Chapelle Notre Dame de Ronchamp - Le Corbusier; Canon Creativpark

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    • Hallo Buddy,

      Ein fantastischer Baubericht und ein fantastisches Ergebnis !

      Ich gehöre auch zu der Fraktion, die erst druckt (Canon, Uhu02) und dann baut. Ich habe mich auch an dem Modell versucht, aber das Papier hat nicht mitgemacht. Kannst du uns etwas über die verwendete Papierqualität verraten? Papier aus dem Schreibwarengeschäft ist meist Massenware mit Standardeigenschaften. Bei gekauften Bogen achtet die Druckerei auf die richtige Qualität, sie haben die Erfahrung.

      LG Klaus
    • Hallo Andreas,

      warum soll es beim Bauen von Kartongebäuden anders zugehen als beim Bau von echten Gebäuden. Nachträgliche Beton-Kernbohrungen sind da auch nicht selten arbeit1 .

      Und mit dem Gewicht auf dem Dach zeigst Du eindrucksvoll, das eine sauber konstruierte und ausgeführte Kartonkonstruktion in Puncto Stabilität den Vergleich mit einer Betonkonstruktion nicht zu scheuen braucht.

      Bei all den Problemen bei Deinem Bau, macht es immer wieder Freude zu sehen, wie Du diese Hürden meisterst klasse1 .

      Viele Grüße
      Christoph
      "Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana."

      Meine gebauten Kartonmodelle ausguck2
    • @ Servus Andreas, es ist zurzeit wirklich eine spannende Bauphase. Was den Einsatz von schwerem Gerät betrifft, bin ich in der Regel nicht zimperlich. Meinen Feinschleifer verwende ich oft zum Abtrennen von Stahldraht, zum Rundschleifen von Scheiben und Rädern oder zum Bohren, gerade bei dicken Elementen. arbeit1 daumen1

      @ Servus Wolfgang, was die Spannung betrifft, hast du recht - ich weiß noch nicht, wie es endet, aber da bisher letztlich super gepasst hat, bin ich guter Dinge.
      Bei den Werkzeugen nehme ich, was nützlich ist. Ein scharfer Stechbeitel flach über eine glatte Oberfläche geführt, rasiert jeden Überstand
      weg. cool2

      @ Servus Peter, Bruder im Geiste, Maschineneinsatz im Kartonmodellbau muss sein! high five1

      @ Servus Helmut und Fritz, ich habe festgestellt, dass Kartonmodelle unglaublich stabil sind. Ich lasse meine Modell auch angreifen und es ist noch nie etwas passiert. Bei filigranen Modellen, wie den historischen Seglern oder der Grauen Flotte mit ihren unzähligen Masten und Antennen ist das natürlich etwas ganz anderes.
      Aber wie gesagt, zerdrückt habe ich noch kein Modell. Der kleine Anboss am Dach weigt übrigens 487 Gramm, ich habe dieses aber auch bereits mit 1025 Gramm beschwert, ohne dass ich mir Sorgen gemacht hätte.
      Obwohl die Kapelle nur Papierspanten hat, ist die Dachkonstruktion richtg fest.

      @ Servus Holger, für mich ist das nicht ungewöhnlich. Beim Basteln bin ich Pragmatiker. dafür1 frech 1

      @ Servus Klaus, schön, dass dir mein Baubericht gefällt! freu1

      Was die Papierqualität anbelangt, verwende ich 160 g - Kopierpapier aus dem Diskontladen. Zu 99 % ist das Papier problemlos. Bei diesem Modell ist mit allerdings passiert, das sich zu scharf gerillt habe und an diesen Knicken sich das Papier dann spaltet (ich zeige gleich ein Foto von so einem "Schaden".


      @ Servus Christoph, ich kann dir in allen Punkten nur zustimmen. dafür1


      Ich freue mich sehr, das ihr meinem Baubericht so intensiv folgt und dass euch gefällt, was ich so treibe! hurra1





      Es ist an der Zeit, an einem Punkt fortzufahren, der mir Kopfzerbrechen bereitet.
      Der untere Bereich des Hauptturms hat sich ein "bisschen" eingerollt. Nun soll er an an den Klebemarken angeklebt werden. Dadurch verschiebt sich der ganze bereich nach links. Ich bin gespannt, wie sich das auswirkt?



