstutzens bekäme, also habe ich den schon mal wieder abgeschnitten. Ich hoffe, ich verliere ihn bis Bauabschnitt 107 nicht...

    • Das mache ich lieber nochmal. Einmal, weil ich die Rückseiten nicht bedruckt hatte, und bei den großen Flächen komme ich mit dem Pinsel nicht weiter, ohne furchtbare Dinge anzurichten.Zum zweiten aber auch, weil die Strebe 56 b nicht richtig sitzt. Das Bodenblech 56 g reicht nicht bis vor und ausgerechnet die Sitzbank darauf würde dann später mächtig ins Schaukeln kommen. Nachbauer sollten den entsprechenden Schlitz 2 mm nach hinten verschieben oder besser noch vorher auf der Projektseite prüfen, ob es nicht inzwischen eine korrigierte Version gibt. Die Kettenglieder z. B. haben jetzt deutlich bessere Markierungen für die Montage, aber ich werde die alten jetzt nicht mehr alle wegschmeißen deswegen...

    • Für alle, die sich noch an diesen Baubericht erinnern: es geht wieder weiter. Ich habe mich von den 1:100ern losgerissen (mit dem Rauchen aufzuhören war nicht viel schwieriger) und die Laufwerke erstmal auf die lange Bank geschoben; inzwischen überlege ich, bei Slawomir den LC-Satz für S-60 oder Caterpillar sixty zu bestellen - im Original waren die praktisch alle dasselbe Auto, theoretisch müsste es also passen.
      Inzwischen habe ich die Plattform mit den letzten Winkeln und Verstärkungen bestückt und auch gleich noch den Tank zusammengebaut. Über die Uhren habe ich ein Stück Tesafilm geklebt, damit sind sie perfekt verglast, es fehlen jetzt noch 2 Treibstoffhähne, die mir wohl aus Zahnstochern schnitzen muss - das kommt morgen. Dann den Tank montieren, die Sitzbank bauen und anbringen und alles schön einsauen - dann werde ich den Motor angehen.



    • Aaaah, es geht weiter mit der Show! Wie ich mich freue!
      Na, dann frisch ran, wir haben keine Minute zu verlieren, wie mein Lieblings-Kapitän zur See zu sagen pflegte daumen1

      Viel Spass beim Weiterbau!

      LG
      Peter
      Meine grösste Angst: Dass ich irgendwann erwachsen werde... happy 2

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • Moin alle miteinander!
      @ Peter: Dein Lieblings-Kapitän klingt wie mein Chef! Mein Lieblings-Kapitän beschränkt sich auf "Hunderttausend heulende Höllenhunde!" und ähnliches...
      @ Thomas: ich würde diese Ketten auch viel mehr lieben, wenn sie ein anderer bauen würde! Aber wenn mein Resturlaub so genehmigt wird, wie ich es plane, dann habe ich vor Abgabeschluss nochmal 10 Tage am Stück, um so richtig Endspurt zu machen. Das kriegen wir schon hin...
      @ Jörg: "Enthusiasmus" unterschreibe ich, aber vielen Dank auch für das Andere!
      Heute habe ich das Zwischenziel - fast erreicht. Baulich ist die Sitzbank keine große Herausforderung, im Gegenteil: je schluderiger und unsauberer man ist (in Grenzen, versteht sich), um besser. Ihre3 Skeletteile bestehen aus Unterbau, Sitzpolster und Rückenlehne - für die brauche ich kaum die Bauanleitung; auf 1 mm verstärken, ausschneiden, zusammenkleben. Was den Spaß macht, ist das Aufpolstern: Knicke, Knitter, Flecke? Klasse!!! Vor dem Schließen der ersten Deckschicht ein gespaltenes Papiertaschentuch schön gleichmäßig verteilt hineinstopfen und das Ganze bekommt sofrt einen schön durchgesessenen Touch. Als Polsterstoff nehme ich braunes Tonpapier in 140 gr- Stärke, mit Skalpell zerkratzt, ein paar Kleckser Weißleim, dann mit der Nagelfeile schön abgeschabt und abgetragen, dazwischen immer wieder knuffen, knittern, in Form bringen - ich hätte selber nicht damit gerechnet, dass der Effekt so gut wird. Anschließend die Polster einkleben und darum herum mit den grauen Außenteilen verkleiden - das war es schon wieder für heute. Morgen müssen noch die Armlehnen fertig werden, dann beginnt die Herz-OP...









