Minensuchboot Typ M 40, Version Kampfboot, 1:250 CFM Verlag

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    • Gerhard wrote:

      Heute hab ich die Hauptteile der Brückenkonstruktion ausgeschnitten und ein wenig detaillierter dargestellt.
      Der "Alte" bekommt erstmal ein Dach über dem Kopf.... daumen1 happy1
      Schliesslich soll Er ruhig gestimmt werden..... grins 2

      Feine Detailarbeiten, Gerhard ! daumen1
      Gruss
      Holger


      Kartonmodellbau....
      am besten vom frühen Morgen, bis zum Abend....,
      für mich reinster Genuss und erlabend ! freu1
    • Gerhard
      Den M40 Minensucher habe ich auch mal unter der Schere gehabt. Ich kann mich erinnern, dass ich viel geflucht habe. Nicht nur ließ die Passform vieler Teile zu wünchen übrig - den Spant ohne Oberteil hast du ja schon bemerkt, andere Spanten reichen nicht bis zur Aussenhaut und dergleichen immer wieder ... Aber der dickste Klopper meiner Meinung nach ist, daß der Maßstab völlig daneben ist. Das Modell wird viel zu klein. Zum Supern muss man daher alles rein nach Augenmaß selbst herstellen. Käufliches 1:250 Zubehör wie Äzteile oder Lasercut Reling und Leitern wirken lächerlich überdimensioniert. Falls du das Geschütz auf der Back mit Schutzschild bauen willst, warte mit der Anbringung des Wellenbrechers. So wie vorgesehen, sind die beiden Baugruppen nämlich einander im Weg.
      Ansonsten, solange man nur aus dem Bogen baut und die Konstruktionsmacken selbst ausbesssert, entsteht ein recht ansehnliches Schiffchen. Du wirst das schon Schaukeln.
      Viel Spaß
      Bernhard
      Die Zukunft ist auch nicht mehr das, was sie früher einmal mal war. (Yogi Berra)
    • Erst einmal herzlichen Dank an alle "Liker"

      Ja Holger, der "Alte" kriegt ein schönes Wohnzimmer happy1
      Schön dass Ihr mir wieder zuseht, Ingo, Bernhard und SMS Baden!
      @ Bernhard: Danke für die Tipps. Das Modell ist tatsächlich fast 2 cm kürzer als es sein müsste... erstaunlich.
      Was die dunkle Farbe der Decks und der Bordwände nebst Aufbauten angeht, so war dies tatsächlich die Farbe der ersten Auflage.
      Bei der zweiten und dritten Auflage hat der Verlag reagiert und alles in Hellgrau gedruckt. Aber ich bleib bei meiner Tarnversion.
      Heute hab ich die beiden 10,5er Kanonen gebaut (Bild 1). Bei der Stellprobe auf dem Backdeck konnte ich allerdings Bernhards Vorwurf, dass Kanone und Wellenbrecher miteinander nicht auf das Schiff passen, noch nicht bestätigen. Die Strichlinie des Wellenbrechers kollidiert bei mir nicht mit dem Standort der Kanone. (Bild 2)



      Heute Abend mach ich mir mal den Tarnplan... entsprechend den Tarnvorschriften anno 1941...
      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger
    • Gerhard wrote:

      Heute hab ich die beiden 10,5er Kanonen gebaut
      Servus Gerhard...

      Stimmt, ich habe das anschliessende Probeschiessen gehört...., der Knall kam aus Richtung Peißenberg.... schiff1
      happy1

      Feine Detailarbeit wieder von Dir ! arbeit2 klasse1
      Beim Erstellen vom Tarnplan, anno 1941, heute Abend, dann viel Erfolg !! ja 2
      Gruss
      Holger


      Kartonmodellbau....
      am besten vom frühen Morgen, bis zum Abend....,
      für mich reinster Genuss und erlabend ! freu1
    • Hallo Gerhard,

      auch ich werde deinen Bericht mit Interesse verfolgen. Muss aber die nächsten zwei Wochen damit pausieren, weil ich auf Reha bin.
      Viele Grüße,

      Hans-Jürgen

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      Früher oder später, aber gewiss immer wird sich die Natur an allem Tun der Menschen rächen, das wider sie selbst ist. (Johann Heinrich Pestalozzi)
    • Danke Holger! high five1
      Servus Hans Jürgen, schön dass Du wieder bei mir zusiehst!