      Um die Spannungen abzufangen, fixiere ich die Klebungen links und rechts des Haupteingangs mit schweren Klammern.
      Es ist erstaunlich - es passt alles! hüpf1



      Naja, ein Problemchen gibt es schon!
      Durch die Spannung im Modell hat sich der Mauerteil über dem Eingang leicht verzogen und die Klebelasche am Dach hat sich gespalten und ist aufgerissen.



      Ich werde wohl diesen Bauteil austauschen müssen. Das wird aber erst geschehen, den die Kapelle fix auf ihrer Platte steht.

      Noch ein wichtiger Tipp für alle Modellbauer:
      wischt nicht über frisch mit Farbe ausgebesserte Stellen, das gibt häßliches "washing"! stirn1 streichel1 haue 3
      Auch den Boden beim Eingangsbereich muss ich austauschen! arbeit2


      Weitergehen wird es erst am Sonntag wieder. Bis dahin: hallo1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

      Optimismus ist die Kunst, mit dem Wind zu segeln, den andere machen.
      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

      Buddys Kartonuniversum
    • @ Andreas, Krisztián und Dieter, ich freu mich über eure Likes! freu1

      Momentan stehe ich vor dem Problem, die runden Mauern von Hauptturm, Westawand und den beiden Nordtürmen entsprechend den Markierungen auf der Platte anzubringen..
      Da diese Seite noch völlig lose ist, gibt es immer Verschiebungen: zieht man an einem Ende, passt es am anderen wieder nicht.

      Das hat mich auf die Idee gebracht, eine Schablone zu bauen.
      Gedacht, getan!

      Die Bodenplatte ein weiteres Mal kopiert und auf 3 mm- Restfinnpappe aufgezogen, entlang der Außenumrisse ausgeschnitten.



      Der Versuch, die Schablone am Modell anzupassen, scheitert. Geht gar nicht!
      Ich muss die Schablone teilen. Jetzt kann ich sie schön in die Toröffnungen einschieben und die Formen schmiegen sich gut an.

      Damit die Schablone nicht mit dem Modell oder der Grundplatte verklebt, bringe ich einige Distanzhalter zum Boden an, sodass sie 3 mm über der Grundplatte "schwebt".






      Auf den letzten beiden Bildern ist der Spalt schön zu sehen.





      Jetzt muss ich nur den Kleber irgendwie an die Klebelaschen bringen?! kratz1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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      Buddys Kartonuniversum
    • @ Servus Thomas (Danke! daumen1 ) und Jürgen! hüpf1

      Obwohl das Gebäude bereits an zwei Seiten fest verbunden ist, wabbelt der Rest trotzdem irgendwie in der Gegend herum. Vor allen ist es ziemlich sinnlos, die Bauabschnitte bereits beim Bauen in die korrekte Form zu bringen, weil sich das durch die Handhabung wegen des fehlenden Innenskeletts (Spantengerüst) sicher wieder verformt.
      Die Idee mit der Schablone ist eigentlich kein Aufwand, ich muss mir nur überlegen, wie ich am einfachsten an die Klebelaschen herankomme. Innen ist ziemlich wenig Platz für effektives Arbeiten.
      Ich denke ich werde die Wände an drei bis vier Stellen ankleben und dann sehen, wie ich weiterkomme.
      Jeden Tag ein Stückchen! arbeit2
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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      Buddys Kartonuniversum
    • @ Holger und Christoph, vielen Dank! daumen1

      @ Servus Holger, mit der richtigen Idee, lassen sich solche Problemchen schnell lösen. engel1

      @ Servus Sieghard, ich freue mich, dass du meinen Baubericht (und mich) besuchst und dir diese außergewöhnliche Kapelle gefällt.
      Unübersichtlich ist der Bogen eigentlich nicht, vielleicht liegt es am Bericht?
      Die Schwierigkeit ergibt sich daraus, dass es wirklich keinen einzigen rechten Winkel außen den Fenstern und zwischen Mauerwerk und Grundplatte gibt.
      Trotzdem begeistert mich dieses Modell und ich freue mich schon darauf, es fertig zu sehen.


