Bahnhof Ehingen an der Donau

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    • Bahnhof Ehingen an der Donau

      Ich komme aus dem Raum Blaubeuren / Ulm und habe als 2. Standbein Modelleisenbahnen in H0.
      In Ehingen an der Donau wurde vor 150 Jahren der Bahnhof eröffnet und so fiel mir die Aufgabe zu, den Bahnhof im Massstab 1:87 zu entwerfen und zu bauen. Die Version 3 stand auf einer kleinen Anlage der `efe` (Eisenbahnfreunde Ehingen) im Museum in Ehingen bis zum 3. Februar 2019. Zur Zeit klebe ich die 4. Version zusammen. Die Frage der Stabilität haben mir bisher die Konstrukteure von Kartonmodelle abgenommen. Aber im Winter ist Papier zum Anfeuern steht willkommen.



      Per Foto und CAD entstand ein Schnittmuster aus 40 DIN A 4 - Bogen
      Da der Bahnhof eine Länge von ca. 80 cm hat, sind insgesamt 5 Module nötig.



      Die 3 Mittelmodule in der Ansicht von vorne und von der Bahnsteigseite sind im Rohbau fertig; jetzt kommen die Seitenflügel an die Reihe.





      Die Fenster und Türen sind von hinten eingesetzt. Die Technik habe ich mir von" Romantic 14th Century Castle" abgeguckt.

      Als nächster Schritt sind der Giebel über dem Haupteingang und das Gegenstück auf der Bahnsteigseite an der Reihe.

      bis später Klaus
    • Als nächstes sind die Außenflügel an der Reihe. Früher war auf der linken Seite die Post und der Bereich für Expressgut untergebracht (früher war, als der Antrieb der Postautos aus maximal 2 PS bestand und mit hüst / hott gelenkt wurde) und auf der rechten Seite die beheizten Wartesäle der 1. und 2. Klasse. Reisende der 3. Klasse mußten im unbeheizten Eingangsbereich warten.



      Über dem Mittelteil war auf beiden Seiten je ein Giebel in Backsteinornamentik angebracht. Backstein und Tuffstein waren in dieser Region die bevorzugten Baumaterialien. Es waren regionale Baustoffe und leicht zu bearbeiten. Mit Beil und Säge wurden die Steine schnell inForm gebracht.



      Jeder Giebel besteht aus 8 Lagen bedrucktem Papier auf Finnpappe geklebt. Es hat einige Stunden gedauert, die Strukturen frei zu legen.


      Ich mache für heute Schluß

      bis später Klaus
    • Schur Klaus, der Bahnhof gefällt mir sehr gut, die Fenster sind sehr schön zurüch gesetzt,es wäre ein Highlight wenn sie noch durchsichtig wären, also aus Folie. Ich verstärke auch die Gebäudewände innen mit Finnpappe, dadurch werden die Häuser sehr stabil. Der Giebel ist natürlich absolut Top, weiter so. Gruß Rainer.
    • Hallo Rainer,

      vielen Dank. Es freut mich, daß dir der Bahnhof gefällt.
      Das mit den durchsichtigen Fenstern hat auch eine Rückseite und was sich auf der Rückseite befindet, will ich mir nicht vorstellen (eine Inneneinrichtung aller Räume wäre schon Voraussetzung). Es ist dann die Überlegung, die Fenster aus den Fotos zu verwenden.

      Viele Grüße und Danke für die Anregungen Klaus
    • Ein Meisterstück entsteht hier, Klaus! Die Giebel sind großartig in ihrer plastischen Wirkung. Der Naturstein des Erdgeschosses dürfte noch etwas besser herauskommen - das kann aber auch an den Fotos liegen, da überstrahlt das Weiß die Strukturen. Das Vorbild zeigt ja ein helles Grau-Braun in diesem Bereich. Aber wie gesagt, dies ist nur eine Einschätzung anhand der Fotos. Die Gesamtwirkung ist super. Meine Gratulation! Gruß Michael (maxl)
    • Hallo Michael,
      Vielen Dank für deine Anregung.
      Du hast recht, die Farbe des Erdgeschosses ist nicht weiß sondern grau mit einem Stich ins braun. Ich habe in meiner Sammlung keine Struktur von Tuffstein, um sie im Erdgeschoß zu hinterlegen und beim konstruieren war mir der Farbunterschied nicht aufgefallen, ich hatten einen 1A-Tunnelblick.
      Beim nächsten Projekt (Bahnhof Blaubeuren) werde ich besser aufpassen.

      Liebe Grüße Klaus