Chapelle Notre Dame de Ronchamp - Le Corbusier; Canon Creativpark

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    • Ja, ja - wenn sie nur einen Scherz machen können! raus1

      augenbraue1 Keine Sorge, Wolfgang, ich habs schon richtig verstanden!

      Es ist wirklich so, dass diese Riesenteile kaum vernünftig zu halten sind. Meine Beschreibung ist natürlich etwas übertrieben, doch der Kenner weiß:
      "In der Überzeichnung zeigt sich die Kontur!" Blume 2
      Übrigens hat sich Aceton inzwischen bei mir zu einem nicht mehr wegzudenkenden Werkzeug entwickelt.

      @ Holger, bis jetzt sieht es gut aus und ich hoffe, das bleibt so, bis alle Wände dort sind, wo sie hingehören.

      @ Fritz, der Aufwand war gar nicht so groß und er hat sich jedenfalls gelohnt. Das keine PC-Arbeit nötig wurde, ist mir auch sehr leib.

      @ Christoph und Holger, danke für liken!

      Schön, dass euch meine Arbeit gefällt.
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

      Optimismus ist die Kunst, mit dem Wind zu segeln, den andere machen.
      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

      Buddys Kartonuniversum
    • Die Arbeit eines Abends:

      Mit jeder Lasche ist es leichter geworden. Nur am Ende musste ich wieder etwas Druck ausüben, aber das Bauwerk steht auf seinen zwei Wänden ziemlich eben und verzugsfrei. Hoffentlich bleibt das so.
      Bei den ersten Laschen (1-3) habe ich eine Papierkugel zwischen die hier noch sehr eng stehenden Wände geklemmt, um sie an die Klebelaschen zu pressen.







      Sitzt, passt und hat Luft! kaffee1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • Hallo Andreas,

      da sage noch einer, der Kartonmodellbau stelle keine körperlichen Herausforderungen. Mit sportlicher Höchstleistung zum Erfolg, super! happy birthday 3 grins 2
      Der Einsatz hat sich aber gelohnt, wie man sieht. Hätte ich nicht gerade etwas anderes auf der Schneidematte, wüsste ich ganz sicher, was ich unbedingt sofort bauen wollte. zwinker2

      Schöne Grüße
      Andreas
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

      Es strebt der Mensch, so lang er klebt.
      Fast Goethe
    • @ Roland und Dieter, danke! ja 2

      @ Martin, für dich gilt das gleiche, wie für wiwo - raus1 ( happy1 )
      Bis jetzt bin ich mit der rettungsaktion zufrieden.

      @ Andreas, ich betreibe nicht umsonst seit Jahren Fingeryoga! frech 1
      Den Bogen kann ich dir wärmstens ans Herz legen, er ist meines Erachtens erstklassig konstruiert.

      @ Hagen, bis jetzt lebt er! happy1

      Danke, euch allen!

      Heute kommt als erstes der Hauptturm an seinen Platz. Es ist nur eine Stelle zu verkleben, nämlich die Lasche unter dem Fenster.





      Nun kommt die Westwand mit einem der Nordtürme. Das ist jener Bauteil, der mir am meisten Kopfzerbrechen macht. Es hängt nämlich das Dach ziemlich weit nach unten und ich habe Sorge, dass es nur mit großen Spannungen mit der Westwand verbunden werden kann, bzw. das ganze Modell stark verzogen wird.



      Beim Anbringen des Nordturms zeigt sich, dass der Hauptturm an seinem "Schanier" ziemlich störend herumwackelt.



      Weil beim Einpassen des Nordturmes das ganze Modell gedreht werden muss, ist es mehr als störend, das der große Turm ständig herumwackelt. NAchbauern empfehle ich daher den Hauptturm erst nach der Nordwand zu befestigen. Zur Prüfung der Passgenauigkeit kann er ja mit einer Klammer kurzzeitig angebracht werden.