      Wirklich spannend kann ich meinen Baubericht nicht gestalten. Ich kann nur zeigen, wie Lasche für Lasche verklebt wird, wenn es irgendjemand interessiert! grins 1
      Momentan ist die größte Schwierigkeit, diese Zeilen zu tippen, denn die Finger sind verkrümmt und verpickt! pc3

      Also, beim Hauptturm bin ich so vorgegangen, dass ich die Schablone abgenommen, dann die Laschen in der Rundung mit Kleber bestrichen, die Schablone wieder eingespannt und zuletzt den Turm nach unten gedrückt habe. Von innen habe ich die Laschen kurz angerückt (deshalb die verkrümmten Finger!) und die restlichen Laschen mit einem gekürzten Zahnstocher eingestichen und angeklebt.
      Damit das Ganze schön satt aufsitzt, kamen wiederum meine Gewichte zum Einsatz.



      Es passt alles erstaunlich gut!

      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • Hallo Andreas,

      ich bin mir ziemlich sicher, noch keinen dramatischeren Baubericht gelesen zu haben. Kompliment! grins 2
      Du ziehst ja wirklich alle Register, um den Bau der Kapelle zu einem erfolgreichen Ende zu führen. Das finde ich klasse und macht eben das Mitfiebern aus. Vermutlich kennt jeder solche Situationen, in denen man alle möglichen verzweifelten Versuche unternimmt, um das Unternehmen doch noch hinzukriegen. Die Schilderung bei der Kapelle macht ja auch Mut, in solchen Situationen nicht aufzugeben, sondern lieber auch unkonventionelle Lösungen anzustreben. Der Erfolg rechtfertigt die Mittel!

      Nun wünsche ich Dir, dass sich die strapazierten Nerven bald beruhigen dürfen und Du mit großer Genugtuung auf Dein fertiges Werk schauen kannst. daumen1

      Schöne Grüße
      Andreas
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

      Es strebt der Mensch, so lang er klebt.
      Fast Goethe
    • @ Servus Andreas,

      OldieAndi wrote:

      ich bin mir ziemlich sicher, noch keinen dramatischeren Baubericht gelesen zu haben. Kompliment!
      danke, das ist wirklich zuviel der Ehre! Blume 2

      Ich schreibe deshalb so detailliert, damit Nachbauer dieses ungewöhlichen Modells die Problemzonen erkennen und vielleicht schon vorher andere Strategien entwickeln. Manchmal denke ich mir schon: "Muss das jetzt sein!?"
      Danke für deine aufmunternden Worte! hüpf1

      So, das Ergebnis des heutigen Abends:

      außen: Hui!

      innen: Pfui!

      An der Innenseite muss ich wohl noch einmal nacharbeiten, aber das ist sicher nicht schwierig. Hauptsache die Form der Außenwand passt perfekt!
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

      Buddys Kartonuniversum
    • Servus Andreas,

      im Notfall lässt du (Modellbahn-)Gras über diese Problemzonen wachsen und schiebst alle Schuld auf den Gärtner. lala1
      Jedenfalls, dieser Bauberichtkrimi hat schon literarische Qualitäten! daumen1

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle


      "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"
      Fritz Grünbaum, 1934
    • Hi Andreas,

      ich finde es gut, wie Du Dich durchkämpfst - und es passt auch, was Du da machst. Die Idee mit dem Modellbahngras finde ich übrigens gar nicht schlecht....

      Servus
      hvt
      Römischer Militärschriftsteller Flavius Vegetius Renatus (um 400 n. Chr.) im Vorwort zu Buch III seines De re militari:
      "Qui desiderat pacem, bellum praeparat“


    • @ Servus Wolfgang und Hagen, der Gärtner bekommt Lebenslänglich, ohne Chance auf Begnadigung!
      Wenn es so weitergeht, brauche ich ein Kilogramm Modellbahngras. Momentan scheint sich alles gegen mich verschworen zu haben.
      Aber seht selbst an den beiden Bildern, was mir wieder passiert ist.
      Trotzdem danke für eure anspornenden Beiträge! danke1

      Weil der Versuch mit der Schablone am Hauptturm so gut funktioniert hat, wollte ich gestern abend den weiteren Verlauf bis zum ersten Nordturm noch schnell ankleben, damit ich am Wochenende die Kapelle auf ihrer Bodenplatte fixiert hätte.
      Es hat auch ganz gut ausgesehen, wenn ich auch wegen der Spannung ein bisschen drücken musste. Irgendwie ist es mir aber komisch vorgekommen und als ich nach kurzer Trocknungszeit die Schablone angenommen hatte, bot sich mir folgendes Bild:



      Wieder habe ich wohl zu stark geritzt und so sind die Klebelaschen, aufgeweicht vom Kleber, abgerissen und haben sich beim Andrücken der Mauer an die Schablone unten durchgeschoben.
      Ich habe alles sofort wieder zerlegt und die Laschen abgenommen. Dabei hat der untere Rand etwas gelitten.



