Burg Bedzin, Zamek Kazimierzowski, 1:160, von GPM

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      haue 3 "Wir sind wieder da. Tipsi, zum Diktat!"

      pc3 "Sag an."

      haue 3 "Die dritte Seitenwand des Hauptgebäudes steht an:



      Der Brummi hat schon die Löcher in die Wand gestemmt und wir haben versuchshalber mal den Schruppi mit dem Kantenfärben beauftragt. Naja, er muss noch ein wenig üben, aber er ist ja lernfähig, unser 'Mädchen'.

      Danach kam wieder Schraubi's große Stunde: Fenster bauen. Er ist noch nicht fertig, aber hier ist sein Zwischenstand:



      Die Fenster wurden wieder gedoppelt, damit die Tiefenwirkung ausreichend ist. Und dann nochmal die Fensterlöcher aussägen:



      Für heute in der Spätschicht steht dann der Zusammenbau der Fenster auf dem Dienstplan. Aber das wird dann heute nicht mehr dokumentiert."

      happy 2 "He, schaut mal! Da kommt der Lyrix vorbei."

      les 3 "Seid mir gegrüßed werte Herren. ich habe euch eine kleine Melodei mitgebracht und würde sie euch gerne kredenzen."

      arbeit1 "Melodei? Was'n das? Kann man das essen oder trinken?"

      arbeit2 "Du Kunstbanause. Wenn Du 'kredenzen' hörst, fällt Dir nur noch fressen und saufen ein, was? Du kennst doch Lyrix. Der dichtet."

      arbeit1 "Ach so, der Klempner. Der ist aber noch viel zu früh dran. Wo will der denn jetzt schon eine Wasserleitung legen?"

      haue 3 "Also Brummi, Du bist wohl auch schon in der Vorschule aus dem System gefallen, oder? Ein Dichter dichtet nicht ab, er dichtet."

      arbeit1 "Kapier ich nich. Wie dichtet man denn Wasserleitungen, wenn nicht ab?

      sauber1 "Komm, lass ihn mal loslegen. Meister der Dichtkunst... Kredenze er sein Werk."

      les 3 "Nun gut, ähem, mh, mh. Ich stelle vor: Das Lied vom defekten Werkzeug."

      arbeit1 "Haha, doch'n Klempner."

      haue 3 "Nun halt doch mal die Klappe und unterbrich ihn nicht dauernd. Lyrix, leg los."

      les 3 "Also nochmal. Das Lied vom defekten Werkzeug:"

      Ein Tacker und ein Locher,
      die sitzen auf ner Bank.
      Da sagt der Tack zum Locher:
      "Ich glaube ich bin krank."

      Der Locher sagt zum Tacker:
      "Das ist doch gar nicht schwer,
      du bist ein alter Knacker,
      dein Magazin ist leer."

      Der Tacker sagt zum Locher:
      "Das hätt ich nicht gedacht,
      wie konntest du nur wissen,
      was mich so krank gemacht."

      Der Locher schmunzelt leise:
      "Du bist ein alter Tor,
      so ist das halt im Leben,
      da kommt das schon mal vor."

      "Willst Du in etwas beißen,
      dann brauchst Du ein Gebiss.
      Und wenn die Zähne alle sind,
      verliert man seinen Biss."

      Der Tacker lacht erleichtert,
      vom Herz fällt ihm ein Stein.
      Er füllt sein Magazin auf,
      ich glaub' so soll es sein.

      Und die Moral von der Geschichte,
      wer hätte das gedacht,
      ein guter Rat von Freunden
      so manche Lösung bracht.

      arbeit1 "Und das soll jetzt dicht sein? Ich kapier's immer noch nicht."

      arbeit2 "Geh Feierabend machen. Für die Fenster brauchen wir Dich heute nicht mehr. Lass Dich von Lyrix auf ein prost1 einladen. Dann kann er Dir erklären, was man unter Dichtung versteht."

      arbeit1 " ach1 Ich hau ja schon ab. Hab verstanden Blöd1 ."

      haue 3 "So, und der Rest: AN DIE ARBEIT. Und vielen Dank an Lyrix für die Belustigung. Kiek mol wedder in."

      arbeit2 "Mmhm!"

      haue 3 "Jau, ich weiss: keine Dialekte. Bis zum nächsten Mal."