Viribus Unitis von Kombrig, 1:350

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    • Hallo Wiwo,

      na es geht ja mit vereinten Kräften voran! Sieht gut aus, aber es kann halt mit deiner Karton-Variante einfach nicht mithalten.
      Ich bin immer wieder überrascht, was für unterschiedliche Modellbaufähigkeiten und -Fertigkeiten bei Karton- und Plastikmodellbau nötig sind.
      Die beim Kartonbau meist schon vorgegebene Bemalung stellt beim Plastikmodell eigentlich die Hauptschwierigkeit dar...

      Die Kleinteile sind in 1:350 natürlich auch nurnoch KleinSTteile.

      Wünsche dir weiter gutes Gelingen und irgendwann musst du dann das "Tegetthoff-Klasse in allen Größen" Geschwader mal mit ins HGM bringen frech 1
      Ludwig
    • SMS Viribus-Unitis, 17te Fortsetzung

      Grüß euch!

      Die Post:

      Servus Hagen, herzlichen Dank fur die erhobenen Ritterdaumen!
      Ja langsam bekommt die Sache "ein Gesicht".
      Es ist aber noch einiges zu tun, bis das Flottenflaggschiff "in Dienst" gestellt werden kann.

      Servus Kurt, richtig erkannt, jetzt kommen die bereits gefertigten Baugruppen an die Reihe.
      Toll, daß dein Tegetthoff in Emmerich zu sehen ist. Er wird sicher einige Besucher zum Staunen bringen!

      Servus Ludwig, du sprichst genau das an, was ich immer sage. Die Bemalung von Nicht-Papiermodellen hängt von so vielen Faktoren ab und wenn du nicht ein Virituose mit Airbrush und Abdeckband bist kommst du niemals an das gedruckte Bild eines Papiermodells heran.
      Ein gut schattierter und texturierter Druck ist da meiner Meinung nach unschlagbar.
      Leider wird diese Viribus im HGM nicht gezeigt werden, denn wenn das Modell bei meinem Freund abgeliefert ist, dann werd ich mich hüten es jemals wieder zu bewegen.

      Ja, nun, jetzt ist es soweit.
      Der PONR (Point of no return) wird überschritten.
      Die bisher gefertigten Baugruppen werden nun auf Deck festgeklebt.

      Zuerst die seitlichen E-Messer.



      Dann der achtere Panzerturm und die beiden großen Lüfter mit den Spillspaken.



      Nun der vordere Panzerturm mit der Friedensbrücke.



      Als nächstes der Unterbau der Kamine, die Kamine und die Scheinwerferplattform und die vordere Bootsplattform.



      Hier die hintere Bootsplattform.



      Zum Schluß noch die Torpedonetze.
      Dazu musste die Seele eines geflochtenen Schuhbandes herhalten, denn das Schuhband als Ganzes war für diesen Maßstab zu dick.



      Das war es für heute.

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle


      "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"
      Fritz Grünbaum, 1934
    • SMS Viribus-Unitis, 18te Fortsetzung

      Einen schönen guten Abend.

      Servus Klaus, danke für deinen erhobenen Daumen! Ich freu mich, daß du hier mitschmökerst.

      Es geht weiter mit der Bestückung der Bootslager.
      Bis auf die Barkasse 1. Klasse und die Giggs hatte ich die benötigten Beiboote schon vorbereitet.
      Von einem Scan des 1:350er Bogens von GPM habe ich die Barkasse mit 120g Papier gebaut und farblich den anderen Booten angeglichen.



      Ich denke sie fügt sich harmonisch in das Gesamtbild ein.
      Das Gleiche habe ich mit einer Gigg gemacht.



      Damit ist das Bootslager so bestückt, wie ich es gerne bei meinem Tegetthoff gemacht hätte.
      Vorderes Bootslager: drei Kutter 1. Klasse, eine Gigg 1. Klasse,
      Hinteres Bootslager: Barkasse 1. Klasse, 13t Motorboot, 8,5t Motorboot, und 5t Motorboot.



      Nun konnten die beiden Bootskräne montiert werden.



      zum Schluß habe ich noch die Masten eingesetzt.



      Mit diesem Baustand geht die Werft in die Sommerpause, denn es ist mir zu riskant das Modell auf meine Latifundien mitzunehmen und dort weiterzubauen.

      Das war es vorerst.

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
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      Fritz Grünbaum, 1934
    • SMS Viribus-Unitis, 19te Fortsetzung

      Hier bin ich nochmal.

      Es ist an der Zeit einige Übersichtsbilder einzustellen.







      Ich hoffe die Ansichten gefallen euch.

      Nun, etwas werde ich doch in die Sommerfrische mitnehmen.



      Hier habe ich die Teile für die restlichen drei Giggs vorbereitet.
      Sie werden gebaut und dann später am Modell an die entsprechenden Davits gehängt.

