Eisenbahn eines Nicht-Schiffchenschnitzers in 1:250

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    • Eisenbahn eines Nicht-Schiffchenschnitzers in 1:250

      Hallo, liebe Freunde,

      mit einem BB habe ich mich jetzt eine ganze lange Zeit zurückgehalten.

      Der Grund ist eigentlich ganz einfach: Udo hat mich in Mespelbrunn einfach mal aus den Pantinen gehauen! Mein kleines Träumchen ist eigentlich immer noch das eine oder andere Eisenbahndiorama. Das ist in 1:32 leider ein wenig schwer zu realisieren. Der Platzbedarf ist schon enorm. Und gequetscht wirkt es leider nur wie ein Spielzeug.

      Und dann standen Udos Krokodil und die 23er auf sehr realistisch wirkenden Gleisen! Als Tipp: ide Dinger sind seit gestern hier als Download zu haben. Dafür auch an dieser Stelle nochmal ein ganz dolles Dankeschön an Udo!! Und nu habe ich auch eine ordentliche Antwort auf die Frage, wie groß die Spurweite meiner Wägelchen sein sollte.

      Ich sehe hier jeden Tag, was Ihr so mit Euren Schiffsmodellen anstellt. Da werden mirkofeine Details erfunden, um noch das letzte bisschen rauszuholen. Und ich bin ob der Handwerkskunst, die ihr dabei an den Tag legt, immer wieder vollkommen baff! Warum sollte das nicht mit Eisenbahn auch gehen?

      Den letzten Schuss haben mir Marianne und Dietmar (MDK) verpasst, die zu einem Stammtisch mit einer recht guten und dabei noch erschwinglichen Vitrine aufgeschlagen sind, die schon einiges zulassen würde in 1:250....

      Also erst mal Material gesammelt (Hafendio, Hafenbahn, einiges scaliert....) und nachgedacht. Was ich Euch heute zeige, ist erst mal ein erstes ordentliches Zwischenprodukt. Der Weg ist noch relativ lang, aber man kann schon erkennen, wo es hingehen wird.

      Ich habe mal versucht, den offenen Wagen der Hafenbahn so zu bauen, wie er gedacht ist. Für mich fast unmöglich! Ich musste dabei erkennen, das es Riesenunterschiede gibt, wenn man nicht mehr groß, sondern klein baut. Das hat eine ganze Weile gebraucht, bis ich einigermaßen zufrieden war.

      Zunächst mein ursprüngliches Produkt mit dem Originalmodell:



      Ich habe ja einen Stammtischbruder in der Potsdamer Umgebung zu wohnen, der ein begeisterter Fan der MaKaMo Häusermodelle ist. Also die vier Seiten vereinzelt, mit den Details versehen, an den Kanten angeschliffen (45°) und los! Auf den Bildern wirkt es wesentlich gröber, als es tatsächlich ist. Aber daher auch ein Zwischenschritt. Beim nächsten Mal wird es wesentlich besser!!



      Kurz dazu mal die Daten: Innen und Außenwand 160g-Karton. Alle Details sind in 80g. Bei den diagonalen Streben keine so gute Wahl! die werden in Zukunft in 120g gedruckt und eingebaut. Ist gar nicht so einfach auch dafür die richtigen Papiere zu finden!! Hoher Holzanteil verhindert tapfer, das man das Zeugs schneiden kann, wie gewohnt!!
      Lustig ist die Sache mit den Buckelblechen:
      Die Buckelbleche einfach mal so in 160g gedruckt und die Rahmen dazu in 80g. Wenn ihr denken solltet, das es mir gelungen wäre, den Rahmen so einigermaßen hinzubekommen - Fehlanzeige! Frustriert nach dem 6. oder 7.Versuch den ganzen Krempel hingeschmissen. Und was kam rum? Die Buckelbleche lagen auf dem Originalteil. Ab jetzt also den Rahmen mit den Blechen und die Bleche extra in 80g drucken und einfach übereinanderkleben! Sieht wirklich gut aus! Warum manche Prozesse so schwierig sind - absolut keine Ahnung! Manchmal sieht man den Wld vor lauter Bäumen nicht! Das war so eine Situation.
      Beim Stammtisch hat mich Cony gefragt, wie lange ich an so einem Wagen bauen würde. Das ist eigentlich nicht so wild, wenn man die richtige Idee hat! Also immer dran bleiben....

