Ozeanliner Normandie-1935, JSC, 1:400 skaliert auf 1:250

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    • Hallo,

      zwischen den Feiertagen war ich ein wenig aktiv und habe Kleinteile fertig gestellt. Doch zunächst besten Dank für die positiven Kommentare und Likes von britanis, Hagen v. T., Ralph/ede, Tommi/Klueni, Kurt und Scorpion 1963, sowie allen Besuchern auf meiner Präsentation.

      Vornehmlich der Kommentar von Ralph/ede hat mich veranlasst, tätig zu werden:

      ede wrote:

      Moin Wolfgang,
      "...wahnsinn wie Du das hinbekommen hast; die viele Arbeit, die Du in den Rumpf investiert hast, hat sich wirklich gelohnt. So macht das Betrachten Spaß ( ich bin Rumpffreak!).Aber (!) was sind das für Rutschen an den achteren Decks? Nee, das sollen doch Niedergänge sein. Aus dem Originalbogen ließe sich optimal Niedergänge schneiden. Weiter viel Spaß mit Deinem tollen Schiff
      Gruß aus dem hohen Norden Ralph..."
      Ralph,
      da muss ich im Nachhinein zugeben, die Niedergänge sehen wirklich aus wie "Rutschen" rotwerd1 . Das hat mir dann doch keine Ruhe gegeben und ich habe überlegt, wie ich das etwas besser darstellen kann. Der Baubogen gibt nicht mehr her, als die von mir dargestellte Ausführung. Aber ich habe genug Relingteile von Saemann hier liegen und so habe ich dann den Niedergängen/Rutschen Handläufe hinzugefügt. Das sieht dann schon etwas perfekter aus. Ich denke, dass ich das so lassen kann. Danke für deinen Hinweis daumen1 .

      Hier dann zunächst ein Bild der Reling von Saemann. Die habe ich um einen Handlauf niedriger schneiden müssen (sonst hätten die jeweils oben, an den bereits vorhandenen Relingteilen nicht gepasst) und an den Anschlussstellen abgeschrägt.

    • So vorbereitet konnte ich die vielen Handläufe auf dem Achterschiff befestigen. Die jeweiligen schrägen Anschlüsse an die bereits bestehende Reling musste ich jedoch einige Male nachschneiden, damit ein einigermaßen sauberer Anschluss gewährleistet war. Hier dann zwei Gesamtbilder.

    • Der Rumpf und der Stapellauf der Normandie ist ja bereits schon erfolgt! Damit das Schiff auch sicher im Wasser ankern kann, habe ich die vier Anker ebenfalls schon fertig gestellt; die habe ich aus dem Baubogen genommen.





      So, das ist der aktuelle Stand. In den nächsten Tagen fange ich dann mit den Schornsteinunterbauten (drei Stück) an.

      Bis dann, Gruß Wolfgang.
    • Moin Wolfgang,
      das mit den Niedergängen sieht schon besser aus. Was Lasercuts so ausmachen! bin gerade dabei zwischendurch mal eine gesuperte Olympic Mountain von WHV zu bauen ( Leider kein Offsetdruck, nur merkwürdiges dünnes Papier), mit Lasercut und plastischen Rohren, Winschen, usw.
      Stichwort Niedergänge: ich habe ein System perfektioniert bei dem man original Teile aus dem Bogen verwendet. Jmd hat das beim Kartonbautag in Flensburg aufgenommen und bei You Tube eingestellt. Ich habe keine Ahnung wie man das findet (bin Kompjuter-Amateur),
      werde aber bei Mitstreitern nachfragen. Ergebnis werde ich demnächst einstellen (muß ersma meinen Pfusch an der Algarve begutachten, d.h. auch dort Urlaub machen).
      Weiter viel Spaß an Deinem Superschiff
      Ralph
    • Hallo,

      ich bin mit meiner Normandie ein wenig weiter gekommen. Die Unterbauten für die drei Schornsteine sind fertig. Das war relativ einfach und es hat alles gut gepasst. Viel gibt es nicht zu sehen - aber es ist eine in sich abgeschlossene Baugruppe. Hier zunächst das Teil für den ersten Schornstein.

    • Die Normandie hat drei Schornsteine; hier dann der Unterbau für dieses Bauteil.



      Da ist jedoch eine Besonderheit vorhanden. Es sind nicht nur Freiräume für die Besatzung (hinterer Teil des Aufbaus) sondern auch ein "Promenadendeck für Hunde"!!! vorhanden, abgeteilt mit einer weißen Trennwand. Diese Info habe ich aus der Buchreihe von Time Life aus 1979, die großen Passagierschiffe, entnommen. Da ist auch eine mehrseitige Zeichnung der Normandie vorhanden, auf der viele Infos zu den einzelnen Schiffsbereichen zu finden sind. Leider ... habe ich kein Veröffentlichungsrecht. Wer das Buch hat sollte da unbedingt mal nachsehen.

