U-Boot K-114 Tula, Projekt 667BRDM (Delta IV); WAK Nr. 3/2017; M 1:200

    • Hallo zusammen,

      zunächst ganz herzlichen Dank für die Mut machenden Zuschriften!

      @ Klaus:

      SY 190 wrote:

      (aber wer kann schon übermäßig viel Spaß vertragen ??)
      Wegen drohender Suchtgefahr, vermutlich wenige... denk1
      So muss das U-Boot ständig meine verkniffene Visage aushalten. Bestimmt auch nicht immer einfach für´s Modell.
      Das wird dann auch beim Anbringen der Handläufe (die befinden sich aktuell in Fertigung) am Turm so sein....Leim antupfen, Luft anhalten, zielen und schnell dran...

      Viele Grüße
      Roland
    • Helmut und Günter, über eure Zuschriften freue ich mich sehr - danke!

      Helmut_Z wrote:

      ..und sind mir immer wieder ein Ansporn, annähernde Qualität zu bringen.
      ...jetzt aber les1 !!!
      Ich schlage vor, wir treffen uns alle unterm Scheffel (mit Licht) und würfeln, welches Modell wen anspornt.

      Der Turm ist bis auf die Periskope fertig.
      Die Handläufe wurden aus 0,25mm Draht gefertigt und anthrazit matt lackiert
      Zur Überprüfung der Pass- und Positionsgenauigkeit sind beide Höckersegmente und der Turm probehalber aufgelegt.

      Im nächsten Schritt wird diese Baugruppen mit dem Rumpf verleimt.
      Zuerst der Turm, folgend beide Höckersegmente.
      Den Turm deswegen zuerst, weil sich dann die kritischen Übergänge vom Höcker zum Turm besser verkleben lassen.
      Vielleicht kann ich heute Abend Vollzug melden.

      Viele Grüße
      Roland





    • Den Likern meinen herzlichen Dank!

      Vollzug!
      Die Turmmontage erfolgte unmittelbar nach der Fertigstellung mit Weissleim.
      Gegen 18:00 Uhr wurde dann die UHU-Kraft Tube geöffnet und die Kontaktstellen des ersten Höckersegments satt mit Leim eingestrichen.
      Ein paar Sekunden warten, damit der Leim gaaaanz leicht andickt und dann beherzt das Teil an Ort und Stelle gesetzt, angedrückt, rundherum angestrichen (mehrmals) und die Übergangsbereiche zum Turm beidseitig ca.10 Minuten mit den Fingern unter Druck gehalten (Den Menschen 10 Finger zu verpassen war damals schon clever)
      Ab der elften Minute entspannten sich meine Gesichtszüge - passt!
      Das Verkleben des hinteren Höckersegments war dann Routine.

      Und jetzt sieht das Boot so aus:










      Und hier mal zusammen mit dem USS "Alabama"




      Viele Grüße
      Roland
    • Hallo Roland,

      Du hast mal wieder alle Hürden souverän genommen und erneut Deine meisterliche Baukunst bewiesen.
      Das sind schon jetzt tolle Bilder - ich bin zutiefst beeindruckt! ja 2
      Der besondere Reiz liegt auch darin, die beiden Boote sehr schön miteinander vergleichen zu können.

      Lieben Gruß
      Ralf

      Ein Lächeln kostet nichts, ist aber viel wert. happy 2
    • Hallo Ralf, vielen Dank für Deine schätzenden Worte und ein ebensolches Dankeschön an die Liker!

      Mittlerweile sind alle 16 Raketenschächte fertiggestellt, mit den unteren Abschlussdeckeln versehen und im Modell verleimt.
      Die Schächte (Rohre) wurden jeweils auf ein feuchtes Schwammtuch gelegt, leicht unter Druck angefeuchtet, um Rundhölzer mit drei unterschiedlichen Durchmessern gerundet und stumpf verleimt.
      Dabei wurde nochmals deutlich, dass die abgewickelte, gestreckte Länge der Schächte im Bogen definitiv um 2mm zu lang ist.
      Sowohl die oberen, grauen Außenverkleidungen-, als auch die unteren Abschlussdeckel passen nämlich exakt an die verkleinerten Durchmesser der Rohre.

      Im nächsten Schritt erfolgt die Montage der Silodeckel.

      Viele Grüße
      Roland



    • Servus Roland,

      mir sind bei der Abwicklung einer Röhre 2mm zuviel wesentlich lieber als 2mm zu wenig.
      Außerdem wird es nicht viele geben, die so wie du, die Röhre am Stoß stumpf verkleben.

