Renault Alpine A443, Mega Graphic, 1:24

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    • Renault Alpine A443, Mega Graphic, 1:24

      Liebe Hobbykollegen,

      ich versuche es wieder einmal im Wettbewerb: Dieses Mal ist meine Wahl auf den Renault Alpine A443 gefallen, einen Rennsportwagen, der seine große Zeit Ende der 70-er Jahre hatte und vor allem für das legendäre Langstreckenrennen von Le Mans konstruiert wurde.
      Das von Jan Priskin konstruierte Modell von Mega Graphic ist recht gut detailliert und sollte mit seiner langgestreckten Form und der intensiven Farbigkeit auch nach dem Wettbewerb weiterhin attraktiv wirken.
      Ferner ist das Vorbild im Internet gut dokumentiert.
      Der Bausatz ist aus Bernhard Raus Nachlass, auch das ein Grund, diesem feinen Modellbaukameraden posthum eine Referenz zu erweisen.
      Das hier ist erst einmal eine Ankündigung, in den nächsten Tagen werde ich mich in den Bausatz einarbeiten und Euch davon berichten.

      Viele Grüße, Martin
      Meine Machwerke
      Wieder im Bau: Renault Alpine A 443 in 1:24 als Wettbewerbsmodell 2019.
    • Danke für die ersten Likes, bevor überhaupt ein Teil angeschnitten wurde! Das ist mal ein Vertrauensvorschuss.

      Hallo Heiner,
      nein, kein Zitterdröhn: Ich hatte zwar einen Citroen HY Lieferwagen in der Auswahl oder auch den Volvo 245 Kombi von volvohobby.com, aber diesmal was Anderes. Immerhin ist es ein Franzose. Und das genaue Gegenteil zu Deinem Stalinetz-Traktor ist er auf jeden Fall, das stimmt... happy 2

      Hallo Harry,
      danke für Deine Bestätigung. Ich habe auch den Eindruck einer sehr gewissenhaften Konstruktion.

      Zum Bausatz selber:
      Während der Citroen HY von Gunnar Sillen die letzten Details erhält, mache ich mich schon einmal mit dem Bausatz für den Renault Alpine A443 vertraut.
      Der umfasst 3,5 Bögen DIN A3, davon bildet der 1. Bogen den Umschlag samt Bildern von Vorbild und Modell samt einem historischen Abriss des Vorbilds, die Innenseite enthält links den Text zur Bauanleitung und rechts die sehr übersichtlichen und gut verständlichen Bauzeichnungen. Leider kann ich kein Tschechisch, daher muss ich mich auf die Zeichnungen und mein Gespür für die Bauweise verlassen. Google Translate half auch nicht wirklich weiter.
      Was ich - für alle Nachbauer! - als Bedeutung der Symbole herausgefunden habe, ist:
      - Schwarzer Kreis außen, hellblau innen: Bauteil mit Schreibpapier verstärken;
      - Schwarzer Kreis außen, grün innen: Mit 0,5mm starkem Karton verstärken;
      - Schwarzer Kreis außen, rot innen: Mit 1,0mm starkem Karton verstärken;
      - Roter Kreis außen, schwarz innen: Mit 2,0mm (!) starkem Karton verstärken;
      - Schwarzer Kreis außen, gelb innen: Mit einem auf den Bögen vorhandenen Dopplungsteil verstärken: Dann hat das Bauteil auch auf der Rückseite Grafik;
      - Schwarzer Kreis außen, dunkelblau innen: Auf Azetatfolie ("Overheadfolie") übertragen: Das betrifft nur die Deckgläser der Scheinwerfer;
      - Schwarzer Kreis außen, bernsteingelb innen: Normale Bauteile;
      - Linie mit schlanken schwarzen Dreiecken außen: Knicklinie für Bergfalte. Davon gibt es etliche, weil die übergefaltet und verklebt werden: Sie haben auch auf der Rückseite Grafik;
      - Linie mit schlanken weißen Dreiecken außen: Knicklinie für Talfalte.
      - Linie mit zwei schlanken Dreiecken direkt hintereinander: Die Knickrille beginnt nicht direkt am Bauteilrand, sondern erst, wo die zugehörige Linie sichtbar ist.

