MS Nordstjernen / HMV / 1 : 250

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    • MS Nordstjernen / HMV / 1 : 250

      Hallo Gemeinde,

      nachdem die beiden letzten "Grauen" der Bundesmarine doch sehr anspruchsvoll waren, habe ich mir so für zwischendurch ein etwas einfacher geschnitztes Modell ausgesucht. HMV bezeichnet das Modell selbst als "mittelschwierig", also genau das richtige zur Erholung. Da es zu dem Modell aktuell keinen Laser- bzw. Ätzsatz gibt, muss es halt ohne gehen. Aber soviel ist da gar nicht nötig. Da hilft der Fundus der Rezatwerft sicher aus. Mit ein Grund, dieses Hurtigrutenschiff endlich zu verarbeiten war auch der, dass ich heuer auf der "fast Schwester" Lofoten im Geiranger selbst unterwegs war. Da es die L. im 250-iger nicht gibt, musste halt die Nordstjernen herhalten. Bis zum Jahresende soll die auch fertig werden. Nun, den HMV-Bogen kennen wohl die meisten. Hier der Cover mit der geschichtlichen Erklärung. Sechs Bogen - sechshundertfünfundvierzig Teile - überschaubar.

    • Zum Thema "Verstärkung von Spanten" hatte ich mit Fiete und Jabietz in den letzten Bauberichten diskutiert. Beide tun das üblicherweise nicht. Ich wiederum bin ein Anhänger der "verdoppelten Profilscheiben". Allerdings nehme ich bei Spanten mit Knicklaschen doch meist Abstand. So habe ich es auch bei der Nordstjernen gemacht. Nur die ohne Falz habe ich verdoppelt.



      Dann Grundplatte, Mittelträger und Spanten mit UHU verklebt und gut trocknen lassen.

    • Rezatmatrose wrote:


      .......Da es zu dem Modell aktuell keinen Laser- bzw. Ätzsatz gibt, muss es halt ohne gehen. Aber soviel ist da gar nicht nötig. Da hilft der Fundus der Rezatwerft sicher
      ...... und im Notfall erstelltst du dir halt eine Fadenreling selbst frech 2 (falls keine LC-Reling vorhanden ist) zunge 1

      Viele Grüße und viel Spass beim Bauen,
      Udo
    • Das A-Deck 20 passte bestens.



      Die Laschen der Spanten wurden nach dem Verkleben des Decks zurückgebogen und mit dem Deck verleimt.




      Im Bugbereich verstärken die Stringer 21/22 das Spantengerüst.





      Diese habe ich durchaus "kräftig" eingeleimt.





      So konnte dann das Modell dan (gut beschwert) ruhen.



      Zwischenzeitlich konnte ich die Wände 23 bis 31 gut vorbereiten. Der Bogen enthält Türen etc zur plastischen Darstellung, wenn man es will. Ich habe diese unverdoppelt ausgeschnitten und aufgeklebt. Und, wenn ich mich an den Baubericht von Fiete im Nachbarforum recht erinnere, auch noch einen "Briefkasten" hinzugefügt.


    • Die Konstruktion von Piet ist nach dem "alten Stecklaschensystem von WHV" konstruiert. Früher konnte ich mich damit nie so richtig anfreunden. Als ich aber einmal im Forum die Technik "Schlitze einfach mittig zu cutten und danach mit einer Nadelspitze leicht zu weiten" selbst probiert habe, hat sich das total geändert. Ich find's prima. Die Laschen rutschen "trocken" prima rein, werden durchaus selbst ohne Verwendung von Leim schon "wie mit Widerhaken" festgehalten und können dann von innen verleimt werden. Da kommt nichts vom Kleber an die "sichtbaren Seiten". Seht die Bilder dazu.







    • Servus Pianisto,

      danke für den Hinweis - man lernt eben nie aus.

      Udo, freut mich, dass Du auch dabei bist. Ich habe mich bisher einmal in der Fadenreling geübt. War ne schräge Reling auf einem Minensucher. Und, wider Erwarten, ging das ganz gut. Aber ich ziehe dann doch fertige Laser- oder Ätzteile vor. So werde ich es auch hier tun. Ist ja auch nicht viel. Und die Niedergänge sind ja größtenteils "verdeckt", da tut's die Kartonversion durchaus auch.

      L.G.

