Brabham BT 50 von m.a.s.s.

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    • Brabham BT 50 von m.a.s.s.

      Mein nächstes Projekt beschäftigt sich mit der Geschichte von BMW in der Formel 1. Diese begann 1982 mit dem Brabham-Team, das im Jahr zuvor in Person von Nelson Piquet Weltmeister wurde. Der BMW-Einstiegsbrabham war dann allerdings erstmal eine ziemliche Gurke und hatte so Einiges an Ausfällen zu verzeichnen.

      Der Bausatz stammt (mal wieder) aus dem m.a.s.s.-Verlag und wurde von Michal Antonicky konstruiert. Das wird jetzt erstmal mein vorerst letztes Modell von ihm sein. Ich habe doch ein Wenig Angst, daß ich in eine kleine Sinnkrise gerate, wenn ich meinen Antonicky-Stapel komplett weggebaut habe happy1 Von daher widme ich mich nach diesem Projekt hier (wahrscheinlich) erstmal anderen Konstrukteuren ausguck1 Aber zurück in die Gegenwart. Hier ist der Bogen mitsamt Lasercut zur Ansicht:







      Als Bauunterstützung nutze ich, weil die Anleitung leicht unzureichend ist, mal wieder die guten, alten tschechischen Bildberichte:

      papirove-modely.cz/galerie/9983

      papirove-modely.cz/galerie/9805

      Ich weiß nicht, ob das Modell am Ende ein Erfolg wird, in den Bildberichten sieht die ganze Sache ziemlich furchteinflößend aus. Ich wollte das jetzt aber trotzdem bauen. So wie ich den Bogen verstehe, habe ich die Möglichkeit, das Chassis zweimal komplett zu bauen, bevor ich entscheide wo der Motor reinkommt. Das erhöht natürlich meine Chancen etwas...


      Ich habe jetzt auch mal gesehen, was es mit den sagenumwobenen Tamiya-Modellen auf sich hat:




      Ich bleibe aber trotzdem bei Papier als Werkstoff hüpf1

      Ein kleiner Fakt noch zum Modell an sich: Der Bausatz ist wohl auch mal bei "ABC" erschienen. Hier noch ein Baubericht dazu:

      papirove-modely.cz/galerie/10076

      Ich werde während des Baus mal die Augen offenhalten, wie groß hier die Übereinstimmungen sind.
    • So. Baubeginn. Katastrophe. Wenn ich mir nochmal einen Bogen anschaue und gleich als Erstes denke: "Das ist aber kompliziert", werde ich ihn wieder weglegen und etwas Einfacheres bauen brüll1 Dazu ist es jetzt aber irgendwie zu spät kratz1

      MacDiveDoc wrote:

      Die Bauanleitung, die Du zeigst, ist mehr als dürftig.
      Deswegen habe ich auch noch gar nicht reingeschaut happy1 Ich habe den Anfang anhand der Nummern auf den Bauteilen und mit jeder Menge Fotosichtung im Internet (siehe die Links im ersten Beitrag) gemacht. Es hat sich, leider auf die harte Tour, herausgestellt, daß man besser zuerst die Teile 3 und 4 zusammenbastelt und dann erst die Seitenwände des Chassis anbringt. Somit ist es mir jetzt nicht mehr möglich, das Auto mit der Nummer 2 in ausreichender Qualität zu bauen. Ich muß jetzt die Nummer 1 ohne Frontflügel bauen. Richtig zufrieden bin ich mit der erreichten Qualität nicht, aber leider war ich so schlau, mir keine Sicherheitskopie zu machen. Ich dachte, bei insgesamt drei Bauversuchen muß doch der Letzte so richtig gut werden stirn1 Na ja, ich rede mir das Ding jetzt schön und baue weiter...





