Zerstörer Z-32

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    • Zerstörer Z-32

      Hallo liebe Kartonmodellbauer,

      nach langer Abstinenz stelle ich wieder einen Baubericht eines interessanten Schiffes ein, nämlich des Zerstörers Z-32 der Zerstörer-Klasse 1936a (mob) im Maßstab 1:200. Grundlage dieses Modells ist der betagte Bogen von GPM Zerstörer Narvik von 1995. Dem Alter des Bogens geschuldet, entsprechen einige Details nicht ganz dem Original. Bitte nicht falsch verstehen, aus dem Bogen lässt sich ein sehr passables Modell bauen. Bei Konradus haben das 2 Kollegen getan und die Modelle sind sehr ansprechend. Aber ich bin halt ein Detail-Verliebter. Deswegen werde ich den Bogen als Grundlage verwenden und viele Teile des Zerstörers scratch bauen. Ebenfalls werde ich den Zerstörer mit einem Tarnmuster anmalen und versuchen Klueni ein wenig nach zu eifern.


      Viele Grüße

      Frank

    • Als erstes schnitt ich das Spantengerüst auf Graukarton in verschieden vorgegebenen Stärken aus. Danach maß ich die Teile aus und verglich diese mit den Originalmaßen des Schiffes und stellte fest, dass alles passte. Der Rumpf ist also eine sehr gute Grundlage.

      Danach baute ich das Spantengerüst zusammen. Der Rumpf ist insbesonderen im Heckbereich sehr speziell und bedarf generell äußerster Sorgfalt.

      Hier die Bilder.









      Viel Spaß beim Schmökern.

      LG

      Frank
    • Hallo Frank,

      ein interessantes Modell, welches du hier anschneidest. Auch weil es schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat.

      LG
      Thomas

      P.S.: Bitte ordne deine Bilder in Post 2 noch in der vorgesehenen Reihenfolge an, also immer nur 2 je Reihe. Das Bild in Post 1 habe ich schon neu per "Vorschau einfügen" eingesetzt. Vielen Dank.
    • Hallo Holger, Dieter, Thomas und Tommi,

      es freut mich sehr dass ihr bei mir reinschaut.

      Thomas, schau dir jetzt mal die Bilder an. Ich hoffe dass es so ok ist.
      Gestern habe ich mich ein wenig dabbisch angestellt. Bin halt ein wenig aus der Übung.

      Nun geht es weiter. Ich habe natürlich schon etwas vorgearbeitet und stelle nach und nach die einzelnen Bauabschnitte vor.

      Ich habe in allen Foren die ich kenne nach Bauberichten dieses Modells gesucht. Überall sah ich, dass sich die Überwasseraußenhaut am Bug nicht ganz fügig an das Rumpfskelett anschmiegt. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen die Skelettzwischenräume mit Pappestreifen auszufüllen und zu verschleifen, damit ich die Außenhaut danach besser an die vorgegebene Rumpfform anschmiegen kann. Wie man sehen kann, ist ein erster Versuch eine Unterwasseraußenhaut anzubringen mächtig in die Hose gegangen. Mir ist das Schiff runtergefallen und der Bug war nicht mehr zu gebrauchen. Also alles Gebaute wieder ab und von Vorne.

      Wo ich keine Bilder davon habe ist, dass ich danach den ganzen Rumpf mit Schnellschleifgrund eingepinzelt mit Holzschleifpaste eingeschmiert habe. Danach habe ich den (ich sag mal Vorrumpf) wie einen Babypopo glatt geschliffen und alle Rundungen herausgearbeitet damit sich später die Außenhaut schön an die Vorgabe anschmiegen kann.

      Hier die Bilder.

      LG

      Frank










    • Hallo Holger und Kurt,

      schön dass ihr bei mir reinschaut. Hallo Thomas, Fahrradfahren verlernt man nicht. augenbraue1

      Nun geht es weiter bei meinem Zerstörer.

      Zu dem damaligen Zeitpunkt hatte ich keine Bilder gemacht, da ich mir in keinster Weise sicher war ob das Ganze irgend etwas ergibt.