      Und das Fahrwerk ist eigentlich schon recht gut und sehr weit. Die Räder haben jetzt also mittlerweile einen Spurkranz bekommen. Ob ich das noch ein wenig mit Farbe versehen werde, weiß ich heute noch nicht. Es sind einfach mal zwei Rahmenwangen deren Spurweite nur durch die Achse und das Zwischenstück des Bodens bestimmt wird.





      Für die Puffer habe ich auch schon eine Idee. Für die Bremsschläuche auch. Was mir echt Kopfschmerzen bereitet sind die Kupplungen. Vielleicht hat ja einer von Euch eine Idee?

      Es macht übrigens einen Riesenspaß, mal was anderes, und sei es nur ein anderer Maßstab, zu probieren. Aber die Einarbeitung ist schon heftig!
      Beste Grüße

      von Andy

      What else?
    • Hallo Andy,

      so etwas kommt also dabei heraus, wenn man in die mikroskpischen Beriche abtaucht. Enorm! klasse1
      Ich weiß zwar nicht, ob man es in Natura ohne Lupe überhaupt erkennen kann, aber da sind doch tatsächlich Spurkränze an den Rädern. Ich fasse es nicht. oh1
      Hast Du schon mal ausprobiert, wie Albrechts Kupplungen in 1:250 wirken? Wenn das nicht reicht, kannst Du ja immer noch Normans dreidimensionlisierte Kupplungen verwenden. Uiuiuiuiui...

      Wie gerne würde ich Deine Experimente einmal live erleben. zwinker2

      Schöne Grüße
      Andi
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

      Es strebt der Mensch, so lang er klebt.
      Fast Goethe
    • Hallo Andy,
      da hat ja einer den gleichen Traum wie ich klasse1 freu 2
      Ich mache mir schon eine ganze weile Gedanken wie ich die Module erstelle so das man sie ganz einfach zu einem großen Dio zusammen fügen kann und danach noch jederzeit erweitern kann.

      Mein Traum ist eine Eisenbahnanlage mit Bergen natürlich Häuser sowie Wasser mit Schiffen nah was halt so alles zu einer Miniaturwelt gehört. Das einzige was anders ist wie in der Miniaturwelt in Hamburg mein Dio Hat keine Bewegungen und der Maßstab ist nicht 1:87 sondern soll 1:250 sein.

      Ich hatte auch schon mal den Maßstab 1:400 angedacht aber da machen meine Finger nicht mehr mit und die ganze Zeit mit einer Lupe arbeiten möchte ich auch nicht.

      Es freut mich auf jeden Fall das ich noch jemand habe der auch meinen Traum hat und in umsetzen will. daumen1 freu1 prost2

      Deine Versuche sehen schon sehr sehr gut aus nur die Bretterbauklebung wo du in Zukunft mit einem 120g Papier machen willst würde ich wahrscheinlich mit einem 90g Papier darstellen ich bin der Meinung das es für diesen Maßstab 1:250 besser stimmig ist. Aber das ist meine Ansicht.

      Warum sind wir eigentlich in Mespelbrunn nicht auf unseren Traum gekommen?
      Wahrscheinlich wären dann die 2 Tage zu kurz. happy 2

      Da kannst du ja mal ein paar Versuche nach Mespelbrunn mitbringen zum BESTAUNEN da langt ja ein Schuhkarton voll.

      Grüßle,
      Reinhold
      Du sollst den Karton und die Kartonmodellbauer ehren.
    • So, schnell die Post abarbeiten.