    • Ich pausiere jetzt den Baubericht, da ich mit meiner erreichten Präzision überhaupt nicht zufrieden bin. Ich werde den Bogen nochmal bestellen und dann aber gleich mal eine Sicherheitskopie anlegen brüll1 Das wird aber Juni oder Juli werden, weil das Modell Teil einer größeren Bestellung direkt beim Verlag sein wird. Und Pakete von sechs oder sieben Bögen leiste ich mir dann doch nur zu Geburtstag oder Weihnachten spar1

      Grundsätzlich habe ich mich hier beim Schwierigkeitsgrad ordentlich verhoben. Nicht nur die hochkomplizierte Formenbiegerei muß ziemlich exakt sein, sondern die kleinen blauweißen Streifen müssen auf den Drittelmillimeter genau geschnitten werden, sonst sieht es gleich gepfuscht aus. Und dann muß ich bei erwähnten Streifen noch eine Lösung für das Kantenmalen finden, hier sind die technischen Grenzen des Laserdruckes deutlich ausgereizt. Trotzdem werde ich das Dingen bauen arbeit2 , einfach weil es ein sehr cooles Modell ist.

      Mein aktuelles Projekt zeige ich dann hier in diesem Forum, wenn ich mir sicher bin, daß es auch gelingt. Das mit der richtigen Auswahl des Schwierigkeitsgrades habe ich nämlich immer noch nicht kapiert happy1



      Also dann, in Sachen Brabham BT 50 reden wir im Sommer weiter. Tolle Wurst stirn1
    • Sooooo.... pünktlich zum Sommer 2019 geht es hier also weiter lala1 Wenn ich im Berufsleben so ein Timing hätte, wie bei der Bauzeitplanung meiner Kartonmodelle raus1 heul1

      Es geht mir jetzt darum, herauszufinden ob das hier ein Modell oder ein abgebrochener Baubericht wird. Ich habe dazu die Fahrzeugversion ohne Frontflügelchen soweit gebaut, wie beim letzten Versuch. Ich finde, daß ich hier eine deutliche Qualitätssteigerung erzielt habe:



      Das Ding ist aber immer noch so schlecht, daß ich jetzt die zweite Version im Bogen auch nochmal baue. Die Fahrzeugfront sieht eigentlich gar nicht weiter schlimm aus, aber allein für den Lerneffekt bei der Formung des Bauteiles sollte ich sechs oder sieben solcher Dummies bauen. Wenn der Vierte jetzt nix wird, dann muß ich über das Projekt nochmal gründlich schlafen grr Das wird jetzt erstmal erledigt, bevor es im Wettbewerb weitergeht arbeit2
    • Heute habe ich den vierten und damit auch definitiv letzten Versuch unternommen, eine perfekte Fahrzeugfront hinzubekommen. Und ich muß sagen, daß Übung definitiv den Meister macht. Ich glaube, viel besser geht's nicht. Ich habe den Bau des finalen Exemplares diesmal etwas ausführlicher dokumentiert:







      Es fehlt jetzt nur noch die obere Hälfte des Schriftzuges. Unten sind nochmal drei der vier Bauversuche, sortiert von schlecht bis gut, aufgereiht. Nummer eins liegt schon seit unbestimmter Zeit in der Tonne sauber1



      Jetzt werfe ich den Schlechtesten weg und baue in die beiden anderen Versionen jeweils ein Cockpit ein. Es ist nämlich noch nicht ganz raus, welche Fahrzeugversion ich am Ende finalisieren werde denk1
    • @Martin: Absolut. Ich habe mal drüber nachgegrübelt: Links und rechts ein Flugzeugtriebwerk dran (Zufällig muß ich aus staubigen Gründen auch bald meine 1:100er Post-Tupolev entsorgen sauber1 ), das Ganze einheitlich anstreichen, Cockpit rein, hinten irgendeinen Deckel drauf und fertig ist ein schön unrealistisches Wasserlinienmodell u-boot1 Ich werfe die überzähligen Fahrzeugrümpfe erstmal nicht weg...

