Tyrrell 020 von Orlik

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    • So, nach über einem Monat genereller Modellbauzwangspause und noch längerer Tatenlosigkeit an diesem Modell hier, muß es nun mal weitergehen. Da mir momentan ziemlich wenig Zeit zum Basteln zur Verfügung steht, pausieren erstmal alle anderen angefangenen Projekte, damit das Wettbewerbsmodell auch bis September durchgeht.

      Der Wiedereinstieg ist erstmal recht harmlos. Bauabschnitt Nr. 7 behandelt das Spantengerüst fürs Getriebe, das einfach nur zusammengesteckt und verklebt wird. Nebenbei bemerkt: Ich habe noch nie ein Spantengerüst in ein Getriebe reingesteckt, das hier ist also eine Premiere. Andererseits: Ein Bißchen mehr Stabilität tut auch niemandem weh...






      Nun wird es etwas kniffliger. Das Getriebe wird tapeziert:



      Als Nächstes kommen jede Menge frickelige Anbauteile. Es wird also jetzt spannender...
    • Danke für Likes und aufmunternde Worte!

      Bauabschnitt 8 ist nun abgeschlossen. Das zweite Bild zeigt die Teile für Nr. 9.



      Nachdem bisher alles recht intuitiv und gut passig zu bauen war, treten bei den oberen Aufhängungsstreben (9a) erste Probleme zu Tage. Die vorderen Klebestümpfchen passen sich überhaupt nicht der Getriebeform an. Bevor ich da durch voreiliges Wegschneiden Schaden anrichte, sammle ich erstmal weiter Teile und Baugruppen und schaue dann später, wie sich alles zusammenfügt...

    • @Stephan: Jawoll, Kleinteile. Hier sind sie alle:



      Nachdem alle Teile für die Baugruppe gebastelt waren (Die Federn waren die Hölle frech 2 ), bin ich ans Zusammenbauen gegangen. Die Bauanleitung schlägt eine durchgehende Drahtachse vor. Aufgrund von bereits gemachten schlechten Erfahrungen habe ich die Achse in insgesamt vier Einzelteile zerstückelt und diese einzeln verbaut. Am Ende ist die ganze Geschichte minimal windschief. Ob das nochmal Ärger gibt, kann ich aber leider jetzt noch nicht beurteilen. Was in Zukunft ebenfalls noch etwas Konfliktpotential beinhaltet, sind die beiden aufgefädelten Karosserieblenden, die später unten an die Bodenplatte und oben an die Motorhaube angefummelt werden müssen regen1 Die Passigkeit der einzelnen Fragmente zueinander war bei dieser Baugruppe nicht ganz so toll wie bei den anderen Teilen des Modelles, die ich schon gebaut habe. Ich hoffe, die Präzision ist am Ende irgendwie ausreichend.



      Laut Bauanleitung ist jetzt der Heckflügel dran. Ich glaube, ich baue den auch erstmal, bevor ich mir mit dem Motor und seinen Anbauteilen nochmal so richtig den Rest in Sachen Schwierigkeitsgrad gebe kratz1 schwitz1 denk1


      @PRT: Die Formel 1 fährt mittlerweile Hybridautos. Das ist ungefähr so, als würde die Tour de France von Dopingantrieb auf E-Bikes umsteigen happy1 Ich schaue seit einigen Jahren überhaupt keine Formel 1 mehr. Der Bau historischer Rennwagen aus Papier und die Recherche zum jeweiligen Original machen mir da deutlich mehr Spaß. Das dauert nur leider alles etwas länger, als die zwei Stunden Rennen vor dem Fernseher. Was da allein auf Youtube alles an Dokumentationen und Saisonzusammenfassungen aus den Neunzigern rumgeistert, das sprengt leider jeglichen Zeitrahmen heul1 grins 3
    • danke1 für diesen riesigen Haufen Daumen hüpf1

      @Classic: Diesen Bausatz habe ich zuvor mehrmals wieder weggelegt, als es um die Frage, "Was baue ich denn als Nächstes?", ging. Letztendlich hilft es (aber leider nur manchmal), wenn man einfach anfängt, das Heftchen zu zerschnippeln und dreizudimensionalisieren schwitz1

      Nach mal wieder über einer Woche ohne irgendeine Modellbauaktivität brüll1 konnte ich heute den Heckflügel basteln. Das Ganze ist etwas nervig, weil man gefühlt nach jedem dritten Teil Zwischentrocknen muß. Dafür ist das Endergebnis recht präzise geworden. Ich habe leider zu spät daran gedacht, daß ich ja noch einen Baubericht mache und somit nicht die Konstruktion des großen Teiles auf dem zweiten Bild fotografiert. In seinem Inneren befindet sich ein LC-Spant und ein Stückchen Draht, das ich mir auch hätte sparen können, weil letztendlich alles etwas schlechter paßt, als in der Bauanleitung geplant. Zum Glück stört das aber nicht weiter.





