Lokomotive 310.23

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    • Lokomotive 310.23

      Hallo Zusammen!
      Baubeginn der Lok 310.23 in 1/32




      Die Serie 310 war der absolute Höhepunkt im Österreichischen Lokomotiv Bau und für den Modellbauer eine Herausforderung sondergleichen.Das Ding hatte eine Länge von 21.4 m ( im Maßstab 1/32 66,6 cm) und ein Gewicht von 140 t voll beladen. Sie erreichte eine Geschwindigkeit von 100 km/h bei 1800 PS.Die Entfernung Wien / Prag schaffte die Lok in 5,25 Std.Die Räder hatten einen Durchmesser von 2,14 m. Die Lok konnte einen 400 t Zug selbst bei einer Steigung von 10% noch mit 60 km/h ziehen.Die erste Lok dieser Serie wurde 1911 ausgeliefert. Insgesamt wurden von der 310er 90 Stück gebaut.Das Anheizen dauerte 8 bis 10 Stunden damit durch Wärmespannungen an der Feuerbüchse keine Schäden entstehen konnten.Die 310er war Zeit ihres Lebens in jeder Hinsicht ein Sonderfall. Sei es bei der Wartung oder im Betrieb.Gölsdorf hatte nicht nur mit der lahmen Bürokratie sondern auch mit dem technischen Unverstand der Bürokraten zu kämpfen.Dazu kam noch die schlechte Qualität der Österreichischen Kohle, was noch zusätzlich technischen Aufwand notwendig machte.z.B. große Feuerbüchse um die geforderte Leistung der Maschine zu gewährleisten.Die vorgangsweise beim Bau ändert sich gegenüber der bisherigen Methode, dahingehend, das ich den Plan nicht komplett fertig stelle und dann mit dem Bau beginne, sondernDie Teile erst konstruiert werden wenn ich die auch vorhabe zu bauen. Das heißt ich werde mit dem Kessel beginnen, dieser ist der aufwendigste Teil der Lok, und dann den Rahmen.Wie es weiter geht entscheide ich dann kurzfristig.Bild und Original Pläne habe ich genügend.
      Mit Gruß,Nick
    • Hallo Nick moin1


      Das ist ein forderndes Projekt!
      Ich denke und hoffe, du hast alle erforderlichen Zeichnungen, Fotos und Dokumente, die du für den Bau/Konstruktion benötigtst.



      Ich schätze kratz1 mal, bis zu den Galleriebildern wird es schon so zwei bis vier Jahre dauern. lala1



      Auf jeden Fall wird es ein weiteres, spannendes Projekt in diesem Forum. (Ich liebe Dampfloks eben.)

      Ich wünsche dir, lieber Nick, Spass und Durchhaltevermögen bei deinem Vorhaben!


      Viele Grüße,
      Udo
    • Gute Entscheidung. Ein lok jeden Tag hält die langeweile fern. ( A lok a day keeps the boredom away daumen1 )
      Best regards from / Liebe Grüsse von: Krisztián
      People buying model booklets think they also buy the time necessary for their assembly. But I am old enough to know it is not true at all. verlegen2 prost2
    • Hallo Zusammen!
      So ein Echo auf die erste Seite meines Bauberichtes, gab es nicht ein mal beim Minensucher.

      Hallo Sieghard: Ja es gibt schon ein bisschen was zu sehen.

      Hallo Robert!: Na Du hast es aber eilig was zu sehen! Ich bin auch neugierig wie's läuft!!!!

      Hier mal was zu sehen!












      Robert: Kommt Dir das irgendwie bekannt vor??????????????????

      Mit Gruß,
      Nick
    • Hallo Zusammen!
      Der Bau beginnt. Das erste Werkstück ist der Kessel. Von dem aus wird dann in alle Richtungen weiter gebaut.
      Um das Ding stabil zu bekommen, bin ich folgender maßen vorgegangen.
      Die Kesselscheiben und die Längsspannten habe ich über ein 38 mm dickes Papprohr geschoben und
      mal leicht Punktverklebt. Nun wurde ausgerichtet und gefluchtet. (geflucht wird erst später).
      Als alles dort war wo es hingehörte, wurde es total verklebt.
      So habe ich ein sehr stabiles Kesselgerippe erhalten.