      @petcarli: Mit meiner absoluten Lieblingsbeschäftigung geht es weiter: Cockpit detaillieren freu1 :



      Beflügelt durch den Rhein-Main-Stammtisch und das Zuschauen beim Basteln von Volkmars 1:250er Hubschrauber mit Klarsichtfenstern bin ich in eine gewisse "Detailwut" verfallen und habe alles dreidimensionalisiert, was möglich ist. Das Cockpit ist im Bogen doppelt vorhanden. Somit konnte ich eine Version zum Supern des anderen Exemplares "Schlachten". Bloß die acht Schrauben/Nieten (?) unten habe ich in 2 D belassen. Irgendwo is' dann auch mal gut. Das Lenkrad ist mir etwas zu dick geraten. Auch hier ist im Bogen noch eine Version übrig und ich werde es wohl nochmal mit einer Schicht Pappe weniger bauen, dann müßte es passen...
    • Danke, Dieter und Jörg für eure dagegen1 .... muhaha1 ja 2 ja 2 ja 2

      @petcarli: Irgendwie fehlt mir bei diesem Projekt ein Bißchen die Faulheit. Dreilagiges Lenkrad ist umgesetzt und sieht natürlich besser aus als vierlagiges Lenkrad grins 1

      So. Sie nannten ihn Großkampftag arbeit2 arbeit2 arbeit2 Zu sehen gibt's Antonickys Modulbauweise. Ist im Grunde immer das Gleiche, ganz egal aus welcher Epoche das Modell stammt. Sogar Rennwagen aus den Neunzigern sind stur nach diesem Prinzip umgesetzt.





      Allerdings unterscheiden sich die verschiednenen Antonicky-Modelle stark im Schwierigkeitsgrad. Das Exemplar hier ist in dieser Hinsicht das absolut Schlimmste, was mir bisher unters Messer geraten ist regen1 Noch habe ich die Geschichte aber unter Kontrolle...
    • Wahnsinn bedeutet: Man tut immer wieder das Gleiche, hofft dabei aber auf eine Veränderung des Ergebnisses brüll1 regen1
      Diesem Leitsatz entsprechend habe ich die letzten Drei Tage am oberen Karosserieelement verbracht. Es müssen dabei etwa acht Stunden draufgegangen sein krank1



      Die Mühe hat sich aber gelohnt und das letzte Exemplar ist glücklicherweise auch das Beste geworden schwitz1 Die Passigkeit, speziell des unteren Teils mit dem Klebespant drauf zu den oberen Elementen, ist nicht wirklich gut und ich mußte schlußendlich hinten einen Mini-Flicken anbringen, um nicht wieder an anderen Stellen Probleme mit den Übergängen zu haben, wie bei den drei vorherigen Versuchen. Was bin ich froh, daß ich diesen Bogen doppelt habe. Mit nur einem Exemplar wäre ich völlig chancenlos.



      Der Bogen hat im Wesentlichen drei Probleme:

      • Die sehr ambitionierte Formgebung der Originalvorlage
      • Der dunkelblaue Laserdruck: Obwohl ich den Bogen großzügigst mit Zaponlack vorbehandelt habe, blättern speziell blaue und schwarze Drucke besonders gerne ab, was bei einem Rennwagenmodell doppelt ärgerlich ist, da die Übergänge zwischen den einzelnen Teilen oft durch Schriftzüge und Muster hindurchverlaufen und somit abgeblätterte Farbe schwerer bzw. unmöglich zu kaschieren bzw. reparieren ist. Mit diesem Modell als Offsetdruck hätte ich deutlich weniger Schwierigkeiten.
      • Die filigrane Linienführung: Die hauchdünnen weißblauen Linien verzeihen überhaupt keine Ungenauigkeit. Jeder Fehler fällt hier sofort auf. Zusätzlich dazu blättert die sehr dünne untere Linie beim Schneiden gerne mal teilweise ab.
      Hier ist, bevor es in die Tonne wandert, nochmal alles zu sehen, was ich um dieses Modell herum bisher an Mustern, Übungen oder einfach nur Verschnitt produziert habe:



      Und ab damit sauber1
    • danke1 , Martin und Jörg!