      Günter
    • Moin Günter,
      das ist ein wirklich schönes Modell, das Du Dir da ausgesucht hast. Leider mit ein paar Fehlern, wie immer bei Piet. Auf dem Achterdeck fehlen die beiden Leinenkörbe, die man auf dem Decksplan in der Anleitung sehen kann. Und der Notruderstand fehlt auch. Die kann man mit"Bordmitteln" ganz gut ergänzen. Was absolut falsch ist, das ist eine Fensterreihe auf der Backbordseite. Da hat Piet einfach die Stb.-Seite nach Bb. gespiegelt und schon waren dort auch die kleinen Pantryfenster...
      Ich weiß, dass es seit längerem eine korrigierte Datei beim Verlag gibt, bin aber ziemlich sicher, dass die nie gedruckt werden wird.
      Im Blog von Andreas kann man sich einen sehr guten Baubericht herunterladen. Dort wird auf alle Besonderheiten eingegangen. Den würde ich mir an Deiner Stelle gönnen. Ansonsten wünsche ich viel Spaß und gutes Gelingen!

      Beste Grüße aus dem Urlaub
      Fiete
    • Hallo Günter,

      Rezatmatrose wrote:

      HMV bezeichnet das Modell selbst als "mittelschwierig", also genau das richtige zur Erholung.
      hoffentlich bist du dabei nicht unterfordert!
      Viele Grüße,

      Hans-Jürgen

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      Früher oder später, aber gewiss immer wird sich die Natur an allem Tun der Menschen rächen, das wider sie selbst ist. (Johann Heinrich Pestalozzi)
    • Hallo Günter,
      das ist ein schöner, angenehm zu bauender Bogen. Ich hatte das Glück noch einen Ätzteilsatz zu erwischen.
      Den Briefkasten habe ich seinerzeit auch ergänzrt, aber beim fertigen Modell ist er nicht zu sehen.
      A prpos fertiges Modell. Ich war bei einem norwegischen Physiotherapeuten in Behandlung und wir kamen auch auf das Thema Freizeitvergnügen zu sprechen. Bei der nächsten Sitzung brachte ich dann die Nordstjernen mit und er war ganz begeistert. Ich hoffe, daß er dann mal im Internnet nach Kartonmodellbau gegoogelt hat.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn Regierungen versprechen, sich an die Regeln zu halten, und sie dann absichtlich verletzen, ist das kein Unvermögen. Das ist Betrug!
      (Hans-Werner Sinn)
    • moin1 Thomas

      Entschuldige bitte, dass ich mich einmische. Ein Foto der Leinenkörbe habe ich mal hochgeladen...



      Einen Download der richtigen Fensterfront gibt es seitens des HMV meines Wissens nicht.
      Lieben Gruß
      Andreas
      Weitere Bauberichte meiner Modelle gibt es hier in meinem Blog: www.jabietz.de/kartonmodellbau
      Die Modellbaubögen und Platinen vom Schlepper "Bugsier 17/18", der Fregatte Klasse 122, dem Feuerschiff "Fehmarnbelt", dem Schubverband "THYSSEN II" und dem Schnellboot Klasse 148 gibt es nur hier: www.jabietz.de/shop
    • Moin Thomas,
      leider nicht. Ich hatte Piet seinerzeit auf den Fehler hingewiesen. Als Antwort kam nur: "Stimmt. Aber das wird jetzt gnadenlos so abverkauft!"
      Leinenkörbe sind runde oder wie in diesem Falle ovale Behältnisse, in denen die Festmacher aufgeschossen werden. Leider bin ich gerade im Urlaub und kann nicht auf meine Bildersammlung zugreifen, sonst hätte ich eines mit angehängt...
      Beste Grüße
      Fiete
    • Danke für die Antwort!
      Wenn eh schon alle Experten zu sehen, habe ich noch ne Frage. Auf den mit abgedruckten Decksplan ist bei der Radaranlage auch eine Art Reling zusehen, die fehlt auch oder?


      Danke auch nochmal an Andreas, der den BB Als Download zur verfügung stellt. Habe ich auf meine Festplatte! Da ist glaub ich auch ein Problem mit den Schornstein vermerkt. Vielen Dank!!
      Lg
      Thomas
      auto1
    • moin1 Thomas

      Ja, die Reling auf der Radarplattform fehlt auch, sollte aber leicht aus Standardteilen herzustellen sein.