      Zunächst mal ein Danke an Udo, Bernd und Sieghard für die Daumen. Udo hatte ich es ja fast beinahe versprochen...

      @ Andi: Jawolla, da sind sowas wie Spurkränze sind da dran. Ich muss das Fahrwerk aber nochmal ändern. Sind nur Kleinigkeiten, aber erstens geht es hier um die Wirkung und zweitens um eine relativ einfache Bauweise. Man will ja nicht immer für mehrere Tage an den Tisch gefesselt sein.
      Auch die Seitenwand wird nochmal überarbeitet. Alles, was da untenrum schwarz aussieht, gehört das ja eigentlich nicht hin. Das ist, von der Seite betrachtet ja nix anderes als die Seite des Hauptträgers des Grundrahmens. Der nimmt ja unter anderem auch die Achshalter und die Federn auf. Die senkrechten Profile werden bleiben. Da müssten dann irgendwann mal die Wagenkastenstützen dran, die ich aber defintiv nicht einbauen werde....
      Du wirst lachen - ich habe mir schon Gedanken gemacht, ob man Albrechts Modelle nicht eventuell soweit verkleinern könnte. Das muss ich mir mal durch den Drucker laufen lassen!
      Und ich denke, Dein Wunsch mit dem Sehen könnte Ende April in Erfüllung gehen!

      @ Reinhold: Ganz so groß wie Du habe ich das Teil nicht geträumt. Aber die Gleise von Udo verführen schon recht heftig zum weiterspinnen.
      Der Aufwand für die Gleise ist schon recht heftig. Aber die Wirkung ist einfach mal nur genial!
      Nu liegt es zum Teil auch daran, das ich mir recht heftig die Finger verbiege, wenn ich bei den Schwellen die Kante färbe... Übung macht auch hier den Meister.
      Ach ja: zu den Profilen: Die senkrechten welchen werde ich in 160g lassen. Der Schritt von 80g zu 90g ist für mich zu gering. Ich werde doch auf 120g zurückgreifen. Die 80er Papiere sind schon etwas gewöhnungsbedürftig. Aber die Anschriftenfelder bleiben in 80g.

      Das wird hier von mir in loser Folge weitergeführt. Wenn mir wieder eine Idee gekommen ist, werde ich sie hier zur Schau und Diskussion stellen.
      Beste Grüße

      von Andy

      What else?
    • HI Andy

      Von Schiffsmodellen in 1:250 hab ich ja schon lange Abstand genommen, aber Lok, Wagen und Geleise in 1:250, und das mit Details ?!?! oh1
      Ich muss gestehen, hab mir jetzt erstmal schnell einen Ausdruck gemacht, weil ich mir gar nicht vorstellen konnte wie groß das ist.....

      Da bin ich auf jeden Fall als Zuschauer dabei
      Helmut Baum 1
      aus dem Bergischen
    • Moin Andy,
      das heißt,Du baust kleiner als Spur Z.
      Alle Achtung,ich bin bei den Zettis hier Vorort oft zu Besuch und weiß wie klein das ist.
      Viel Erfolg bei Deinem spannenden Projekt.
      Einen Gruß von der Waterkant ,aus dem schönen Schleswig Holstein,
      Thomas
    • Danke für Eure Zustimmung!

      Ich verweise aber mal ganz vorsichtig darauf, das es hier schon einige Bilder wunderbarer Modelle der Hafenbahn von Kurt, Klaus und Günter gibt! Auch Wiwo zaubert da geniale Sachen.

      Mein Ansatz ist eigentlich wirklich der, aus diesen Modellchen das (fast) letzte bißchen rauszukitzeln. Daher auch die unterschiedlichen Stärken der Beschläge. Die optische Wirkung ist eine wirklich enorme.