    • Hallo Wolfgang,

      sie entwickelt sie, die alte Dame!

      Die mit Relingsteilen verbesserten "Rutschen" bei den Niedergängen finde ich gut - ich mache das auch oft so, dass ich "halbplastisch", wie ich es immer nenne, bei Niedergängen arbeite.

      Servus
      hvt
      Dinosaurier tranken kein Bier - sie sind heutzutage ausgestorben. Zufall? - Ich glaube nicht....
      (Übersetzte Aufschrift auf einem Schild vor einem Pub in Fort William, Schottland) grins 2
    • Hallo,

      seit meiner letzten Einschaltung sind die drei Schornsteine, Rettungsinseln und Lüftereinrichtungen der Normandie fertig geworden. Hier zunächst ein Bild der drei Schornsteine. Die sind unterschiedlich hoch und der dritte Schornstein hat keine Abgasvorrichtungen. Er beinhaltet lediglich Lüftermaschinen und ist wohl hauptsächlich aus optischen Gründen gebaut worden; die Normandie sollte im Vergleich mit der zur gleichen Zeit gebauten Queen Mary I genau so repräsentativ aussehen.

    • Der Bau der beiden vorderen Schornsteine war relativ problemlos (der dritte Schornstein hatte es jedoch "in sich!"). Ich hänge mal zwei Bilder an, die den ersten Schornstein und deren Bauweise zeigen.

      Der Schornstein hat eine innere Spantenkonstruktion und um dieses Bauteil wurde dann der Schornsteinmantel und ein Manschette am Fuß angebracht. Für die Befestigung der Manschette war auf dem Schornsteinmantel eine dünne Hilfslinie vorhanden, die auch exakt positioniert war. Wichtig ist, dass die erwähnte Manschette und der Schornsteinmantel von unten gesehen auf gleicher Höhe ist.



    • Die Herstellung des dritten Schornsteins war jedoch mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden; da war die Konstruktion nicht richtig. Diesen Schornstein habe ich auch drei Mal gebaut, bevor er so war, dass er auf der Normandie aufgebaut werden konnte.

      Ein Bild von der ersten Ausführung habe ich allerdings nicht mehr. Der hat vorne und hinten nicht gepasst. Wenn ich den dann vorne bündig auf das Deck gestellt habe, stand der hinten ca. 10 mm hoch und umgekehrt dann vorne. Das Problem war die Positionierung der Manschette, die ich genau an der feinen Klebelinie positioniert habe und dann an der Unterseite erheblich über den Schornsteinmantel rausragte. Ich hoffe, die Erläuterungen sind verständlich, Das jetzt angehängte Bild eines Probebaus zeigt das deutlich.

      Dann habe ich eine Kopie gemacht und einen Probebau mit einigen Veränderungen gemacht. Wie gesagt, das Problem war die Manschette. Die darf bei diesem dritten Schornstein nicht an der Klebeline positioniet werden sondern muss so verändert werden, wie das Bild zeigt.



      Dann schließen Schornsteinmantel und Manschette sauber an der Unterkante ab.



      Und so sieht dann der verwendungsfähige Schornstein aus.

    • Piedade 73 wrote:

      Hallo,

      seit meiner letzten Einschaltung sind die drei Schornsteine, Rettungsinseln und Lüftereinrichtungen der Normandie fertig geworden. Hier zunächst ein Bild der drei Schornsteine. Die sind unterschiedlich hoch und der dritte Schornstein hat keine Abgasvorrichtungen. Er beinhaltet lediglich Lüftermaschinen und ist wohl hauptsächlich aus optischen Gründen gebaut worden; die Normandie sollte im Vergleich mit der zur gleichen Zeit gebauten Queen Mary I genau so repräsentativ aussehen.


      Moinsen
      ein .....ich glaube der letzte war nur Dekoration!
      im inneren wie bei der queen Mary waren die Tiere ( Hunde )
      Moinsen
    • Machen schon was her, die drei Rauchröhren! Feine Optik bisher, Wolfgang! daumen1

      "Deko"-Schornsteine gab's ja schon öfter - die Optik war halt damals schon wichtig. Drei oder vier Schornsteine, damit konnte man bei den potentiellen Fahrgästen punkten ebenso wie früher mit der Anzahl der Schrauben....

      Servus
      hvt
      Dinosaurier tranken kein Bier - sie sind heutzutage ausgestorben. Zufall? - Ich glaube nicht....
      (Übersetzte Aufschrift auf einem Schild vor einem Pub in Fort William, Schottland) grins 2
    • Hallo,

      seit meiner letzten Einschaltung bin ich weiter tätig gewesen. Alle Bootswinden (14 Stück) sind fertig.