      Das Dach ist auch am Nordturm schief anzubringen, was mir einige Probleme bereitet (die altbekannten: Modell halten und passgenau verkleben!). Der wackelnde Hauptturm tut ein übriges! frech 2
      Das Dach bildet nun eine Rinne zum Wasserspeier, den ich aber erst zum Schluss anbringe. Es passt nun ganz gut. An die Westwand klebe ich es später, wenn die anderen Klebestellen gut getrocknet sind.
      Wie am letzten Bild zu sehen, gibt es zurzeit einige Spannungen im Modell, die sich aber leicht zurechtdrücken lassen. Also noch kein Alarm!
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • Hallo Andreas,

      dadurch, dass Du Fingeryoga praktizierst, wirst Du sicher die Bauprobleme, in den Yogagriff bekommen!
      Drücke weiter die Daumen, dass es nicht zu grossen Spannungen kommt beim Weiterbau!
      Gruss
      Holger


      Ich bin von Kopf bis Fuss, nur auf Kartonmodellbau eingestellt
      und das ist meine Welt,
      sonst gar nichts..... ! freu1
    • @ Hardy und Tom, schön, das seuch die Kapelle gefällt! Danke! daumen1

      @ Holger, richtige Probleme sind es ja nicht. Nur eine bisschen unhandlich.

      danke1 freu 2


      Es muss noch das Dach an die Westwand und an der Turmrundung befestigt werden. Von innen sieht man das besser.



      Es lässt sich recht gut anbringen und fügt sich gut an die Wand. Nur beim Auslass des Wasserspeiers, wo das ganze Regenwasser des Daches abrinnen soll, ist es um eine Winzigkeit zu lange. (Damit an den Türmen alles passt, habe ich zuerst links und rechts geklebt und zur Mitte gearbeitet.



      Trotzdem lässt dich der Überstand mit ziehen und drücken halbwegs gut ausbessern.



      Am Turm muss ich ein bissen nachhelfen. Hier tut die lange Kreuzpinzette sehr gute Dienste.



      Letztlich ist alles so, wie es sein soll!
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • Mit der Nordwand kommt die letzte Wand an das Bauwerk. Dann fehlen lediglich der Haupt- und Nordeingang, um das Gebäude zu schließen.
      Ich bin sehr neugierig, wie dieser letzte große Bauteil an den Rest passt - und bin freudig überrascht !
      Der zweite Nordturm schmiegt sich perfekt in die vorgesehene Aussparrung des Daches und die Kante der Wand sitzt ebenfalls erstklassig.

      Zuerst klebe ich die Wandkante fest, dann den Turm und nach anziehen des Klebers, das Dach an die Wiand. Innen sind nun die Dachstreben an die Nordwand zu kleben.



      Den leichten Verzug habe ich leider nicht aus dem Modell gebracht. Es lässt sich mit leichtem Druck aber schön auf die Schneidematte pressen, weshalb ich meine, dass es sich auch gut auf der Bodenplatte fixieren lässt. Verursacht wird er meiner Meimung nach durch das Dach, dass mit seiner gekrümmten Form nicht zu vermeidende Spannungen erzeugt.



      Störend ist die eckige "Rundung" des Hauptturmes, verursacht durch die etwas zu langen, geraden Klebelaschen. ich hoffe, dass es später auf der Bodenplatte nicht mehr so auffällt. Der Versuch, die Ecken auszustreifen hat leider nicht gefruchtet.



      Zum Abschluss des heutigen Abends eine kleine Rundumsicht und eine Innensicht des verklebten Modells.





      Gute Nacht! hallo1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • Also Andreas,

      das ist eines der faszinierendsten Kartonmodelle, die ich bisher gesehen habe. Der Bau sprengt eigentlich alle Konventionen, sowohl wegen der Form wie den Bautechniken und Problemen, die damit einhergehen. Das ist das Schöne an so einem Forum: Anregungen, Hinweise, Erweiterung des eigenen Horizonts.
      Danke dafür!

      Viele Grüße, Martin
      Meine Machwerke
      Wieder im Bau: Renault Alpine A 443 in 1:24 als Wettbewerbsmodell 2019.
    • Servus Andreas,

      das Modell sieht toll aus! beifall 1
      Es war für dich sicher eine Erleichterung, das die letzten großen Wand- und Gebäudeteile sich so schön einfügten.
      Ich denke, der Verzug lässt sich bei der Verklebung auf einer Bodenplatte mit aufgelegten Gewichten während der Trocknungszeit leicht beheben.

