Fokker Dr.1 Orlik1:33

    • Fokker Dr.1 Orlik1:33

      Hallo Freunde,

      ich hatte es schon angekündigt,dass gleich noch ein Flieger aus dem 1.Weltkrieg bauen wollte.
      Die Wahl fiel auf das wohl berühmteste deutsche Flugzeug die Fokker Dr.1. Man kann schon den Eindruck bekommen, dass der kleine Dreidecker das Arbeitspferd der kaiserlichen Luftwaffe war, tatsächlich wurden etwas mehr als 400 gebaut. Zum Vergleich, die Sopwith Camel wurde über 5000 mal gebaut. Außerdem sieht man fast nur rote Dr.1, weil Manfred von Richthofens Maschine rot war. Er war zwar der erfolgreichste Jagdflieger, aber mit der Dr.1 erzielte er nur 19 seiner 80 Luftsiege. Von ihm stammt auch die Beschreibung der Fokker, wendig wie die Teufel und klettern wie die Affen. Der erfolgreichste Dr.1-Pilot war Josef Jacobs mit insgesamt 48 Siegen und seine Maschine will ich bauen.

      Von Orlik habe ich bisher noch kein Modell gebaut, der Bogen macht aber einen guten Eindruck, auch wenn der Karton wohl etwas dicker ist. Die Grafik ist sehr schön und eine schwarze Fokker sieht man nicht so oft.



      Begonnen wird mit dem Cockpit, wobei hier einiges nach Schablone zu fertigen ist. Die Cockpits der alten Maschinen sind spartanisch eingerichtet, kein Vergleich zu den Maschinen von Halinski. Dass Orlik aber das Armaturenbrett weggelassen hat, wurmt mich schon ein wenig, da werde ich mir wohl eines ausleihen. zwinker2



      Übrigens, in dem silbernen Kasten war die Munition der beiden IMG1 verstaut.

      Der Bau des Rumpfs war nicht ganz so einfach. Eine Verzahnung gibt es nur auf der Oberseite und der Rumpf ist schon etwas geschwungen. Die Querspanten waren alle ca. 1 mm zu breit, da wurden wohl nicht die Seitenwände berücksichtigt.



      Um Blitzer zu vermeiden habe ich alle Kanten geschwärzt. Das Anbringen der Beplankung ging dann aber sehr glatt und der geflügelte Teufel macht sich auf dem schwarzen Rumpf schon ganz gut.



      Viele Grüße

      Gerd
    • Servus Gerd,

      du gibst ja ordentlich Gas!
      Der kleine Dreidecker von Toni Fokker ist ein Garant für glänzende Augen bei Modellbauern!

      Deine Vesion hat etwas, denn das ewige Rot von Richthofens Maschine ist irgendwann etwas langweilig.
      Es gibt ja noch einige andere interessante Farkombinationen.

      Freu mich auf den weiteren Bericht.

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle


      "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"
      Fritz Grünbaum, 1934
    • Servus Gerd,

      den Dreidecker von Fokker einmal in einer anderen Farbe zu sehen verwirrt das Auge! happy1
      Bei den vielen Tragflächenspanten wünscht man sich einen Lasersatz. Das würde die Arbeit wesentlich erleichtern. Bisher sieht der Rumpf super aus, besonders das Cockpit.
      Das wird ein Hingucker!
      ja 2
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

      Optimismus ist die Kunst, mit dem Wind zu segeln, den andere machen.
      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

      Buddys Kartonuniversum
    • Hi Wolfgang, Andreas, Hagen und Klueni, schön, dass ihr dabei seid.
      Die unzähligen Spanten machen mir auch etwas Sorgen, vor allem sollen alle dann über einen Querspant gefädelt werden. Im Gegensatz zu anderen Modellen, wird hier nur mit 0,5 mm Karton verstärkt, was aber absolut ausreichend ist. Bei den Spanten überlege ich nur zu verdoppeln, sollte sich einfacher verarbeiten lassen und stabil genug sein.
      Viele Grüße
      Gerd
    • Hallo Freunde,
      in den letzten Wochen hatte ich viel um die Ohren und leider kaum Zeit fürs Hobby. Ein bisschen was ging aber doch mit dem kleinen Dreidecker, obwohl der Bau nicht so richtig flutscht und doch diverse Schwierigkeiten bereitet.

      Zunächst habe ich den Oberursel Umlaufmotor gebaut, der ganz gut geworden ist.



      Mit der Cowling wurde es dann aber haarig. Hier sind insgesamt 4 bogenförmige Teile stumpf zu verkleben. Zunächst versuchte ich sie direkt am Rumpf zu verkleben, aber da passte es nicht richtig, also habe den ganzen Schlamassel abgetrennt und alles wieder zusammengefügt, was halbwegs passte.



      Dann ging es mit den Tragflächen los. Hier sind unglaublich viele Querspantenzu verbauen sind, die eigentlich mit 0,5 mm Karton verstärkt werden sollen. Ich habe nur verdoppelt, was völlig ausreichte.



      Dann kam die Bewaffnung dran, die auch gleich ihren Platz fand.



      Eine Schönheit wird die Fokker nicht, die Cowling ist nicht wirklich schön geworden. Störend ist auch, dass der Flieger nicht schwarz, sondern eher dunkelbraun ist.



      Die obere Tragfläche kommt als nächstes dran.

      Viele Grüße

      Gerd
    • Hi Gerd,

      schön, dass es weiter geht - dachte schon, der Dreidecker wäre bauchgelandet.... grins 2
      die beiden Kugelspritzen machen sich gut! daumen1

      Servus
      hvt
      Römischer Militärschriftsteller Flavius Vegetius Renatus (um 400 n. Chr.) im Vorwort zu Buch III seines De re militari:
      "Qui desiderat pacem, bellum praeparat“


    • Hi Hagen,
      ne, obwohl ich bei meinem Kampf mit der Cowling schon an eine Bauchlandung gedacht habe, weil da einfach gar nichts klappte. Momentan ist es ja erst ein Doppeldecker, was ja der Fokker DVI entspräche, die ja die zweiflüglige Version der Dr.1 war.
      Viele Grüße
      Gerd
    • New

      Servus Gerd,

      das scharfe Licht bei deinen Fotos lässt die Dinge schlimmer erscheinen als es ist.
      Ich denke mit einem acetongetränkten Wattestäbchen lassen sich Kleberflecken gut entfernen.
      Danach wird der Anblick des Vogels gefälliger sein.

      Drück dir die Daumen für den Weiterbau.

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle


      "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"
      Fritz Grünbaum, 1934