      Man muss aber auch sehen, das ich Eisenbahn baue - die anderen bauen die nur als Zutat. Aber mich reizt es einfach, da mal - gewissermaßen von der Landseite aus - heranzugehen. Ich habe bisher immer die Gleise als das Problem angesehen - Udo hat es gelöst. Jetzt gibt es keine Ausrede mehr.

      Es wird alles nur ein wenig dauern - meine Dienstherrin legt leider auf meine Anwesenheit mehr wert, als mir lieb ist!
      Beste Grüße

      von Andy

      What else?
    • Für alle, die mich noch nicht persönlich kennen:

      Die Bezeichnung "Schiffchenschnitzer" kommt von mir auf keinen Fall despektierlich! Ich habe vor den Ergebnissen die diese Modellbaukollegen hier und anderswo abliefern die allerhöchste Hochachtung! Dazu gehört nicht nur eine ruhige Hand, sondern auch eine Menge an Fachwissen, ohne das man solche Sachen nie und nimmer nicht hinbekommen kann.

      Wie gesagt, mein Ansatz ist mehr von der Landseite. Ich würde wahrscheinlich die Schiffe etwas einfacher bauen - als Ergänzung.

      Ich weiß halt, wie so ein Güterwagen in 1:1 aussehen sollte und versuche nun, mich diesem Bild in diesem Maßstab anzunähern.
      Beste Grüße

      von Andy

      What else?
    • Hallo Andy,

      Dein angekündigtes Projekt kling sehr interessant und ist ja recht erhrgeizig.
      Die ersten Bilder lassen schon vermuten, dass das was ganz Tolles entsteht (geht auch bei "Nicht-Schiffchen" zwinker2 ).
      Ich drücke Dir die Daumen und werde Dir gerne beim weiteren Fortschritt zuschauen.

      Viele Grüße
      Christoph
      "Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana."

      Meine gebauten Kartonmodelle ausguck2
    • Servus Andy,

      deine lobende Erwähnung von Meinereiner macht mich ganz verlegen! rotwerd1
      Aber daß sich deinereiner in 1:250 versucht - Suuuper! beifall 1
      Ich bin schon gespannt wie dir dieses Bauvorhaben gelingt!

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle


      "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"
      Fritz Grünbaum, 1934
    • Hallo Andy - 1:250 macht mich schon beim Zuschauen nervös... Ich kann nur bewundern, welch feine Details in diesem Maßstab hier entstehen! Zum Vergleich für mich: Einzelteile, etwa Nieten, unter 1mm machen mir allergrößte Mühe. Klebstoff sauber auftragen, das Teil so verkleben, dass es am vorgesehenen Platz bleibt und nicht an der Pinzette hängt, und, und, und - naja, kennst du natürlich alles. Mir gefallen die Aufdoppelungen am Wagenkasten und die Dreidimensionalität des Fahrwerks ganz besonders. Da bin ich mal sehr gespannt, was noch alles kommt. Ein bisschen musst du dich aber doch beeilen - in zwanzig Jahren geht in 1:250 nix mehr, es sei denn, du bist ein medizinisches Wunder! Gruß Michael (maxl)
    • Moinsens Pappequäler,

      mich haut es ja fast um. Der Grobmotoriker andi baut in 1:250......

      Kann es sein, daß ich den Tipgeber mit der Makamo-Methode kenne?

      Ich bin ja mit meiner Spur N nicht so weit vom 250er Maßstab entfernt und andi, erlaube mir noch den einen oder anderen Tip.

      Das Kantenfärben ist natürlich eine sch... Fummelei. Da ist es sicher hilfreich, wenn du die Teile direkt auf Tonpapier entsprechender Farbe kopierst.

      Bei der Kartonstärke gerade bei Beschlägen oder ähnlichen Teilen solltest du nicht über 80 gr gehen. Es wirkt sonst u. U.zu grob.

      Und laß dich nicht von deinen Fotos entmutigen. Du weißt ja, die Kameralinse ist unerbittlich und andererseits hast du das Modell später wohl kaum beim Betrachten unmittelbar vor den Augen.