    • Hallo Heiner

      Ja. den Kapitän kenne ich auch...
      Das Polster sieht super aus, für meinen Geschmack aber immer noch viel zu sauber happy 2
      Da gehören noch Zigaretten-Löcher, ausgeschütteter Kaffe, etc. hin tanz 2

      LG
      Peter
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    • Dankeschön erstmal für alle Likes bis hierhin!

      Peter_H wrote:

      für meinen Geschmack aber immer noch viel zu sauber
      kratz1 Also irgendwie hatte ich die Schweizer da völlig anders eingeschätzt... sauber1
      Die Flecken sind natürlich ein Problem: Kaffee war zu Stalins Zeiten zu knapp, um ihn zu verschütten, und Wodka macht keine Flecken, der macht höchstens Flecken weg. Und Brandlöcher in 1:25? So kleine Belomors gibt´s doch gar nicht stirn1 Aber ich weiß, was Du meinst, und der Pinsel muss tatsächlich noch kräftig geschwungen werden, verschütteter Diesel um den Einfüllstutzen, Trittspuren auf dem Bodenblech, Dreckspritzer, Rost usw, das volle Programm - aber dafür muss ich an so gut einsehbaren Stellen alle Teile fertig montiert haben, Schmutz mit überall einem Milimeter Versatz ist noch weniger überzeugend, als gar kein Schmutz. Die Plattform und vor allem den Tank verklebe ich aber erst, wenn ich einen Plan habe, wie ich das ganze Steuergestänge machen will, das daran hängt. Und für den Motor (und vor allem die Kupplung) mag es auch noch einmal nützlich sein, Sachen aus dem Weg nehmen zu können.
    • Moin alle miteinander!
      @ Michael: Danke für die Daumen! "Bis Oktober" wäre dabei ja noch schön, ich habe (sorry, ich bin Jurist...) nochmal die Regeln mit meinem Kalender abgeglichen: "Abgabe bis Sonntag, 4 Wochen vor Mespelbrunn" gibt bei mir den 15.09.,24:00 Uhr! Das sind keine 3 Monate mehr... was1
      Immerhin ist Urlaub kein Hindernis, sondern Hilfe beim Endspurt. Mir graut eher vor nächster Woche: Tagestemperaturen von 35 + x Grad heißt unter unserem Dach immer noch 29 + x Grad um Mitternacht - da geht nicht mehr viel.
      @ Kurt: auch Dir Danke! Die Flecken kommen - nächste Woche. Es werden Schweißflecken...

      Gestern war nun Anschnitt für den Motor. Es ist schon irre, wieviele Teile hier auf wie wenig Platz zusammengeklebt werden; man müsste mal darüber nachdenken, den ganzen Motorblock komplett in 12 Scheiben á 1 mm Stärke abzuwickeln und die Schrägen dann einfach wegzuschleifen...



      Und als ich mit dem Kurbelgehäuse 63 so weit gekommen war und als letzte Tagesaufgabe mit der Außenhaut tapezieren wollte, da fehlte mir der seitliche Deckel 63f. Komisch. Aufgezogen hatte ich ihn nicht (s.o.) - also weggeschmissen? Im Papierkorb lag auch nichts, nach einer Viertelstunde suchen und fluchen (und das alles nach Mitternacht, also ganz leise): Seite neu ausdrucken (damit war das Thema: "leise" auch wieder abgehakt) - aber welche? Auf der inzwischen gespeicherten Version 2 des Bogens sind die Teile neu angeordnet, die Seitenangaben auf der neuen Bauanleitung stimmen also nicht mehr mit meinen formatierten alten Seiten. Kurz vor 1 Uhr dämmerte mir dann langsam, dass es Teil 63 f nicht gibt und ich langsam ins Bett gehen sollte.

