Leviathan - Steampunk Luftschiff 1:275

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    • Leviathan - Steampunk Luftschiff 1:275

      Hallo alle miteinander,

      es wird Zeit für einen neuen Baubericht von mir!
      Einige werden jetzt sagen "hääää? Der hat doch schon so ein Steampunk-Ding halb fertig??" Stimmt, habe ich, aber nur ein kleines mit viel Diorama drumrum und so richtig werde ich mit dem Häuserbauen nicht warm und tue ich schwer mit den Fachwerkskonstruktionen.

      Aus zwei Gründen habe ich nun nochmal von vorne angefangen.
      1. Grund: Meine Freundin hat mir mittels Sammelspenden zum 30. Geburtstag letzten Oktober ein Original Gemälde von Vadim Voitekhovitch geschenkt! Und zwar "Alter Markt". Nicht viel später haben wir noch ein paar Kunstdrucke von Vadim dazu genommen und eines davon ist das Bild "Leviathan". Meiner Ansicht nach ist das die perfekte Szene für einen Nachbau als Diorama.


      2. Grund: Zu Weihnachten habe ich mir einen kleinen Laser schenken lassen. Die Teile gibts beim großen "A" schon ab 150€. Ich habe einen 3000mW Laser genommen, mit dem man etwa 8x8cm große Flächen "bespielen" kann (Preis damals ~170€). Den habe ich nach einigen recht frustrierenden Startversuchen halbwegs im Griff und er "versorgt" mich mit den nötigen sehr feinen Strebwerkskonstruktionen, die für ein victorianisches Diorama benötigt werden. Gleichzeitig ist er aber auch der Grund, warum ich das Modell nicht zur "Goldenen Schere" angemeldet habe, weil ich nicht die Diskussion "eigene Laserteile - erlaubt oder nicht?" auslösen möchte.


      Was soll also hier passieren? Ich werde versuchen, das auf dem Gemälde gezeigte Luftschiff mit einigen starken Eigeninterpretationen nachzubauen und auch die Szenerie ringsum darzustellen versuchen.

      Angefangen habe ich mit dem Modell schon im Januar, zunächst mit einer Computerkonstruktion und dem Rumpf, war aber nicht sicher, ob das alles was wird. Daher habe ich noch nix veröffentlicht, um nicht am Ende wieder mit einem halbfertigen Baubericht dazustehen.

      Jetzt sind mir aber ein paar entscheidende Schritte gelungen und ich will versuchen, es fertig zu bringen.

      Also kommt mit auf meine fantastische kleine Reise in die alterniative Vergangenheit!
      Viele Grüße
      Ludwig
    • Blender - Konstruktion

      Um nicht wieder komplett vor mich hin zu stümpern, habe ich den Luftschiffkörper im Blender konstruiert. Es ist nicht nur eine simple "Zigarre", sondern eine "Zigarre" mit leicht ovalem Querschnitt, einem geraden Teil hinten, der ins Ruder endet und zwei zusätzlichen Luftkörpern unten links und rechts.
      Das war mir zu schwierig einfach so zu scratchen und ich habe es also in 3D grob gebaut - die "Aufbauten" werden später improvisiert und sollten nur als Orientierungshilfe für die Proportionen dienen.



      Wirklich ausgedruckt habe ich von dem ganzen Teil eigentlich nur die Spanten - Mittelspant und die Querspanten.


      Die Rumpflänge ohne das Ruder beträgt ~45cm

      Die Abwicklungen der "Beplankung" habe ich mir gespart, weil ich wieder eine längs-Beplankung mit Pappstreifen, ähnlich wie bei meinen kleineren Seglern vornehmen wollte.
    • Hallo Ludwig

      da bin ich dabei und freue mich darauf. Schon alleine wegen deiner Versuche mit dem Laser.
      Ich hab noch zwei ältere 3D Eigenbaudrucker rum stehen und möchte schon länger einen mit 3000mW oder besser mit einem 5000mW Laser ausrüsten.
      Es grüßt der
      Helmut
      aus dem Bergischen
    • Spantengerüst

      Die ausgedruckten Spanten habe ich auf dickeren Karton übertragen und mir dann zwei Hälften des Rumpfes gebaut.