      Zuerst begann ich mit dem UWS. Bis auf das Heck ließ sich das UWS sehr schön bauen. Die Konstruktion am Heck war, der Heckform geschuldet, etwas kompliziert, aber machbar. Danach wurde alles vorsichtig mit Acrylfarbe von Livecolor gestrichen, gespachtelt, gestrichen, usw...., bis ein mir angenehmes Ergebnis herauskam.

      Die Bilder habe ich heute gemacht. Deswegen sieht man schon die fertige Überwasserschiff-Außenhaut. Die Schrauben sowie die Ruder werden später angebracht, damit sie keinen Schaden erleiden.

      Anbei die Bilder.

      LG

      Frank



    • Hallo Wolfgang, Thomas, Tommi, Hagen und Holger,

      freue mich sehr dass euch das UWS gefällt.

      Nun geht es weiter mit der Überwasser-Bordwand, zuerst habe ich die Bullaugen ausgestochen und dann die Außenhaut mit dem Tarnmuster gestrichen. Dabei ist darauf zu achten die Farben nur ganz dünn, in mehreren Schichten aufzutragen und die Trocknungszeiten einzuhalten. Die von mir verwendeten Farben von Lifecolor trocknen sehr schnell an und das Papier wellt sich kaum. Wenn man die Außenhautabschnitte dann zum Endtrocknen zwischen zwei Papiere legt und diese beschwert über Nacht liegen lässt, sind diese am darauffolgenden Tag total glatt und können wunderbar verarbeitet werden. Da mir das GPM-Papier zu dick ist, verwende ich nur Kopien, welche ich auf 190 gr. Papier gedruckt habe. Danach habe ich die Bullaugen mit Tesafilm hinterklebt und die Außenhaut von vorne nach hinten beginnend angebracht. Dadurch, dass das Rumpf-Skelet komplett verschlossen und verschliffen war, schmiegte sich die Außenhaut wunderbar an die Form des Rumpfes an und es gab keinerlei Dellen. Anhand diverser Fotos, konnte ich sehen dass das Schiff am oberen Rumpfbereich über fast die ganze Länge eine Kante hatte, welche ich mittels Evergreen-Streifen darstellte.

      Hier die Bilder.

      LG

      Frank





    • Hallo Nick, Tommi und Holger,

      vielen Dank für euren Zuspruch.

      Nun geht es weiter mit der Z-32.

      Zuerst machte ich mich ans Heck. Wie Tommi mit seinen Adleraugen bereits erkannte, klaffte am Heck ein riesen Loch.

      Ich habe den Heckbereich noch einmal abgerissen, neu ausgedruckt und wieder angebracht. Danach habe ich die Seiten am Heck mit Holzschleifpaste vorsichtig eingeschmiert und nach dem Trocknen geschliffen bis alles schön glatt war.

      Als nächstes erstellte ich die Bugklüse und brachte die MES-Schleife aus halbrundem Evergreen-Sheet an. Danach machte ich mich an die Ankerklüsen, welche ich schön mit Ponal einschmierte, damit diese eine schöne weiche Form erhielten.

      Zum Schluss wurde alles gestrichen. Dabei musste das Tarnmuster berücksichtigt werden, was viele Nerven kostete.

      Hier die Bilder

      LG

      Frank



    • Hallo Tommi,

      vielen Dank dass dir mein Rumpf gefällt. Dann weiß ich dass ich auf dem richtigen Weg bin.

      Als nächstes bekam das Schiff seinen Wasserpass. Habe diesen zuerst in Wasserpassfarbe gestrichen. Diese hat mir aber überhaupt nicht gefallen, da sie nicht zu dem Schwarz des Tarnanstriches passte.
      Danach habe ich den Wasserpass noch einmal mit schwarz gestrichen, was harmonischer aussieht.

      Als nächstes habe ich mir geätzte Bullaugen mit Wasserabweiser von GPM gekauft und diese in den Tarnmusterfarben vorgestrichen und mit verdünntem Weißleim angebracht. Obwohl die Bullaugen aus Messing sind, halten die mit dem Weißleim bombenfest.