      Ich könnte es jetzt noch mit einer Innenschablone (Spant) probieren, muss aber zuerst meinen Frust abbauen! heul1 wut1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

      Buddys Kartonuniversum
    • Hi Andreas,

      Gras hin, Gras und nochmal Gras, dann sieht das Ganze sicherlich stimmig aus. Kenne kein altes Gemäuer, wo außen rum nicht unendlich viel Gras gewachsen wäre (wenn nicht gerade Pflaster da war - und selbst da schafft es manche zähe Pflanze)...

      Servus
      hvt
      Römischer Militärschriftsteller Flavius Vegetius Renatus (um 400 n. Chr.) im Vorwort zu Buch III seines De re militari:
      "Qui desiderat pacem, bellum praeparat“


    • Hallo Andreas,
      ich hätte ja eine Idee, wie du von deinen Leiden erlöst werden könntest. Nimm dir Holzspachtel oder ein ähnliches Modelliermaterial und gestalte das Gelände um die Mauern etwas dreidimensional. Da kannst du prima alle Risse und Spalten kaschieren. Anschließend oben drauf etwas Begrünung, Kies auf die Wege und schon sieht alles pikobello aus. Wenn du Lust hast, kannst du ja mal in meinen alten Baubericht von der Byodoin Phenix Hall reinschauen hier
      da habe ich auch Gelände modelliert.
      Mach es, dann müssen wir deinen Qualen nicht länger zusehen!

      Viele Grüße
      Hans-Jürgen
    • @ Servus Hagen, du hast recht, auch die Originalkapelle ist untenrum nicht ganz so sauber verputzt!

      @ Servus Hans-Jürgen, danke für deinen Rat, ich werde mir deinen Baubericht ansehen. Trotzdem sind wir ja Kartonbieger und ich möchte dem Modell schon zeigen, wo "Bart´l (Bartholomäus) den Most holt" , wie´s bei uns so schön heißt!
      Irgendwie kriege ich das schon hin.

      karton1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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      Buddys Kartonuniversum
    • Buddy wrote:

      und ich möchte dem Modell schon zeigen, wo "Bart´l (Bartholomäus) den Most holt" , wie bei uns so schön heißt!
      Irgendwie kriege ich das schon hin.
      Servus Andreas

      Und ob Du das hinbekommst, dessen bin ich mir ganz sicher ! daumen1 klasse1
      Also, ran den Most....ääähhh Modell ..... ! happy1
      Gruss
      Holger


      Ich bin von Kopf bis Fuss, nur auf Kartonmodellbau eingestellt
      und das ist meine Welt,
      sonst gar nichts..... ! freu1
    • Hallo Andreas,

      schöner Mist, aber ich bin mir auch sicher, dass Du das hin bekommst.

      Wenn Du nicht mit Fremdmaterial arbeiten willst (da bin ich ganz auf Deiner Linie):
      vielleicht kannst Du die Bodenplatte nochmals ausdrucken, so wie Du es schon bei der Klebeschablone gemacht hast, nur nicht ganz so dick, und dann um das Gebäude rum kleben. Alternativ vielleicht auch nur die das Gebäude umgebenden Grünflächen.

      Viele Grüße
      Christoph
      "Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana."

      Meine gebauten Kartonmodelle ausguck2
    • @ Servsu Holger, na klar kriege ich das hin! arbeit1

      @ Servus Ernst, da wir heute einen Geburtstag in der Familie zu feiern hatten, hat´s an Vierteln weiß nicht gefehlt! prost2
      Bin schon wieder auf Alphawelle! tanz 2

      @ Servus Christoph, der Misthaufen ist inzwischen weggeräumt!
      Dein Vorschlag mit der Doppelung der Bodenplatte ist an sich sehr gut, nur bekomme ich dann wahrscheinlich Probleme bei der bunten Drehtür. EIne Möglichkeit wäre noch, nur die Grasflächen zu doppeln, was einen räumlichne Effekt ergeben würde.
      Mal überlegen!

      @ Servus Hans-Jürgen, inzwischen habe ich mir deinen Baubericht angesehen und muss sagen, das sieht sehr gut aus! beifall 1
      Es stehen also mehrere Varianten zur Verfügung. Für welche ich mich letztlich entscheide, lasse ich derzeit noch offen.