    • Ja, diese Zwischentrocknerei kann schon nerven - so geht's mir als Schiffsbauer mit der Strippenzieherei bei den alten kaiserlichen Kriegsschiffen auch immer: Ein paar Fäden ankleben und dann warten, bis sie zugfest sind..... denk1

      Feiner Heckflügel, Daniel! daumen1

      Servus
      hvt
      Dinosaurier tranken kein Bier - sie sind heutzutage ausgestorben. Zufall? - Ich glaube nicht....
      (Übersetzte Aufschrift auf einem Schild vor einem Pub in Fort William, Schottland) grins 2
    • @Hagen von Tronje: Zu dieser Jahreszeit habe ich ungefähr 40 Grad auf meinem Balkon, somit muß ich das Bauteil immer höchstens zehn Minuten weglegen. Nerven tut es aber trotzdem, wenn man nicht weitsichtig ist und parallel schon mal am übernächsten Abschnitt rumklebt kratz1

      danke1 auch für die Likes freu 2

      Nach dem vergleichsweise einfachen Flügel kommt jetzt der Motor absolute Kleinteilwahnsinn an die Reihe. Es geht zunächst recht simpel los. In Bauabschnitt 11 wird mal wieder ein Spantengerüst gebastelt:






      Soweit die gute Nachricht zwinker2 Kapitel Nr. 12 hat es dann in sich:





      Von den zehn Andocköffnungen für die Auspuffanlage habe ich momentan sieben geschafft. Den Auspuff werde ich später aus 1,5 mm starkem Lötzinn biegen. Hoffentlich wird das nicht zu schwer und bleibt stabil ausguck2 denk1 kratz1
    • danke1 , Stephan und SchnippSchnapp!

      Seit meinem letzten Posting habe ich jeden Tag zwischen einer halben und zweieinhalb Stunden an diesem elenden Motor rumgeklebt frech 2 Ich bin jetzt nicht ganz fertig, es fehlt noch die rechte Seite unten. Da die aber genauso aussieht wie die Linke und auch nicht weiter problematisch ist, komme ich jetzt schon mal mit dem "Endergebnis" dieses Bauabschnittes um die Ecke grins 3 Neben der sehr herausfordernden Kleinteilarbeit finde ich bei diesem Motor faszinierend, wie aus erstmal überhaupt nicht einzuordnenden und unförmigen Teilchen plötzlich eine sehr gut definierte Form entsteht klasse1 Den Anfang machen irgendwelche quadratischen Stiftchen, die ich oben auf meinen Motor klebe. An diese werden dann winzig kleine Schnipselchen angeklebt, die später links und rechts jeweils einen Draht (Büroklammer, zerschnippelte) halten.




      Die angegebenen Drahtstärken in der Anleitung finde ich allesamt etwas zu dick dimensioniert. Ich habe hier einfach geschaut, was auf meinem Arbeitsplatz so rumfliegt und dann das Passende verbaut (siehe oben zwinker2 ). Der formidable Haarschopf, der aus meinem Motor herausblinzelt, soll einen Kabelbaum darstellen, der eigentlich erst einige Arbeitsschritte später auftaucht. Meine Analyse hat allerdings ergeben, daß ich das Dingen zu einem späteren Zeitpunkt nie im Leben mehr unfallfrei an diese Stelle montieren kann. Somit habe ich es jetzt schon verbaut. Als "Kabel" habe ich klarlackiertes graues Nähgarn genommen. "Thin wire", 0,5 Millimeter stark, wie es in der Bauanleitung gefordert ist, fand ich hier dann doch etwas ambitioniert kratz1 Ich hätte nie im Leben zehn solcher Drähte in die vorgesehenen Löcher reinbekommen...