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle


      "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"
      Fritz Grünbaum, 1934
    • @ Servus Martin,
      dein Lob muss ich an den Konstrukteur weiterleiten, der diese bauchigen Formen ganz genial konstruiert hat. Die einzlenen Baugruppen sind eigentlich leicht zu bauen. "Probleme" bereitet erst das Zusammenfügen der Baugruppen (ich habe es schon beschrieben). Wegen der Größe und sehr vielen Klebepunkte weiß man oft nicht, wo man zuerst kleben, drücken, halten oder gegenhalten soll. Man kann das Modell ja nicht wirklich auflegen. Will man den Sitz von Klebelasche und Sitz außen kontrollieren, ist man gezwungen, das ganze Modell zu drehen, ohne die Klebestelle zu verschieben.
      Solche Dinge sind herausfordernd und ich bin nicht selten (zum Gaudium meiner zwei Damen! haue 3 ) laut geworden. Da ich mit "Waldvogel schwarz" klebe, ist der Verbrauch von Aceton zum Lösen vermurkster Klebungen sprunghaft angestiegen. ach1
      Das Modell ist jedenfalls sehr(!) empfehlenswert und für jeden Modellbauer hier im Forum gut zu bauen. Ich beschreibe meine Bauprobleme auch nur deshalb so ausführlich, damit Nachbauer vielleicht über eine andere Lösung nachdenken.
      Wenn dir die Kapelle gefällt, lege sie dir auf die Schneidmatte, du wirst deine Freude damit haben. dafür1

      @ Servus Wolfgang,
      du hast recht, ich war sehr erleichtert, dass am Ende alles sehr gut gepasst hat. Ehrlich gesagt, habe ich nicht damit gerechnet und es spricht für die perfekte Konstruktion, dass auch die letzte Kanten ohne Spannung an ihren Platz findet.

      Was die Verspannung betrifft, mache ich mir wenig Sorgen, das lässt sich sicher beim Aufkleben auf die Grundplatte ausgleichen. Trotzdem werde ich die Grundplatte mit Finnpappe verstärken, um einen Verzug derselben zu vermeiden (sonst gehe ich zum Schmied und lasse mir eine Stahlpaltter herunterschneiden! happy 2 )

      Ich freue mich, wenn sie euch gefällt! freu1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • Hallo Andreas,

      das ist aber auch ein interessantes Gebäude,
      bzw. architektonisches Modell! klasse1
      Klasse umgesetzt bis jetzt, trotz einiger Schwierigkeiten. Aber das würzt manchmal auch den Modellbau, eben nach eigenen Lösungen zu suchen! daumen1
      Gruss
      Holger


      Ich bin von Kopf bis Fuss, nur auf Kartonmodellbau eingestellt
      und das ist meine Welt,
      sonst gar nichts..... ! freu1
    • Servus Andreas,

      hast du schon mal über eine 5mm Cappa Kapa-Platte als Unterfütterung der Grundplatte nachgedacht?
      Da verzieht sich die Grundplatte garantiert nicht mehr.
      Bei Finnpappe bin ich mir nicht so sicher.

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
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      Fritz Grünbaum, 1934

      Post was edited 1 time, last by wiwo1961: Siehe auch Beitrag 99 und 100. ().

    • wiwo1961 wrote:

      hast du schon mal über eine 5mm Cappa-Platte als Unterfütterung der Grundplatte nachgedacht?
      Servus Wolfgang,

      wo kann man sich (5mm) Cappa Material besorgen ?
      Kenne es nur als Betätigungsfelder für Schalter etc.....?? denk1
      Gruss
      Holger


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    • @ Servus Wolfgang,
      über Cappa-Platte habe ich nicht nachgedacht, ich musste erst nachsehen, was das ist. Dann konnte ich mich erinnern, dass wir auf der letzten GoMo darüber gesprochen haben.