      Zunächst habe ich mal einen dicken Reihenfolgenfehler hingelegt. Ich war der Meinung, daß ich erstmal die Vorderradaufhängung bauen muß, bevor ich das Mittelteil von unten her dicht mache. Dann ist mir gedämmert, daß es besser ist, die Aufhängung ganz zum Schluß anzupassen, um so die Bodenfreiheit des gesamten Fahrzeuges gerade auszurichten. Nützlicher Nebeneffekt: Ich habe sämtliche Bremsscheiben schon vorgefertigt:



      Im Anschluß habe ich dann das charakteristischste aller Antonicky-Teile gebaut: Der zentrale Unterbodenabschlußdeckelspant. Zuvor habe ich von der Vorderradaufhängung noch jeweils die unteren Elemente mit massig Kleber von innen fixiert:



      Schlußendlich wurden noch die Seitenkästen angelegt. Das wird jetzt nochmal ein ziemlich hartes Gefummel werden:

    • Zunächst ein danke1 schön an die Leiker!

      @Chris A.: Nachdem ich jetzt seit Mespelbrunn nur diverses anderes Zeugs gebaut habe, bin ich momentan selbst ein Bißchen überrascht, in welcher Geschwindigkeit das Modell ranwächst. Ob der Flitzer überhaupt was wird, ist aber noch nicht ganz entschieden. Das kann ich erst abschließend beurteilen, wenn die Seitenkästen auch von oben her fertig sind. Ich habe es ja bereits erwähnt: In Sachen Formgebung ist die Kiste die Hölle. Sieht aber auch fein aus, wenn's dann mal gelingt grins 1

      Dein Lotus baut sich übrigens noch schneller, selbst wenn du alle notwendigen Superungen dranklebst. Da ist einfach viel weniger dran. Also, reingehauen, bei deinem bisherigen Baufortschritt hast du das Ding in maximal zwei Wochen durch, selbst wenn es an der Bastelzeit etwas hapern sollte augenbraue1

      Gruß,

      Daniel.
    • Bin dabei, Daniel! Bis jetzt sieht alles schon mal sehr gut aus! Bei Lokomotiven ließe ich 1:24 gerade noch so gelten, bei Autos wäre mir das schon wieder mal zu fummelig. Das Lenkrad - kaum größer als ein Zentimeter im Durchmesser - ist ein Kabinettsstückchen. Hut ab!
      Gruß Michael (maxl)
    • @maxl: Mein Lenkrad ist eigentlich ziemlich grobmotorisch unterwegs, im Vergleich zu diesem Ding hier:

      Stammtisch Rhein-Main

      Bei sowas bin ich aber dann auch raus oh1


      Der nächste Bauabschnitt war von Anfang an frustrierend. Ich habe die Karosserieabdeckung gebaut, was an sich schon eine Herausforderung ist, und je näher ich der Vereinigung von Chassis und Deckel kam, desto mehr fürchtete ich den Ärger, den diese Hochzeit bedeutet.





      In den rechten Seitenkasten habe ich zuvor noch den Feuerlöscher und irgendeinen Schaltkasten eingebaut, bevor ich an beiden Seiten die formgebenden Klebespanten angebracht habe. Nachdem die Prozedur endlich geschafft war, mußte ich die grauen Teile hinten wieder rausoperieren, weil sie mir a) fast das ganze Modell gekillt haben, da sie b) offensichtlich überhaupt nicht an die offensichtlichste aller Stellen passen les1 Die Teile gibt's im Bogen doppelt, die muß ich dann nochmal bauen und entsprechend einpassen kratz1





      Ansonsten is' aber einigermaßen gerade. So falsch kann ich also nicht gebaut haben...
    • Schlußendlich habe ich noch die Beule für den Motor geformt und angebracht. Weil da doch so einige Ungenauigkeiten drin sind, habe ich mich dazu entschieden, diverse unsaubere Übergänge mit weißer Acrylfarbe zu bearbeiten. Auch, wenn das Weiß leider am Ende einen leichten Gelbstich haben wird. Das schönste aller Modelle wird es so nicht mehr. Der große Sponsorenschriftzug am Seitenkasten ist, aufgrund der ambitionierten Konstruktion und meiner Unfähigkeit, sie präzise umzusetzen, auch leicht gewellt.