      Liebe Grüße

      Wiwo
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      Fritz Grünbaum, 1934
    • Einen schönen Nachmittag.

      Bevor es im Baubericht weitergeht, die Post.

      Servus Kurt: Danke für dein Lob! Ja, er bekommt hier ein ordentliches Modell, an dem er sicher seine Freude haben wird.

      Servus Günter: Danke dir! Tu das. Der Szent Istvan steht nächstes Jahr bei mir sehr weit oben auf der Liste.

      Klaus, Ludwig und Günter, vielen Dank für eure "Likes"!

      Liebe Grüße

      Wiwo
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      Fritz Grünbaum, 1934
    • SMS Viribus-Unitis, 20te Fortsetzung

      Grüß euch!

      Nach einer langen Berichtspause geht es jetzt wieder bei der Viribus weiter.

      Die drei Gigs sind mittlerweile auch gebaut und bemalt.



      Wenn man sie mit den Beibooten aus Resin vergleicht, gafallen sie mir besser, da sie etwas filigraner und feiner in der Ausführung wirken.



      Nun der nächste Bauabschnitt, der hat sich über gut eineinhalb Monate hingezogen.
      Der Grund, ich habe die Takelage im Prinzip dreimal gemacht!

      Das erste Mal, die Stage aus Silberdraht und die Flaggleinen aus Fliegenfischgarn.
      Die Flaggleinen wollten trotz Weißleim nicht gerade werden und es schaute scheußlich aus.
      Also den Krempel wieder runter und auf ein Neues.

      Nun im zweiten Durchgang alles mit 0,15 bis 0,18mm Silberdraht getakelt.
      Sah auch bescheiden aus, da alles den gleichen Durchmesser hatte und sich einzelne Drähte bei der leisesten Berührung verbogen und knickten.
      Wieder alles runter und in die dritte Runde.

      Nun wurden die Stage aus 0,2mm Federstahldraht gefertigt. Damit bekam die Geschichte eine solide Basis.
      Alle anderen Leinen wurden aus 0,1mm Fedestahldraht gefertigt.
      Jetzt war ich zufrieden.





      Dann nach bewährten Muster die Reusenantenn gefertigt ind montiert.



      Noch eine Übersicht.



      Damit ist dieser Abschnitt, vor dem ich einen gewaltigen Bammel hate, auch erfolgreich abgeschlossen.
      Natürlich ging der mehrfache Abriß der Takelage und Flaggleinen nicht ohne Schäden ab.
      Aber ich konnte diese ganz gut wieder reparieren.

      Das war es für heute.

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
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      Fritz Grünbaum, 1934
    • Ich wünsche allen einen schönen ersten Adventsonntag.

      Servus Kurt, Danke für deine Worte! Du weißt ja selbst, wie viele Strippen da zu ziehen sind und in 1:350 ist es noch etwas fordernder als in 1:250.

      Servus Tommi, Danke für dein Lob. Ja, die Sache glänzt, aber jetzt würde eine Mattierung mit Pinsel und Farbe mehr Flurschaden anrichten als das Bild verbessern. Du kennst meine Klodeckel-Pfoten. Ich werde aber zum Schluß dem Modell eine vorsichtige Dusche mit Klarlack "Matt" verpassen.
      Das könnte den Glanz etwas mildern.

      Günter und Dieter, herzlichen Dank für eure "Daumen nach Oben"!

      Liebe Grüße

      Wiwo
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      Fritz Grünbaum, 1934
    • SMS Viribus-Unitis, 21te Fortsetzung

      Einen schöne Nachmittag.

      Ich war in den letzten Tagen doch recht fleissig und bin wieder ein großes Stück vorangekommen.

      Zuerst habe ich die Fallreeps angefertigt.
      Das war teilweise etwas zäh, da das von Kombrig verwendete Messing sehr spröde war und beim Hochbiegen sehr leicht brach.
      Aber ich habe es geschafft.
      Zu sehen sind noch zwei vorgebogene Relingsteile und die Stützkonstruktion des achteren Flaggenstocks.



      Im nächsten Abschnitt wurden die Relings und Fallreeps montiert, sowie alle Davits angebracht.



      Bei der Gelegenheit habe ich auch die 7cm TAG aufgestellt.



      An Bug und Heck wurden dann noch die Flaggenstöcke aufgestellt.
      Hier das Heck.



      Im letzten Bauabschnitt werden die kleine Kräne für die Torpedobootsnetze montiert und die restlichen Beiboote eingehängt.
      Dann sind noch ein paar Strippen an der Takelage zu ziehen.

      Bis dahin, liebe Grüße

      Wiwo
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    • SMS Viribus-Unitis, 22te Fortsetzung und Schluß

      Einen schönen guten Abend.