      Die Ansaugtrichter sind, von oben gesehen etwas grobmotorisch geraten. Außerdem habe ich sie obendrauf weiß belassen. Das ist aber nicht schlimm, weil da noch ein Bauteil draufkommt, das den Motor mit dem Lufteinlaß über dem nicht vorhandenen Fahrerkopf verbindet.



      Jetzt noch eben das Gedöns von unten links unten rechts hinbasteln prost1 Ich melde mich dann mit dem Auspuff zurück, wenn es was zu vermelden gibt regen1
    • danke1 nochmal für die zahlreichen gedrückten Daumen... sie sind gerade auch bitternötig. Die Auspuffanlage ist genau das Problem, das ich mir im Vorfeld des Baus in unschönsten Farben ausgemalt habe und zieht mich langsam aber sicher in ein gewisses Motivationsloch. Gerade halten mich bloß noch die Wettbewerbs-Deadline und diverse virtuelle Aufmerksamkeiten bei der Stange frech 2 Doch der Reihe nach:

      Die auf dem ersten Bild gezeigten Bauteile ergeben, auf Kante geklebt, das auf dem zweiten Bild zu sehende Bauteil. Das Endrohr ist beidseitig bedruckt und somit bereits von innen geschwärzt, ich kann mir also meine an dieser Stelle übliche Acrylsauerei diesmal sparen ja 2 Allerdings ist das Zusammenfummeln dieses Auspuffrohres bereits sehr nervenberaubend schwitz1



      Nach dieser ersten Nervenberaubung folgt gleich die Zweite. Fünf kleine Auspuffkrümmer müssen aus Lötzinn nach einer kryptischen Schablone zusammengebogen und schließlich passgenau in die dafür vorgesehenen Öffnungen gesteckt werden. Darüber bin ich dann auch schon fast durchgedreht brüll1



      Am Ende passt zwar alles zusammen, allerdings ergeben sich folgende, am fertigen Modell dann irreparable, Probleme: Die Farbe des Lötzinns paßt nicht zum Endrohr. Anstreichen werde ich hier aber nix, diese Situationen kenne ich schon, mit sowas kann man ein ganzes Modell in der Tonne versenken. Das zweite Problem: Ich habe Lötzinn gewählt, der in die Löcher am Motor reinpaßt... Leider ist der für die Löcher am Endrohr zu dünn. Das wird man am Ende leider gut sehen können.



      Nach diesem Auspuff-Frust sind mittlerweile zwei Wochen urlaubsbedingter Bauzeitausfall ins Land gegangen. Anstatt eines schönen, neuen Bauabschnittes muß ich jetzt aber den gleichen Mist nochmal auf der rechten Seite kleben wut1 Ich mache drei Kreuze, wenn ich endlich mit dem Auspuff durch bin.

    • Hei Daniel,
      ich kenne solche Bauphasen, wo man sich trotz massiver Frustration einfach durchbeißen muss. Umso größer ist dann das Gefühl, etwas geschafft zu haben. Ich würde vor dieser Schlangengrube vermutlich noch vor Baubeginn schreiend davonrennen. Das sind jetzt Details, auf die man in dem Moment starrt, vergisst, dass später der Eindruck des gesamten Modells zählen wird und sie später kaum noch sehen wird.
      Das wird schon.

      Viele Grüße, Martin
    • @Martin: Ich stimme dir da absolut zu. Bewältigte Herausforderungen sind immer noch die Besten schwitz1 Die Auspuffanlage war tatsächlich auch der Grund dafür, daß ich den Bogen fast ein ganzes Jahr lang immer wieder rausgeholt, weggelegt, rausgeholt, weggelegt, rausgeholt und nochmal weggelegt habe les 2 Aber letztendlich ist das ein, in optischer Hinsicht, absolut genialer Rennwagen, der unbedingt gebaut werden muß...

      @MacDiveDoc: Der Frust lohnt sich immer, sofern das Modell an derartigen Kreuzungen nicht in Richtung Mülltonne abbiegt pirat1 Ich bin letztlich gar nicht so unzufrieden. Allerdings kriege ich immer diesen "Superkritiker-Blick", wenn ich mich etwas pathologisch in derart nervige Aufgabenstellungen reinsteigere les1


      Die rechte Seite ist somit auch bewältigt. Das erste Bild zeigt nochmal, wie die einzelnen Endrohrfitzelchen auf Kante zusammengeklebt werden. Der etwas dickere Orlik-Karton ist hier Fluch und Segen zugleich; Einerseits erleichtert er das Kleben der Kleinteile auf Kante, andererseits fasert mir beim Rollen der Auspuffrohre regelmäßig das Papier in seine einzelnen Schichten auseinander, was ich dann nochmal extra wieder zusammenkleben muß.