      Britanis,
      ja, der dritte Schornstein war nur eine Atrappe. Das darin die Hunde ausgeführt wurden, wusste ich nicht; das mit einem Link angehängte Bild zeigt das ja ganz deutlich grins 3 . Der große Speisesaal war fast 100 m lang (habe ich in meiner Literatur gelesen) und durchgehend, ohne Zwischenwände. Das konnte nur erreicht werden, da die Abgasrohre rechts und links außen vorbeigeführt wurden. Ja, da haben die französischen Konstrukteure ganze Arbeit geleistet. daumen1

      Hagen v. T.,
      drei Schornsteine wirken natürlich auf die Passagiere erheblich eindrucksvoller. Der dritte Schornstein wurde, wie ich von Britanis erfahren habe, als Hundezwinger benutzt. Es ist halt alles möglich! denk1

      Kurt,
      ja, die Normandie ist in der Tat ein schöner Liner. Wenn ich dieses Modell mit meiner Queen-Mary I vergleiche, so kommt bei der Normandie viel mehr Eleganz rüber.

      Doch nun zu den Bootswinden. Hier zeige ich euch zunächst die Bauzeichnung und die vielen Einzelteile.

    • Diese Bootswinden kann man gleich auf das Deck der Normandie aufbauen. Ich habe jedoch einen anderen Weg gewählt, da das händeln mit den vielen kleinen Teilen und dem großen Schiffsrumpf doch etwas umständlich wäre. Also habe ich eine Fotokopie von Teilen des Decks gemacht und dann die Teile darauf befestigt.

      Diese Bootswinden waren nicht kompliziert und stellten keine besonderen Anforderungen dar. Lediglich ein größeres Durchstehvermögen war gefragt, da alle Bootswinden aus 266 Teilen bestehen. Ich weiß, das sieht nicht so aus, aber ich habe richtig gerechnet.

    • Hallo Fritz,

      es ist immer wieder schön, von alten, guten Bekannten etwas zu hören. Danke für dein Interesse.

      Auch für die Likes von Günter Plath und Scorpion 1963 sage ich Dank.

      Doch nun geht es weiter mit meinem Baubericht. Ich habe alle Davits fertig gestellt. Die habe ich aber nicht vom Baubogen der Normandie genommen sondern in abgewandelter Form von der Queen-Mary I. Dazu musste ich jedoch die senkrechten und waagerechten Flansche verändern; sie musste jeweils verlängert werden. Ich habe dieses Bauteil zunächst auf 200 % vergrößert, um die Veränderungen sauber und exakt durchführen zu können. Auch habe ich auf dem waagerechten Flansch einige Markierung angebracht, da wegen der Rumpfform die Davits in verschiedene Längen angepasst werden mussten.



      Nachdem ich dann die Verkleinerung auf die benötigte Größe gemacht habe, wurden 30 Paare fotokopiert, was dann 60 einzelne Davits ergeben hat.


    • 60 Davits???

      Da warst Du aber eine Weile beschäftigt, Wolfgang! Sieht sehr gut aus! daumen1 daumen1

      Jetzt pass' nur auf, dass Du beim Weiterbau nicht daran hängen bleibst und wieder ein paar abreißt...

      Ist mir bei meiner "Dresden" gestern passiert, als ich die Fotos für die Galerie gemacht habe - Finger und Takelung passen nun mal nicht zusammen.... Böse1

      Servus
      hvt
      Dinosaurier tranken kein Bier - sie sind heutzutage ausgestorben. Zufall? - Ich glaube nicht....
      (Übersetzte Aufschrift auf einem Schild vor einem Pub in Fort William, Schottland) grins 2
    • Hallo,

      heute kann ich euch wieder einen Baufortschritt präsentieren. Die vielen Likes und Kommentare von Fritz, Hagen v.T., Thomas und Kurt sowie die Besuche auf meiner Seite haben mich sehr gefreut.


      Der Bau der Normandie schreitet gut voran. Es sind nur noch alle Beiboote, die Masten und die Takelage zu bauen. Alle Beiboote (Rettungsboote und Motorboote) sind fertig und die kann ich euch jetzt zeigen. Doch vorab noch eine Erklärung:

      - die Rettungsboote habe ich nicht von der Normandie genommen. Die haben mir nicht so richtig gefallen und so habe ich die Bauteile von der vor einiger Zeit gebauten Queen-Mary I genommen; aber auch etwas abgeändert. Ich zeige euch zunächst die Original-Teile von der QM I.



      Die Rümpfe habe ich abgeändert wie das nachstehende Bild zeigt; die grünen "Zipfel" haben mir nicht gefallen, obwohl sie im Original schon eine Funktion hatten. Wer meine Bauberichte kennt, weiß, dass ich oft eigene Wege gehe! Den oben liegenden Knopf habe ich als Vorlage für die runden Rettungsleinen genommen (den musste ich nicht vom Hemd abreißen; meine Frau hat den aus ihrer Knopfdose genommen). grins 3



      Dann alles zusammen gestellt und fotokopiert in ausreichender Nutzenzahl.