      Mit weihnachtlichem Gruß,
      Nick
    • Hallo Nick,

      Lokomotiven sind absolutes Neuland für mich.
      Aber bei diesem Baubericht setze ich mich gerne wieder in die 1.Reihe und schaue dir zu. freundlich1

      Bin mal gespannt wie ein "Dampfross" aufgebaut ist. Und ob du auch hier wieder japanische Zahnstocher verbaust.

      Ich wünsche dir viel Spaß und Erfolg mit dem Modell.

      Und natürlich frohe Weihnachten nach Österreich !


      Bis bald.

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Hallo Jürgen!
      Auch für mich ist eine Lokomotive totales Neuland. Habe mich in die technischen Details erst einlesen müssen.
      Manche meinen, ein Haus fängt man auch mit dem Keller und nicht mit dem Dachstuhl an. Eine Lok ist kein Haus und wenn man die Herstellung von Fertigteilhäuser hernimmt, so werden die Teile nebeneinander zur gleichen Zeit produziert. So gesehen ist der Bau eines (meines) Lokmodells in seiner Herstellungs - Reihenfolge absolut beliebig und somit legitim.
      Japanische Zahnstocher finden auch in der Lok ihre Verwendung. Ich werde es zur gegebenen Zeit berichten.

      Bis dahin, mit Gruß und schöne Weihnachten sowie einen guten Rutsch ins nächste Jahr.
      Vor allem Gesundheit, ohne der wir keine Modelle mehr bauen können.
      Nick
    • Hallo Zusammen!
      Die Weihnacht ist nun vorbei und ich hoffe es hat sich niemand überfressen und kann daher nicht Modellbauen.
      Es ging weiter mit dem Teil welcher unter dem Schutzhaus angebracht ist. Von dort aus wird die Lok befeuert.
      Gefolgt vom Stehkessel. in dem befindet sich die Feuerbüchse und darunter der Rost und die Aschenlade (die erst gebaut wird).
      Die nächste Sektion ist der Kleinere Langkessel, auf dem befindet sich der sog. Dampfdom. Eine Art Überdruckventil.
      Die zum Teil verschlossenen Öffnungen dienten für Reinigungsarbeiten.




    • Hallo Nick,

      sieht so aus als verbaust du wieder Haushaltsartikel.
      Die Außenhaut des Kessels schaut mir stark nach dem Papp-Kern einer Küchenpapierrolle aus. cool1

      Macht schon wieder Spaß dir zuzuschauen. freu 2


      Grüße

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Eisenbahnkreuzung wrote:

      Hallo Zusammen!
      Die Weihnacht ist nun vorbei und ich hoffe es hat sich niemand überfressen und kann daher nicht Modellbauen.
      Es ging weiter mit dem Teil welcher unter dem Schutzhaus angebracht ist. Von dort aus wird die Lok befeuert.
      Gefolgt vom Stehkessel. in dem befindet sich die Feuerbüchse und darunter der Rost und die Aschenlade (die erst gebaut wird).
      Die nächste Sektion ist der Kleinere Langkessel, auf dem befindet sich der sog. Dampfdom. Eine Art Überdruckventil.
      Die zum Teil verschlossenen Öffnungen dienten für Reinigungsarbeiten.