      In Sachen Symmetrie läßt die ganze Angelegenheit etwas zu Wünschen übrig, was in der Draufsicht gut zu erkennen ist. Speziell im hinteren Bereich sieht man die Unterschiede zwischen links und rechts. Dafür ist aber auch alles echte Handarbeit grins 1

    • Hallo Daniel,

      dranduleta wrote:

      Ich mache drei Kreuze, wenn ich endlich mit dem Auspuff durch bin.
      statt der Kreuze, von mir drei gehobene Daumen, mindestens.
      Und die leicht unterschiedliche Geometrie der Auspuffkrümmer ist gar nicht massgebend, auch in der Realität nicht.
      Denn wie die Gase darin strömen, folgt den Gesetzen der Strömungslehre und nicht der Symmetrie.

      Das bisherige Bauergebnis gefällt mir sehr gut!


      Ermutigende Grüße
      Roland
    • Hallo Daniel,

      da muss ich den Beiden absolut Recht geben. Die Auspuffanlage ist sehr gut geworden. Und ich kenne das Problem. Bei meinem P 34 hatte ich letztendlich auf Kupferdraht inklusive Isolierung zurück gegriffen.
      Auch der bisherige Bau hast Du hervorragend gemeistert.

      LG Ralf
      Wenn ich mich in meinem Bürostuhl zurück lehne, klappen mir die Augen zu.. Bin ich eine Puppe? kratz1
    • danke1 für eure Einschätzungen, Rückmeldungen und Daumen. "Basteln im Dialog" macht doch gleich doppelt Spaß hüpf1

      Ich habe noch einen Nachtrag zur Auspuffgeschichte. Die Anleitung (siehe Bild ausguck1 ) sieht vor, die Auspuffanlage zuerst an den Motor zu schrauben und danach das Getriebe mit der Konstruktion zu verbinden. Ich bin an dieser Stelle von der Vorgabe abgewichen, was wahrscheinlich auch der bessere Weg war. Neben der Skizze ist auch nochmal die Vorlage für das Biegen der Auspuffrohre zu sehen. Mein räumliches Vorstellungsvermögen war hier hart an der Grenze unterwegs schwitz1



      Nach dieser ganz harten Nuß macht das Bauen jetzt auch wieder Spaß, denn nun wird der Unterboden mitsamt Diffusor geklebt. Ich habe hier im Forum an diversen Stellen gelesen, daß man große Flächen mit lösungsmittelhaltigem Kleber verbinden soll. Ich habe trotzdem meinen bewährten Gerstaecker Bastelleim genommen und den Unterboden einen ganzen Tag lang unter einem Stapel Bücher getrocknet. Das Ergebnis ist völlig unproblematisch.





      Nachdem diese kleine Standardkleberei getan war, kam der große Moment an die Reihe: Das Zusammenfügen der Arbeit von mittlerweile mehreren Monaten. Das ging alles ziemlich gut von der Hand, kein Vergleich zu so manch anderer "Hochzeit".



      Den Heckflügel lasse ich erst nochmal ab, weil jetzt einiges Gefummel im Motorraum ansteht, da stört der nur. Aus reiner Neugier habe ich schon mal eine Motorhaubenanprobe gemacht. Meine Kabelfäden stören hier noch gewaltig und es fehlen auch noch einige Fixierungsteile, jedoch habe ich jetzt schon ein Ergebnis, mit dem ich absolut leben kann. Und mit den Anpassungsarbeiten, die später noch kommen, kann es eigentlich nur noch besser werden klasse1
    • danke1 für die ganzen Likes und Rückmeldungen oh1

      @Martin: Wenn es richtig dumm läuft und ich die Motorhaube doch nicht zukriege, wird das Auto offen ausgestellt. Das ist, Stand jetzt, der Worst Case. Aber irgendwie ist er das auch schon wieder nicht kratz1

      Momentan baue ich "vermischt" an den Bauabschnitten 17 und 19 herum. An dieser Stelle ist die Anleitung eher Verwirrung als Hilfe. Es ist physikalisch nicht möglich, Segment Nr. 19 (also das Fragmentsfragment oben rechts auf dem Anleitungsbild denk1 ) separat zu Bauen und dann ins Auto einzukleben. Man muß hier gut überlegen, was in welcher Reihenfolge wohin geklebt werden kann, ohne andere Arbeitsschritte unmöglich zu machen. Zum Glück habe ich das schon beim Bau des Motors geahnt.