      Und nun finde ich es auf Seite 19 (neue Version: Seite 20) ganz am Ende. So bekommt man seine Zeit also auch herum... Böse1
    • So, ein kurzer Zwischenstand: der Motorblock wächst - langsam. Bei der Hitze der vergangenen Tage ging einfach gar nichts, und jetzt, wo man wieder atmen kann, müssen auch noch andere Dinge erledigt werden, die auch liegengeblieben sind. Zum Bogen bleibt zu sagen, dass ich einen zweiten Fehler gefunden habe, nämlich, dass einige Teile nicht ganz die Nummern tragen, die die Bauanleitung für sie vorsieht (speziell 63g, 63 o, 63p und 63q heißen in der Baunaleitung 64g und 63 n, -o und -p), was auch in der zweiten Version des Bogens noch nicht korrigiert ist, und dass die Seitenwände der Ventildeckelgehäuse etwas lang sind - geschenkt, es besteht keine Verwechslungsgefahr, und kürzer schneiden geht auch immer. Dass der Block derzeit noch ein SEHR roher Rohbau ist, ist dagegen nicht so schlimm, solange er nur in sich gerade ist - einmal lässt sich da mit Nagelfeile und Farbe noch sehr viel korrigieren, zum anderen sieht man nachher unter der Vielzahl von Anbauten und Hilfsaggregaten ohnehin nicht mehr viel von, und wo es wirklich gar nicht anders geht, muss ich dann eben richtig einsauen, wenn erst der Motorblock beisammen ist. Dafür fehlt letztlich "nur" noch die Ölwanne und der Kurbelantrieb mit Zapfwelle (bekomme ich hoffentlich bis zum Wochenende fertig...) und ein irrer Haufen Schrauben in verschiedenen Größen und Stärken.





    • Moin Thomas!
      Ein richtiger Motorblock, allerdings, immerhin hat er knapp 5 l Hubraum - pro Zylinder! cool1

      Classic wrote:

      kann der Motor noch mit einer Kurbel angelassen werden.
      lach 1 lach 2 happy1 lach 2 muhaha1 Köstlich! frech 1 Nun, mit einem Wort - ja! staun1 was1
      Eine andere Art ihn zu starten war gar nicht vorgesehen, allerdings sollte man vielleicht dazu erwähnen, dass mit der Kurbel ein 2-Zylinder Hilfsmotor gestartet wurde, dessen 20 PS (wenn sie denn mal in Gang kamen) dann den Diesel so lange durchdrehten, bis der sich auch nicht mehr wehren konnte und ansprang. Da der Hilfsmotor auch gleich das Kühlwasser des Diesels aufheizte, soll das nach ein paar Minuten Laufzeit auch gar nicht mehr so schwer gefalllen sein, aber erste Griff zur Kurbel morgens - der konnte schon mühsam sein.
    • A propos "mühsam": an der Ölwanne sind laut Bauanleitung 72 Schrauben anzubringen, und die Baugruppe selbst besteht auch nicht bloß aus 3 Teilen, aber heute abend ist sie fertig geworden und der Motorblock nährt sich dem Moment, an dem er bepinselt werden muss. Die Schrauben sind eigene LC, aber leider habe ich nicht bedacht, dass der Laserstrahl dicker ist als die Schnittlinien, was sich um sö stärker bemerkbar macht, je kleiner die Teile sind - die 0,8 mm Schrauben sind daher keine Sechsecke mehr, sondern eher so etwas wie Zäpfchen,, aber bei der Größe fällt selbst das nicht mehr auf. Der Ölpeilstab ist mit Zigarettenpapier auf die richtigee Stärke ummantelt; keine Ahnung, wie ich sonst an 1,3 mm starken Draht kommen soll.



