Genuesische Saettia von WAK in 1:100

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    • Hallo Heinrich,
      ich finde die Decksplanken richtig gut. Aus dem Holzmodellbau muss ich Dir sagen, dort wir viel gemogelt und gepfuscht. Gerade weil es aber dort auch sehr gut geht. Im Kartonmodellbau muss man viel genauer und sauberer arbeiten. Und das hast Du hier gezeigt. Tolle Arbeit!
      Die Kantenschwärzung der einzelnen Planken habe ich auch bei meinen historischen Holzmodelle gemacht, das simuliert sehr schon das Pech der Kalfaterung.
      Liebe Grüße
      Jörg
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      @Bonden: Herzlichen Dank und klebe deine Leimflasche am Boden fest, wenn ich die ersten Wanten setze. Hat aber noch Zeit!

      @Peter: Ja, die weromkinschen Schanzkleider... Am Ende sieht es dann aber doch ganz gut aus, stimmt. Ist das seine konstruktikve Spezialität oder machen das die Konstrukteure von Shipyard ähnlich? Nochmals vielen Dank für Rat und Hilfe!

      @Fritz: Zeit und Geduld - okay. Ich bin mir aber nicht sicher, ob sich der Aufwand gelohnt hat und das Deck nicht einfacher darzustellen gewesen wäre. Du hast bei der Granado ja auch "lediglich" die Holztexturen geändert und nicht noch die Planken einzeln ausgeschnippelt. Deine Schebecke werde ich mir wegen der ähnlichen Besegelung wie bei der Saettia übrigens noch mal genau ansehen.

      @Christian: Ich ändere einen bekannten Spruch mal so ab: "Ist der Rumpf erst ruiniert, pfuscht es sich ganz ungeniert..." zwinker2

      @Jörg: Ich habe den starken Verdacht, dass sich die Konstrukteure von Karton-Segelschiffen an den Holzbausätzen orientiert haben. Einfacher wird es mit Karton aber ganz offensichtlich nicht, weil das Problem der Festigkeit des Werkstoffs Karton gebenüber dem Werkstoff Holz gelöst werden muss. Und wenn der Karton auch noch bedruckt ist, muss man schon SEHR sorgfältig vorgehen und eigentlich genau wissen, was man -wo / wann- tut. Wie dem auch sei, für mich ist ausschlaggebend, dass ich beim Kartonmodellbau weder eine Holz- noch eine Malerwerkstatt brauche.

      Allen nochmals herzlichen Dank und VG Heinrich
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      Rohbau Abschluss

      So, jetzt will ich den wider Erwarten langwierigen Rohbau der Saettia fortführen, in dem ich den Kiel setze und mit der Endbeplankung des Rumpfes abschließe. Der Rammsporn ist übrigens ein Teil des Kiels (auf 2,8 mm zu "verdreifachen" o.ä.). Es passt alles sehr gut und lässt die späteren schnittigen Linien des Schiffchens schon mal ahnen.



      Die mit (sehr schöner) Holztextur bedruckten Endplanken müssen übrigens mit Bristolkarton komplett auf 0,5 mm (incl. Klebstoff, nicht mehr und nicht weniger!) verdoppelt werden, was eigentlich einer vierten Beplankung (!) entspricht. Ich habe übrigens meine Probleme mit dem Verdoppeln, nehme reichlich UHU Flinke Flasche und trotzdem lösen sich manchmal die beiden Teile der verdoppelten Segmente beim späteren Ausschneiden. Also die Segmente einzeln ausschneiden und einzeln Verdoppeln? Das hilfte zwar, ist aber mühsam. Sprühkleber? Das Zeug stinkt so furchtbar. kotz1 Gibt es bessere Lösungen?
      Nach der Bauteil-Nummerierung soll man unten am Kiel anfangen und sich mit den Segmenten dann nach oben arbeiten. Die Segmente anhalten und sehen, ob es passt, geht natürlich nicht. Man muss also vollständig auf die Güte der Konstruktion bzw. des Drucks vertrauen und hoffen. Ich bin kein sonderlich vertrauensseliger Mensch und ahne Unheil, spätestens beim Treffen auf das Schanzkleid. Also oben beim Schanzkleid anfangen? Oder oben und unten gleichzeitig anfangen und sich in der Mitte treffen? Ja, genial!!! Ich versuche also zunächst letzteres und das Modell ist gaaaaanz kurz vor der Tonne... Bitte nicht nachmachen.
      Meine Empfehlung also bei Modellen mit gedruckter Holztextur und mehreren farblichen Übergängen, die zueinander passen müssen: von oben nach unten, vom Schanzkleid zum Kiel. Weil unterhalb der Wasserlinie am besten gespachtelt, geschliffen und retuschiert werden kann. Außerdem gefiel mir das Unterwasserschiff-Weiß des Drucks nicht sonderlich, so dass ich guten Gewissens das Unterwasserschiff mit weißer Farbe versehe.



      Die beiden Heck-Endscheiben machen mir noch Probleme. Es dürfen ja nicht identische Scheiben sein, okay. Aber müssen die in der Farbgebung so unterschiedlich sein wie auf dem Bogen?


      - sieht einfach nicht gut aus!
      Also versuche ich per Scan und Photoshop eine Angleichung, aber ausgedruckt passt es farblich einfach nicht zu den Original-Texturen. Ich werde sie später mit stark verdünnter Farbe irgendwie angleichen müssen.

      So, und dann ist der Rohbau fertig. Absolut nicht wie erträumt, aber doch so, dass sich der Weiterbau lohnt.



      Anschließend beginnt jetzt die hohe Schule der Kleinkunst. Es ist eine komplexe Ladeluke (mit 9 Klappen) zu fertigen, 10 Butzenfenster mit filigranen Sprossen, Türen (offen dagestellt?). Ich muss die Frage lösen: wie verwandele ich gedrucktes 2D-Schnitzwerk in 3D? Hat jemand gute Tipps? Und der Rammsporn ist eigentlich ein Bugspriet mit allerlei Sprossen, Blöcken, Taljen. Dann noch die Pumpen, die Anker... bis ich final die Masten setze.

      Worauf es dann erst richtig losgeht. VG Heinrich
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      Hallo Heinrich

      Ich gratuliere zum fertigen Rumpf. Eine extrem elegante Form, die sicherlich den Reiz dieses Schiffes prägt!
      Das UWS kann ja jederzeit noch nachbehandelt werden, oder das Modell "ins Wasser" also in ein Diorama integrieren.
      Ja, die Vorgehensweise mit der Beplankung vom Kiel her ist etwas eigenartig, wir haben uns ja bereits per PN ausführlich darüber unterhalten.
      Deine Lösung finde ich gut und derRumpf gefällt mir sehr gut, für ein erstes solches Modell sogar grossartig!

      Die unterschiedliche Farbe der Heck Endscheiben ist eigenartig. Selber Hand, bzw. Farbe anzulegen ist wohl die beste Lösung.

      Ich hoffe, dass Du nun die grössten Hürden überwunden hast und das Lustprinzip wieder im Vordergrund steht!

      Freundliche Grüsse
      Peter
      Denken ist wie googeln, nur krasser denk1

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