      Die Verspannung lässt sich ganz leicht niederdrücken, sodass ich mir nichts dabei denke, Finnpappe zu verwenden. Und wenn´s die Grundplatte verzieht, behaupte ich steif und fest, das es so richtig ist! les 3
      Wer soll bei diesen Formen das Gegenteil beweisen! zunge 1

      @ Servus Thomas, vielen Dank! freu 2

      @ Servus Holger,
      wenn Wiwo dasselbe meint, wie ich, sind die Platten auch unter dem Handelsnamen "Kapa" bekannt und sind im Onlinehandel ("Großer Fluss" u-ä.), im Künstler-, Modellbau- und Architekturbedarf leicht zu besorgen.

      Danke an Holger, Thomas und Hagen v.T für die hochgereckten Daumen! daumen1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

      Optimismus ist die Kunst, mit dem Wind zu segeln, den andere machen.
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    • Servus Andreas, servus Holger,

      Zuerst muß ich einen Tippfehler korrigieren.

      Wie Andreas richtig schrieb ist die Bezeichnung KAPA-Platte

      z.B. haben Amazon, Boesner und Gerstaecker, aber auch viele andere Anbieter solche Platten im Angebot.

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle


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      Fritz Grünbaum, 1934
    • Hallo Andreas,

      das ist ja ein wirklich schöner Bau geworden, das hast Du trotz aller Schwierigkeiten super gemeistert.
      Ich bin schon sehr gespannt wie die Kaplle ganz fertig aussieht.

      Wegen der Klebelaschen am Turm:
      wenn der Verzug nicht wäre, könnte man auch versuchen die Laschen, bis auf ein paar einzelne zum Fixieren auf der Bodenplatte, ganz wegzuschneiden. Das wir aber augescheinlich nicht möglich sein.
      Vielleicht kannst Du die Laschen durch weitere seitliche Einschnitte verkleinern. Dann sind es ein paar "Ecken" mehr, die dann schon fast rund wirken sollten. Ich habe aber gesehen, dass die Kontur des Turms auf der Bodenplatte die gleichen Ecken aufweist wie Dein geformter Turm. Nach dem "Abrunden" könnten die Ecken auf der Platte dann unten rausschauen.

      So oder so, es wir was ganz Großartiges.

      Viele Grüße
      Christoph
      "Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana."

      Meine gebauten Kartonmodelle ausguck2
    • wiwo1961 wrote:




      Wie Andreas richtig schrieb ist die Bezeichnung KAPA-Platte

      z.B. haben Amazon, Boesner und Gerstaecker, aber auch viele andere Anbieter solche Platten im Angebot
      Servus Wolfgang und Andreas,

      ich danke Euch für diese Infos! danke1
      Habe diese Platten auch jetzt im Netz entdeckt! daumen1
      Gruss
      Holger


      Ich bin von Kopf bis Fuss, nur auf Kartonmodellbau eingestellt
      und das ist meine Welt,
      sonst gar nichts..... ! freu1
    • @ Wolfgang und Holger, danke für eure Beiträge. Zur verstärkung der Grundpaltte schreibe ich unten etwas mehr.

      @ Christoph, wie du schreibst, sind auf der Grundplatte die Rundungen auch eckig eingezeichnet. Ich werde es wohl so belassen, entscheide es aber erst, wenn ich soweit bin.
      Danke für deinen Tipp!

      Inzwischen sind die beiden Eingänge an ihren Platz gekommen und damit ist das "Mauerwerk" geschlossen. An sich unproblematisch, kommt abermals das Thema Unhandlichkeit auf den Plan.

      Der südliche Haupteingang mit dem künstlerischen Email-Drehtor wird zuerst eingebaut.





      Das bunte Emailtor ist hier nur angeheftet.Der Anker für die Drehachse befindet sich in der Grundplatte



      Das Nordportal wird zwischen die beiden Türme eingefügt. Wegen deren Rundung, muss während der Trocknung die Klebung ständig gepresst werden. Besonders im oberen Bereich können dazu nur die Finger benutzt werden. Dann bleibt lediglich eine Hand zum Arbeiten.







