Schiff Columbus 1924, 1:250, von Walter Otten

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    • Auf dieses Deck waren dann auch wieder Aufbauwände zu befestigen. Dabei bin ich wiederum eigene Wege gegangen.

      Die Fenster auf den Aufbauwänden waren blau hinterlegt. Das hat mir nicht so richtig zugesagt. Also bin ich hin gegangen und habe mir die Restteile von meiner Hanseatic genommen, fotokopiert und an denn entsprechenden Stellen dann aufgeklebt. Die Türen habe ich vom Original-Baubogen genommen, verdoppelt und ebenfalls aufgeklebt. Ich denke, Fenster und Türen geben dem Modell so einen plastischen Ausdruck.

      Ich lasse einfach mal die Bilder sprechen; sie verdeutlichen meine Vorgehensweise.



    • Hallo,

      danke für eure positiven Kommentare Holger, Fritz und Hagen v.T.; aber auch für die vielen Likes.

      Heute stelle ich auch nur einen kurzen Zwischenbericht zum Bau der Columbus ein. Auf dem Oberdeck/Hauptdeck habe ich die ersten Aufbauwände befestigt. Die Türen habe ich wieder verdoppelt. Die blauen "Panoramafenster" habe ich in diese Farbe belassen. Ich vermute, dass dahinter Gesellschafts- oder Speiseräume sind und die sollen doch sicher besonders hervorgehoben werden damit sich die Passagiere wohl fühlen!

      Ich zeige euch dann die ersten Bilder dieser Aufbauwände. Aber ... nachdem ich fertig war, sah das alles doch etwas unfertig aus. Auf den erwähnten Aufbauwänden waren keine Bullaugen oder Fenster vorhanden. Ich denke, dass in diesem Aufbau viele Kabinen vorhanden waren; möglicherweise sogar der 1. Klasse, da sich unmittelbar davor die Bordpromenade befindet. Also habe ich hier nachträglich Fenster angebracht. Ich denke, dass sieht dann perfekter aus.

      Die verhältnismäßig langen Aufbauwände habe ich außerdem geteilt und sektionsweise aufgeklebt.

      Die ersten drei Bilder zeigen die Ausgangsversion; die nächsten drei Bilder dann die von mir abgeänderte Form.





    • So vorbereitet konnte ich dann das nächste Deck - das Bootsdeck - fertig stellen.

      Das Bootsdeck nimmt die gesamte Breite der Columbus ein. Die darunter stehenden Aufbauwände sind jedoch ca. 1,5 bis 2,5 cm eingezogen. Damit das Bootsdeck nicht durchhängt, habe ich das auf stabilem Karton, ca. 1,0 mm aufgezogen. Das Bootsdeck muss stets bündig mit darunter installiertem Oberdeck abschließen und so habe ich an den Außenseiten des Überwasserrumpfes zunächst kleine Montagehilfen angebracht. Die haben mir das genaue Einpassen erleichtert. Nach dem Einpassen habe ich die dann entfernt .



    • Wie gesagt, das Bootsdeck wurde dann zwischen diese Montagehilfen geklebt; damit habe ich dann eine absolute Passgenauigkeit erreicht. Das ist auch wichtig, da an der Bordwand dann über die gesamte Höhe eine weitere Bordverkleidung angebracht werden muss. Wenn da etwas schief ist, sieht das natürlich nicht vorteilhaft aus. Über Nacht habe ich das dann mit Bleigewichten beschwert.

    • Und wie geht es weiter?

      Ich zeige euch hier die vorher erwähnte Bordwand mit der das Promenadendeck zugemacht wird. Oben auf dem Bild das Original-Bauteil und darunter eine vor mir (provisorisch) erstellte Schablone für die Herstellung dieses Bauteiles. Wieder einmal nach eigenen Vorstellungen.

      Bis dann, Gruß Wolfgang.

    • Hallo,

      heute kann ich euch einen weiteren Baufortschritt zeigen - die Bordwand entlang der Galerie ist fertig. Zunächst ein Bild der noch unverkleideten Galerie.




      Jetzt dann zwei Bilder mit den Original-Bauteilen der Galerie. Dieses Bauteil ist ca. 53 cm lang und es sind insgesamt ca, 105 Fenster in unterschiedlicher Größe mit dem Skalpell auszuschneiden bzw. auszusticheln. Zwischen den einzelnen Fenstern sind schmale Stege vorhanden, oft weniger als 1 mm.



      Das ist mir jedoch zu kompliziert! Da habe ich einen anderen Weg gewählt. Davon bei der nächsten Einschaltung.
    • Was habe ich nun gemacht? Zu den angehängten Bildern muss ich einige textliche Erklärungen geben.



      Auf dem vorstehenden Bild ist oben das Original-Bauteil zu sehen und darunter die von mir abgeänderte Form. Ich habe von der erwähnten Original-Form eine eigene Schablone erstellt und diese immer wieder an die (vorhandene) Bordwand angepasst und hier und da nachgeschnitten. Auf dieser Schablone habe ich dann (auf der Rückseite) mit Bleistift die einzelnen Elemente wie u. A. Bullaugen und Fensterfront angezeichnet. Diese Fensterfront habe ich dann später komplett ausgeschnitten und an den waagerechten Strichen mit Evergreen-Profilen abgeteilt, Stärke 1 mm. Das hört sich vielleicht auch kompliziert und aufwendig an; für mich war diese Lösung einfacher und relativ schnell erledigt. Jedenfalls erheblich weniger aufwendig aus die ca. 105 Fenster einzeln auszuschneiden.