      Servus Günter, Danke für dein Lob und ich freue mich, daß dir meine Arbeit gefält! prost1
      Vielen Dank Olli und Günter für eure ja 2 .

      Nach etwa 130 Nettoarbeitstagen geht es nun ins Finale.
      Als erstes wurden die Kräne für die Torpedoschutznetze angeklebt.
      Natürlich vertschüssten sich ein paar dieser Winzlinge von der Pinzette in die Twiligthzone und Reserven gab es in der Ätzplatine nicht.
      Jedoch konnten diese Ausfälle aus der Laserplatine des von GPM auf 1:350 skalierten Bogens entnommen werden.
      So sehen sie an Bord aus:



      Danach die restlichen Beiboote.
      die beiden Normaljollen,



      Jollen (BB u. StB), Rettungskutter (StB), Kommandantengigg (BB) und Segelkutter (BB u. StB).



      Und die beiden Giggs am Heck.



      Dann noch zwei Leinen vom vorderen Mast zum Bug und vom achteren Mast zum Heck.



      Als letzte Baugruppe das Rettungsfloß am Heck.



      Damit sind nun alle Baugruppen verbaut und das Schiff ist fertig ausgerüstet.
      Die Indienstellung erfolgt morgen.

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
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      Fritz Grünbaum, 1934
    • SMS Viribus-Unitis, Indienststellung

      Einen schönen Nachmittag.

      Servus Tommi, ganz großes Dankeschön für deine Anerkennung! prost1
      Günter, Danke für dein "Gefällt mir"!

      Wie versprochen, ist heute die Indienststellung des Flottenflaggschiffes.
      Mit dem hissen der Heckflagge wird dieser Formalakt vollzogen.



      Flottenkommandant Admiral Haus ist an Bord gekommen und hat "sein" Flaggschiff übernommen.
      Das zeigt uns seine gesetzte Kommandoflagge.



      Zum Abschluß noch ein paar Ansichten des fertigen Modells.





      Mein Fazit, das Modell ist ein Hingucker und schaut in der grauen Livree eleganter aus als im grünen Montecuccolin.
      Der Bau war für mich etwas mühsam, da das Messing der Ätzteile nicht von besonderer Qualität war und beim Biegen sehr leicht brach.
      Schade ist, daß bei diesem nicht gerade billigen Bausatz Beiboote wie die große Ruderbarkasse, die vier Giggs und der Rettungskutter fehlten.
      Auch ist bei Winzteilen kein Reserve vorgesehen, falls so ein Teil das Weite suchen sollte.
      Ich konnte mir damit helfen, daß ich die Boote und entsprungene Teile aus dem vom Verlag auf 1:350 skalierten Bogen von GPM entnehem konnte.
      Vielen Dank an alle die mich begleitet haben und mit ihren Kommentaren und ja 2 meine Motivation immer wieder unterstützt haben.

      Liebe Grüße

      Wiwo
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      Fritz Grünbaum, 1934
    • New

      Hallo Wiwo,

      ein klasse Ergebnis, das sieht einfach toll aus.

      Da du sowohl den Karton, wie den Kunstoff meisterlich beherrschts, interessiert mich deine Meinung: In welchem Werkstoff lassen sich Schiffe 'einfacher' oder 'realistischer' bauen? Es gibt gefühlt mehr Vorbilder in Karton, aber auch reizvolle Kunststoffmodelle.

      Viele Grüße
      Dieter
    • New

      Servus Dieter,

      ich freu mich, daß dir das Ergebnis meiner Bemühungen gefällt! prost1
      Ich versuche mal deine Frage zu beantworten. kratz1

      Meine ganz persönliche Meinung ist, wenn es um den optischen Eindruck geht, daß es "einfacher" ist, realitätsnahe Modelle aus bedrucktem Papier zu bauen.
      Den Grund sehe ich hier in dem unschlagbaren Vorteil durch die Texturierung des Modells beim Druck.
      Einen weiteren Vorteil sehe ich in der Verwendung von Lasercutteilen.
      Das Material ist hier homogen.
      Ätzteile nehme ich nur wenn es kein Alternative durch Lasercutteile gibt. Metall ist doch irgendwie "Artenfremd".

      Der Nachteil besteht dadurch, daß oft sehr aufwendige Spantenkonstruktionen benötigt werden und durch das Medium Papier/Karton manche Formen nur sehr schwer nachgebildet werden können.
      Der Grund ist hier bei der Abwicklung eines dreidimensionalen Teils in ein zweidimensionales Teil zu suchen.