      Die Kleinteile bringe ich erst an, wenn das Modell mit der Bodenplatte verbunden ist.
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • Die Bodenpaltte ist keine rechteckeige Fläche, sondern besteht aus zwei Platten, die in der Mitte ausgeschnitten sind und der Form des Gebäudes folgen.




      Ich nehem an, dass der Eingriff von untern für die Befestigung des Modells auf der Platte notwendig ist.


      Die Bodenplatte ist eine Rahmenkonstruktion. Die Teile habe ich schon ausgeschnitten und ich werde jetzt einmal den Rahmen bauen und sehen, wie stabil dieser ist. Dann entscheide ich über Verstärkungen oder Eigenbau.








      Wenn ich jetzt nämlich die Bodenplatte auf Finnpappe oder ähnliches aufziehe, passt sie nicht mehr auf den Rahmen, beziehungsweise wird der dunkle Seitenrand zu niedrig (oder besser gesagt, die Verstärkung würde den Seitenrand überragen).
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • Sehr interessant ist der Rahmenbau nicht. Die Teile werden zu dreieckigen Elementen gefaltet und verklebt, die an der Oberseite eine breite Klebelasche haben. Dort kann die Bodenplatte angeklebt werden.





      Die langen Seiten des Rahmens werden aus je zwei Teilen zusammengesteckt und schließlich zu einem Rechteck zusammengebaut.
      In der Mtte kommt ein schmaler Steg.



      Der Rahmen ist sehr biegesteif, aber weniger verwindungssteif.
      Da ich wegen der Spannung in meinem Modell Verwindungen befürchte, auch wenn sie nicht sehr stark wären, entschließe ich mich, die Bodenplatte auf Finnpappe aufzuziehen.
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • @ Servus Dieter, vielen Dank! daumen1

      Für die Verstärkung der Bodenplatte nehme ich 3 mm - Finnpappe. Die beiden Hälften der bedruckten Bodenteile befreie ich von den Klebelaschen und schneide sie in der Mitte gemeinsam durch, um eine gleichmäßigen, stumpfen Stoß zu erhalten.
      Auf die Finnpappe geklebt wird mit Sprühkleber. Wie im ersten Bild zu sehen, gibt es einen kleine Spalt. grummel

      Bild 2 zeigt den sechsten und endgültigen Versuch, die beiden, farbigen Teile sauber aneiander zu kleben. Die Kleberflecken am Stoß konnte ich inzwischen fast restlos entfernen.



      Die Innenfläche wird ausgeschintten, weil zum Anbringe des Modells die Klebestellen von unter erreichbar sein müssen.

      Die dicke Finnpappe ist sehr steif!

      Zum Schluss noch zwei Bilder mit der Kapelle. Am letzten Bild mit Sockel.




      Jetzt gilt es das Modell sauber mit der Platte zu verbinden. Demnächst! hallo1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • @ Wolfgang, Andreas, Thomas (Pleiner), Holger, Thomas (AR-MEN) und Dieter eure Likes motivieren mich unglaublich! Danke!

      @ Servus Hagen, es ist wirklich eigenartig, aber schön!

      @ Servus Fritz, das bisschen grüne Wiese zeigt große Wirkung.

      @ Servus Holger, Es gibt Bilder im Netz von der bemalten Kapelle., aber nicht von Hundertwasser. Ich weiß aber nicht, in welchem Zusammenhang sie bemalt wurde. Inzwischen ist sie meines Wissens wieder weiß.
      Hundertwasser hat übrigens auch sakrale Gebäude, wie die Kirche im steirischen Bärnbach, gestaltet. Und zwar überaus schön! ja 1

      Danke euch allen für die Begleitung! hurra1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • @ Danke, Jan, für diesen Link! daumen1

      Also: die Kapelle von Le Corbusier war nie bemalt. Der belgische Fotograf Xavier Delory hat die Bilder der Chapelle Notre Dame du Haut nach Motiven von Le Corbusiers mit Fotobearbeitungsprogrammen bearbeitet. Die bemalte Kapelle existiert also nur in der Fantasie und auf Bilder.
      So habe ich es jedenfalls verstanden.