      Das Modell schaut auf alle Fälle blitzsauber aus. beifall 1

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle


      "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"
      Fritz Grünbaum, 1934
    • Serfaus Roland

      im Rumpfsegment in Bild 7600 ist die weisse "Wasserlinie" deutlich kontrastreicher als im Rest, abgesehen davon, das die Linienstärke entlang des Rumpfes deutlich abnimmt im Vergleich zum Bugsegment (diesen Mangel habe ich bei meiner digitalen Verkleinerung leider auch nicht behoben - seis drum). An diesen Artefakt kann ich mich bei meinen Bau nicht erinnern - naja, egal. Vielleicht ist dies auch nur bei wenigen Drucken der Fall - ein Vergleich mit anderen Bauten ist mangels Kenntnis leider nicht möglich ... les 2
      Was mich noch interessiert ist, ob im 1:200 Maßstab die Anschmiegung des "Buckels" an den Turm an die vorgekennzeichnete Stelle genau gepasst hat - hier hatte ich einige Problemchen: der Buckelcut-out für den Turm war etwas zu kurz arbeit1 .
      Was den Durchmesser der Magazine (Silo) angeht hatte ich keine gravierenden Einpassprobleme arbeit2 . Eine ausschließlich stumpfe Verklebung der Rohre habe ich mich nicht getraut - falls die Naht sich öffnet säuft das Boot nämlich ab. Wenn du die FK's wie beim Ohio auch wieder aus Holz fakest ist das Absaufrisiko natürlich wegen des höheren Auftriebs nicht so dramatisch arbeit2 .
      Viel Spass noch
      LG Klaus
      viderimus nil posse creari de nihilo
    • Viele Dank an Günter, Wiwo, Klaus, Holger und die Däumlinge - das Interesse freut mich sehr.

      @ Klaus:
      der eigenartige Verlauf der weißen Linie stört mich auch ein wenig.
      Kaum zu glauben, dass dieser Strichstärkensprung so dem Original entspricht. Eher denke ich, die Farbe war knapp grins 2
      Die "Anschmiegung" des Buckels hat ohne Korrekturen so gepasst, wie die Macroaufnahmen zeigen, wobei die Steuerbord-Anschmiegung ganz leicht missraten ist. Da habe ich ein wenig zu stark gedrückt, so dass die Buckel-Kontaktlinie unter die Markierungslinie am Turm gerutscht ist. Backbord bin ich mit dem Ergebnis zufrieden (siehe Bilder)
      Allerdings muss ich nachträglich noch darauf hinweisen, dass die beiden Spanten (Teile Nr.39 - auf Bild rot markiert) von mir weggelassen wurden.
      Vielleicht hat das die Anpassung begünstigt.

      Und was die Raketen betrifft: Auftrieb geht vor Karton! Soll heißen: 100% reines Holz + Farbauftrag happy 2
      Die im Bogen vorgegebenen Papier-Konen als Siloverschlüsse gefallen mir auch nicht so richtig....da muss ich noch mal ausgiebig in einer Süßwarenabteilung diverse Verpackungen prüfen.

      Viele Grüße
      Roland



    • PRT wrote:

      ...und auf eine ausgewogene Ernährung muss ich ja schließlich auch achten
      Ja Roland.....
      das mache ich auch, hole mir immer einzelne 200 Gramm Packungen mit Süßwaren...
      immer genau ausgewogen ! ostern 3

      happy1
      Gruss
      Holger


      Kartonmodellbau....
      am besten vom frühen Morgen, bis zum Abend....,
      für mich reinster Genuss und erlabend ! freu1
    • Hallo Roland,

      das Modell sieht super aus.
      Insbesondere die geöffneten Silos schauen toll aus. daumen1

      Gibt der Bogen auch die "Ladung" sprich die Raketen her ?
      Die Bestückung der Silos wäre dann das i-Tüpfelchen oder um im Bild zu bleiben: das Sahnehäubchen auf der Torte äh... dem Modell.


      Viele Grüße

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Guten Morgen, Jürgen und vielen Dank für Deine positive Einschätzung.!

      Zu Deiner Frage:
      Die Raketen sind im Bogen vorhanden und die Silos werden natürlich komplett damit bestückt (siehe beigefügte Bilder).
      Allerdings werde ich sie alternativ - wie bereits beim USS "Alabama" - aus Rundholz fertigen, das in 16 Stücke abgelängt, sauber geschliffen und lackiert wird.
      Grund für diese Alternative sind die, mich sehr störende, Apfelsinenschalenabwicklung der Raketenköpfe.
      Denn nur die zeigen sich dem Betrachter und sollten deswegen eine authentischere, glatte Oberfläche aufweisen.