      Der Bau der Kühler gestaltet sich zwar ziemlich frickelig, aber zumindest die linke Seite ist Alles in Allem gut passig. Rechts müssen später auch etwas weniger Kabel verlegt werden. Die 1:1 Schablonen für den Draht sind hier etwas ungenau, was aber nicht wirklich stört, weil man die genaue Anpassung ohne Weiteres am Modell machen kann. Allerdings nehme ich hier Lötzinn mit dem Durchmesser 1 mm. 1,2 Millimeter würden, so wie ich das sehe, überhaupt nicht in die vorgesehenen Löcher passen.



      Das kleine Teil auf dem linken Bild ist rechts bereits unten auf der Bodenplatte verbaut. Der kleine Drahtstummel ist innen am Motor angeklebt.



      Und jetzt nochmal das Ganze auf der Rechten Seite...
    • danke1 abermals, für alle eure Daumen!


      Jetzt die etwas weniger komplexe rechte Seite und das Teil hinten am Tank. Am rechten Kühler hat sich leider eine Ungenauigkeit eingeschlichen, da habe ich beim Anbringen des großen, schwarzen Teils etwas geschlampt. Germerkt habe ich es aber erst Stunden später, beim Kleben des Kühlers. Da war leider alles schon schön festgebacken und irreparabel wut1



      Der Heckflügel paßt mal überhaupt nicht an seinen Platz, weder in Sachen Neigung, noch hinsichtlich der Position. Hier sind Anpassungen zwingend erforderlich. Das mache ich aber zu einem anderen Zeitpunkt, wenn ich Geduld und Zeit dazu habe. Ein krummer Heckflügel versaut das ganze Modell. Schließich habe ich noch eine zweite Motorhaubenanprobe gemacht, diesmal ohne störende Kabel. Das sieht schon viel besser aus und es fehlen immer noch die Befestigungszapfen, Lack und finale Anpassungsarbeiten. Das wird wohl gut werden ausguck1 hüpf1 Den Heckflügel habe ich für das Foto nur mal locker angestellt, den möchte ich, aus genannten Gründen, nicht mehr zu später Stunde fahrlässig anpampen les 3

    • danke1 für alle erhobenen Daumen!


      Hagen von Tronje wrote:

      Jetzt bin ich gespannt, wie er mit seinen "Gummilatschen" aussieht....
      Genau an der Stelle könnte es mit der rechtzeitigen Fertigstellung noch haken. Ich bin aber vorsichtig optimistisch, auch wenn die nächste große Bastelzeitdurststrecke bereits vor der Tür steht regen1

      Bevor ich hier weitermeckere, möchte ich erstmal festhalten, daß es sich hier um einen größtenteils sehr guten Bausatz handelt. Bei anderen Rennwagenmodellen habe ich oft deutlich größere Probleme, als die Umdeutung der Anleitung. Allerdings kommt jetzt Abschnitt Nr. 18. Sollte man so naiv sein und den vor der 19 anbringen, wie es die Nummern ja suggerieren, dann wird man kein einziges Kabel mehr ankleben können. Aber das ist Meckern auf ganz hohem Niveau, sozusagen das reinste "First World Problem" happy1 Fairerweise füge ich noch an, daß die Anleitungsskizze, von den Wirrungen zwischen den Abschnitten 17 und 19 mal abgesehen, sehr gut gemacht ist. Es existiert kein Anleitungstext und trotzdem konnte ich dieses Modell bisher ohne Bildsichtungen im Internet bauen, worauf ich sonst eigentlich nie verzichte klasse1
      Die Luftzufuhr für die Ansaugtrichter ist gebaut. Damit ist das Kapitel "Motorraum" abgeschlossen. Als Nächstes bekommt die Motorhaube ihren Feinschliff. Auf den Heckflügel verzichte ich immer noch, das kommende Motorhaubenanpassungsgefummel könnte zu viel für so ein sensibles Bauteil sein.



    • So, jetzt wird es etwas wirr und unstrukturiert, da ich mich doch tatsächlich mitten im Endspurt zu befinden scheine kratz1 Ich versuche mal, die Fortschritte der letzten Tage bestmöglich zusammenzufassen.