      Gern geschehen. Ja, zum Schornstein gibt es auch einen Hinweis.
      Lieben Gruß
      Andreas
      Weitere Bauberichte meiner Modelle gibt es hier in meinem Blog: www.jabietz.de/kartonmodellbau
      Die Modellbaubögen und Platinen vom Schlepper "Bugsier 17/18", der Fregatte Klasse 122, dem Feuerschiff "Fehmarnbelt", dem Schubverband "THYSSEN II" und dem Schnellboot Klasse 148 gibt es nur hier: www.jabietz.de/shop
    • Hallo Freunde,

      vielen Dank für die Beiträge, Peter, Hardy, Fiete, Hans-Jürgen, Kurt, Thomas, Andreas und Holger. Finde ich prima, denn das bereichert die sonst einfache Aneinanderreihung von Baufortschritten doch erheblich. Und Wissenwertes zur richtigen Umsetzung des Modells gibt es ja auch noch. Bei nächster Gelegenheit werde ich mir den Bericht von Andreas mal anseh'n und dann Änderungen, wenn noch möglich, vornehmen.

      Fiete, für die Leinenkörbe ist es leider schon zu spät. Denn das Promenadendeck hat den Zugang zum Achterdeck bereits versperrt. Die Dinger wären selbst für mich wohl einfach "nachzuahmen" gewesen. Das Relingteil am Radargerät werde ich dann natürlich anfügen. Ob ich am Schornstein, der noch zur Umsetzung wartet, was machen kann/werde kann ich erst nach Betrachtung der Bilder von Andreas beurteilen.

      Bis bald.

      Günter
    • Das Promenadendeck 36 ist vorbereitet.



      Ich habe es so verklebt, dass ich in der Mitte begonnen habe und dann nach dem Auftragen von UHU als Kleber auch das Bug- und Heckteil.



      Die Klüsen für die Ankerketten habe ich ausgeschnitten und den Innenteil dann scharz eingefärbt.



      Der Ausschnitt für den Niedergang zum hinteren Deck passte ebenso



      wie die Auflage des Decks auf die Stützen 35.

    • Das Bootsdeck 41 ist vorbereitet



      und eingeklebt.



      Ich hatte ganz vergessen, die unter dem Deck anzubringenden Wände im Bild festzuhalten. Hier sind sie aber zum Teil zu sehen, ebenso die Niedergänge, die ich aus dem Karton gebaut habe. Die Reling ist allerdings aus meinem "Laser-Fundus" entliehen. Ebenso habe ich es mit dem Niedergang am Heck gemacht, samt umgebender Reling.



      Gut beschwert konnte der Torso nun ruhen, um vor dem Anbringen der Bordwände gut darauf forbereitet zu sein.

    • Vielen Dank, Holger. Und bei mir sieht's ähnlich aus, Szabo. Und es kommen (hoffentlich) auch noch ein paar neblige und verschneite Tage in den kommenden Monaten dazu im Interesse des Modellbaus.

      Nun, mit der Nordstjernen bin ich auch schon ein Stück weitergekommen. Die Fertigstellung bis Monatsende ist durchaus wahrscheinlich.

      Die Teilegruppen 42/43 waren bereits die Bordwände. Hier die vorbereitete Backbord-Bordwand. Die Speigatten habe ich ausgeschnitten. Dabei mußte man schon sehr aufpassen.



      Die Laschen am Heck habe ich nach "Fiete'scher Manier" ausschließlich mit Weißleim zusammengefügt. Nach dem Trocknen des Kittifix konnte ich die Teile wirklich gut "runden". Etwas Fingerspitzengefühl ist da natürlich schon Voraussetzung.

    • Vor dem Anbringen der Bordwände waren noch die Niedergänge einzukleben.Ich habe hier wieder die Kartonversion genommen, den Relingteil aber, außer am Wandteil, entfernt. Die Reling dann wieder aus dem Laserfundusgenommen. Nun, warum ist das Innenleben so detailliert
      dargestellt. Guckt nochmal hin - den bald ist davon nichts mehr zu sehen.




      Dann kamen die Bordwände ran. Als Ansatzpunkt hat Piet eine "Spant-Markierung" am Wasserpass eingedruckt. Auch die Schanz des Bootsdecks ist ein Anhaltspunkt - den ich dann genommen habe. Dann die Bordwände, abwechselnd in Segmenten auf beiden Seiten immer verstzt, mit UHU befestigt. Das klappte gut.




      Ausbuchtungen für die Fallreeps sind plastisch dargestellt.




      Am Bug sieht es auch gut aus





      Aber am Heck fehlte mir etwas Karton. Habe versucht, es mit schwarzer Farbe etwas zu "Vertuschen" - sah aber nicht wirklich annehmbar aus.





      Die für mich endgültige Lösung war dann folgende: aus dem Bogen der Schwan habe ich die Heckklebelasche ausgeschnitten, daraus den "mm-Streifen" geschnitten und eingeklebt. So ist wenigstens eine "farbliche Übereinstimmung" vorhanden.