      Die Baureihenfolge entspricht anscheinend der Numerierung, jedenfalls geht die Zählung mit der Struktur los, die das Herzstück des Cockpits bildet und geht dann im Bereich des Cockpits weiter, bis die Bodenplatte und der Unterbau für den Vorderwagen und die Motorzelle hinter dem Fahrerplatz drankommt usw. Der ganze Aufbau des Modells wirkt bisher sehr logisch und durchdacht. Das Modell hat übrigens keine lenkbaren Vorderräder.
      Die Bauteile selbst sind auf recht weichem Karton um die 150 Gramm/Quadratmeter gedruckt und umfassen 4,5 Seiten DIN A4 (2,25 Seiten DIN A3, der Rest ist "redaktioneller Teil". Die Grafik wirkt sehr exakt und "trocken" mit feinen Linienstärekn, das Modell weist keine nachgebildeten Alterungsspuren auf.
      Soviel für heute.

      Viele Grüße, Martin



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    • Danke für Eure Komplimente, Andreas und Christoph!

      O.K., ich habe den Renault angeschnitten, aktuell das Cockpit. Das geht doch nicht so ganz nach der Ziffernfolge, weil sich manches einfach besser einbauen lässt, bevor der Cockpitkasten geschlossen wird. Also heißt es, vorauszudenken.
      Das erste Bild zeigt den Kasten, den 2. Teil der Umrandung und die noch nicht eingeklebten Sitze. Das zweite Bild zeigt das Gurtzeug für den Fahrersitz. Ich habe wie schon früher bei ähnlichen Baugruppen zum Einfärben der Rückseite und zum Kantenfärben kleine Stege stehenlassen, dann verzieht sich der Karton weniger. An dem Gurtzeug lässt sich der Grad der Detaillierung erahnen: Sogar der Hersteller der Hosenträgergurte ist recherchiert.

      Viele Grüße, Martin

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    • Schön, dass Dir der Beitrag gefällt, Blackbox!

      Ja, das Cockpit ist ein bisschen weitergekommen: Die Sitze sind drin, der Fahrersitz hat sein Gurtzeug, vor dem Beifahrersitz (der wohl vor allem ein Alibisitz wegen der Kategorisierung als Sportwagenprototyp war) ist der Feuerlöscher angebracht und das Oberdeck samt Seitenkästen ist drin. Außerdem habe ich probeweise die Lenksäule durchgesteckt. Noch fehlt das Lenkrad und der kleine Kasten für den Schalthebel an der rechten Cockpitwand. Bislang ist der Bogen völlig unproblematisch.

      Viele Grüße, Martin

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    • Martin wrote:

      An dem Gurtzeug lässt sich der Grad der Detaillierung erahnen: Sogar der Hersteller der Hosenträgergurte ist recherchiert.
      Das ist bei derartigen Modellen eigentlich Standard. Bei meinen Formel-1-Autos ist der Gurthersteller auch immer korrekt aufgedruckt. Der Grad der Detaillierung läßt sich auch an der Pedalerie erkennen. Das ist mir so noch nicht begegnet, ich verbaue immer nur gezeichnete Pedale. Sag mal, ist das eigentlich ein Offsetdruck? Falls ja, werde ich mir den Bogen demnächst auch besorgen und deinem Baubericht hinterherkonstruieren auto1

      Gruß,

      Daniel.
    • Hallo Holger und Thomas,
      danke für Euer Interesse!
      Rennautos sind tatsächlich eine feine Sache: Eigentlich immer attraktiv und zugleich technisch total faszinierend. Der Bau geht richtig gut voran, fordert mich, aber überfordert bisher nicht. Genau richtig.