      Wie schon angekündigt, habe ich Innenschablonen gebaut und diese Technik funktioniert einwandfrei, schnell und ohne Probleme. Leider habe ich die Bilder von den ersten Bauschritten ohne Speicherkarte geschossen. Da hat noch im Laptop gesteckt! foto1
      Die Schablone ist wie die Bodenplatte 3 mm dick und ich musste das Dach abermals beschweren, um die Wand gnaz hinunter zu drücken. Aber die Form passt perfekt, was mich mit den letzten Missgeschicken wieder vesöhnt.



      Hier die Bilder von der Innenseite:





      Die Laschen an den Inneseiten der beiden Türme haben ziemlich gelitten, sind eigentlich bei dieser Bauweise aber nicht nötig.
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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      Buddys Kartonuniversum
    • Den Schablonenbau der anderen Seite kann ich euch mit eingesetzter Speicherkarte zeigen.

      Auf 3mm-Finnpappe kaschiert und ausgeschnitten.





      Dann die Ränder und die Unterseite mit Kleber eingesrichen, von innen eingesetzt und angedrückt. Passt!



      Ich bin jetzt ziemlich erleichtert, dass die Kapelle fest auf ihrer Grundplatte sitzt und zugleich erstaunt, wie genau die Konturen übereinstimmen. Dieser Bogen, und ich wiederhole mich, ist meisterhaft konstruiert! klasse1

      Allerdings hat sie wegen der vielen Umbauten etwas gelitten und dort und da kleine Knicke und Fältchen, oder sind hervorstehende Teile umgebogen. Diese "Fehler" sind meines Erachtens nicht zu vermeiden, weil durch die besondere Form und die Bauart es nicht möglich ist, das Modell irgendwie zu fixieren.
      Damit kann ich aber leben und ich werde keine Versuche unternehmen, diese Macken auszubessern. Es würde nur schlimmer werden.
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • Servus Andreas,

      die einfachsten Lösungen sind die besten! beifall 1
      Die kleinen Knicke und Fältchen sieht ohnehin keiner ausser dir.
      Der Standardbesucher ist mit seinen Augen mindestens ein halben bis dreiviertel Meter entfernt und hat damit eine ganz andere Sicht auf das Modell.

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
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      Fritz Grünbaum, 1934
    • @ Servus Wolfgang, bei den kleinen Fältchen wirst du recht haben und darum mache ich mir auch keine Sorgen!

      @ Servus Dieter, "voll im Griff" ist leicht übertrieben! augenbraue1
      Danke Euch beiden!


      "...aber die Freude währet kurz!"

      Bisher war die Bodenplatte schön flach und ich habe regelmäßig auf Verzug kontrolliert. Erst beim letzten Arbeitsschritt hat sich die Platte verworfen und zwar um insgesamt 1 Zentimeter.



      Wenn ich nun versuche, die Platte gerade zu richten, passiert folgendes:




      Die einzige Möglichkeit, diese Verspannung aus dem Modell zu bekommen, wäre, die Südwand von der Platte zu lösen. Ich weiß aber nicht, was dann passiert?
      Ich überlege, alles zu belassen und statt des Rahmens als Unterbau, zusätzlich eine etwas höhere Umrandung zu bauen und sie einige Millimeter überstehen zu lassen. Damit könnte ich die Biegung halbwegs gut kaschieren.

      Trotzdem wieder einmal ein Rundumblick:





      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

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    • Buddy wrote:

      Ich überlege, alles zu belassen und statt des Rahmens als Unterbau, zusätzlich eine etwas höhere Umrandung zu bauen und sie einige Millimeter überstehen zu lassen.
      Servus Andreas,

      eine kleine "landschaftliche Anhöhe" verleiht dem ganzen Modell noch etwas Natürliches ! daumen1 klasse1
      Sehr gut !!
      Gruss
      Holger


      Ich bin von Kopf bis Fuss, nur auf Kartonmodellbau eingestellt
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    • Servus Andreas.

      brüll1

      Wer hat dem Dingen erlaubt sich so zu wehren? grummel

      Deine Idee mit dem überstehenden Rand ist wohl die einfachste.
      Schau ob du nicht vom vorgesehenen Rahmen die Aussenseiten als Verkleidung verwenden kannst.