      So der Tarnplan ist gemacht.... so soll das Boot später mal aussehen



      Die Farben: Seegrün, Hellgrau und Dunkelgrau und Aluminiumbronze matt für den Kaminaufsatz..plus ein gelber Streifen auf der Back.
      In stark umkämpften Gegenden mit viel Luftverkehr (Biskaya, Kanal, Nord- und Ostsee) wurden Fliegerkennungen gefahren. Bei den Minensuchern war dies ein durchgehender Streifen von ca. 2 m Länge auf der Back von Bordwand zu Bordwand. Bis 1942 bestand dieser Streifen aus dem roten Streifen mit Nazi-Emblem. Ab Mitte 42 wurde dieser Streifen durch einen durchgehend gelben Streifen ersetzt, ab 44 gab es dann keine Fliegerkennungen mehr... da waren ja meist nur noch alliierte Flieger in der Luft.
      Bis 1942 war die Tarnung von Schiffen oftmals der Phantasie der Besatzung überlassen. Es gab einige lockere Anweisungen und spezielle Farbvorgaben, diese allerdings eher allgemein gehalten, sprich ohne RAL Nummern.
      Das änderte sich mit Erscheinen einer Denkschrift des KKpt. Dechend. Die Farben wurden jeweils mit RAL Nummern exakt definiert.
      Die wichtigsten Grundsätze waren folgende:
      - Tarnschema zeichnerisch festlegen
      - Tarnzeichnung genau auf das Schiff übertragen
      - Keine leuchtenden Farben wie Weiß, Schwarz und Gelb an den Bord- und Aufbauwänden
      - In See Bug und Heck niemals dunkel malen
      und weitere 10 Grundsätze... nachzulesen bei: Dieter Jung, Arno Abendroth, Norbert Kelling; "Anstriche und Tarnanstriche der deutschen Kriegsmarine", Bernhard &Graefe Verlag.
      Morgen ist der Tag des Pönens... ostern 1
      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger
    • Gerhard wrote:

      .... Bei der Stellprobe auf dem Backdeck konnte ich allerdings Bernhards Vorwurf, dass Kanone und Wellenbrecher miteinander nicht auf das Schiff passen, noch nicht bestätigen. Die Strichlinie des Wellenbrechers kollidiert bei mir nicht mit dem Standort der Kanone. (Bild 2) ...

      Bei mir wurde es eng, durch das Podest für die leichte Flak vor der Brücke. Kann sein, daß ich ja einen Fehler gemacht habe. Vielleicht existierten Flakstand und Geschütz mit Schild nie zusammen auf dem selben Boot. Dann wäre genug Platz.
      Die Zukunft ist auch nicht mehr das, was sie früher einmal mal war. (Yogi Berra)
    • Hallo Gerhard,

      sieht gut aus! daumen1

      Aber die Länge des Minensuchers - 2 cm zu kurz - da fragt man sich schon, was da der Herr Konstrukteur angestellt hat. Bei der "Bismarck" und 1 m Länge wäre das ja gerade noch zu verschmerzen, aber bei so einem relativ kleinen Schiff, da fällt das doch schon mehr ins Gewicht.
      Das darf eigentlich nicht passieren... nein1

      Wünsche Dir für die nächsten Farbschritte viel Erfolg!

      Servus
      hvt
      Römischer Militärschriftsteller Flavius Vegetius Renatus (um 400 n. Chr.) im Vorwort zu Buch III seines De re militari:
      "Qui desiderat pacem, bellum praeparat“


    • Herzlichen Dank für die Likes und Kommentare!
      @Hagen: Ist ja nicht das erste Mal, dass beim Maßstab etwas nicht stimmt... Das passiert auch bei Produkten anderer Verlage.

      Für's Erste ist Schluß mit Pönen.
      Bordwände, Backdeck und vordere Aufbauwand haben nun ihre Farben weg.


      Back- und Steuerbord unterscheiden sich etwas, aber das war bei den Originalen auch so.
      Als nächster Schritt ist das Verglasen der Bullaugen geplant.... und dann rauf auf's Boot damit.
      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger
    • moin1 Gerhard
      Das Maskierband ist prima nicht war , Ich habe zuerst auch nicht gedacht das es auf Karton so gut geht, in Punkto Rückstände.
      Aber das Teil wird prima , mir tut es nicht leid das ich hier Platz genommen habe. Viel Spaß weiterhin ja 2
      Bis denne Werner der Marineoldi kaffee1 und nach dem Stapellauf prost1

      es ist mehr als ein Leitspruch:
      Ich habe mich von der Arbeit verabschiedet, nicht vom Leben.
    • Erst mal herzlichen Dank für alle Likes! knuddel1
      Und gleich noch ein großes Dankeschön für die aufmunternden Beiträge, Holger, Werner, Tommi und Jörg!

      Wie schon angekündigt wurden die Bullaugen verglast und im Hintergrund verdunkelt.
      Der Rumpf wurde vorher noch mit einem Küchenrollenabschnitt auf jeder Seite versehen, damit sich die Bordwände schön anschmiegen und keine Druckstellen an den Spanten zu erkennen sind.
      Danach wurde das vordere Aufbaudeck und das Backdeck sorgfältig aufgeklebt.
      Zu guter Letzt wurden heute noch beide Bordwände angebracht... der Rumpf ist geschlossen.
      Ein paar Schönheitsreparaturen sind noch fällig, aber das wird schon.







      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger
    • Herzlichen Dank für die Likes und die positiven Kommentare, Hagen, Hans-Jürgen, Holger, Dieter, Ingo, Christoph und Kurt!
      Das freut mich sehr.