      Servus Nick,
      ich würde gerne etwas dazu erklären...
      Vom Führerhaus aus beginnend (auf dem Bild rechts), Feuerbüchse, Stehkessel (zusammen der Hinterkessel), Langkessel, Rauchkammer( vornen wo nachher der Schornstein sitzt).
      Im Dampfdom wird der Dampf für die Zylinder an der höchsten Stelle über dem Wasser im Kessel entnommen, um möglichst "trockenen" Dampf zu bekommen.
      Die Waschluken dienen dazu, um regelmässig Kesselstein und Kesselschlamm entfernen zu können. Je nach Wasserqualität zwischen 1 und 4 Wochen

      Gruss Uwe
      Manche sehen Bäume dicht an dicht, andere Zwischenräume und das Licht.
    • Hallo Nick,

      man sieht jetzt schon sehr schnell wie das Modell mal werden soll.
      Interessante Erklärung der Technik von Uwe. daumen1

      Wegen der Papprolle: Ja, ich meinte die Innenröhre. Wieder eine super Idee von dir. ja 2


      Bis bald.

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Hallo Jürgen!
      Danke für's Loben. danke1
      Diese Röhre mit 38 mm Außendurchmesser, dient als Stabilisator und sorgt zusätzlich, das der Kessel absolut gerade verläuft.
      Die Außenverschalung habe ich daher nur punktweise verkleben müssen.
      Das nächste ist nun der konische Langkessel. Dieser verlangt schon etwas mehr. Mal sehen wie es läuft.
      Mit Gruß,
      Nick
    • Hallo Zusammen! Das nächste Teil war der konische Langkessel den es zu fertigen galt.War etwas schwierig, da dieser zu dreivierte konisch war und das viert Viertel eben. Ein elektronisches Abwicklungs Programm habe ich nicht, werde auch keines mehr bekommen denn, bis ich das intus habe, baue ich schon lange keine Modelle mehr.Also die gute alte manuelle Methode- Doch aber mit Corel Draw. Die operative Ebene ist da unendlich wie der Kosmos.Plötzlich war der druckbare Bereich von A4 sehr klein. Die Wahre Länge L1, L2 des Kegelstupfes war so 1230 mm lang. Ich nahm von beiden Radien nur je den halben Durchmesser und spiegelte diesen.So bekam ich drei konische und eine ebene Seite. Das heißt, es war nichts zu kurz oder zu lang. Es hat alles bestens gepasst







      Das nächste Projekt: Die Rauchkammer
      Mit Gruß,
      Nick
    • Hallo Nick,
      sauber gebaut und sieht schon recht ordentlich nach Lokomotive aus.
      Aber mich würde es schon interessieren welche Zeichnungsprogramme eine ordentliche Abwicklung liefern können. Natürlich habe auch ich ein Problem mit neuen Zeichnungsprogrammen und vor allem, wenn sie vielleicht auch noch teuer wären. Es ist ja absehbar, dass wir sie nicht mehr zu lange nutzen können.
      Sieghard
    • Hallo Nick,

      der Kessel ist Dir bisher sehr gut gelungen. Die Form sieht absolut stimmig aus. Da hat es der alte Gölsdorf den Modellbauern nicht ganz einfach gemacht, diese teil-konischen Kessel haben es schon in sich.
      Übrigens mache ich die Kegelstümpfe wie Du auch "zu Fuß" mit einer Formelsammlung. Das Einzige was ich als Hilfe nehme ist Excel, in dem ich die Formeln eingebaut habe, und so sehr einfach die Komponenten ablesen kann. Grafisch setze ich es dann wie ich es mir angewöhnt habe mit 2D DTP Programmen um.
      Vielleicht gönne ich mir ja 2019 mal ein CAD Programm...
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Hallo Nick,

      auch ich wünsche dir einen guten Rutsch ins neue Jahr und allseits ruhige Hände für dein ambitioniertes Projekt.

      Newyear 2

      Ich hoffe wir sehen uns wieder Anfang März 2019 auf der GoMo in Wien. Ich würde mich sehr freuen.
      Das Hotel habe ich schon wieder gebucht.



      Bis bald.

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Hallo liebe Alle.

      Der Silvester ist auch vorbei, jetzt geht es weiter mit Der Lok.
      Der Kessel ist soweit gediehen, das ich mich als nächstes mit dem Barren Rahmen beschäftigen kann.



      Den Dampfdom und den Schornstein habe ich auch schon draufgesetzt. Der Dom ist aus gemischten Materialien zusammen gebaut.
      Karton, Polystyrol und Blumen Draht. Der Schornstein komplett aus Karton.






