Mittelalterliche Stadt von Vyskovsky M 1:165; Soubor (Teil) A - F

    • Hallo Roland,

      montiert sehen diese Gebäude ungemein reizvoll aus, das muss man ihnen lassen. Der Weg dahin ist aber sicher nicht einfach. Es scheint aber, Dir könnte es gelingen. Wenn ich daran denke, was Dir bisher schon alles gelungen ist. Rippen- und Spantensägen erfordert nach meinem Empfinden mindestens ebenso viel Gleichmut. zwinker2
      Ich wünsche Dir erfolgreiches Häusle-Bauen! Damit aus Dir doch no a rächter Schwob wird, gell? prost2

      Schöne Grüße
      Andreas
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

      Es strebt der Mensch, so lang er klebt.
      Fast Goethe
    • Railgoon schrieb:

      Das ist glaube ich auch die Lösung, die andere Bauherren dieser Stadt verwendet haben.
      Eine wertvolle Aussage, Andy! Danke.
      Das beruhigt mich, nicht ganz daneben zu liegen.

      @ Andreas: tatsächlich habe ich den Schwierigkeitsgrad total unterschätzt und leider hilft hier die Laubsäge auch nicht weiter...

      Und:

      OldieAndi schrieb:

      Damit aus Dir doch no a rächter Schwob wird, gell?
      Leabtaag net!


      Viele Grüße
      Roland
    • Hallo Roland,


      Andy hat Recht, so erleichtert man sich die Montage m.E. ungemein. Ich bin wie folgt vorgegangen:

      Baureihenfolge:
      • die Türmchen (Teile 5-9) an den Ecken anbringen und durchtrocknen lassen (vor dem vierten Türmchen das Tor (1) schließen). Die Dächer der Türmchen jedoch nur an den beiden langen Laschen festkleben, so kann man hier nach der Montage des großen Dachs die vertikale Ausrichtung der Türmchen noch leicht korrigieren
      • das große Dach (10) weist insgesamt 20 Klebelaschen auf. Die Zugänglichkeit von Innen zum Gegendruck geben ist schlecht (wenn man den Gang 3 schon montiert hat, ist sie gleich Null). M.E. wird die Montage durch folgende Operation dramatisch vereinfacht:
      • zuerst die vier unteren Abschnitte des Daches abtrennen. Diese werden oben mit einer passen geknickten Klebelasche versehen und dann Stück für Stück montiert.





      • Sie liegen bedeutend besser auf, wenn man hinter die Laschen der Türmchen, auf die diese Abschnitte kommen, stabile Pappe klebt. Dabei muss allerdings unbedingt darauf geachtet werden, dass der Abstand zwischen diesen Laschen genau der Länge der unteren Dachabschnitte entspricht



      • jetzt kann man die vorher geschlossene obere Hälfte des Daches ausgesprochen einfach aufkleben. Wenn man die unteren Abschnitte sauber ausgerichtet hat, sind die Schnittkanten kaum noch sichtbar.

      • erst zuletzt den Bogengang (3) einkleben. Dabei zuerst eine Seite verkleben und dann das Ganze gut durchtrocknen lassen. Hierfür auf keinen Fall Weißleim verwenden.


      Das bekommst Du mit links hin !

      Curmudgeon
    • Hallo Günter und Lars, daumen1 daumen1

      Vielen, vielen Dank für Eure Hilfe!
      Da zeigt sich wieder, eine halbe Stunde still vor sich hin fluchen lohnt.
      Es wird erhört!
      Für den Bogengang (Teil 3) kam der Tpp allerdings zu spät, der ist schon eingeklebt!

      Hätte ich statt zu fluchen lieber eine halbe Sunde im Forum recherchiert... pc3





      Viele Grüße
      Roland
    • Hallo zusammen,

      die Stadt wächst stetig! Schneiden, ritzen, falzen, kleben. Alles passt, auch die Grafiken!
      Keinerlei Anlass zu murren oder zu maulen und doch muss ich gestehen: Begeisterung will sich beim Bau der Häuser nicht einstellen.
      Das fühlt sich so vernünftig an wie Knäckebrot essen. Als Krönung vielleicht noch ein bisschen Frischkäse drauf, ok.

      Aber ich werde mich tapfer bis Soubor F durcharbeiten, versprochen!