      Hallo Daniel,
      die "graue Unterlegung" ist lediglich ein Haushaltstuch, an dem ich die Pinsel zum Kantenfärben abtupfe. Ich hatte es zur besseren plastischen Darstellung ein bisschen konkav zurechtgedrückt. Also wirklich nichts Weltbewegendes.

      Hallo Alle,
      das Cockpit ist erst einmal fertig. Armaturenbrett, Schalthebel, Lenkrad und Rohrrahmen.
      Der Schalthebel sollte, wenn ich mir die Anleitung richtig zusammenvermutet habe, eine simple Stecknadel sein. Stecknadeln sehen allerdings immer aus wie Stecknadeln, egal wie man sie gerade nennt. Ich habe also stattdessen einen schmalen Papierstreifen um ein Stück Draht gewickelt, mit Flinke Flasche verklebt und dann noch mit Sekundenkleber überzogen. Am Ende mit Wasserfarben bemalt. Bleibt, wie ich finde, besser im Gesamtcharakter des matten Kartons.
      Die Rohre des Rohrrahmens und die Lenksäule sind aus etwas dickerem Blumendraht, abgedeckt habe ich ihn mit zuvor bemaltem Restmaterial für selbstklebende Ordnerrücken, wie sie jeder Verwaltungsmitarbeiter kennen sollte. Um zu verhindern, dass sie sich irgendwann ablösen, habe ich die Naht mit etwas Sekundenkleber versiegelt.
      Das wäre es eigentlich schon mit dem Cockpit. Der nächste Schritt wird das Chassis.

      Viele Grüße, Martin

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    • Und die Bodengruppe ist fertig:
      Das ist ein Bauteil aus 2 einseitig bedruckten Teilen, die laut Bauanleitung um eine in der Mitte liegende Knickkante aufeinander geklappt und dann verklebt werden sollen. Mir war das zu ungenau, weshalb ich lieber beide Teile separat ausgeschnitten und dann zusammengeklappt habe. Die Bodenplatte ist so allerdings noch sehr weich, weshalb der Konstrukteur auf den Stellen, wo keine Spanten etc. aufsitzen, Verstärkungen mit 1,5mm starkem Karton vorgesehen hat. Ferner gibt es an der Vorderkante eine Spoilerplatte, die mit 2mm starkem Karton verstärkt und dann mit einer bedruckten Vorderkante ummantelt wird. Diese Platte habe ich an den gebogenen Vorderecken zuerst grob ausgeschnitten und dann mit der Dremel und der kleinen Schleifscheibe so lange zugeschliffen, bis die Ummantelung saß, ohne zu zwängen.
      Die späteren Ausmaße werden erkennbar, aktuell ist die Bodenplatte um die 15,5 * 7,5 cm groß.
      Das Cockpit habe ich auf dem Bild nur probeweise aufgesetzt. Endgültig montieren werde ich es, sobald die umgebenden Spanten aufgeklebt sind.

      Viele Grüße, Martin

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    • Hallo Martin,

      ich finde es echt stark, daß hier noch jemand Rennwagen baut. Es macht wirklich Spaß, einfach mal zwanglos einen derartigen Baubericht zu lesen, ohne dabei ständig emotional in den eigenen Bastelfehlern verhaftet zu sein freu1

      Ich habe noch einen kleinen Verbesserungsvorschlag, allerdings nur für den Fall, daß du das Lenkrad noch abnehmen kannst und eine Sicherheitskopie existiert: Das Lenkrad ist wahrscheinlich in doppelter Papierlage konzipiert. Du könntest ein Teil davon auf 0,3 mm Pappe kleben und das Andere einfach aus Bogenpapier dahinterpappen. Dann den schwarzen Bereich des Lenkrades auch nochmal für vorne und hinten auf Pappe aufziehen. Daraufhin klebst du dein viel zu dickes Lenkrad zusammen, läßt es trocknen und machst es an den Rändern mit Schleifpapier schön rund. Schließlich noch das Schleifpapiermassaker mit Edding zupinseln, klarlackieren und - fertig! So habe ich meine letzten Lenkräder gebaut. (Ich wollte jetzt hier nicht klugscheißen, falls das falsch rübergekommen ist...)