      Hier ist nun erstmal Baupause. Ich muß jetzt für 'ne Weile an was anderem Kleben, bis ich für dieses Modell wieder Nerven habe grr
    • Moin Daniel,
      Lass Dich doch nicht entmutigen. Das Modell sieht bis dato gut gebaut aus. Die Details, die Du siehst und die Dich nerven, sieht der Betrachter nicht.
      Ich finde, dass hast Du bis jetzt richtig toll umgesetzt klasse1
      Mach weiter augenbraue1


      Tipp für das Weiß. Mußte ich bei meiner Wappen von Borkum lernen: nur Titanweiß ist mit dem Papierweiß zu vergleichen.

      Liebe Grüße
      Jörg
    • Moin Jörg,

      das mit dem Weiß ist so ein Thema. Absolut jedes Weiß verfärbt sich am Ende ins Gelbliche. Mit Titanweiß ist das auch nicht besser, ich habe da schon diverses Lehrgeld gezahlt brüll1 Wenn du irgendwas hast, das am Ende nicht ausgilbt, dann sag mir mal bitte welche Farbdose ich genau kaufen muß kratz1

      Damit ist die Baupause nun beendet. Ich habe beschlossen, meine To-Do-Liste mal etwas runterzukürzen, damit ich nach den nächsten Modellanschnitten nicht plötzlich sieben oder acht angefangene Projekte habe. Also baue ich mutmaßlich erstmal diesen Rennwagen hier fertig arbeit1
      Da die Karosserie fertig ist und ich auf Räder gerade keine Lust habe, geht es mit den Innereien weiter, genauer gesagt mit dem Motor. Den gibt es dann später als tragendes Fahrzeugteil, wie sich das gehört.



      Hier ist zu Vergleichszwecken nochmal der BMW Reihenvierzylinder des Konstrukteurs Rado Radevicz aus dem 1983er Brabham verlinkt:

      Brabham BT 52 von Modelik

      Ich finde, der ist besser konstruiert als die hiesige Version.

      Gruß,

      Daniel.
    • Ich bin dann doch erstmal bei den Rädern gelandet. Ist vielleicht auch gut so. Dann ist dieser, bei jedem Modellauto gleich lästige, Teil schon mal abgehakt. Zunächst habe ich mich um die Hinterräder gekümmert. Die Radscheiben hatte ich von einem im letzten Sommer beim Bau verunglückten Modell übrig brüll1 und mußte sie somit jetzt nicht Ausschneiden mafia1 Ich kriege langsam richtig Ärger mit dem Laserdruck, die Farbe blättert mittlerweile ziemlich stark weg. Den Zaponlack habe ich bereits Anfang letzten Jahres aufgetragen, ich vermute mal, daß der einfach nicht mehr "frisch genug" ist kratz1 Da das hier die Räder sind, kann ich aber ohne weiteres mit Filzstift nachfärben. Ich habe nur leider im letzten Jahr zwischen fünf und sieben Laserdruckmodelle bereits mit Lack vorbehandelt. Da droht mir wahrscheinlich der gleiche Ärger regen1 Na gut, wieder was gelernt: Klarlack ist ein Frischeprodukt grr





      @Blackbox: Die Klebelaschen habe ich an den Laufflächen drangelassen, obwohl ich dir neulich zum Gegenteil geraten habe. Das war hier eine Vorsichtsmaßnahme, weil ich die Radscheiben schön optimistisch geschliffen habe und sie jetzt einen Ticken zu klein sind. Mit Klebelaschen ist diese meine Dummheit besser handelbar lala1