      Und so sehen die Gemäuer lose zusammen gestellt aktuell aus:










      Viele Grüße
      Roland
    • Hallo Roland,

      was hast Du gegen Knäckebrot? kratz1 Gut, es gibt Unterschiede. Wirklich schwer verdaulich (und zu kauen) sind die besonders vernünftigen Varianten, die ich gar nicht näher beschreiben will. Dann gibt es aber auch noch die leckeren ohne Vollkorn, dafür mit Sesam oder einfach "Mjölk", also das Pendant zum hellen Toastbrot. Dann kommt es natürlich auch noch darauf an, was man draufpackt. Bei Wasserknappheit also lieber etwas Saftiges. grins 2

      Ich denke mal, wenn Du Dich am Ende durch die trockene Materie durchgearbeitet hast, wird am Ende, zusammen mit den anderen Quartieren, ein durchaus appetitliches Ergebnis herauskommen. zwinker2

      So, und jetzt schmier ich mir noch eine Scheibe...

      Schöne Grüße
      Andreas
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

      Es strebt der Mensch, so lang er klebt.
      Fast Goethe
    • Hallo Roland,

      der Start Deines Bauberichtes ist mir doch tatsäxhlich durch die Lappen gegangen - wahrscheinlich, weil die Nibelungen da in den letzten Vorbereitungen für die Mittelmeer-Tour waren.... denk1

      Aber jetzt ist der Nibelung bei diesem interessanten Projekt dabei und wünscht Dir viel Erfolg!

      Servus
      hvt
      Der brüllende Mensch möchte gefährkich wirken, der schweigende Mensch kann gefährlich sein - also Vorsicht, wenn ich mal gar nichts mehr sage..... grins 3
    • Hallo Roland,

      bisher wie von dir gewohnt ein sehr sauberer Bau dieses schönen Ensembles!
      Aber ich muss ehrlich gestehen, dass es mir mit der "Mittelalterlichen Stadt" ähnlich geht, wie dir. Ich habe jetzt schon einige fertige (Teil-)Versionen gesehen und sie ist zwar beeindruckend und mit schönen Texturen versehen, aber irgendwie springt der Funken bei mir da nicht über. Ich bin mir nicht sicher, woran das liegt, aber es wirkt irgendwie "künstlich"...blöder Begriff, aber was besseres fällt mir da nicht ein.

      Lass dir trotzdem den Spaß am Zwieback nicht verderben, denn der Bau ist klasse, sauber und es wird ein schönes Endergebnis geben!
      Ich schaue weiter zu und bin gespannt, was da noch so kommt!

      Grüße!
      Ludwig
    • Hallo zusammen,

      zunächst vielen Dank für den Zuspruch, sowie die guten Wünsche und gehobenen Daumen.
      Das hilft, die Knäckebrot-Diät tapfer zu ertragen.

      Aber....

      Gnost schrieb:

      Ich schaue weiter zu und bin gespannt, was da noch so kommt!
      ...nach Soubor C erst einmal wieder richtiges Wurstbrot, das ist sicher, Ludwig! happy 2

      Slawomir hat nämlich seit kurzem zwei neue, "giftige" Pfeile im "Köcher" (einen davon noch in der Ankündigung), die ein gesundes Mass an Unruhe in mir auslösen... flüstern1 Projekt 1124-M, U-Jagdkorvette "Ternopil" und die "Hetman Sahaydachniy" Kriwak III - Klasse, beide im M 1:200


      Viele Grüße
      Roland
    • Nochmal ich!

      OldieAndi schrieb:

      was hast Du gegen Knäckebrot?
      ...nicht umweltfreundlich - zu viel Feinstaub grins 2

      Auch darüber musste ich nochmal nachdenken:

      Gnost schrieb:

      Aber ich muss ehrlich gestehen, dass es mir mit der "Mittelalterlichen Stadt" ähnlich geht, wie dir. Ich habe jetzt schon einige fertige (Teil-)Versionen gesehen und sie ist zwar beeindruckend und mit schönen Texturen versehen, aber irgendwie springt der Funken bei mir da nicht über. Ich bin mir nicht sicher, woran das liegt, aber es wirkt irgendwie "künstlich"...blöder Begriff, aber was besseres fällt mir da nicht ein.
      ......also beim Bau dieser Häuser kommt bei mir vermehrt das Gefühl auf, IKEA-Möbel zusammenzubauen, oder ein Spiel des FC Bayern anzuschauen.
      Das ist keinesfalls abwertend gemeint, sondern vielleicht eher dem Aspekt der Vorhersehbarkeit geschuldet.