      Liebe Grüße

      Wiwo
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      Fritz Grünbaum, 1934
    • Hallo Andreas,

      es nötigt dem geneigten Betrachter doch ordentlichen Respekt ab, dass die Chapelle jetzt überhaupt so schön dasteht wie zu sehen. klasse1 Es wirken doch einige Kräfte dagegen. Die Idee mit der Umrandung finde ich gut und "erhöht" das Modell zusätzlich. zwinker2

      Schöne Grüße
      Andreas
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

      Es strebt der Mensch, so lang er klebt.
      Fast Goethe
    • @ Holger, Diete rund Sieghard, vielen Dank! daumen1

      @ Servus Holger, so wird es wahrscheinlich gemacht.

      @ Servus Wolfgang, beide Smilies passen!
      Den Rahmen werde ich wohl als Unterbau verwenden und die Umrandung aus Tonkarton bauen. Wie ich das mit der Beschriftung lösen werde, weiß ich noch nicht.

      @ Servus Andreas, da sich die verspannten Teile immer sehr leicht auf die Grundfläche drücken ließen, dachte ich nicht, dass die dicke Platte sich verziehen könnte. Man lernt nie aus.
      Da an dem Modell sowieso alles krumm und schief ist, warum sollte ausgerechnet der Hügel auf dem die Kapelle steht, plan sein. In diesem Fall "invers konvex" (sprich: konkav). zunge 1

      Danke für die treue Begleitung!
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • Hallo Andreas,

      die Kapelle birgt ja etliche Überraschungen.

      Die verzogene Bodenplatte würde ich auch nicht so eng sehen. Auf den Bildern vom Original sieht man, dass die unmittelbare Umgebung, sprich der Platz vor der Kapelle, auch nicht topfeben ist. Wenn Du also den Untergrund dem Boden des Modells anpasst, ist das wahrscheinlich die beste Lösung (und schaut dann auch sicher "natürlicher" aus).

      Viele Grüße
      Christoph
      "Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana."

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    • Hallo Andreas

      Das ist natürlich sehr ärgerlich, zumal das Modell hervorragend gebaut ist!. Aber ich würde es auf jeden Fall so belassen und die Idee mit dem Rand realisieren. Mit etwas Modellbaugrün und vielleicht noch einem Baum oder Sträucher sowie plastischen Wegen könntest Du die Unebenheit noch natürlicher wirken lassen.

      Aber auch so wirkt das Modell und nicht die verzogene Bodenplatte!

      Freundliche Grüsse
      Peter
      Denken ist wie googeln, nur krasser denk1

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • @ Servus Christoph,
      der Verzug sieht nur am Foto so stark aus, weil die hintere Ecke beschwert ist. Steht das Modell am Tisch biegen sich die rechte vordere Ecke und die linke hintere Ecke nur etwa 2-3 mm hoch. Ich denke, das bekomme ich mit dem Rahmen hin.

      @ Hello Krisztián, thanks a lot!


      @ Servus Peter,

      die Grundplatte zu begradigen, hieße das Modell zu zerstören! Es bleibt also, wie es ist.

      Die japanische Bögen leben für mich davon, dass man erkennt, dass sie aus Papier bestehen. Ich möchte darum keine Modellbahnlandschaft bauen (obwohl ich mit dem Gedanken gespielt habe), sondern versuchen, die Rasenflächen mit Karton etwas erhaben darzustellen.

      danke1


      In der Kapelle ist neben dem Hauptturm eine kleine Lücke offen, die nun geschlossen werden soll.



      Nachdem ich zwanzig Minuten vergeblich versucht hatte, den Teil probeweise trocken einzusetzen, hat er ausgesehen, als häte ich ihn zwischen den Handflächen gerieben. Zwischen den gekrümmten Wänden schlüpft der Teil immer wieder weg. Zudem soll er selbst schief, sprich überhängend, angebracht werden.

      2. Versuch: mit einer Schablone wenigstens die richtigen Maße abnehmen zu können. Naja!

      Ich entscheide mich für eine Radikalkur:
      - die Klebelaschen kommen weg,
      - an den beiden oberen Rändern wird die Schräge an mein Modell angepasst,
      - am Modell befestige ich schmale Streifen aus 3 mm-Finnpappe als Auflager



      Ehe ich hier oben weitermache, muss am Boden die mit Farbe verschmierte Stelle repariert werden.