      Ich habe mal gerechnet: Für die Ausstellung im virtuellen Mannheim muß das Modell in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag fertig werden, damit ich mich Donnerstag um das gesamte Ausstellungssetting kümmern kann. Ohne Urlaub ist das leider reichlich utopisch heul1
    • dranduleta wrote:

      Mit Klebelaschen ist diese meine Dummheit besser handelbar lala1
      Moin Daniel,

      Damit sind wir schon zwei. prost2
      Bei meinen zwölf Rädern hat fast jeder einen anderen Durchmesser (wenn auch nur minimal) und trotz Kreisschneider haben auch die 24 Scheiben nie die gleiche Größe gehabt (von den Innenlöchern will ich gar nicht erst reden)
      Um dann den Ärger mit den zu kleinen Scheiben in zu großen Mänteln winter 3 zu umgehen habe ich mich ja entschieden die Laschen zu schneiden. Auch wenn das mühselig war schwitz1

      Schade das man später den Feuerlöscher und die Box nicht mehr sieht. Aber sowas ist ja schon bei vielen Modellen obligatorisch.
      Da war wohl noch Platz auf dem Bogen.


      Ach,
      schöne Reifen, übrigens flüstern1


      Gruß aus Bremen
      Stephan
      Wenn ich nicht Kartonmodelle baue - schraube ich am arbeit2 Versuchsrettungskreuzer Bremen im Vegesacker Museumshafen

      Alles was ich zeigenswert finde verlegen2
    • Moin Stephan,

      das Problem liegt stets beim händischen Ausschneiden, ganz egal ob man die Scheiben selbst vermißt oder nach Schablone arbeitet. Die Innenlöcher sind bei mir eigentlich immer Mist. Das habe ich noch nie ohne Schleifarbeit hinbekommen, sogar wenn ich sie von Anfang an bewußt zu groß ausgeschnitten habe. Richtig präzise werden Räder nur mit einem LC-Satz. Das ist aber auch alles gar nicht weiter schlimm, weil man mit handgeschnitzten Kartoffelreifen leichte Ungenauigkeiten an den Achsen ausgleichen kann und sie im Großen und Ganzen erst dann auffallen, wenn man zehn Minuten lang gebannt das Modell anstarrt und die Fehler sucht.

      Was man am Ende von den ganzen Innereien noch sieht? Wenn man eine fatale Zerrung des Sehnervs riskiert, hat man eine kleine Chance, irgendwo da drinnen den Motor zu entdecken zwinker2 Antonicky-Modelle sind eben vollgestopft mit "inneren Werten". Genau um die geht es dann auch heute. Ich habe mich um das Getriebe und die hintere Radaufhängung gekümmert. Fotografiert habe ich nicht sonderlich viel, weil dieser Bereich bei den meisten Rennwagenmodellen recht ähnlich konstruiert ist und ich das entsprechend insgesamt schon fast zwanzig mal in diversen Bauberichten dokumentiert habe lala1



      Den Achsdraht habe ich nicht durch die späteren Bremsscheiben hindurch bis in die Reifen gezogen, weil der dicke 1,6 mm-Draht nicht durch die Radmuttern paßt. Ich werde im nächsten Arbeitsgang in die Bremsvorrichtung dünneren Draht einziehen, der mir nicht die Radmuttern ruiniert. Außerdem kann ich so später noch kleinere Symmetrieprobleme etwas ausgleichen. Die erste Steckprobe mit den Reifen hat in dieser Hinsicht allerdings einen guten ersten Eindruck hinterlassen. Hoffentlich bleibt das auch so.