      Wie hast du eigentlich die Instrumente so gekonnt im Armaturenbrett versenkt? Das sieht um Einiges besser aus, als mein kläglicher Versuch, das Gleiche zu tun.

      Gruß,

      Daniel.
    • Schön, dass der Baubericht Euren Gefallen findet, Kameraden!
      Fritz ( @petcarli ): Ich habe mir das beim Flugzeugmodellbau für Rumpf- und Flügelspanten angewöhnt. Die Schleifscheiben beanspruchen das Material spürbar weniger als normale Feilen.

      Daniel ( @dranduleta ): Im Grunde hast Du mit dem Lenkrad recht, allerdings baue ich dieses Modell bewußt ohne eigene "Verböserungen", sondern direkt vom Bogen. Die Einfassungen der Instrumente sind etwas nach innen gebördelt, weil ich die Kanten mit konisch gerolltem 400-er Schleifpapier versäubert und am Ende mit einem Pinselstiel etwas "konifiziert" habe. Von der Idee, sie mit dahintergelegter Folie zu verglasen, habe ich aus den genannten Gründen Abstand genommen. Allerdings liegt bei mir noch mindestens ein Dutzend Rennwagen verschiedenster Couleur herum, davon alleine 5 Lancias (2x Delta, 1x Beta Monte Carlo und 2x ECV). Außerdem 3 Porsche und... und... und...
      Da ich mehr und mehr vom Militärflugzeugbau wegkomme, werde ich meinem "Need for Speed" künftig wohl auf diese Art frönen.

      Gebaut habe ich heute auch, die vorderen Radkästen sind montiert und das Cockpit sitzt auf der Bodenplatte. Außerdem ist - siehe 2. Photo - der Rückspant gerade in der Leimpresse.
      Wahrscheinlich gibt es morgen Abend wieder ein paar Bilder. Bisher habe ich anscheinend eine gute Wahl getroffen, das Modell ist mit etwas Sorgfalt wunderbar zu bauen.

      Viele Grüße, Martin

      Meine Machwerke
      Wieder im Bau: Renault Alpine A 443 in 1:24 als Wettbewerbsmodell 2019.
    • Hi Martin,

      bei dem Franzosenflitzer klinkt sich der Nibelung auch mit ein - sieht doch das Original schon recht fetzig aus! Da bin ich jetzt gespannt auf Deine kartonale Umsetzung!

      Servus
      hvt
      Römischer Militärschriftsteller Flavius Vegetius Renatus (um 400 n. Chr.) im Vorwort zu Buch III seines De re militari:
      "Qui desiderat pacem, bellum praeparat“


    • Schön, dass Du auch dabei bist, Hagen!
      Danke für die Likes, Holger und Daniel!

      Ja, die Bodengruppe ist erst einmal fertig. Der Hinterbau, seitliche Kühler, die Scheinwerfer samt Konsolen sowie der kleine Lufteinlauf vorne. Die wellige Oberkante des Lufteinlaufs vorne wird man später nicht mehr sehen. Nachdem das Modell bisher fast ausschließlich kastige Mechanik war, wird es als Nächstes mit der sehr fließend geformten Karrosserie in eine ganz andere, ebenso spannende Richtung gehen.

      Viele Grüße, Martin

      Meine Machwerke
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    • Moin Martin,

      sehr schön, wie Du die Details umsetzt !
      Das Chassis wirkt schon gut kompakt und die Sicherheitsgurte sind auch schon da,
      da kann nix mehr schiefgehen ! daumen1 happy 2
      Gruss
      Holger


      Ich bin von Kopf bis Fuss, nur auf Kartonmodellbau eingestellt
      und das ist meine Welt,
      sonst gar nichts..... ! freu1
    • Es geht endlich weiter. Tut mir wirklich leid für die lange Pause, aber es gibt Todesfälle, die einen lange Zeit belasten.
      Unten sind jedenfalls die Bilder des aktuellen Baufortschritts: Das Chassis hat seine volle Länge und ich bin an die Karosserie für den Heckbereich gegangen. Die Radausschnitte werden nicht so bleiben, die habe ich bis zur endgültigen Montage zur Stabilisierung verstrebt. Nächster Tage mehr.