      Trotzdem lasse ich die Stadt unbeirrt weiter wachsen!


      Viele Grüße
      Roland




    • Hallo Christoph,

      sachlich betrachtet ist es wohl die Anzahl von immerhin 21 zu bauenden Gebäuden, bzw. Gebäudeteilen und die damit zu erwartende Monotonie in der Bauabwicklung, die bei mir von Beginn an keine richtige Begeisterung aufkommen ließ.
      Zugegebenermaßen trifft die Bezeichnung "Pflichtübung" mein Bauempfinden also schon recht genau.
      Doch meine Einzelleistung ist ist ja bekanntlich in ein gemeinsam beschlossenes Projekt eingebettet, mit dem Ziel, die komplette Stadt in der ehemaligen beruflichen Wirkungsstätte unseres verstorbenen Stammtischbruders Bernhard dauerhaft als Ausstellungsstück zu installieren.
      Dieses Ziel vor Augen setzt bei mir immer wieder starke treibende Kräfte frei.

      Viele Grüße
      Roland
    • Hallo zusammen,

      um die Gewerkschaft nicht mehr als nötig zu reizen, lege ich für heute die Maurerkelle aus der Hand.

      Danach sieht das Häuser- Ensemble momentan so aus:







      Erläuterungen zum Bau selbst sehe ich als überflüssig.
      Vermutlich finden selbst unter ungeübten Händen die Teile unbeirrt zueinander und üppige, auf den Bögen verteilte Zahlenwerke lassen nicht die geringsten Zweifel aufkommen, wo jedes einzelne Teil hingehört. Und alles passt!
      Das ist wie Kartonmodellbau-Wellness.

      Derart verwöhnt könnte man zur Abwechslung glatt mal eine Konstruktion von Darius Wantdke anschneiden... grins 2

      Lieber nicht, Montag geht´s weiter mit Soubor C.


      Viele Grüße
      Roland
    • Hallo Roland,

      da kommen Erinnerungen hoch. Die Kombo - und die nächste Sequenz - hab ich schon bei mir seit langem rumstehen. Daher heb´ ich mal ganz vorsichtig den Finger und melde: Am Torturm müssten doch noch Fahnen dran. lala1

      Saubere Arbeit. Weiter so. Die Einblicke in die Gassen machen richtig Laune.

      PRT schrieb:


      Derart verwöhnt könnte man zur Abwechslung glatt mal eine Konstruktion von Darius Wantdke anschneiden.

      Au ja, mich würde mal interessieren wie das klingt wenn Du sämtliche Flüche und Schimpfwörter in den Äther schickst. happy1

      Schönen Gruß,
      Stephan
    • Hallo zusammen,

      über eure Zuschriften und die gehobenen Daumen freue ich mich immer wieder - danke!

      Die Errichtung der Teile C 1 und 2 ist aus Zeitmangel etwas ins stocken geraten, u.a. fordern auch die nahenden Festtage allmählich ihren Tribut.
      Ob ich den Bau nach Fertigstellung von C gleich mit Soubor D fortsetze ist noch ungewiss, eher ist mir nämlich nach Pause zumute.

      Aber eines ist versprochen, Stephan: die Fahnen auf dem Torturm werden noch gehisst - ganz zum Schluss flagge1


      Viele Grüße
      Roland
    • Hallo Roland,

      beim Treffen in Gangelt hatte Stephan genau diesen Teil der Altstadt mitgebracht. Der Bau mag zwar staubtrocken wie ein Knäckebrot ohne Belag sein, aber das Ergebnis ist dennoch schön saftig. Also, bitte nicht aufgeben! prost2

      Schöne Grüße
      Andreas
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

      Es strebt der Mensch, so lang er klebt.
      Fast Goethe
    • OldieAndi schrieb:

      Also, bitte nicht aufgeben!
      Niemals, Andreas!
      Nach Soubor C nur mal Luft holen und wieder mal ein bisschen im Bogen-Vorrat blättern...unverbindlich, versteht sich.

