Paraceratherium – ein weiteres „paläontologisches“ Funktionsmodell von Keisuke Saka

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    • Paraceratherium – ein weiteres „paläontologisches“ Funktionsmodell von Keisuke Saka

      Hallo zusammen,

      auf der Seite der Biohistory Research Hall (BRH) in Japan gibt es wieder ein Download-Modell von Keisuke Saka. Natürlich einen Kartonautomaten.

      Paraceratherium

      Paraceratherium (aus dem griechischen etwa "Neben-Horn-Tier) gehörte zu einer ausgestorbenen Gattung nashornartiger Tiere, die bis zu 20 Tonnen schwer wurden. Diese Pflanzenfresser lebten vor 34 bis 22 Millionen Jahren und waren wegen ihrer langen Beine wohl recht beweglich (Angaben z.T aus Wikipedia und vom Titelblatt des Bastelbogens).

      Das hat Keisuke Saka wohl dazu veranlasst den Automaten so zu konstruieren, dass man das Tier im wilden Galopp bewegen kann.


      Bild 1: Vorbild (künstlerische Interpretation auf dem Titelblatt)


      Bild 2: fertiges Modell und Ausschnitt aus der Bauanleitung.
      Die Anleitung ist wieder saka-typisch sehr gut bebildert und auch ohne japanische Sprachkenntnisse gut nachzuvollziehen.


      Bild 3: die beiden Seiten mit den Bauteilen.
      Einfach und durchdacht. Wird sich wohl wieder recht schön bauen lassen.

      Viele Grüße
      Christoph
      "Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana."

      Meine gebauten Kartonmodelle ausguck2
    • Hello Adam,
      thank you. Nice to know you watching here.

      Hallo Andy,
      Schweinsgalopp trifft es wohl recht gut. Wenn die Viecher wirklich so schnell waren, wäre man denen sicher besser aus dem Weg gegangen.

      Hallo Martin,
      natürlich gibt es die Info zum Download, hab ich hier vergessen, da ich die Seite schon mal verlinkt hatte.

      Zuerst mal die Seite von Keisuke Saka, hier.
      Wird von ihm nicht mehr aktualisiert, aber man kann dort Infos zu seinen „alten“ Modellen finden.

      Über neuere Modell (seit letztem Jahr) und aktuelle Modelle berichtet Keisuke Sak nur noch auf seiner Facebook-Seite, hier.

      Den (oder das?) Paraceratherium, (auch Protosuchus und Nemegtomaia und weitere) findest Du auf der Seite der Biohistory Research Hall (BRH), hier.

      Einige Modelle mit englischer Anleitung gibt es hier.


      Hallo zusammen,

      noch zur Info, die Bauteile sind auf 160g/m²-Papier gedruckt, mit einem Tintenstrahldrucker.

      Dieses Mal wird wieder zuerst der Sockel, bzw. das Gehäuse für die Kurbelwelle gebaut.


      Bild 04: der Sockel mit Verstärkungsteilen.

      Die Verstärkungen sind wieder fakultativ. Ich baue sie aber gerne ein, weil dann das Modell griffiger wird – man solle es ja gut benutzen können. Die Verstärkungen sind wieder aus Finnpappe. Die Aussparungen darf man nicht vergessen.Damit es beim Einbau nicht zwickt, mache ich die Löcher in der Finnpappe immer eine Idee größer.

      Dann kommt auch schon der Körper und die Führung für die „Pleuelstange“.


      Bild 05: Körper und Führung.
      Die Bauchseite, an der die Führung befestigt wird, bekommt noch eien Verstärkung aus einer zusätzlichen Lage Karton.

      Dann können die beiden Bauteile auch schon zusammengebaut werden.



      Bild 06: der Körper auf dem Sockel.
      Nicht schwierig, man muss nur auf die Ausrichtung achten. Das ist in der Anleitung aber gut dargestellt.

      Bis bald, viele Grüße
      Christoph
      "Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana."

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    • Hallo Dieter, Martin und Andy, Danke für Eure Likes.

      @Martin, das kleine Urkrokodil ist lustig, also bei Gelegenheit unbedingt bauen.

      Hallo zusammen,
      weiter geht es mit der Mechanik. Kurbelwelle und der Pleuelstange.


      Bild 07: die Teile für Kurbelwelle und der Pleuelstange (Stößelstange).
      Keine große Sache, es sind nur einige rechteckige Kartonröhren zusammenzuleimen.


      Bild 08 und Bild 09: die fast fertige Mechanik.
      Beim Zusammenkleben der Kurbelwelle helfen die farbigen Dreiecke.
      Bei der Stößelstange muss man darauf achten, dass die rosa Lasche oben nach vorne ausgerichtet ist.


      Bild 10 und 11: Zusammenbau der Kurbelwelle.
      ACHTUNG: hier muss man aufpassen, wenn man das Gehäuse verstärkt hat.
      Ohne Verstärkung kann man die Kurbelwelle zusammenleimen, nachdem man sie durch die Stößelstange geführt hat. Dann kann man die ganze Konstruktion ins Gehäuse einfügen, wenn man dazu die Wände etwas dehnt (Bild 10).
      Mit Verstärkung des Gehäuses kann man die Wände nicht mehr biegen. Dann darf man die Kurbelwelle erst im Gehäuse fertig zusammenkleben.