      Das folgende Bild zeigt dann die entsprechende Lösung.

    • Das ist dann der aktuelle Bauzustand. Zum Schluss meiner heutigen Präsentation hänge ich noch einige Gesamtbilder an.

      Wenn ich auch beim Bau des Modells viele eigene Ideen einbringe, soll das nicht die Leistung des Konstrukteurs Walter Otten abwerten. Mit Nichten! Ohne den Baubogen von Walter Otten wäre das Modell nicht zu realisieren. Daher - Dank an Walter Otten.

      Bis zur nächsten Einschaltung,

      Gruß Wolfgang.





    • Moin Wolfgang,

      muss ich da nochmal mein Lob aussprechen? Ja ich muss! Das sieht klasse aus. Ich kann nachvollziehen, dass Du die Methode einfacher findest und finde es eine gute Lösung, auch wenn die Stege jetzt nicht ganz mit der Bordwand fluchten. Das fällt kaum auf. Insgesamt macht der Rumpf einen sehr sauberen Eindruck, ebenso die Verglasung!
      Viele Grüße Nils
    • Chapman wrote:


      Kann es sein das der Herr Schlepperkapitän in Bremerhaven war bzw sogar noch ist?
      Walter Otten ist mehrere Jahre auf Fracht- und Kühlschiffen des Norddeutschen Lloyd gefahren, war danach bei der Hafenverwaltung tätig. Von Schleppern habe ich nie etwas gelesen. Er ist mittlerweile Mitte 70 und insofern auch schon länger nicht mehr aktiver Seefahrer.
      Viele Grüße Nils
    • Unterfeuer wrote:

      Chapman wrote:

      Kann es sein das der Herr Schlepperkapitän in Bremerhaven war bzw sogar noch ist?
      Walter Otten ist mehrere Jahre auf Fracht- und Kühlschiffen des Norddeutschen Lloyd gefahren, war danach bei der Hafenverwaltung tätig. Von Schleppern habe ich nie etwas gelesen. Er ist mittlerweile Mitte 70 und insofern auch schon länger nicht mehr aktiver Seefahrer.
      Hallo Nils!
      Es ist schon über 20 Jahre her, aber ich denke das ist der Otten den ich meine. Meine Erinnerung kommt nun langsam in Fahrt. (vorerst im flachen Küstengewässer sauber1 ) dann war Er damals Lotse. Kann mich schwach an ein paar Geschichten erinnern. Vielleicht daher die Schlepper, oder Schlepper-Modelle in 1:1250? Das W. Otten Kartonmodelle konstruiert hat und beim Lloyd war wußte ich nicht. Danke!
    • Hallo Nils, hallo Norbert,
      danke für eure positiven Kommentare. Der Bau der Columbus macht mir viel Spaß und die individuellen Änderungen scheinen auch auf positive Resonanz zu führen.

      Hallo an alle Modellbaukollegen,
      mit dem Bau der Columbus ist es in den letzten Tagen weiter gegangen. Bevor ich euch die Bilder zeige auch hier wieder der Vermerk " Änderungen, Änderungen, Änderungen" gegenüber dem Original-Baubogen. Es ist ja auch mein eigenen Modell mit eigenen Ideen. grins 3

      Ich habe mich mit dem Heck der Columbus befasst. Zunächst habe ich einige Kleinteile gebaut: Ladeluken, Oberlichter und dem hinteren Steuerstand. Hier dann das entsprechende Bild.



      Bei den Oberlichtern habe ich den Korpus von Walter Otten genommen, die blauen Fenster jedoch ersetzt durch graue ersetzt. Die Ladeluken habe ich von meiner Feldmarschall (Konstrukteur Reinhold Hahn) genommen; die haben mir einfach besser gefallen und weisen mehr Struktur auf. Den kleinen Aufbau (ich bezeichne den mal als hinteren Steuerstand) habe ich gegenüber dem Original-Baubogen mit mehr Struktur (senkrechte Linien) und Fenster ergänzt. Da habe ich eine Fotokopie der vorderen Kommandobrücke gemacht und dann verwendet.
    • Bevor ich diese Teile auf dem Achterschiff aufgeklebt habe, befasste ich mich mit einem weiteren Deck - dem hinteren Bootsdeck. Eine Ladeluke, die Aufbauwände und das Deck habe ich darauf befestigt. Auf diesem Deck stehen dann noch ein Deckshaus und ein Oberlicht. Die Niedergänge wurden mit Relingteile vonn Saemann eingefasst. Eine Reling an den Außenseiten dieses Decks wurden nicht installiert, da an diesen Stellen später Rettungsboote zu stehen kommen. Interessant ist auch der Verbindungssteg zum vorderen Deck.

    • Zunächst einmal danke für eure positiven Kommentare Kurt, Hagen v. T. und Nils/Unterfeuer.

      Heute habe ich nur eine Kleinigkeit ins Netz zu stellen: alle 14 Ladebaumwinden habe ich gestern fertig gestellt. Auch die habe ich wiederum nach eigenen Vorstellungen gebaut. grins 3 .

      Links meine Lösung, rechts eine Abbildung des Original-Baubogens.