    • Moin Jungs!
      Vielen Dank für Lob und Likes, damit macht die Bastelei doch noch mal mehr Spaß.
      @Kurt: Schau ihn Dir gut an, wenn der Motor eingesetzt wird, siehst Du ihn nie wieder!
      @ Norm: Danke auch Dir! Auf Deinen Pionierpanzer sehe ich zur Zeit lieber nicht, sonst packt mich hier der Frust! Bisher finde ich die Optik eher abschreckend, aber das kann sich das mit ein paar Pinselstrichen ändern. Mal sehen, ob ich die Gebrauchsspuren auch so überzeugend hinbekomme, wie Du!
      Das Kurbelgehäuse ist fertig und inzwischen am Motorblock angebracht, heute abend (möglichst) soll noch die Zapfwelle folgen, dann wäre der "Rohbau" des Motors fertig zum pönen, bevor die Anbauteile beginnen.





    • Moin, ALLE (Imo, Dich und alle anderen Cartonistas wollte ich hier auf keinen Fall übergehen!), und Danke Euch fürs Daumendrücken!
      Frisch von der Matte und damit abgehakt: die Pflicht fürs Wochenende - die Zapfwelle sitzt.Unverrückbar. Fest. Komme, was da wolle... hoffe ich.
      Die Baugruppe selber ist verhältnismäßig klein und nicht sehr spektakulär. Die Feder, spekuliere ich mal, müsste nach Gebrauch die Zapfwelle wieder vom Antrieb getrennt haben und macht sich nicht schlecht - leider verschwindet sie allerdings in ein paar Wochen komplett im Kühler, genießt sie also jetzt! Bei der anschließenden kleinen Stellprobe (dies Auto wird doch ein Stück größer als meine übrigen Modelle) habe ich dann begriffen, weshalb der Wellenauslass von Haus aus einen so kräftigen Körperbau bekommen hat: der ganze Motor hängt dran! Zum Glück habe ich ihn gut angeklebt (s.o.). Hoffentlich.
      Neben der Frage, wie ich den Motor jetzt einsaue, stellt sich allerdings auch heraus, dass Platz hier nicht verschwendet wurde; der Motor sitzt so eng in seinem Rahmen, dass ich gewichtige Befürchtungen bekomme, wie ich ihn an der Kupplung vorbei bekommen soll, wenn beides erst einmal fertig ist. Die bisherigen Baugruppen werden also wirklich erst zum Schluss verklebt, aber bis dahin ist es noch lang hin... 2 Monate und 1 Tag genauer gesagt, und der letzte wird wieder in einer Nachtschicht enden, ich weiß es jetzt schon.



    • Moin Roland!
      Danke für die Aufmunterung - schau ´n wir mal. Aber bei 2 bis maximal 3 Stunden Zeit am Tag (und das vermutlich auch nicht jeden Tag) muss die Zahl der Tage die Fortschritte bringen, und die sind schon gezählt. Es gibt aber natürlich immer einen Plan B (meiner hier: die Motorhaube geschlossen bauen...).
      Falls am Ende wirklich noch ein paar Tage übrig wären happy1 , hätte ich aber noch einen kleinen 100er in petto, an dem ich hier in den Mittagspausen gelegentlich mit Inkscape herumfuhrwerke zwinker2
    • Heute abend sind die Stößel der Ventile fertig geworden, ein sehr stark prägendes Element aus lauter ganz schön kleinen Teilen. Als Material habe ich 1 mm Blumendraht genommen, für die Federn dann 8 Wicklungen mit 0,3 mm Deko-Draht, der Rest ist Kleinzeug aus Karton. Die Stößel (nach Bauanleitung 20 mm) sind gut 4 mm länger als nötig, aber wenn man die Markierungen dafür am Motorblock aufbohrt, die Stößel einsteckt und dann deren oberes Ende am Kipphebelgehäuse festklebt, bekommt man unabhängig von der "richtigen" Länge ein Ergebnis, das ziemlich ebenmäßig aussieht. Außerdem schon angefangen: die Kraftstoffanlage, hier die Einspritzpumpe



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