      Viele Grüße
      Roland

    • ...naja, Holger, Gedanken an Essen und Trinken sind für mich immer tröstliche...

      Und auch wieder danke für die Daumen!

      Die Suche nach brauchbaren Alternativen für die im Bogen vorgegebenen Siloabdeckungen ist abgebrochen. Zu groß die Gefahr, Zuckerkrank zu werden.
      Also wurde sich der Papier-Lösung gewidmet.
      Sechzehnmal ausschneiden, Kanten färben (Faber Castell, warmgrau 8200-273 Aquarellstift), mit einem angeschliffenen Rundholz die ausgeschnittenen Teile in Form bringen, stumpf mit Weißleim verkleben, trocknen lassen und die weiße Rückseite ebenfalls färben - fertig!
      Dem Ergebnis verleihe ich wegen der sichtbaren Nahtstellen die Note befriedigend, jedoch kann ich mich damit anfreunden.
      Folgend kann die Fertigung in Richtung Heck verlagert werden.

      Allen noch einen angenehmen Samstagabend wünscht
      Roland







    • Hallo Roland,

      die Klebeaktion der Höcker ist Dir perfekt gelungen. Da fehlt nach der 11ten Minute noch der Satz: Und in der 12ten Minute sah er das es gut war. Aber der Herr sprach: es ist nicht nur gut, es ist perfekt daumen1

      Die Bilder lassen erahnen wie viel Spaß Du mit dem Modell hast. Ich kann mir aber vorstell das es Dich mittlerweile auch mal nach einen geraden, viereckigen Teil gelüstet.

      Gruß,
      Stephan
    • Stephan wrote:

      Ich kann mir aber vorstell das es Dich mittlerweile auch mal nach einen geraden, viereckigen Teil gelüstet.
      Und wie, Stephan!
      Wobei mir nach dem U-Boot gerade, viereckige Teile in Form der noch zu bewältigenden Bauabschnitte der Mittelalterlichen Stadt genug "drohen".

      Aber dann...
      W-50 oder "Westerplatte", oder...mal sehen was noch so kommt!


      Viele Grüße
      Roland
    • Stephan wrote:

      Ich kann mir aber vorstell das es Dich mittlerweile auch mal nach einen geraden, viereckigen Teil gelüstet.
      Moin zusammen...

      Mich "gelüstet" auch fast jedes Mal sehr gerne das zu bauen,
      was jetzt gerade praktisch NICHT an der Reihe ist .... happy1 daumen1
      Gruss
      Holger


      Kartonmodellbau....
      am besten vom frühen Morgen, bis zum Abend....,
      für mich reinster Genuss und erlabend ! freu1
    • Moin Roland,

      der achtere Part dieses Ubootes erinnert mich doch etwas an eine Rakete....sehr schön sauber herausgearbeitet. Und die Silo-Anlage sowieso! cool1
      Zum Widerstehen der Verlockungen der Süßwarenabteilungen hab ich übrigens ein probates Mittel gefunden:
      Ich geh da nur noch in Begleitung Erwachsener hin..... ostern 2 grins 1
      lg.
      Tommi
      ....und ab dafür! rollen1
      Vergammelte Werke
    • Hallo Roland,

      in den beiden vergangenen Wochen hat sich ja einiges getan auf Deiner U-Boo-Werft! Macht sich sehr gut, die Tauchröhre..... klasse1

      Servus
      hvt
      Römischer Militärschriftsteller Flavius Vegetius Renatus (um 400 n. Chr.) im Vorwort zu Buch III seines De re militari:
      "Qui desiderat pacem, bellum praeparat“


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      Hallo zusammen,

      herzlichen Dank für die zahlreichen Likes und Eure positiven Rückmeldungen, Günter, Holger, Jürgen, Tommi, Helmut und Hagen.
      Momentan reicht die freie Zeit gerade mal zum gucken, die Baufortschritte zeigen sich deshalb eher bescheiden.

      Konkret wurden die restlichen Konen der 16 Raketenschacht-Verschlussdeckel geformt, zusammengeklebt, bemalt und an den Silodeckeln verleimt.
      Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden.

      Leider wird es auch in den nächsten 14 Tagen zeitlich für den Modellbau kaum bis keine Freiräume geben.
      Bis dann also!


      Viele Grüße
      Roland



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      Hallo,
      kannst Du mal beschreiben, wie Du die Ringe über das Spantengerüst bekommst? Ich baue auch gerade das Modell und habe den ersten Ring offen gelassen. Ergebnis: Trotz aller Vorsicht riesen Versatz, Teil in die Tonne und 2. Baubogen bestellt.....
      Viel Erfolg beim restlichen Bau!
      Jürgen