      Bei Kunststoffmodellen ist der Zusammenbau oft leichter, da die einzelnen Teile bereits fertig und dreidimensional und (meist) korrekt vorhanden sind.
      Der Bau der Gußform ist nicht an die Einschränkungen des zweidimensionalen Druckes gebunden.
      Aber das Modell steht und fällt mit der Lackierung.
      Was nützen die feinsten Details wie ein wunderbar graviertes Holzdeck, wenn sie dann unter einer Lackschicht begraben werden müsssen.
      Ein Freund von mir hat beim Bau des Kanonenboots Koreetz, Resin mit Ätzteilen, 1:350, etwa drei Monate damit verbracht, in Lasurtechnik mit dem Airbrush und gefühlten 250 Farbschichten, das Modell farblich möglichst naturnahe darzustellen.

      Schau dir den Galeriethread von Hans-Jürgen F. seines Koreetz an.
      Sein Modell wurde "nur" gebaut.
      Bemalung war nicht nötig.

      Ein weiterer Punkt ist das Kleben von Ätzteilen und Kunststoff.
      Meist wird hier mit CA-Klebern (Superkleber) gearbeitet.
      Das war für mich der mühsamste Teil beim Bau der Viribus.
      Entweder braucht der Klebstoff zu lange um anzuziehen, oder das Teil klebte sofort bombenfest - aber nicht an der richtigen Stelle.
      Mir half hier erst die Verwendung von verdünntem Weissleim.
      Z.B. die drei Fallreeps sind alle mit Weissleim zusammengeklebt.

      Bei meinen Papiermodellen kommt eigentlich fast immer UHU mit Lösungsmittel, UHU Hart und gelegentlich Weissleim zum Einsatz.

      Bewusst lasse ich die Kosten für die Anschaffung eines Papiermodells plus Zurüstteilen im Vergleich mit einem Kunststoffmodell plus Zurüstteile aussen vor.

      Ich hoffe meine "Abhandlung" erschlägt dich und andere Leser nicht.

      Letztendlich muß jeder für sich entscheiden was ihm "besser liegt": Papier oder Kunststoff.

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle


      "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"
      Fritz Grünbaum, 1934
    • New

      Hallo Wiwo,

      danke für deine sehr ausführliche Antwort.
      Ich habe vor vielen, vielen Jahren auch einige Zeit in Plasik gebaut und bin dann letztendlich doch wieder zum Karton zurückgekehrt.
      Daher interessiert mich der Blick über den eigenen Tellerrand hinaus immer.

      Das nicht nötige Bemalen war auch einer meiner Gründe zum Kartonbau zurückzukehren, die Drucke haben sich in den letzten 30 Jahren da enorm weiterentwickelt. Die Texturen aktueller Modelle sind manchmal fantastisch, die Effekte würde ich mit Bemalung nie hinkriegen.

      Danke und viele Grüße
      Dieter
    • New

      Hallo Wiwo!

      Ist echt ein schönes Modell geworden! Ich leite es mal weiter an den Österreicher aus meinem Spieleclan, der hat auch mal eine Gedenkstätte für dieses Schiff (mit Originaler 305er "Patrone") besucht.

      Die Vor- und Nachteile von Kunststoff gegenüber Papier hast Du auch gut umrissen, und ich kann das auch bestätigen. Ja, die Rumpfform kommt in Kunststoff (oder Holz) oft besser rüber. Hier ist das Lackieren auch noch einfach. Die vielen Kleinteile an Deck... ich sag mal so, nicht ohne Grund ruht derzeit der Bau meiner Bismarck. Ich habe gerade keine Lust mich durch 50 Fotoätzplatinen zu arbeiten, die alle noch zurechtgebogen und mit CA-Kleber verbunden werden wollen...

      Da ist Karton irgendwie einfacher. Man muss zwar alles ausschneiden, aber beim Kleben braucht man "nur" normalen Kleber oder Holzleim.

      Und, man kann bei Karton viel einfacher die Teile mal reparieren, austauschen oder anpassen.

      Wünsche Deinem Schiff dann immer 2 Finger breit Wasser (oder Luft) unterm Kiel!

      Gruß,

      Christoph
    • New

      wiwo1961 wrote:

      Mir half hier erst die Verwendung von verdünntem Weissleim.
      Z.B. die drei Fallreeps sind alle mit Weissleim zusammengeklebt.

      Hallo Wolfgang,
      ein stolzes Schiff und Dein Bekannter wird sich über dieses Schmuckstück sicher freuen.
      Herzlichen Glückwunsch zur Indienststellung .
      Was das Kleben von Ätzteilen anbelangt, mache ich das inzwischen immer mit Kittifix. Ich hatte seinerzeit bei der Scharnhorst viel Ärger weil die Vorreiber, die ich mit Sekundenkleber auf die Schotts geklebt hatte, sich oft verabschiedeten. Peter Hurler hat mir dann den Tipp mit Kittifix gegeben.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn alles gleich gültig ist, wird alles gleichgültig.
      (Ralf Dahrendorf)