      Mit Grus
      Nick
    • Hallo Nick,

      du kommst aber auch gut voran. ja 2
      Die zwei Teile - drittes Bild - sagen mir nichts.
      Wie gesagt, Lokomotive ist Neuland für mich. Wird schon noch. Nach diesem Baubericht von dir bin ich dann Experte.


      Bis bald.

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Hallo Zusammen!
      Habe mir diverse Schrauben lasern lassen, denn händisch sind die nicht zu fertigen.
      Mit 0,5, 0,9 und 1,5 mm unmöglich.



      Etwas schwierig sind die Achslagerbacken, den die sind paarweise verschieden groß und haben auch eigene Formen.



      Zur besseren Kennung, rot ist außen und weis ist innen.


      Nieten mit einem sog. Korneisen hergestellt.



      Platen für die Zylinderaufhängung mit 1,5 mm Schrauben befestigt.

      1,5 mm Schrauben



      Rahmenwangen Vernietung





      Mit Gruß,
      Nick
    • Hallo Jürgen!

      Juergen wrote:

      Bin mal gespannt wie du alle Achsen verbaust
      Ich auch!!!!!!!!!
      Es ist so, da keine Achse gleich ist. Die Achse selber ist mit 6 mm bei 1/32 gleich, aber das Drumherum..
      Die erste Achse, die sog. Kuppelachse ist ein besonderer Fall, da sie mittels Kugelkopf am vorderen Drehgestell, an die Kuppelachse angebaut ist.
      Die zweite, die Treibachse, hat eine Kurbelwellenartige Achse, welche mit den beiden Hochduckzylinder verbunden ist. Natürlich völlig andere Abmessungen. Die Dritte ist die Laufachse. Die einzige "normale" Achse.
      Es steht noch einiges an Konstruktions und Bauarbeiten bevor. Die original Pläne muss ich immer erst so umzeichnen, das man es im Kartonbau - Verfahren bauen kann.
      Mit Gruß,
      Nick
    • ... einen schönen guten Abend...

      ... da erlaube ich mir doch gaaaaaanz vorsichtig die Anfrage: Bestünde denn grundsätzlich Interesse an sowas wie einem
      Schritt-für-Schritt Leitfaden (für die Nicht-Lateiner: "Step-by-step-workshop") für Abwicklungen im Allgemeinen und Speziellen?
      ... und das alles nur mit Hilfe von Zeichenplatte, Dreiecken, Zirkeln und ein bisschen Rechnen?
      Sozusagen als ein »analoges Refugium«??
      Ich habe 1989 nur meine beiden Nestler-Laufwagen-Zeichentische »entsorgt« ... alles andere liegt wohl verwahrt.
      Für die Zeit, wenn's denn mal keinen Strom mehr gibt.... :-)
      Aber halt ... dergleichen habe ich vor fast 15 Jahren schon einmal begonnen ...
      guckt man: papermodels.de/forum/index.php?page=Thread&threadID=16
      Das waren ein bisschen mehr als 80 verschiedene Grundlagen des Zeichnens in 2D ... zu 3D und den Abwicklungen kam ich nicht mehr, weil sich in der Forenwelt und der analogen Welt zu viel veränderte und ich dann später, als sich die diversen Wässer wieder beruhigt hatten, mangelte es mir an Lust und Begeisterung ... aber man soll ja "niemals" das Wort "nie" als Manifest nehmen ....

      HG
      TP

      Eisenbahnkreuzung wrote:

      Hallo Sieghard!
      Ich arbeite meist nach diesen Formeln.

      Mit Gruß,
      Nick
      Die Neigungen des Herzens sind geteilt wie die Äste einer Zeder. Verliert der Baum einen starken Ast, so wird er leiden, aber er stirbt nicht. Er wird all seine Lebenskraft in den nächsten Ast fließen lassen, auf dass dieser wachse und die Lücke ausfülle. (Khalil Gibran)