      Holger, hätten wir doch Hundertwasser drübermalen lassen! happy1 freu1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • Buddy wrote:

      Die bemaltekapelle existiert also nur in der Fantasie und auf Bilder.
      So habe ich es jedenfalls verstanden.
      Was es alles gibt....interessant......
      Aber soweit weg lag mein Gedanke wegen "Bemalung" nicht, wenn auch nur in der Fantasy ! happy1
      Gruss
      Holger


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    • @ Holger, du bekommst von mir einen Dauerdaumen! ja 2 ja 2 ja 2

      " Der Mensch denkt, doch Gott lenkt!"
      Es stellt sich heraus, das es viel schwieriger ist, das Modell auf die Bodenplatte zu kleben, als ich mir das vorgestellt habe. Als erstes habe ich die Ostwand fixiert, weil sie am besten passt.
      Die Südwand schwebt auch ganz knappt über den Markierungen auf der Grundplatte (Bild1).



      Kaum mit dieser Arbeit fertig, fällt es mir wie Schuppen von den Augen: ich habe vergessen, die Bohrung für die Achse der Drehtür in die Platte zu machen und die innere Sichtverkleidung anzubringen (Fotos davon später). brüll1

      Von oben, wo die Markierung ist, komme ich mit dem Bohrer nicht mehr heran. Stattdessen drücke ich eine Nadel genau mittig durch die Marke und die Platte und bohre von unten durch. Das aufgeworfene Bohrlochende steche ich mit dem Stechbeitel ab.



      Im nächsten Schritt verklebe ich die Südwand. Wenn ich von oben fest drücke, schmiegt sie sich genau an. Ich muss den Druck aber bis zum Abbinden und Durchtrocknen aufrecht erhalten.
      Mit einem 1/2-Kilo-Amboß und einem weiteren Eisenbarren beschwere ich das Dach bis die Klebung trocken ist.



      Es wird nun langsam weitergehen, da ich nur stückchenweise weiterarbeiten kann und jedesmal alles gut trocknen muss. Außerdem ist meine Zeit momentan sehr knapp.
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • Hallo Andreas,

      das ist wahrlich ein Baubericht zum Miterleben, -fiebern und -leiden, ein echter Thriller. Am liebsten würde ich ja in den Bildschirm greifen und mit anpacken. Ich glaube, Du bist auch der erste, der beim Bau eines Kartonmodells seine Bohrmaschine einsetzt. Dann auch noch diese Gewichte auf dem Dach - Hochspannung! Aber ich bin recht zuversichtlich, dass Du die Geschichte zu einem guten Ende bringen wirst.

      Schöne Grüße
      Andreas
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

      Es strebt der Mensch, so lang er klebt.
      Fast Goethe
    • Servus Andreas,

      du machst es aber echt spannend!
      Edgar Wallace, Agatha Christie und Sir Arthur Conan Doyle wären entzückt wie du die Dramatik immer weiter aufbaust!
      grins 2

      Aber um kreative Lösungen bist du nicht verlegen! Bohrmaschine und Stechbeitel!
      Na, bin gespannt wie es weitergeht!

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
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    • Hallo Andreas

      Da kann ich meinen Vorschreibern nur zustimmen, was die Spasnnung angeht. Auch das Bild mit dem Amboss ist richtig g...
      Das Modell wirkt schon unglaublich "lebensecht" und ich kann mir durchaus vorstellen, dass die Bauarbeiter oftmals ähnlich mit der Architektur haderten wie Du happy1

      OldieAndi wrote:

      Du bist auch der erste, der beim Bau eines Kartonmodells seine Bohrmaschine einsetzt.
      Da kann ich Andreas getrost in Schutz nehmen. Ich verwende oft Bohrmaschin(ch)en bei der Bearbeitung, auch ausgestttet mit allerlei Fräser.

      Ich bleibe weiterhin an diesem Krimi dran!

      Freundliche Grüsse
      Peter
      Denken ist wie googeln, nur krasser denk1

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