      Davon hier die Bilder.

      LG

      Frank



    • Moin Frank,

      jetzt gerade, beim weiteren Betrachten der neuen, letzten Bilder,
      kommt richtig die Eleganz des Schiffsrumpfs zur Geltung!
      Wie Tommi oben schon erwähnte:
      "Wie aus einem Guss"!
      Feine Arbeiten von Dir, auch der Wasserpass ist stimmig! beifall 1
      Gruss

      Holger


      Wann bekomme ich eigentlich die ganzen Coockies,
      die ich ständig akzeptiere ?? kratz1

    • Hallo Holger, hallo Kurt,

      es freut mich sehr, dass euch die Z-32 gefällt.

      Nun geht es weiter mit den Minenschienen. Auf Bildern von dem Modell Zerstörer Z-25 von cfm sind Schienschwellen über die ganze Länge der Schienen aufgemalt. Ich bin mir diesbezüglich nicht sicher gewesen, habe Wochenlang Bücher gewälzt und das Internet durchforstet. Nirgendswo konnte ich sehen, dass diese Schienenschwellen über die ganze Länge angebracht waren. Ich konnte diese nur am Heck sehen, bis ca. Anfang der Heckaufbauten. So habe ich auch die Schienen erstellt. Als Material nahm ich Evergreen-Profile.

      Hier die Bilder.

      LG

      Frank




    • Hallo liebe Kartonmodellbauer,

      nun geht es weiter mit meiner Z-32,

      Als nächstes ging es weiter mit dem mittleren (ich nenne es mal so) Aufbaudeck, worauf später die Torpedorohre und der zweite Schornstein ihren Platz finden werden.

      Zuerst baute ich das Aufbaudeck, welches sehr stabil ausgeführt ist. Gemäß mir vorliegenden Bildern, wurden die linke und rechte Seite mit Lüftern und Schlauchhaltern samt Schläuchen skratch versehen. Auf der rechten Seite wurde noch ein Schrank angebaut. Dieser war im Bogen so vorgesehen. Ich konnte dies auf keinem Photo nachvollziehen, habe ihn aber trotzdem gebaut.

      Hier die Bilder.

      LG

      Frank







    • Hallo Frank,

      der Rumpf und Deck siehen sehr gut aus. ja 2
      Sauber gebaut.

      Die letzten Bilder sind leider etwas dunkler geraten. Wenn du etwas mehr Helligkeit reinbringen würdest, kommt das Geschehen noch besser rüber. Will aber keinesfalls rummeckern. Sorry. Nur ein Hinweis. high five1

      Wünsche dir weiterhin viel Erfolg.


      Bis bald.

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Hallo Jürgen,

      ja du hast recht. Ich gelobe Besserung.

      es weiter mit dem Brückenaufbau.

      Dazu möchte mich zuerst recht herzlich beiunserem Gustibastler bedanken.

      Da ich das Modell anstreiche, sind natürlich die aufgemalten Details nicht mehr sichtbar und müssen plastisch nachgebildet werden.
      Diese Schiffsklasse hatte bei den Aufbauten überwiegend rechteckige Fenster in drei verschiedenen Größen, welche teilweise mit Fensterblenden aus Stahl verschlossen werden konnten. Ich habe mehrere Monate nach Materialien gesucht, womit ich die Fensterrahmen nachbilden kann und nirgends gefunden was mir zusagte.

      Als ich nicht mehr weiter wusste, wendete ich mich, durch einen Tipp, an unseren Gustibastler.
      Und was soll ich sagen, Gusti hat mir in kürzester Zeit helfen können und noch zusätzlich zu den Fensterrahmen, Fensterblenden, Bullaugen mit Blenden und zwei paar verschiedene Türen hergestellt und zugesandt.
      Die Fensterrahmen sind sehr fein gelasert. Die Fensterblenden haben eine Vertiefung wo ein Blendenrand dargestellt wird. Die Türen sind mit Scharnieren und Türgriffen dargestellt. Die Teile bestehen aus einem grauen festen Karton, der sich super mit wasserlöslicher Acrylfarbe streichen lässt, ohne sich zu verziehen. Also ich bin richtig begeistert und kann euch Gusti nur empfehlen.

