Projekt "Hermine" - die BR E69 03 in 1:21

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    • Vielen Dank für eure lobenden Kommentare, Ralf, Ulrich und Uwe! Welch ein Ansporn...
      Uwe - der "Schienenstoß" soll eigentlich gar keiner sein - ich habe ihn nur nicht ausreichend unsichtbar hingeschummelt bekommen, so, wie ich dem Gleisunterbau allgemein keine allzu große Beachtung geschenkt habe. Würde eine Verschraubung denn reichen? Ich vermute, dass Schienenstöße in der Regel aufwendiger ausgeführt sind, mit zwei eng beieinander liegenden Schwellen etwa. Vielleicht greife ich da lieber zu etwas Spachtelmasse, um den Übergang zu glätten.
      Die Armaturen werden bestimmt noch "gebrauchter" ausgeführt. Großes Indianerehrenwort! Gerade beim Weiß muss ich aber vorsichtig sein. Da tut man des Guten leicht zu viel, wie ich seinerzeit beim Bau des Formsignals erfahren musste. Das Rot verzeiht die "Alterung" deutlich besser. Aber wie gesagt - auch beim Finish gilt letztlich: Kommt Zeit, kommt Rat! Ein herzliches Dankeschön für das genaue Hinschauen!
      Liebe Grüße Michael (maxl)
    • Da kann ich mich Andreas' Kommentar nur anschließen, Uwe! Und zu jedem Problem gleich der passende Link... Uwe, der Hexer! Mit ausgehendem Mittelalter, was ja wohl meint, dass den Menschen damals das Mittelalter langsam ausging oder so - gab es da nicht diese Hexenprozesse? Naja, diese Zeiten sind ja nun wohl auch im Schwäbischen vorüber. Deshalb mache ich mir um Uwe keine Sorgen (solange er nicht auf Leitern steigt) sondern genieße sein Spezialwissen! Liebe Grüße Michael (maxl)
    • OldieAndi wrote:

      Hallo Uwe,

      gibt es eigentlich zum Thema "Eisenbahn" etwas, was Du nicht weiß? Du wirst mir langsam unheimlich... grins 2
      Trotzdem, wieder eine interessante Info.

      Schöne Grüße
      Andreas
      Soviel weiß ich nun auch nicht Andreas rotwerd1 Aber gesehen habe ich solche Verbindungen schon... frech 1
      In Dotternhausen wurden 2014 alte Gleise ausgebaut. Und ein Abstellgleis in Schömberg hat auch noch die Laschenverbindungen aus den Anfangszeiten.

      Gruss Uwe
      Manche sehen Bäume dicht an dicht, andere Zwischenräume und das Licht.
    • maxl wrote:

      Und zu jedem Problem gleich der passende Link... Uwe, der Hexer! Deshalb mache ich mir um Uwe keine Sorgen (solange er nicht auf Leitern steigt)
      Steigen, ein Hexer... kratz1 Michael, ich setze mich auf eine Kohlenschippe oder alten Zweizahn, und fliege auf den oberen Scheunenboden grins 2

      Gruß Uwe
      Manche sehen Bäume dicht an dicht, andere Zwischenräume und das Licht.
    • Später als gedacht melde ich mich mit einigen Baufortschritten an der Hermine. Fahrwerk und Rahmeninnenleben unterhalb des Bodenbleches sind nun fast fertig. Leider war ich beim Anfertigen der zuletzt gearbeiteten Details fotografierfaul. Hier also nur drei Gesamtansichten:





      Es fehlen "nur" noch die Schneeräumer und Kupplungsdosen und -kabel der elektrischen Zugheizung. Standard wäre die doppelte Ausführung - Hermine begnügt sich mit einer Dose und einem Kabel. Warum? Ich recherchiere das gerade.
      Euch allen ein schönes Wochenende! Michael (maxl)
    • Ein herzliches Dankeschön an alle "Liker" und an Andy für das wohltuende Kompliment! Es freut mich immer wieder!
      Zur Abwechslung dokumentiere ich mal ein wenig Detailarbeit. Eine Kupplungsdose für die elektrische Zugbeheizung soll entstehen. Dazu braucht's Vorbildfotos. Ich hatte einige Aufnahmen aus etlichen Perspektiven geschossen. Dann folgt die näherungsweise Umsetzung, zumeist aus Resteteilen. Dieses "Modell im Modell" besteht aus über vierzig Einzelteilen:



      Weiter geht es mit dem Bemalen und dem Einbau als Belohnung:



      Die Heiz-Kupplungsdose befindet sich immer unter dem gewölbten Puffer, wie ich gelernt habe. Warum Hermine nach meiner Fotoausbeute nur eine solche Kupplung hat, statt der zwei üblichen an Vorder- und Rückseite, klärt sich vielleicht schon bald.
      Euch allen einen schönen Sonntag! Gruß Michael (maxl)
    • Ehe ich es vergesse: Schnell noch ein großes Dankeschön allen "Likern". Ich freue mich sehr. Die Rechtschreibhilfe meines PC (um die ich niemanden gebeten habe) macht aus "Likern" gerade "Likören". Ein großes Dankeschön allen Likören? Aha - jetzt wissen wir, warum maxl immer vom "entspannten Modellbau" faselt. Man muss höllisch aufpassen, sonst wird man schnell missverstanden...
      Beste Grüße Michael (maxl)
    • Hallo Michael,

      es wird nahezu unmöglich bei den Bildern zwischen Original und Modell zu unterscheiden. Mittlerweile glaube ich nur noch Bilder vom Original zu sehen. (1tes Bild im letzten Post hat mich sowas aufs Glatteis geführt, ohne den Text zu lesen)

      Ich glaub ich muss dringend mal wieder zum Augenarzt oder man muss den Herstellern mal sagen das sie bei Dir in die Lehre gehen sollen.

      Unglaublich und fassungslos,
      Stephan
    • Herzlichen Dank, Stephan, für die Ehre, dass du ein Originalfoto spontan als Modellansicht aufgefasst hast! Aber soweit reichen meine Möglichkeiten dann doch nicht... Auch bei der Heizkupplung sind die Modellbau-Kompromisse natürlich erkennbar, aber ich bin doch zufrieden, weil der Detailreichtum langsam seine Wirkung entfaltet.
      Zur Heizkupplung sei allen Mitlesern noch gesagt, dass die Hermine (aus Sparsamkeitsgründen) bei der Aufarbeitung tatsächlich nur eine solche erhalten hat (Rückmeldung aus Koblenz-Lützel). Im Zweifel dürfte dann der abgewandelte Wienerwald-Spruch gelten:
      "Heute bleibt das Abteil kalt - Hermine ist falsch vorgeschnallt".
      Ich biege in die Schlussgerade des Rahmenbaus ein und fertige die Schnee-/Schienenräumer". Demnächst mehr...
      Gruß Michael (maxl)
    • Ein wichtiges Etappenziel ist erreicht: Rahmen und Fahrwerk der Hermine sind fertig! Hier noch ein (letztes?) Mal zwei Ansichten von unten, da ich die Lok zum Einbau der Schnee-/Schienenräumer vom Präsentationsgleis abschrauben musste:



      Jetzt kann es an die Aufbauten gehen - ein neues und weites Feld...
      Liebe Grüße Michael (maxl)
    • Herzlichen Dank, Sieghard und Andy, für euer Lob! Und vielen Dank für die lieben Daumen. Das tut sehr gut... Aus meiner Perspektive ist dieser Modellbau keine Hexerei sondern einfach nur eine Geduldsübung: Und Geduld habe ich offenbar. Seit über einem Dreivierteljahr werkele ich nun schon an der Lokomotive herum!
      Wie gut, Andy, dass du nicht sehen konntest, wie ich bei deinem Kompliment rot geworden bin... Die Freude, dass wir uns kennen, wenn auch nur selten sehen, liegt ganz auf meiner Seite!
      Mit den besten Grüßen Michael (maxl)
    • Nach zwei Monaten Bastelpause geht es mit der Hermine weiter. Die Aufbauten sind an der Reihe. Ich wollte sie ja aus Karton herstellen... aber das Ergebnis war unterirdisch. So greife ich doch auf dünnes Modellbauersperrholz zurück, das ich nach Belieben mit Feile und Schleifpapier weiterbearbeiten kann, bis ich mit dem Ergebnis zufrieden bin.