      Ich werde jedenfalls dran bleiben und zusehen. Und werde versuchen,beimnächsten Stammtisch mal wieder dabei zu sein. Versprochen!
      LG Richard

      der mit dem Hund, nicht Löwenherz
    • @ Christoph:

      Besuch immer willkommen! Und da Du ja mehr virtuell draufschaust, werden hoffentlich die Finger auch nicht anfangen zu zittern...

      @ Wolfgang:

      In unserem Alter errötet man nicht mehr! Aber es ist schon so, das ich von Deinem Zeugs echt fasziniert war und immer noch bin. Man muss sowas gesehen haben, um zu wissen, was da geht! Und da geht einiges!

      @ Michael:

      Schau mal in dem Tipps und Tricks nach - vielleicht hilft es ein wenig?

      @ Brummel:

      Jo, klar kennst Du den Typen! Ich weiß nur nicht so recht, ob ich ihn noch erkennen würde.

      Ich mache zur Zeit eigentlich mehr Tests und Fingerübungen, Vereinfachungen haben da noch Zeit. Und da die Originalen Deckleisten aus dem Bogen ja 160g haben, bleibe ich mit meinen Leisten immer ein wenig darunter. Die Diagonalen werden mit Sicherheit 120g bekommen.
      Bei den Senkrechten werde ich aber auf alle Fälle die 160g ausnutzen.
      Beste Grüße

      von Andy

      What else?
    • So, nun mal kurz was zum Fahrgestell:

      Die Realisierbarkeit bei vertretbarem Aufwand war ja schon immer ein Thema. Und das Stück Fahrwerk, das ich ganz am Anfang gezeigt habe, ist wirklich nicht viel aufwändiger als das Original:



      Im Gegensatz zum ersten Teil habe ich hier nur keinen runden Achslagerdeckel mit dem Screw-Punch aus Fotokarton von 300g gestanzt, sondern das Originalteil verwendet. Natürlich mit Kantenfärben.

      Was zum Original dazugekommen ist, ist wirklich nur pro Rad eine Scheibe aus schwarzem Fotokarton in 4mm Durchmesser und eine in 160g Normalkarton in 4,5mm. Ich denke, das ist ein echt vertretbarer Aufwand.

      Jetzt muss ich nur noch den Radstand auf ein etwas kleineres Maß bringen und das wars dann schon.

      Hier mal Bilder davon:





      Auf dem letzten Bild habe ich die Innenseite geschwärzt. Kann man aber auch sein lassen, weil hinterher nicht sichtbar.



      So sieht es im Normalfall aus. Die weißen Kanten sind später unter dem Wagenboden verschunden. Da gehört eigentlich noch eine dünne Leiste hin. Der Hauptträger ist ja letztendlich ein U-Profil. Aber ich denke, man kann es auch übertreiben und lasse es vorerst mal so.



      Auf Udos Gleis sieht das Ganze schon ein wenig ordentlicher aus. Ich denke, auf dieser Basis kann man weiter experimentieren. Schön ist dabei, das man das fahrwerk und den Aufbau getrennt hat und an beidem weiter tüfteln kann.
      Beste Grüße

      von Andy

      What else?
    • Moin Andi,

      endlich mal ein Maßstab, bei dem die Schlösser NICHT funktionieren müssen zwinker2


      Es erstaunt mich doch ein wenig, dich in diesen "Fizzelgefilden" anzutreffen, es erfreut mich aber umso mehr daumen1

      Und nun mit Udo´s Schienensystem sollte doch wohl in Mespelbrunn eine Wand lang...wenn alle mitmachen...man darf ja wohl noch träumen...
      prost2 , Tom

      Noch 3946 Tage bis zur Regelaltersrente.
      Stand 11.12.2019

      Meine kartonalen Errungenschaften
    • Hallo, ihr Lieben,

      es gibt mich noch immer und das Projekt ist noch am kochen.