      Herzliche Grüße, Martin

      Meine Machwerke
      Wieder im Bau: Renault Alpine A 443 in 1:24 als Wettbewerbsmodell 2019.
    • Hallo Martin,

      schön, daß du wieder unter karton1 gegangen bist und den Alpine weiterbaust laola1

      Nach meinen etwas leidvollen Erfahrungen mit dem russischen Kantenklebermodell Porsche 936 rate ich dir dazu, deine Radkastenstabilisierung nochmal mit Pappe zu stabilisieren. Am Besten klebst du an deine drei Stege von vorne und hinten noch was dran, sonst könnte es wie bei mir enden, was ziemlich unschön wäre oh1

      Gruß,

      Daniel.
    • Hallo Daniel,

      bislang gebärdet sich das Modell eigentlich ganz brav: Vielleicht habe ich auch schon genügend üble Erfahrungen mit Freewaremodellen gesammelt, um solche Vorhaben mit einem gesunden Misstrauen zu begegnen. Jedenfalls ist der Hinterbau gut vorwärtsgekommen und er passt sogar. Drück mir die Daumen, dass es gut weitergeht!

      Viele Grüße, Martin

      Meine Machwerke
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    • Hallo Martin,

      den Daumen habe ich soeben gedrückt happy1

      Dein Radkasten hat auch ohne Verstärkerpappen mal so gar keinen Knick ja 2 Beim Alpine wird ja wenigstens nochmal schriftlich darauf hingewiesen, daß man den Bereich erstmal verstärkt lassen soll. Bei meinem Porsche hat der Konstrukteur wahrscheinlich irgendwas in Richtung "Sowas weiß man doch" gedacht. Wußte ich aber erst, nachdem ich das Teil versaut hatte motz1
      Hinten sieht dein Renner schon echt prima aus. Da ich mir den Bogen mittlerweile auch besorgt und bereits intensiv durchgeblättert habe, bin ich nun auf deine Umsetzung der Frontpartie gespannt. Die sollte es in sich haben und ich leiste mir den Luxus, erstmal zu schauen, wie das jemand anderes baut augenbraue1

      Gruß,

      Daniel.
    • Hallo Daniel,
      der Vorderwagen gebärdet sich aktuell noch ganz manierlich, obwohl er mir einige Denkarbeit bereitet hat. Um die Oberteile herum steht ein recht breiter Rand, von dem ich nicht weiß, wozu er da ist. Auch verstehe ich die tschechische Beschriftung leider nicht. Ich habe daher den Rand bald weggeschnitten. Die meines Erlebens beste Baureihenfolge ist von außen nach innen: Also zuerst die vertikalen Seitenflanken, dann die Oberseiten der Kotflügel mit den Scheinwerfern und dann die nach innen zur Fronthaube abfallenden inneren Seitenteile. Ganz zu Anfang allerdings noch die Lüftungsschlitze auf der Oberseite, die Öffnungen für die Scheinwerfer (24 Stunden von Le Mans, man fuhr auch bei Nacht!) und die Konturen der großen seitlichen NACA-Lufteinlässe ausschneiden!
      Die Schmalseiten der Lufteinlässe sind separate, lange Keilchen, die sinnvollerweise eigentlich nur stumpf aufzukleben sind. Ich habe also erst einmal die Seitenflanken mit Klemmpinzetten auf einer Japanspachtel fixiert, dann Innenseiten um die Einlässe mit UHU eingestrichen, dann die der Keilchen und alles vorsichtig aufeinander gesetzt. Bis jetzt akzeptabel.
      Die Heckpartie habe ich übrigens von einer Sicherungskopie noch einmal gebaut. Das weil a) ich finde, dass der Glanz des Laserdrucks dem Modell sehr gut steht und b) die Lüftungsschlitze auf dem Rumpfrücken dem Modell noch etwas mehr "Leben" verleihen. Die hatte ich nämlich beim Erstbau vergessen... rotwerd1
      Da das Chassis und die Räder vom Originalbogen sind und ich mit dem angeschnittenen und verklebten Rest nicht viel anfangen kann, dürfte das noch legitim sein, oder?

