MS Nordica 1:250 Bulkcarrier von Bildrum

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    • MS Nordica 1:250 Bulkcarrier von Bildrum

      Moin Freunde,
      bei meiner SLITE warten auf mich div. Lüfter, Winden, 2Beiboote, Ladebäume und Mastenund ich warte auf meinen nächsten Anfall von temporärem Masochismus… Doch der lässt momentan eben noch auf sich warten. Ich weiß aber: er kommt bestimmt! – Deshalb wird die SLITE erstmal auf Eis gelegt.

      Vor kurzem ist mein Bogenstapel noch um einiges gewachsen und es reizt mich, ein anderes Modell dazwischen zu schieben. Es erscheint mir nicht allzu schwierig und ist – natürlich mal wieder – ein Exot, wie ich meine.– Na, dann zeig‘ ich Euch schon mal die ersten Teile und lass‘ Euch raten, von wem und was es ist bzw. werden soll. Nebenbei: die ersten Fotos sind von meinemersten Versuch, der schon den Weg in’s „Recyclingtonnen-Nirwana“ gefunden hat.Aber wenigstens weiß ich, an welchen Stellen ich die Fehler gemacht habe, die dazu führten und werde sie – so der Kartonbaugott und meine Wurstfinger eswollen – nicht wiederholen.





      Schon jetzt wünsche ich allen ein frohes Osterfest
      Gruß
      Kurt
    • Wenn nach 80 Zugriffen auf diesen Thread noch keiner eine "zündende" Idee hatte (was bei Kartonmodellen wohl uach eher kontraproduktiv wäre mit dem "zündend") ;-), dann ist es wohl an der Zeit für ein paar neue Hinweise. Aber glaubt mir: ich bin richtig stolz, dass diesmal selbst die Spezialisten unter Euch noch nichts wissen.
      Also eine kleine Zusammenfassung des Bisherigen:
      1. Es ist ein Schiff
      2. Es ist ein ziviles Schiff
      3. Es hat den Maßstab 1:250
      4. Es ist nicht vom JSC
      5. Es ist ein eher kleineres Schiff, wie man an der Schneidmatte sehen kann.

      Und hier nun die nächsten (fotografischen) Hinweise:

      das Vorschiff

      das Achterschiff und...

      die Totale

      Wie man erkennt bin ich schon eine ganze Ecke weiter als dieser Baubericht. Also beeilt Euch, damit ich ein paar Takte mehr dazu schreiben kann!
      Gruß
      Kurt
    • @ Gerhard:
      Mann, Du hast Dir ja mächtig Mühe gegeben! - Und ja: KüMo ist richtig! Schwergut nur bedingt, denn es ist ein sog. Bulkcarrier, also ein Schiff für Massengut wie Sand, Erz, Kohle usw. - Und so ganz modern ist das Ding auch nicht mehr, es wurde immerhin in den 70ern des letzten Jahrhunderts gebaut, ist also schon schlappe 40 Jahre alt. Aber das war schon mal klasse kombiniert! - Glückwunsch! Wenn auch leider nicht das richtige Schiff...

      @ Peter_H.:
      Und Du hast mal wieder den Spaß verdorben! - Aber wieso bist Du Dir nur 99% sicher? - Aber Glückwunsch! Ich könnte Dich jetzt ja ärgern, denn ich baue nicht die NORDSTAR (die hab' ich im ersten Versuch versemmelt), sondern die NORDIC, ein Schwesterschiff.

      Aber dann kann ich ja mal loslegen mit meinen unmaßgeblichen Kommentaren zu Verlag, Schiff und Bogen.
      Der Baubogen ist von Gunnar Sillen (Bildrum). Vier Bögen mit Bauteilen werden durch grafische Darstellungen als Bauanleitung ergänzt. Hier einige Eindrücke:



      In Erwartung eines riesigen Stahlwerkprojektes in Schweden und der dadurch notwenigen Transportkapazität wurde speziell für die Ostsee dieser relativ kleine Typ eines Bulkcarriers in Japan entwickelt. Geplant waren 20 Einheiten, gebaut wurden aber nur 8 davon. Alle sind aus Gunnar's Bogen zu bauen. Da er mir den Bausatz als PDF zukommen ließ, könnte ich sie alle bauen. Reizvoll wäre es z.B. sie mit unterschiedlich gestellten Lukendeckeln darzustellen. Weil aber zumindest der PDF-Ausdruck so seine Haken und Ösen hat, denke ich, dass ich - vorerst - darauf verzichte und erstmal nur die NORDIC aus der Serie bauen werde. Und so soll das Ganze mal aussehen:

    • Moin Freunde,
      dieser Baubericht spiegelt nicht ganz die Wirklichkeit wider. Ich bin nämlich eigentlich schon eine ganze Ecke weiter. Dies vorweg, bevor einige Fragezeichen in den Augen haben wegen der Bilder, die dann schon mehr Details zeigen, als eigentlich "dran" wären.