      Gruß,

      Daniel.
    • danke1 für die unterschiedlichen Daumen unter verschiedenen Postings hüpf1

      Als Nächstes kamen die Vorderräder an die Reihe. Vom Motor mal abgesehen ist dieses Modell echt eine riesige motorische Herausforderung. Die vorderen Felgen gehören mit zum Schwierigsten, was ich bisher gebaut habe. Vor der Speichenkleberei darf man nicht zu viel Kaffee trinken, sonst bekommt man die Teile nie im Leben an ihren Platz verortet kaffee1 nein1 raus1
      Doch der Reihe nach. Die Radscheiben sind über ein Jahr alt. Ich habe also keine Ahnung, warum bei den Vorderrädern alles paßt wie angegossen. Da ich die Klebelaschen bereits drangelassen habe, wurden die Scheiben ohne weitere Komplikationen mit Kleber in den Zylinder eingepreßt. Bei den inneren Löchern mußte ich selbstredend großzügig Schleifen, damit die Felgen da gut reinpassen lala1 Ein Aufreger bei jedem Antonicky-Modell ist dieser komische Felgenring mit dem weißen Fortsatz untendran. Entweder ich bin zu doof, das korrekt zu verkleben oder es ist einfach schlecht konstruiert. Das hier ist mein drittes Antonicky-Modell und bei allen mußte ich die Felge mit diesem dämlichen Ring bauen, der einfach nur unnötig den Schwierigkeitsgrad erhöht motz1



      Zu allem Überfluß ist der kegelförmige Ring auf der Felgengrundplatte leicht zu groß, weshalb ich jeweils eine kleine Dehnungsfuge reingeschnitten habe. Durch die Speichen ist das aber später nicht mehr erkennbar.



      Den weißen Ring habe ich vor dem Einbau rundherum eingeschnitten und nach der Fixierung die Laschen nach außen weggeklappt, damit der innere Zylinder nicht durch das Oberteil blockiert wird.



      Damit ist das Reifenthema erledigt. Obwohl ich auf diesem Gebiet schon einige Übung habe, waren die Vorderreifen echt ein hartes Stück Brot schwitz1
      Meine Wunschvorstellung ist, den Rest an den nächsten drei Abenden durchzuboxen, damit das Auto mit zur virtuellen Ausstellung kann. Ich glaube, das ist leider etwas utopisch gedacht grr

    • danke1 , Martin und Jürgen!

      Für die virtuelle Ausstellung fehlen mir dann wohl ein bis zwei Tage. Das ist aber auch nicht schlimm, weil dieses Auto am Ende nicht besonders ausstellungswürdig sein wird. Das positive daran: Jetzt noch den Bau abbrechen wäre ziemlich idiotisch. Somit ziehe ich die zwei bis drei Tage Arbeit, die da noch drinstecken, mit Bauchschmerzen durch grr
      Zunächst mal gibt es die Radlager. Das ist so eine typische Antonicky-Bastelei, die man in dieser Form in nahezu jedem seiner Modelle findet. Der Draht wird mit Papier umwickelt, der Zylinder mit Leim aufgefüllt und der Draht eingepaßt. Dann kommt der Deckel drauf und das Ganze darf zwei Tage trocknen. Danach hält die Konstruktion auch gut und gerne ein echtes Auto aus zwinker2



      Das Ganze mal vier. Zum Glück waren die Bremsscheiben schon vorproduziert, sonst wäre die Aktion zu einem ziemlichen Geduldsspiel geworden schwitz1 Der Heckflügel ist reichlich grobmotorisch geraten. Schuld daran ist der elende Laserdruck und die Tatsache, daß ich das Kantenfärben mit Filzstift hier nicht lassen kann, weil der elende Laserdruck derart stark wegblättert, daß die Kanten einfach eine übertriebene Bemalung brauchen. Das ist im Grunde auch das Kernproblem des ganzen Modelles brüll1



      Schließlich wurden letzte Feinarbeiten an der Motor/Getriebeeinheit vorgenommen und diese im Anschluß an ihren Platz versetzt.