      In der letzten Zeit ist nur leider nicht allzuviel entstanden, was vorzeigbar wäre. Ich muss mich in diesen Maßstab erst mal echt reindenken. Hätte ich wirklich nicht gedacht, aber hier gelten eigene Gesetze. Und manchmal dauert die Lösung eines doch recht einfachen Problems doch etwas länger.

      Aber Bange machen gilt nicht und darum mal ein paar Bilder, die zeigen, wohin die Reise gehen wird.



      Hierbei handelt es sich um den Rungenwagen von Albrecht. So in etwa könnte das Teil dann werden... Bitte nicht auf die Kantenfärberei schauen, es geht hier mal um die Befestigung der Rungen! Mithin also um die dritte Runge von links!

      Das nächste Bild zeigt mal die Seite des O-Wagens aus der Hafenbahn. Die Wagenkastenstützen kann ich mir sparen - die sieht keine Sau mehr! Aber die untere kante zeigt mal deutlich, wie es hier weitergehen wird.



      Zwischenzeitlich hatte ich echte Sorgen mit dem Bremserhaus. Das wollte aus dem Bogen heraus einfach mal nicht rechtwinklig werden! Und wieder was gelernt: Auseinanderschneiden und stumpf zusammenkleben - für viele von Euch völlig normal. Für mich ein Riesenschritt in etwas ganz neues! Bilder dazu kommen noch!

      Und dann war es mir NICHT gegeben, die Schienen für Udos Gleissystem gerade ausgeschnitten zu bekommen! Wären die Schienen aus Messing, wären sie bei mir blonde Schillerlocken geworden! Und aus denen wird kein ordentliches Gleis!!!
      Hilfe kam aus Österreich! Ich habe mal bei Wiwo nachgefragt und der hat mir ganz einfach erklärt, wie er die GERADEN Schienen aus dem Bogen geschnippelt hat! Und siehe da: Wieder was gelernt! Jetzt kann ich das auch!
      DANKE für die Hilfe!



      Ich werde hier immer so zwei bis unendlich viele Dinger am Laufen haben. Wenn es wo klemmt, geht es vielleicht woanders weiter.Darum heute auch nur mal ein kurzer Zwischenbericht. Ich bleibe dran und lerne fast täglich neu dazu!
      Beste Grüße

      von Andy

      What else?
    • Servus Andy,

      keine große Sache, hab ich gerne gemacht!
      Deine Schienen schauen schon ganz sauber aus! beifall 1
      Und die anderen "Feinheiten" werden auch noch.

      Freu mich schon auf deine nächsten Fortschritte.

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle


      "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"
      Fritz Grünbaum, 1934
    • Hallo Ihr Geheimniskrämer,

      wie kriegt man denn nun die Schienen gerade ausgeschnitten? kratz1 lala1 Die ganz schmalen Streifen sind ja nicht ohne, Schillerlocken kann ich schon. Ja, in der Quantenphysik herrschen ganz eigene Gesetze. grins 2

      Railgoon wrote:

      ...
      und das Projekt ist noch am kochen.

      ...

      Ich bleibe dran und lerne fast täglich neu dazu!

      Sehr schön! Er lernt nicht nur die Beherrschung der Mikrochirurgie, sondern obendrein noch den rheinischen Slang. daumen1 happy1

      Schöne Grüße
      Andi
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

      Es strebt der Mensch, so lang er klebt.
      Fast Goethe
    • Servus Andi,

      ist kein großes Geheimnis.