      Gunnar beschreitet mit dieser Konstruktion mal wieder seine eigenen Wege und kombiniert Elemente von JSC (insofern war ede gar nicht so daneben) mit denen von WHV (i.w.S.) und Passat mit den zuvor anzubringenden Klebelasche für Aufbauwände wie hier bei den Teilen 20b und 20s. Geschmackssache… Gegen diese "Basis" kommt dann aber die vielfach zu knickende Aufbauwand (später unter der Back), die sich daran hervorragend ausrichten und erst dann an Bord bringen lässt. So hat man Gewähr dafür, dass das obere Deck (in diesem Fall die Back) auch 99,9% abschließt.



      Bei meinen Versuchen mit und an diesem Modell hat es sich als doof erwiesen, die zarten Umleimungen für die Decks an den Hauptteilen zu belassen. Man sollte sie vorher abtrennen und später stumpf wieder ankleben. Einmal sind diese Teile beim Weiterbau hinderlich und seeeehr empfindlich und zweimal lassen sie sich später genauer positionieren und kaschieren die eine oder andere Ungenauigkeit:



      Der (zweite) Rumpf ist mittlerweile zu und ich bin - für meine Verhältnisse - sehr zufrieden damit. Am Bug passt es hervorragend (auch wenn man's auf meinem Foto nicht so recht sieht), am Heck sollte man den Heckspiegel vor der Montage verdoppeln, dann passt's.



      Zum heutigen Abschluss noch ein paar Fotos, die den derzeitigen Bauzustand dokumentieren und dann: FRÖHLICHES UND ERFOLGREICHES EIERSUCHEN!!!



    • @HvT: Die Nibelungen sind mir natürlich immer willkommen! - Allerdings habe ich das Gefühl schon mehr oder minder auf der Zielgerade zu sein... denk1

      @Peter_H: Wenn ich meinen Bogenstapel so ansehe, dann muss ich beim "großen Chef" wohl noch um eine gehörige Portion "Laufzeitnachschlag" mit gleichzeitiger Optimierung meiner Optik beantragen, will ich den Stapel auch nur um die Hälfte reduzieren... Aber das geht uns allen wohl so... knuddel1

      @ Klaus-Gerhard: Danke! - Na ja, heutzutage finden ja Stapelläufe und Taufen auch im echten Werftbetrieb oft erst statt, wenn der Kahr schon fast seetüchtig ist... frech 1

      @ Didibuch: Ja, so hat jeder seine Vorlieben. Und auch diese recht modernen Schiffsformen haben durchaus ihren Reiz. Danke für's Zuschauen...

      Moin sonstige Kartonfalter,
      natürlich ist es wieder ein wenig weitergegangen mit der NORDICA. Wie z.B. die beiden Masten, eine Reihe von LC-Relings und Niedergängen, die Ankerketten und und und.
      Und immer wieder das Problem, dass man bei Verwendung der Standartteile immer wieder improvisieren muss, es am Ende dann aber oftmals doch (zumindest im Makro) suboptimal aussieht. Gottlob sieht es dann in der Gesamtschau meist ganz akzeptabel aus. An der Passgenauigkeit der Bogenteile gibt es grundsätzlich nix zu meckern. Es sind eher meine eigenen Unfähigkeiten, die Mängel offenbaren. Aber ich bin nicht frustriert, macht das Schiffchen doch eine Menge (Bastel-) Spaß. Wenn nur Gunnars Rettungsbootkonstruktion nicht wäre! - Die beiden Boote schiebe ich wohl bis ganz zuletzt noch vor mir her...
      Hier nun der "Wasserstand" bis zum Ende des heutigen Basteltages und Gruß Kurt:





    • Nun ja, Kurt - oft kommt nach Rumpf und Aufbauten erst die Kleinteileorgie, die dann ziemlich Zeit benötigt....

      Aber das wird ja kein Grauer, wo man ellenlang Flaks, Takelage, Winden/Poller/Beiboote im Dutzend oder sonstiges Zeugs basteln muss - also stimme ich Dir mit der Zielgeraden zu.

      Macht sich gut, der Kümo! daumen1

      Servus
      hvt
      Römischer Militärschriftsteller Flavius Vegetius Renatus (um 400 n. Chr.) im Vorwort zu Buch III seines De re militari:
      "Qui desiderat pacem, bellum praeparat“