      Als erstes wurde die Außenhaut des unteren Brückenaufbaus ausgeschnitten. Mit einer feinen Nadel markierte ich alle Stellen, wo später einmal Anbauteile wie Oberlichter, Türen, usw… angebracht werden und schnitt die Fenster aus. Danach strich ich die Außenhaut mit dem Tarnmuster an. Nach mehrtägigem Trocknen, hinterklebte ich die ausgeschnittenen Fenster mit Tesafilm und brachte die Außenhaut an. Zum Schluss kamen noch die Fensterrahmen, Fensterblenden, Oberlichter und weiteren Kleinkram dran.
      Das ist der jetzige Stand. Weiter geht es im nächsten Jahr.

      Ich wünsche Euch allen ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2019.

      LG
      Frank














    • Hallo Jürgen,

      danke für die Info.

      Nun geht es weiter. Ich war die ganze Zeit nicht untätig. Ich habe mich damit beschäftigt,wie die Brücke aufgebaut ist. Habe Teile gebaut, abgerissen, wieder gebaut, bis es mir gefallen hat.

      Ich habe zuerst anhand Bildern den Brückenunterbau noch weiter verfeinert. Hier die Bilder dazu:

      LG
      Frank





    • Hallo Holger, Jürgen und Hagen,

      schön dass ihr bei mir reinschaut.

      Nun geht es weiter mit der Brückennock. Zuerst baute ich die Umrandung mit den Aussparrungen der Positionslichter. Auf Bildern war zu sehen, dass die Umrandungen ihnen struktuiert waren und Abstrebungen hatten. Diese versuchte ich nachzubilden indem ich Ätzrehlingstücke, die ich noch übrig hatte, zurecht schnitt und diese innen einklebte. Darauf wurden Dreieck förmige Abstützungen, welche ich aus Papierstreifen herstellte, aufgeklebt und nach dem Trocknen bemalt.

      Auf Bildern konnte man erkennen, dass die Schiffe am vorderen Bereich der Nock einen Absatz aus Holz hatten. Diesen habe ich mit 1mm breiten und 0,5 mm hohen Lindenholzstreifen dargestellt.

      Bei der Vorderfront der Brücke schnitt ich die 5 Fenster aus klebte die Fensterrahmen von Gusti auf und versah diese mit Regenabweisern aus 0,3mm Messingdraht. Alles wurde schön angestrichen und die Fenster mit Tesa hinterklebt.

      Danach wurde die Vorderfront der Brücke und die Brückennock zusammen auf den Unterbau geklebt.

      Hier die Bilder:

      LG
      Frank







    • Hallo Frank,

      bin begeistert, mit der Superung der "Extras", wie Lindenholzstreifchens, Verarbeitung von Reste aus Ätzteilreling,
      oder auch die Verwendung von 0,3 mm Messingdraht, als Regenabweiser !

      Klasse !!! daumen1 daumen1 klasse1
      Gruss

      Holger


      Wann bekomme ich eigentlich die ganzen Coockies,
      die ich ständig akzeptiere ?? kratz1

    • Hallo Holger, Fritz und Tommi,

      vielen Dank für euren Zuspruch.

      Nun geht es weiter mit dem Brückendeck und dem Peildeck. Dem Peildeck habe ich auch ein Holzdeck aus 1mm breiten und 0,5 mm hohen Lindenholzstreifen spendiert. Bei dem Brückenaufbau und dem Funkmessraum habe ich die Fenster ausgeschnitten und die Fensterrahmen, Fensterblenden und Türen angebracht. Alles wurde danach schön gestrichen. Danach kam das Peildeck drauf und das Dach des Funkmessraumes.

      Un ferdisch.


      Hier die Bilder.

      LG

      Frank