      Zuerst habe ich den bereits zuvor zurechtgestutzten Heckflügel angeleimt. Daraufhin habe ich mich den Spiegeln gewidmet, die ich, diversem Süßkram sei Dank ostern 3 verspiegelt umgesetzt habe.



      Dann kamen noch die Klebezapfen in die Motorhaube rein. Eigentlich wären das LC-Teile gewesen, die habe ich aber, aufgrund mangelnder Passigkeit, erstmal schön ins Klo gebaut, was mich fast noch das ganze Bauteil gekostet hätte brüll1 Passen tut die Haube immer noch nicht so, wie sie soll. Ich habe jetzt eine Ungenauigkeit von mindestens einem Millimeter drin heul1 Das schlimmste, was man beim Papierbasteln machen kann, ist sich zu früh über irgendwas zu freuen stirn1 Fotos von diesem Desaster kommen dann in der Wertungsgalerie, wie sich das gehört... Als Nächstes habe ich das Lenkungsgestänge aus einer Büroklammer gebaut. Eigentlich hätte es an der Karosserie noch zwei kleine Bauteile gegeben, in denen der Draht verschwindet. Die habe ich aber eingespart bzw. einfach nicht so hingekriegt, daß es nach irgendwas ausgesehen hätte.



      Und jetzt, da das Auto an sich tatsächlich fertig ist, werden mal wieder Reifen gebaut. Der Erste ist auch schon fertig. Auf dem letzten Bild sieht man dann auch noch die fertigen und anpositionierten Spiegel. Ich bitte die mangelnde Struktur zu entschuldigen, ich habe einfach vergessen, zur richtigen Zeit die richtigen Fotos zu machen sorry1



    • Vielen Dank für eure Daumen und Rückmeldungen! Ihr habt völlig Recht. Das Modell ist eigentlich das Beste, das ich bis jetzt gebaut habe. Deswegen ist der Schnitzer am Motorhaubenverschluß auch doppelt ärgerlich. Hier sind jetzt die Fotos:



      Ansonsten ist das Teil, für meine Verhältnisse, in ziemlicher Perfektion gebaut. Dann muß er am Ende halt offen ins Regal. Jetzt aber zurück zum Räderendspurt. Diese LC-Radscheiben sind echt prima, schade daß es die nicht für jedes Modell gibt ausguck1

    • So, geschafft frech 2 schwitz1 hüpf1 Ich habe dieses Teil wirklich zu Ende gebracht freu 2 Das hier ist, Motorhaube hin oder her, mein bisher bester Rennwagen. Der Tyrrell ist, gemeinsam mit den Benettons von Mega Graphic und dem Leyton House von Oreol, so ziemlich das Komplexeste, was das Formel-Papier-Genre zu bieten hat. Insgesamt handelt es sich auch beim dritten von mir gebauten Orlik um einen sehr gut durchkonstruierten Bogen, was sich zu guter Letzt nochmal bei den Rädern gezeigt hat. So eine geniale Passigkeit habe ich bisher noch nicht so oft vorgefunden. Sogar die Innenradien haben perfekt gepaßt und ich konnte auf den Einsatz von Schleifpapier fast gänzlich verzichten ja 2 Da war es mir dann ein Leichtes, im Schweinsgalopp meine bisher besten Räder zu zimmern. Aber wie das so ist, wenn man es eilig hat brüll1 kommen dann doch nochmal ein paar Leichtsinnsfehler rein. Bei diesen Rädern sind an den Seitenflächen Pfeile für die Laufrichtung drauf. Bei den Außenseiten habe ich dies beachtet und war der Meinung, daß, infolge Dessen, innen automatisch auch alles stimmt. Aber nix da stirn1 An den Hinterrädern zeigt der Pfeil jetzt außen nach vorne und innen nach hinten. Das stört mich aber am Ende nicht so sehr, ist ja schließlich auch alles Handarbeit grins 1





      Vielen Dank für das rege Interesse an dieser Bastelei! Ich verabschiede mich nun hier aus diesem Baubericht und verlinke nochmal Herrn Nakajimas großes Rennen, das mich in seiner abgedrehten Art ziemlich an "Takeshi's Castle" erinnert muhaha1


      Zur Wertungsgalerie geht's hier lang: Tyrrell 020