      Nächster Schritt: Befestigung der Kurbelwelle und Anbringen der Kurbelscheibe.

      Viele
      Grüße Christoph
      "Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana."

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    • Hallo Martin und Adam, vielen Dank für Eure Likes.

      Hallo Thomas,
      geht bald wieder weiter, heute habe ich nur am Bentley gebastelt, für das Uhrzeittier blieb leider keine Zeit mehr, da der Wäschetrockner streikte und damit die Prioritäten festgelegt wurden arbeit2 .

      Viele Grüße
      Christoph
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    • Hallo Dieter,
      auch Dir vielen Dank für Dein Like.

      Hallo zusammen,
      bevor ich mit meinem Weihnachtsmodell beginne, muss ich noch schnell das Urtier fertig bauen.


      Bild 12: die restlichen Bauteile.
      Schon mal alle ausgeschnitten, das ist ja recht übersichtlich.


      Bild 13: Die Kurbelwelle wurde befestigt und die Kurbelscheibe angebracht.
      Damit das wieder stabiler wird, erhält ide Scheibe eine Verstärkung aus dickem Tonkarton.


      Bild 14: Gehäuse mit Verstärkungsrahmen.


      Bild 15: Beinträger und Beine.
      Die Beinträger habe ich gedoppelt, werden ja doch heftig bewegt.


      Bild 16: die Beinträger wurden durch den Körper gesteckt und an den Laschen der Stößelstange befestigt.


      Bild 17: die Beine sind angeklebt.
      Da keine direkte Verbindung zum Körper besteht, können sie sich frei hin und herbewegen.

      Viele Grüße
      Christoph
      "Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana."

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    • Hallo Thomas, Andy und Adam,
      danke für das Vorbeischauen, es freut mich dass Euch das kleine Tier gefällt.

      Hallo zusammen,
      auf zum Endspurt.
      Rumpf und Beine sind ja schon fertig. Es fehlen noch ...


      Bild 18: … Kopf, Hals und Schwanz.

      Die Beine waren mir noch zu labberig, deshalb habe ich sie nochmal ausgedruckt und spiegelverkehrt mit der Vorderseite zusammengeklebt.
      Damit sind sie tabiler und liegen auch besser am Rumpf an.


      Bild 19: die gedoppelten Hinterbeine.

      Nach dem Ankleben von Kopf, Hals und Schwanz kann ich das fertige Paraceratherium präsentieren.


      Bilder 20 und 21: das Urtier Paraceratherium auf dem Sprung.

      Der kleine Automat funktioniert sehr gut, was man bei Keisuke Sakas Entürfen ja auch erwarten kann.

      Am Wochenende soll das Wetter ja gut sein, da kann ich hoffentlich die Fotos für die Animation machen. Die für den Urvogel Nemegtomaia gehen dann gleich mit.

      Bis dahin, viele Grüße
      Christoph
      "Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana."

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    • Hallo zusammen,

      jetzt kommt noch Bewegung in das „schwere“ Tier.
      Ich habe versucht die Geschwindigkeit der Bidkabfolge so zu wählen, dass der Galopp auch noch einigermassen glaubhaft wirkt. Ob es so ist, könnt Ihr nun selbst beurteilen.
      Die Animationen starten nach einem Doppelklick im internen Viewer. Viel Spaß.



      Damit bin ich fertig. Wieder mal ein gelungener Entwurf von Keisuke Saka. Ich finde das Urtier trotz seiner Einfachheit sehr überzeugend. Der Bau ging schnell und leicht von der Hand und ist uneingeschränkt zu empfehlen.

      Viele Grüße
      Christoph
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    • Hallo Andreas (Buddy), Thomas, Andy und Andreas (OldieAndi)
      vielen Dank für Eure Likes.

      Hallo Andy, Peter, Claudia und Dieter,
      Vielen Dank. Solange die Animationen so gut ankommen, werde ich gerne weitere erstellen.

      Viele Grüße
      Christoph

      PS:
      (Klugscheißermodus an) das Urtier Paraceratherium wart kein Dino sondern schon ein "modernes" Säugetier (Klugscheißermodus aus) zwinker2
      "Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana."

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    • Hallo Roland, Wolfgang,

      vielen Dank für Euer Lob. Freut mich, wenn ich Euch für die Funktionsmodelle begeistern kann.

      Hallo Andreas,
      man mag sich gar nicht vorstellen, was so ein unkontrollierter Methanausstoß von so einem Tier für eine Wirkung hatte denk1 grins 2 .

      Viele Grüße
      Christoph
      "Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana."

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    • Ihr Lieben,

      ganz kurzer Klugsch****ermodus: Vieles spricht dafür, dass damals das Klima deutlich wärmer war als heute. Da dürften so ein paar Tonnen Methan mehr oder weniger nicht so viel ausgemacht haben, zumal eine ganz andere biologische Gesellschaft unseren Planeten bewohnt hat als die heutige, deutlich sensiblere.

      Viele Grüße, Martin
      Meine Machwerke
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