      Ich lege das Teil so hin, daß die Schiene zu mir schaut.Dann lege ich mein dünnes 15cm Stahllineal so auf, daß die Schiene verdeckt ist und ich gerade noch die Schnittlinie sehe.
      Fest niederdrücken, daß die Schiene bombenfest fixiert ist und nicht beim Schnitt verrutschen kann.
      Der Schnitt erfolgt in mehreren Durchgängen.
      Dazu wird die Klinge, 30° Spitze, so geführt, daß sie mit der Klinge und nicht mit der Spitze schneidet.
      D.h. die Schneide wird mit einem Winkel von etwa 5-10° geführt.
      Der Schnitt erfolgt mit leichtem Druck.
      Etwa 3-4 Schnitte sind nötig um das verdoppelte Papier durchzuschneiden.

      So bleibt die Schiene gerade und bekommt keine Dauerwelle wie mit einem Brenneisen.

      Das ist der ganze Trick.
      Ein bisschen üben, dann funktioniert das schon.

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
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      Fritz Grünbaum, 1934
    • Hallo Andy - ich werde beim Zuschauen immer noch nervös... Aber ich freue mich für dich, wie du "frickeltechnisch" vorankommst. Schon die H0-Kollegen fasse ich gelegentlich zur "Frickelfraktion" zusammen, was durchaus ehrenvoll gemeint ist. Aber 1:250? Einen Vorteil hat das alles: Du kannst zum nächsten Treffen deine kompletten Wunderwelten in einer Pralinenschachtel verstaut mitbringen. Da freu ich mich schon! Gruß Michael (maxl)
    • Hallo Andy,

      was meinst du mit "Wagenkastenstützen kann ich mir sparen, sieht keine Sau mehr"

      Sind das die senkrechten Stützen wie auf dem Foto zu sehen? Wenn ja, mach doch mal ein Probestück mit dünnerem Material, Druckerpapier o. ä. Die hier gezwigten wirken ziemlich klobig.

      Na ja 1 :32 halt........

      Bin schon weg!
      LG Richard

      der mit dem Hund, nicht Löwenherz
    • Die Wagenkastenstützen liegen genau hinter den Profilen, die ich unterhalb des Wagenbodens freigestellt habe. Sie gleichen die "Überbreite, die der Wagenkasten gegenüber dem Grundgestell hat, aus. Mithin sind die Dinger hier echt nicht sichtbar und bei den großen Maßstäben auch nur, wenn Du den Wagen umdrehst!

      Der Pralinenschachteleffekt ist nicht ganz ohne - vorher muss man sie irgendwie leeren.....
      Beste Grüße

      von Andy

      What else?
    • Hallo Andy,

      schön, dass Du uns an Deinen "Experimenten" teilnehmen lässt. Ich finde Deine Vorgehensweise sehr interessant. Ob einem das Ergebnis nun gefällt oder nicht - so kann man auf jeden Fall mitbekommen was in dem Maßstab machbar ist und was vielleicht nicht (un den einen oder anderen Kniff bekommt man auch noch mit arbeit2 ).

      Die ersten Ergebnisse sind für mich sehr vielversprechend daumen1 .

      Viele Grüße
      Christoph
      "Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana."

      Meine gebauten Kartonmodelle ausguck2
    • Hallo Christoph,

      danke für Deine Rückmeldung.

      Im Augenblick bin ich wirklich und wahrhaftig am experimentieren. Das ist für mich einfach mal Neuland. Man sollte nicht für möglich halten, was sich für Probleme mit dem Maßstab teilweise aus dem Nichts ergeben.

      Andererseits hat man dadurch die Möglichkeit, seine Fingerfertigkeit zu trainieren. Und man sieht die Baubögen mit ganz anderen Augen! Da steht ganz schnell die Frage: "Kann das weg oder brauchen wir das noch?".

      Schaun mer mal, was das wird!
      Beste Grüße

      von Andy

      What else?
    • Hallo Andy,

      willkommen im kleinen Maßstab prost2
      Ich baue ja gerade am anderen Ende der Größenskala rum, da kann ich das gut nachvollziehen. Der Werkstoff ist zwar der gleiche, aber der Maßstab ändert die Bearbeitungstechnik und die Sichtweise (was ist wichtiges Detail, was ist zuviel) doch ganz erheblich.