      Der Rohbau des vorderen Maschinenraums ist entstanden. Von außen glatt, von innen voller vernieteter Bänder und Winkel, die die Verkleidungsbleche halten. Da ist geduldige, aber auch entspannte Fleißarbeit angesagt!
      Gruß Michael (maxl)
    • Ein herzliches Dankeschön allen Likern und an dich Andy: Das Innenleben des Maschinenraumes - natürlich nur die Blechverbindungen - zeige ich als nächstes. Dafür müssten sie allerdings erstmal fertigwerden... Herrjemine - aber das wird schon!
      Liebe Grüße Michael (maxl)
    • Ich hatte die Fortschritte im Fahrwerk leider eine Zeit lang nicht verfolgt.

      Alles was ich bisher von dem Bau gesehen habe ist einfach nur noch Klasse! Das hat Museumsqualtität!

      Die Vorbauten aus Karton zu machen ist wirklich eine Herausforderung, besonders, wo Du auch die Ausschnitte für die Klappen gemacht hast. Da ist in der Tat Balsa besser. Wenn Du lackierst musst Du ja auch bei Karton immer noch spachteln.
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Herzlichen Dank, Gunnar, für dein großes Lob! Ich freue mich! Übrigens verwende ich nicht Balsa sondern 1mm dickes Birken-Sperrholz für die Seiten und 3 mm starkes Modellbausperrholz für Front und Abdeckung, da ich so die Rundung vorne durch Schleifen gut herausarbeiten kann. Ich bin selbst gespannt, ob ich bei den Aufbauten den Standard des Fahrwerkes halten kann...
      Gruß Michael (maxl)
    • Hallo Maxl,
      ich habe heute diesen Bericht erst gefunden.
      Was war denn da passiert am 30. November letzten Jahres? ist da eine Lok entgleist und Du warst der erste am Unfallort?
      Das das Bilder eines Modells sind muß man tatsächlich dran schreiben.
      Ganz großes Tennis!

      Bietest Du eigentlich auch Praktikantenplätze an?

      Gruß
      Dirk
      Haben beruhigt!
    • Herzlich Willkommen auf meiner Baustelle, Dirk! Freut mich sehr, wenn dir meine Lok gefällt. Meine Bauweise hat mit dem Glaskasten PtL2/2 begonnen, und zwar aus einem Kartonmodell abgeleitet, bis ich dann auf das Supern kam und süchtig wurde... Seither nur noch sog. Scratchbau. Braucht viele Konstruktionspläne und noch mehr Vorbildfotos. Die Recherche wird ein wesentlicher und besonders interessanter Teil des Bauvorhabens. Ich schildere dir das, um dich zu warnen, wohin die Reise gehen kann - du scheinst mir nämlich auch sehr gefährdet... Wenn ich an deinen Unimog denke, brauchst du wohl keinen Praktikantenplatz! Aber über einen regen Austausch freue ich mich jetzt schon!
      Beste Grüße Michael (maxl)
    • Die Maschinenraumverkleidung hat ihr "Innenskelett" erhalten. Die genieteten Winkel und Streben sind auch beim Vorbild asymmetrisch angeordnet. Ich habe beiläufig herausgefunden, wozu die runden Öffnungen dienten: Durch sie wurden die ursprünglich innenliegenden Sandkästen befüllt. Die markanten äußeren runden Deckel, die ich als nächstes nachbauen werde, sind mit dem Einbau von Standardsandkästen neuerer Bauart überflüssig geworden, wurden aber nicht entfernt.

      .