      Momentan versuche ich mich am Brückenaufbau...
      Färben, Bullaugen ausstechen, verglasen und dunkel hinterlegen....
      Dazu das Brückendeck. Hier bin ich mir noch nicht ganz sicher... in meiner Literatur steht, dass die M-Böcke der Klasse 40 keine Holzbeplankung hatten, weder achtern noch auf der Brücke. Stattdessen ist von einem Riffelblech die Rede....
      Nun ich habe eine DIN A 4 Seite Lasercut-Riffelblech aus polnischer Schmiede im Haus....mal sehen, wie das aussieht.
      Die Gehäuse für die Positionslichter und zwei Lasercut-Grätings sind jedenfalls schon angebracht.



      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger
    • Gerhard wrote:



      Nun ich habe eine DIN A 4 Seite Lasercut-Riffelblech aus polnischer Schmiede im Haus....mal sehen, wie das aussieht.
      Servus Gerhard,

      Du kommst gut voran! daumen1
      Das es LC Riffelblech auch schon gibt, wusste ich auch noch nicht... happy 2
      Gruss
      Holger


      Kartonmodellbau....
      am besten vom frühen Morgen, bis zum Abend....,
      für mich reinster Genuss und erlabend ! freu1
    • Immer wieder gerne Holger!
      Ja, Hagen das Riffelblech sieht gut aus. Leider ein bisschen zu spät gekommen, für das Heckteil des M-Bootes...

      Ich bleibe jetzt ein wenig beim Brückendeck. Ein paar Kleinteile vom Bogen und einige aus Eigenproduktion gehören da schon auch noch draufgebaut....
      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger
    • So...
      Die Aufbauten für das Brücken- und Signaldeck sind fertiggestellt.
      Habe dem Kommandanten einen Stuhl gewidmet, dem Rudergänger und dem Befehlsübermittler je die dazu nötigen Geräte.... die Nahaufnahmen dieser Teile erspare ich Euch... das will nicht mal ich sehen....
      Aber 2 Bilder von der fast fertigen Sektion kann ich zeigen...



      Da fehlen jetzt noch der Splitterschutz und die jeweiligen Instrumente, sowie einige Abdeckungen und das abgeschrägte Schanzkleid an der Brückenfront...
      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger
    • Danke Holger.

      Splitterschutz und Abdeckungen sind angebracht. Die lt. Baubogen anzubringende Reling auf dem Signaldeck wurde durch massive "Blechteile" erstzt, welche den Schutz der dort arbeitenden Besatzung erhöhten.



      Danach wurden zwei Fernstechersäulen ge- und eingebaut. Hier dienten kleine Abschnitte 0,5er Evergreenprofile als 3-D Simualation eines Fernstechers.





      Als
      Nächstes kommen die beiden Klappbuchsen auf dem Signaldeck dran.
      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger
    • Danke Holger!

      Ja, es geht voran..... meinen bisherigen "Qualitätsanspruch" meiner Bastelei muss ich wohl weit herunterschrauben...

      Die Signalscheinwerfer wurden mit "KitKat-Verpackungsfolie" zum Leuchten gebracht...zumindest, wenn die Sonne scheint happy1



      als nächstes die 3m-Entfernungsmesser

      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger
    • Hallo Gerhard

      mit grüner Tarnbemalung tu ich mich bei Schiffen immer noch schwer, aber gut umgesetzt.

      Gerhard wrote:

      Die Signalscheinwerfer wurden mit "KitKat-Verpackungsfolie" zum Leuchten gebracht.
      Nachen und Kartonbau gehört einfach zusammen, wie soll denn unsereins denn sonst an Plastik kommen - und die Verpackungen schauen immer so aus als ob man die irgendwo bestimmt verbauen kann.

      Gruß,
      Stephan
    • Gerhard wrote:



      Ja, es geht voran..... meinen bisherigen "Qualitätsanspruch" meiner Bastelei muss ich wohl weit herunterschrauben...
      Servus Gerhard,

      Geduld..., Geduld................
      bist ja man erst gerade wieder angefangen, nach sehr langer Pause und dann noch mit den Einschränkungen!
      Auch wenn evtl. nicht alles wieder zurück kehrt an Fingerfertigkeit, trotzdem wirst Du von Modell zu Modell geübter und Dein Feinmotorikzentrum im Körper, dankt für die Übungen! daumen1 daumen1
      Gruss
      Holger


      Kartonmodellbau....
      am besten vom frühen Morgen, bis zum Abend....,
      für mich reinster Genuss und erlabend ! freu1
    • moin1 Gerhard
      Kannst du mir bitte nochmal verklickern wie du das machst , die Bordwände mit Küchenrollenpapier anbringen damit sich nichts durchdrückt.
      Entschuldige das fragt ein unwissender
      Bis denne Werner der Marineoldi kaffee1 und nach dem Stapellauf prost1

      es ist mehr als ein Leitspruch:
      Ich habe mich von der Arbeit verabschiedet, nicht vom Leben.