      M

      Meine Einschätzung zu meiner Mißleistung. Der am Bug etwas vorhandene "Kartonüberhang" fehlte mir am Achtersteven. Hätte ich mich genau an die Markierung am Wasserpass gehalten, wäre das wohl nicht passiert. Da hätte ich nur einen schmalen Streifen an der Schanz hinnehmen müssen. Halt verkehrt gedacht. Aber vielleicht war es auch nur eine kleine Schluderei meinerseits bei der Umsetzung. Wie dem auch sei: vergesst nicht die Darstellung als Makro - mit bloßem Auge sieht's nicht so schlimm aus.
    • Nun waren noch die Niedergänge (45/46) zu ergänzen und die Wände 47/48 anzubringen.



      Von der Anbringung des Schornsteindecks 49 habe ich vergessen, ein Bild zu schießen. Paßte aber prima, sodaß mit dem Anbau der Brückenwände 50 bis 52 samt kurzer Niedergänge fortgefahren werden konnte.




      Die fertige Brücke.


    • Dann habe ich mal so zwischendurch "Kartonabfälle" verbaut, sodass mir nur noch die Bogen 5 und 6 zum Verarbeiten übrig blieben. Auch wenn das Bild nicht scharf ist - hier die Rettungsinseln 88 auf dem Schornsteindeck.



      Und auf der Brücke sind auch die Relingteile und Leitern aus meinem Laservorrat angebracht.



      Dann ging's wieder den Baunummern nach weiter mit den Ladeluken 54.



      Und so sah die Nordstjernen dann an meinem Geburtstag aus, abgelichtet neben den beiden "Vorbauten" meiner Werft. Soviel für heute.

    • Moin Ingo,

      etwas beruhigende Abwechslung von Deinem aktuellen Mamutprojekt täte Dir sicher gut. Die Nordstjernen ist so ein optimales Modell zur leichten Entspannung. Prima zu bauen - das kann ich nun sagen, denn das Ding ist so gut wie fertig, nur zum Reportieren bin ich viel zu wenig gekommen. Das muss ich nun flugs nachholen.

      Günter
    • Dann habe ich schon mal das Motorenhaus (55)



      und die Seilwinden (56) vorbereitet.



      Aufgeklebt habe ich die Teile aber noch nicht. Denn auf der Back geht es sehr eng zu. Ich habe da die Schanzstützen und Poller, die in der Nummernfolge nachfolgen, deshalb mal vorgezogen.



      Dann erst wurde das Häuschen aufgeklebt.

    • Die Ankerwinden stellen allgemein meist eine ziemliche Anstrengung dar. So auch bei mir immer wieder. So sieht das Ding in der Bauanleitung aus



      und so auf dem Bogen.



      Da ich voll konzentriert bei der Arbeit war, habe ich gar keine Bilder geschossen, erst wieder, als die Teile fertig waren. Sorry. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden.



      Als Ketten habe ich aus meinem Fundus solche mit 0,3-mm genommen und bewußt nicht gepönt. Man soll ruhig erkennen, dass das ein "Fremdteil" ist.

    • Weil mir dann die Teilegruppe 101, der große Kran, in die Hände kam, habe ich den einfach mal vorgezogen. Seht euch einfach mal die Bilder vom Werden des Teils an. Er ließe sich übrigens drehbar anbringen. Ich habe aber darauf verzichtet. Die Stellung der Ausleger habe ich so gewählt, weil sie mir auf dem Foto des Bogens in dieser Stellung gut gefallen haben und damit auch auf einer Höhe mit den beiden kleinen Kraneinheiten befinden, die konstruktiv "hochgefahren" daherkommen.





    • Für die Reling am Bootsdeck habe ich wieder aus meinem Vorrat eine Laserreling verwendet. Zuvor aber den Abschlußstreifen aus dem Kartonteile des Bogens ausgeschnitten und angeklebt.



      Den Niedergang habe ich ebenfalls aus dem allgemeinen Treppensatz von HMV entnommen.



      In der Länge habe ich keinen genau passenden gefunden. Aber wer merkt später noch, dass die Markierung für den Niedergang erheblich weiter hinten liegt. Mir war die "Senkrechtstellung der Handläufe" im Übergang zur Reling wichtiger.

    • Hallo Günter,

      schöne Modellwahl! Denke, dass Du aus dem Dampfer auch ohne Laser- oder Metallteile was sehr Brauchbares machen wirst!

      Jedenfalls sieht der Anfang schon sehr vielversprechend aus! klasse1

      Servus
      hvt
      Römischer Militärschriftsteller Flavius Vegetius Renatus (um 400 n. Chr.) im Vorwort zu Buch III seines De re militari:
      "Qui desiderat pacem, bellum praeparat“