      Ich schaue deinen Experimenten gerne weiter zu, es sieht schon gut aus.

      Viele Grüße
      Dieter
    • Weia!

      Jetzt muss ich aber liefern - alles andere geht nu gar nicht mehr....

      Udo, ich danke Dir mal für Deine Vorschusslorbeeren. Ich habe übrigens eine kleine Idee für Dein Gleissystem im Hinterkopf. Nach einem Test, erfährst Du genaueres. Manchmal sind es Kleinigkeiten, die weiterbringen!

      Ich gebe mein Bestes!!
      Beste Grüße

      von Andy

      What else?
    • So, auf geht es!

      Liebe Freunde,

      ich habe mir das Hirn verbogen, wie ich das Gleissystem von Udo noch ein wenig "bedienungsfreundlicher" machen könnte. Vielleicht hilft meine Lösung auch dem Einen oder Anderen, der ähnliche Sorgen hat oder hatte.

      Zunächst brauchte ich eine Art Helling, auf der man Fahrgestelle montieren, die Spurweite prüfen und auch Puffer in der korrekten Höhe anbauen kann. Letzteres wird noch mittels einer Schablone etwas später als Zubehör passieren.

      Eigentlich vollkommen einfach, aber für meine Basteleien irgendwie wichtig. Wenn ich das alles auf einem Gleisstück machen will,wird es nicht lange klappen. Dafür ist es ja nicht gemacht!
      Hier kann nichts passieren. Das Holzstück stammt aus einem alten Holzbaukasten, die zwei Streifen Finnpappe sind zugeschnitten. Und man kann schön sehen, ob das Fahrgestell passt oder nicht. Beim Nachrechnen bin ich fast hintenüber geschlagen: Da passen so ca. 30 Originalmeter drauf! Der Maßstab hat schon was!



      Und nun das Ding mit dem Gleis: Wenn man die Schienen an die Schablone drückt, klebt dieselbe fast unweigerlich fest. Und nu meine Idee:



      Das erste Bild ist die normale Oberseite. Das zweite Bild zeigt die Idee: Einen Streifen von 0,4mm Dicke, der etwas schmaler ist drunterkleben. Daraus ergibt sich, das die Schablone nicht mehr mit der Klebestelle der Schiene in Berührung kommt. An einigen Stellen mit dem Hin-und-weg-Kleber von Noch, den ich an anderer Stelle schon mal vorgestellt hatte behandelt, hat man die Hände frei und kann besser arbeiten.
      WICHTIG: Der Hin-und-weg-Kleber muss vollkommen trocken sein, wenn man die Schablone einsetzt!

      Bis demnächst mit neuen Erkenntnissen.
      Beste Grüße

      von Andy

      What else?
    • Servus Andy,

      interessant ist, wie zwei Modellbauer das Problem des Festklebens der Gleisschablone am Gleisbett lösen.
      Ich hab meine Lösung im bekannten Trööt von Dieter vorgestellt:

      Gerade Schienen,1:250, Udo Kallina

      Deine Spurweitenlehre für den Waggonbau gefällt mir sehr gut.

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle


      "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"
      Fritz Grünbaum, 1934
    • Classic wrote:

      Du heißt ja schon hier im Forum Helmut_Z.
      Der ist gut happy1 , aber ich denke, dass mir Z doch ein wenig zu klein ist. Nicht von der handwerklichen Fähigkein her gesehen, sondern, ja...eben zu klein. Möchte da meine Kartonmodelle der Zukunft mit etwas fahrbarem kombinieren, und dafür ist....für mich....Spur N besser geeignet.
      Also, wenn Spur N da auch ok ist, reihe ich mich jetzt offiziell in die Mini Eisenbahner ein. Wenn nicht, auch ok...Spaß macht´s mir dann trotzdem tanz 2
      Helmut Baum 1
      aus dem Bergischen