      Die Papierstadt ist mittlerweile um einen Turm und eine Mauer ergänzt.
      Ganz schöne enge in den Gassen, nix mit SUV vor die Haustüre fahren. denk1
      Dafür muss aber diese Architektur für Trunkenbolde sehr komfortabel gewesen sein, denn umfallen konnten die auf dem Nachhauseweg im Rausch ja sicher nicht.

      Viele Grüße
      Roland







    • Hallo Roland,

      mit Deiner Routine im Bauen kann das nur was Dolles werden!

      Schade ist dabei eigentlich nur, das solche Bilder wie das drittletzte nur in dieser Phase möglich sind.

      Gleichzeitig muss man die Mütze vor dem Herrn Vyskowsky bis zum Boden zuppeln! Bei der ganzen Detailverliebtheit nie das Große und Ganze aus den Augen verlieren, ist hier wahrscheinlich schwerer als an vielen anderen Stellen.
      Beste Grüße

      von Andy

      What else?
    • Hallo zusammen,

      für die Daumen besten Dank in die Runde!

      @ Andy:

      Railgoon schrieb:

      Gleichzeitig muss man die Mütze vor dem Herrn Vyskowsky bis zum Boden zuppeln!
      Absolut, denn allein Konstruktion und Grafik sind schon kleine Wunderwerke!
      Da stimmt jeder geometrische und farbliche Übergang perfekt.
      Wen wunderts dann, wenn die Gebäudegruppen A bis C wie Pilze nach einem warmen Regen gewachsen sind.
      Wer jetzt allerdings meint, mit A bis C ist die Hälfte des Bauvolumens von A bis F abgearbeitet, der irrt.
      Bisher wurden nämlich erst sieben der 21 Mauerwerke erstellt und ganze 14 Häuser, Türme und Mauerstücke warten noch auf Schere und Leim.
      Um mein Hirn aber nicht zu Vyskovskylastig zu konditionieren, verabschiede ich mich mit den folgenden Bildern ersteinmal in eine Architektur-Baupause.

      Einen friedlichen und frohen 2. Advent wünscht
      Roland







    • Hallo Roland,

      das Ensemble sieht absolut klasse aus. ja 2
      Die Comic-Farbgebung dieses Bogens entspricht zwar nicht ganz dem Zeitgeist fotorealistischer Modelle, aber das muss ja auch nicht so sein. Ich finde diese Modelle insgesamt sehr schön und ansprechend!

      Viel Spaß mit Deinem Alternativmodell - ich vermute, Du begibst Dich wieder auf See?
      schiff1 schiff2 u-boot1 segeln1

      LG
      Peter
    • Hallo Peter, danke!

      Die Mittelalterliche Stadt vergleiche ich ein bisschen mit Grimms Märchen: Faszination für Kinder und Erwachsene gleichermaßen.
      Obwohl der Architektur-Funke bei mir wohl eher nicht dauerhaft zünden wird, ist mein anfänglicher Hochmut inzwischen in ein heiteres schneiden, knicken, falzen, leimen umgeschlagen.

      Das Alternativmodell - ich nenne es mal Vor,- Zwischen- und vermutlich auch Nachmodell - kann sich zu Wasser
      und auf dem Land bewegen... happy 2


      Viele Grüße
      Roland
    • Hallo Peter,

      Pitje schrieb:


      Die Comic-Farbgebung dieses Bogens entspricht zwar nicht ganz dem Zeitgeist fotorealistischer Modelle, aber das muss ja auch nicht so sein. Ich finde diese Modelle insgesamt sehr schön und ansprechend!

      LG
      Peter
      Vyskovsky ist übrigens Architekt. Die meisten seiner Häuser entsprechen einem realen Vorbild. Ich habe selbst solche "Comic"-Häuser in Tschechien gesehen! In der ganzen Stadt gibt es keine 2 Häuser, die identisch sind! Ich habe immer wieder über Vyskovskys Einfallsreichtum gestaunt. Der Nachteil ist, dass die Details im Häusermeer untergehen und man beim fertigen Modell in erster Linie nur Dächer sieht.
      --------------------------------
      Gruß
      Günter