      Ein vorläufiger Test hat ergeben, daß es hinten nahezu überhaupt keine Bodenfreiheit gibt, was mir bei Antonicky bisher noch nie passiert ist. In allen Bauberichten die ich kenne, hängt das Auto aber auch hinten runter. Somit kann man hier wohl die Schuld der Konstruktion zuschieben, deren Abenteuerlichkeit in Verbindung mit dem Laserdruck der Grund dafür sind, daß das Teil hier sich hart an der Grenze der Machbarkeit bewegt grummel
      Zum Glück kommt jetzt nicht mehr so viel ach1
    • Grüezi_1 aus der fleißigen Bremsenfabrik. Zumindest bei mir brummt die Zulieferindustrie auf Hochtouren arbeit2 arbeit1 auto2



      Neben der Bremsenproduktion habe ich noch den Heckflügel und die rote Lampe angebracht. Die Drahtstummelchen, auf die später die Räder kommen, habe ich mit einer Schicht Kleber umhüllt, um so die Drahtstärke soweit zu erhöhen, daß die Reifen einen guten Sitz haben.



      Jetzt noch Radaufhängungen vorne, Frontspoiler, Spiegel und fertig pirat1
    • Am Ende bleiben irgendwie immer die Spiegel. Bei keinem einzigen Fahrzeugmodell habe ich jemals einen anderen Schlußpunkt setzen können denk1 Vorher gab's noch den Mini-Frontspoiler, dessen korrekte Ausrichtung sowohl sehr wichtig für die finale Optik als auch der reinste Nervenkrieg ist schwitz1



      Das Ergebnis ist leider nur bei 95 Prozent grr Einen schönen Bock habe ich bei der Vorderradaufhängung auch noch geschossen: Die Aufnahme für die Lenkstange habe ich in einem Anfall von geistiger Umnachtung nach unten geklebt, so daß ich oben dementsprechend etwas improvisieren mußte stirn1 Geht aber so schon in Ordnung. Was mir bei Antonicky-Modellen immer passiert: Am Ende habe ich Teile übrig. Hier ist es die Nummer 57, von der ich gedacht habe, daß sie von innen in die Räder geklebt wird. Weit gefehlt, ein viel zu später Blick in die Bauskizze hat mir dann verraten, daß die Teile an die Federbeine gehören und die Drahtfeder einrahmen sollen. Da ist nachträglich auch nichts mehr zu retten. Dann fehlt am Übergang zwischen Getriebe und Heckflügel ein winziges Drähtchen, daß ich nicht dahinbekomme, wo es laut Anleitung sein soll. Also habe ich es eingespart, was aber nicht weiter auffällt.



      Damit habe ich dann endlich mal wieder einen Formel 1-Wagen fertiggestellt. Wurde aber auch mal wieder Zeit hüpf1

      (Galeriebilder folgen hier sogleich!)
    • Moin Daniel,

      Glückwunsch zur Fertigstellung des Rennboliden. Sehr gut gelungen, auch wenn Du meinst, das Eine oder Andere paßt nicht so hundertprozentig. Ohne Deine Hinweise auf die "Fehler" würde es kaum einem auffallen. Wenn Du nur zufrieden bist.

      Grüße aus SH
      Jürgen
      Auch aus Steinen, die in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. Johann Wolfgang von Goethe


      Was schon auf meiner Schneidematte war
    • danke1 für Daumen und Glückwünsche freu1

      @petcarli und @Juergen SH: Ich bin ziemlich zufrieden damit, daß ich dieses wahnsinnig schwierige Modell überhaupt gebaut bekommen habe. Hat ja auch zwei Bögen gekostet spar1 brüll1 Auch die erzielte Qualität geht völlig in Ordnung, da die Konstruktion schon echt ambitioniert ist schwitz1
      Allerdings ist das hier schon mein drittes Antonicky-Modell und ich habe quasi jedesmal nach dem Montieren eine ganze Kiste Schrauben übrig. In der Realität wäre das ziemlich fatal pirat1 Außerdem sind es auch stets die gleichen Dinge, die ich vergesse. Von daher habe ich es hier mal aufgeschrieben in der Hoffnung, daß es für den nächsten Antonicky in meinem Gehirn klebenbleibt. Abgesehen vom leidigen Laserdruckthema sind das nämlich geniale Modelle, davon muß ich natürlich noch mehr bauen auto2

      Gruß,

      Daniel.