      Viele Grüße, Martin

      Meine Machwerke
      Wieder im Bau: Renault Alpine A 443 in 1:24 als Wettbewerbsmodell 2019.
    • Danke für Eure Likes!

      Und ich bin wieder ein Stück vorwärts gekommen. Worüber ich mir ewig das Hirn zerquält hatte, ging auf einmal ganz leicht: Die Verbindung des vorderen und des hinteren Teils der Karosserie. Siehe unten. Sogar das probeweise Aufsetzen der Karosserie auf das Chassis ging bemerkenswert gut. Vor der eigentlichen "Hochzeit" - so heißt die Verbindung dieser beiden Bauteilgruppen bei der Restaurierung eines echten Oldtimers - steht allerdings noch einige Arbeit an. Z.B. möchte ich die schmalen, hohen Streben, die den mächtigen Heckflügel weit oberhalb der Karrosserie halten, mit Drahtkernen verstärken und denen wiederum einen sicheren Gegenhalt im Fahrzeug selber geben. Ich denke da an weiches Balsaholz. Dann die Räder, die Scheinwerfergläser und am Ende das ganz behutsame und entspannte Anpassen.

      @dranduleta (Daniel): Bisher ist der Bausatz wirklich nur zu empfehlen. Für einen Modellbauer Deiner Erfahrung sollte er überhaupt kein Problem darstellen. Und es ist ein absolut schönes Auto!

      Viele Grüße, Martin



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    • Hallo Martin,

      der sieht doch bisher echt gut aus. Ich denke auch, daß das Modell für mich im machbaren Bereich liegt. Speziell die Lampenverglasung scheint hier nicht ganz so schlimm zu sein.
      Aber nun nochmal zu deinem vorletzten Beitrag: Du hast den Laserdrucker natürlich wegen der Lüftungsschlitze angeworfen, für den Glanz wäre das aber nicht nötig gewesen. Den kannst du dem Modell eigentlich mit Glanzlack (Acrylfirnis) verpassen, auch wenn es ein Offsetdruck ist. So mache ich das auch bei meinen Modellen und das Ergebnis ist da eigentlich immer zufriedenstellend.

      Gruß,

      Daniel.
    • Danke für Eure Beiträge, Freunde! Thanks for your friendly comment, John! This model really flows along, extremely well constructed.