      Das Stück wird ausgeschnitten, sauber gelocht und an der Vorderkannte mit feinem Schleifpapier verdünnt ("geschärft"), um keine Stufe entstehen zu lassen, bzw. sie möglichst klein zu halten.



      voher nachher


      Am Mauerteil wurden die Laschen abgeschnitten, am schmalen Streifen eine neue Lasche derart eingesetzt, dass ein gößerer Keil (als am Original) entstand. Am breiteren Mauerteil hingegen wurde der Keil abgeflacht.

      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

      Buddys Kartonuniversum
    • Hier noch einmal der Mauerteil, dieses Mal ohne Linien.



      Von hinten und mit eingesetzter Drehtür sieht das ganze so aus.
      Beim Einkleben ist darauf zu achten, dass der richtige Winkel des Überhangs eingehalten wir. Da helfen die Auflager bestens. Dann muss natürlich die Drehachse der Tür senkrecht stehen und sich das Tor drehen lassen.

      Das bedurfte einiger Anpassungsarbeiten, aber letztlich ist alles an seinem Platz. Auf den Fotos sieht es etwas schief aus, das ist aber dem Blitzschatten und der Perspektive geschuldet. Bei so vielen krummen Linien, erscheint nichts mehr gerade. Behaupte ich einmal! streichel1







      Mit diesem Bauabschnitt ist die Kapelle geschlossen und es müssen die "Zubehörteile" wie, Altäre, Sockel, Kreuze, Treppen, Brunnen usw. angebracht werden.

      Vorher natürlich der 3D-Rasen und zuletzt der Rahmen.
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

      Optimismus ist die Kunst, mit dem Wind zu segeln, den andere machen.
      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

      Buddys Kartonuniversum
    • Servus Andreas,

      guat is ganga, nix is gschegn.
      Super, daß nach deinen Mühen sich die Mauern letztendlich doch zusammengefügt haben!

      Das "schmückende Beiwerk" wird hoffentlich einen gemütlichen Ausklang dieses Bauvorhabens darstellen.

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle


      "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"
      Fritz Grünbaum, 1934
    • Hallo Albrecht,

      ja, was für ein attraktives Gebäude! Vielen Dank für die Bilder.

      Aber noch mehr als über dieses wunderschöne Stück Archtektur freue ich mich, dass Du hier wieder aktiv bist. Ich hoffe, es geht Dir gut oder zumindest zunehhmend besser.

      Schöne Grüße
      Andreas
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

      Es strebt der Mensch, so lang er klebt.
      Fast Goethe
    • @ Holger, Andreas und Sieghard ich freue mich sehr! daumen1

      @ Servus Albrecht,
      es freut mich besonders, dich nach deiner Krankheit hier begrüßen zu können und hoffe, dass du wieder wohlauf bist!

      Ich kann mir gut vorstellen, dass Lieder an diesem mystisch anmutenden Ort sehr schön klingen. Leider konnte ich die Kapelle bisher nicht persönlich besuchen, obwohl ich in der Nähe geurlaubt habe. Nur habe ich nicht gewusst, dass dieses architektonische Juwel so nahe ist.
      Vielen Dank auch für die schönen Bilder! danke1
      Ich hätte gerne meinen Baubericht mit Fotos und Detailansichten der Kapelle gewürzt, aber leider steht der Datenschutz dem entgegen.

      @ Servus Wolfgang,

      wiwo1961 wrote:

      guat is ganga, nix is gschegn.
      Super, daß nach deinen Mühen sich die Mauern letztendlich doch zusammengefügt haben!
      "zusammengefügt" ist nicht der richtige Ausdruck!
      "Zusammengeflickt" träfe besser. frech 1
      Ehe das "schmückende Beiwerk" an seinem Platz kommen kann, muss ich noch Rasen säen.

      @ Servus Andreas,
      ich kann mich deinen Worten an Abrecht nur anschließen!

      Damit niemand meint, hier geschieht nichts mehr, zeige ich einige Bilder vom Rasenanbau. Da ich die Klebefugen zwischen Modell und Grundplatte verstecken will, verdopple ich die Rasenflächen und setze sie einzeln auf die Platte. Das erfordert einige Anpssungsarbeiten.



      Bei einer Fläche hat leider der Kleber durchgeschlagen. Die muss ich neu machen.





      Hoffentlich passt das alles am Ende! dafür1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

      Optimismus ist die Kunst, mit dem Wind zu segeln, den andere machen.
      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

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