      Das zweite Bild zeigt das Innenleben im Grauanstrich. Nur die äußeren Flächen tragen das für die E69 03 typische Rot. Ich habe den Originalfarbton als Sprühlack geordert und bin gespannt, wie das im Modell wirkt. Erste Versuche ergaben ein recht dunkles Bild... Da schaun wir mal! Ich halte euch auf dem Laufenden.
      Gruß Michael (maxl)
    • Hi Michael,

      schöne Bilder - danke dafür!

      Das mit dem Farbton ist schon eine Sache für sich. Irgendwo in grauer Vorzeit habe ich mal eine Tabelle gehabt, wieviel Weiß man den entsprechenden Farben zumischen sollte, um dem Originalton in der Verkleinerung zu entsprechen. Das war zum Teil recht heftig.
      Bei jeder Verkleinerung verändert sich das subjektive Farbempfinden. Daher diese Tabellen. Aber wie mit so vielen anderen Sachen - leider wech....
      Beste Grüße

      von Andy

      What else?
    • Ein herzliches Dankeschön allen Likern und euch beiden, Andy und Dirk!
      Andy - mit dem Farbton werde ich leben müssen oder alles noch einmal auf Anfang setzen. Bei einer Spraydose gibt es ja nichts mehr zu mischen. Ich habe wenigstens den Vorlack in weiß ausgeführt. Inwieweit das hilft, ist noch offen... Immerhin muss ich das Bauteil ja nicht noch einmal anfertigen, wenn ich mit der Lackierung unzufrieden sein sollte. Das ist doch ein Trost!
      Dirk - die Nieten sind mit dem "Rivet-Maker" von toolz gestanzt, und zwar nicht aus Karton sondern aus dünnen Polystyrol-Platten. Das ist bis jetzt für mich die beste Lösung. Aufwendig, aber zufriedenstellend.
      Liebe Grüße Michael (maxl)
    • Eine erste Probelackierung. Es handelt sich um den Original-Farbton der heutigen Hermine: RAL 3004, allerdings in immer problematischem Kunstlicht:.



      Es geht noch nicht ums Finish und die Zierstreifen, sondern allein um die Frage, ob ich den Farbton so lassen kann oder experimentieren sollte. Andys (Railgoon) Tabelle zur Modelllackauffrischung wäre einerseits hilfreich, Lackexperimente sind mir andererseits - aus schlechter Erfahrung - eher ein Graus...
      Gruß Michael (maxl)
    • Helle Sonne, dunkles Zimmer, wie auch immer - komplett verschieden, Tom... Ich werde nochmal Fotos bei Tageslicht versuchen und einstellen. Je nach Beleuchtung bin ich zufrieden oder nicht. Mit meinem roten Caddy geht es mir übrigens auch so - der sieht zu jeder Tageszeit und bei jedem Wetter anders rot aus. Und nachts schwarz. Naja - das sollte jetzt witzig sein, aber Farben sind schon schwierig...
      Gruß Michael (maxl)
    • Hi Michael,

      ich denke, bei einem Modell dieser Größe kann man gut Original Farbein nehmen. Bei sehr kleinen Modellen ist es ja besser, eine Nuance heller zu machen, der Mensch enpfindet die Farben sonst schnell zu dunkel.
      Und die Hermine war doch so schön kräftig rot. (OK, ich hatte sie damals in den 70ern gesehen, das ist schon etwas "verklärt")

      Ich bin mal auf den Eindruck unter Tageslicht gespannt.
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Danke für deine Empfehlung, Gunnar! Bei näherer Betrachtung bleibt mir ohnehin kaum eine andere Möglichkeit, als es beim Originallack zu belassen. Was könnte ich sonst tun? Im Sonnenlicht wird das Rot schön leuchten, aber wenn das Licht nur etwas abnimmt, wirkt der Farbton schnell sehr dunkel, was mich bislang doch noch ein wenig stört. Kann aber sein, dass das einfach eine Gewöhnungsfrage ist...
      Beste Grüße Michael (maxl)