      Ja, ich habe die Karosserie doch schon mit dem Chassis verbunden, war nach einer kleinen 40 km Radtour so richtig tiefenentspannt.
      Zuvor habe ich unter die Punkte, wo die Heckflügel aufsitzen, allerdings noch mit Sekundenkleber ca. 10*10 mm große Stücke 4mm starkes weiches Balsaholz geklebt und dann mit einer Pinnwandnadel durchstochen. Später wirden dünne Stücke Blumendraht die Stützen verstärken.
      Das Einkleben der Scheinwerfergläser ging problemlos: Ich habe sie zuerst eingescannt, dann die Bauhinweise darin entfernt und alles in 8-facher Ausfertigung auf transparenter Laserfolie ausgedruckt. Damit es keine Klebstoffäden gibt, habe ich zuerst die Innenkanten der Karosserie mit UHU eingestrichen, antrocknen lassen. Die Scheinwerfergläser habe ich mit dem kleinen Cutter ausgeschnitten, dann mit der Zeckenzange mittig gepackt und mit Hilfe eines kleinen Plastik-Cocktailspießchens die Ränder eingestrichen. Dabei ständig Klebstoffäden entfernt. Dann nur noch behutsam eingesetzt und angepresst.
      Die Karosserie habe ich auf das Chassis gesetzt, indem ich erst einmal die Klebelaschen des Chassis eingestrichen habe, auch wieder antrocknen lassen und mich dann von vorne und hinten kommend in die Mitte vorgearbeitet. Dabei diente mir ein Propeller eines kleinen Styroporfliegers als Mikro-Klebstoffspachtel, weil der so schön flach zwischen Chassis und Karosserie kriechen kann. Minimale Ungenauigkeiten beim Anpassen der Seitenteile ließen sich durch die Öffnungen der Radhäuser wunderbar ausgleichen. Beim Anpressen, bis der Klebstoff abgebunden hatte, war die robuste Bauweise des Chassis eine große Hilfe.
      So weit erst einmal. Als Nächstes kommt der große Lufteinlauf auf dem Rumpfrücken dran.

      Viele Grüße, Martin



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    • Hallo Martin,

      sieht sehr gut aus, der Flitzer von Renaul! daumen1

      Wenn ich mich nicht irre, habe ich auch für meine Carrera Universal einen Renault im Keller. - weiß nur nicht, welcher Typ... denk1
      Sollte ich mal wieder über die Strecke jagen auto1 .. grins 2

      Servus
      hvt
      Römischer Militärschriftsteller Flavius Vegetius Renatus (um 400 n. Chr.) im Vorwort zu Buch III seines De re militari:
      "Qui desiderat pacem, bellum praeparat“


    • Dank Euch beiden für die freundlichen Kommentare! Ich habe vor einigen Jahren das Original im Museum der Gebrüder Schlumpf in Mulhouse gesehen. Ist einfach ein tolles Stück Technik. Bei Slawomir gibt es seit wenigen Tagen einen weiteren Rennklassiker von Renault, den R5 Turbo im Renntrimm. Ich glaube, den schenke ich mir zum Geburtstag. Rennfahrzeugbau macht einfach Spaß.

      Ja, der große Lufteinlauf ist drauf, ebenso wie ein weiterer dahinter und der Auspuff unter dem Boden samt dem Tragegeröhr für einen weiteren Kühler. Witzigerweise sind im Bausatz 2 verschiedene Möglichkeiten vorgesehen, den großen Lufteinlauf zu bauen, ich habe die genommen, die sich im Einlassbereich etwas besser formen ließ.
      Die Karre hat tonnenweise Charakter.

      Viele Grüße, Martin



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      Hallo Chris,
      den Hauptrumpf hast Du ja schon gesehen. Ich hoffe, er hat Dir gefallen.

      Ja, ich habe gestern und heute den markanten Heckflügel samt Stützen gebaut. Der Heckflügel hat einen Querschnitt wie ein Tragflügelprofil, muss aber logischerweise, da er keinen Auf-, sondern Abtrieb erzeugen soll, "verkehrt herum", d.h. mit der gewölbten Seite nach unten und der geraden nach oben gebaut werden. Um ihn in Form zu halten, habe ich einen Holm aus einem Balsaleistchen eingeklebt.
      Die Stützen haben an ihrer Basis kleine Lufteinläufe, vermutlich für die Bremsen der Hinterräder. Dementsprechend haben sie auch eine größere Aufstandsfläche als ursprünglich angenommen. Der Drahtkern entfiel also. Trotzdem war die Stabilisierung von unten her nicht so schlecht, weil ich dadurch ohne Angst, dass ich das Deckmaterial durchbiege, die Stützen behutsam auf der Karosserie andrücken konnte, bis der Klebstoff ausgehärtet war. Jetzt fehlen obenherum nur noch die Außenspiegel und dann kommen die Räder.

      Viele Grüße, Martin

      Meine Machwerke
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