      Witziger Weise ist das Modell etwa so groß, wie mein Kunstdruck, sodass man schön zeigen kann, wo es hingeht grins 3


      Es soll wie gesagt keine exakte Kopie der Vorlage werden, sondern nur "im Stil" von Vadim V. bleiben.
    • Erstplankung

      Über das Spantengerüst kam dann die Erstbeplankung mit 1,5mm starkem Passepartout-Karton, den ich gerade übrig hatte.
      Ich habe etwa 5mm breite Streifen geschnitten und sie wie bei einem Schiffsrumpf angeklebt.
      Erst die "großen" Grundformen, dann kamen die zusätzlichen Ausbuchtungen...






      Da der Karton recht dick ist, konnte man anschließend recht ordentlich drüberschleifen ohne gleich "durch" zu sein. Dadurch entsteht dann schon eine recht glatte Oberfläche. Für den runden Antriebsteil hinten musste eine Alufolien-Pappe herhalten.


    • Zweitbeplankung

      Im Bild sieht man recht schön die plattenartige Außenhaut des Schiffes. Man kann nicht wirklich sagen, was Vadim da nun als Material vorgesehen hat - eine dünne Flatterhaut wie bei einem Ballon ist es nicht, eine solide Metallplattenplankung auch nicht...was auch immer es ist, es hat plattenartige Stöße und Alterungsspuren.
      Ich habe erstmal alles schwarz grundiert und mir dann Streifen aus Tonkarton geschnitten, den ich vorher mit einem groben Pinsel in einem grau/braun bemalt habe.
      Aufgrund der Wölbungen kann man die vertikale Ausrichtung der Platten nicht überall sinnvoll einhalten.






      Ich kann euch sagen, das war eine echt unschöne Arbeit, bei der ich ganz froh war, als sie endlich vorbei war.
    • Erste grobe Aufbauten

      Auf dem Gemälde ist von den Aufbauten selbst nur sehr wenig zu erkennen. Das ist einerseits gut, weil man selbst kreavit werden kann, andererseits schlecht, weil man sich an keinem Vorbild langhangeln kann.
      Man kann sich allerdings an den vielen anderen Schiffen orientieren, die Vadim aus den verschiedensten Perspektiven gemalt hat.
      Grundlegend läuft es bei seinem Stil auf einen Aufbau in der Art der französischen Kreuzer vom Ende des 19.Jhd hinaus, die oben auf den Rumpf aufgesetzt werden.
      Etwas sehr ähnliches hat Suncat hier im Forum schon mit der "Massena" angefangen, aber leider nicht weitergebaut.
      Klar erkennbar sind die ausgebrauchten Taschen über der Schiffsmitte, die stark an ein Zentralkasemattschiff, wie die "Redoutable" erinnern.
      Für mich handelt es sich hier also um ein bewaffnetes Schiff..vielleicht eine Art Kolonialkreuzer mit zumindest ein paar größeren Kanonen.

      Ab hier wird jetzt komplett improvisiert flüstern1
      Zur groben Orientierung habe ich mir die "Fundamente" der Aufbauten über und unter dem Rumpf hingebaut, an denen ich mich nun weiter "langhangeln" muss.


    • Deckstextur

      Wie auch schon bei meinen Segelschiffen, habe ich mir wieder ein Holzdeck geschnitzt.
      Selbe Technik wie immer - ein dickerer schwarzer Tonkarton wird mit einem groben Pinsel mit einer Holzfarbe - grau/braun bemalt und dann mit einem Skalpell die Kalfaterung, bzw die einzelnen Plankenstöße hineingeritzt.


      Gleich vorweg: Man darf hier nicht fragen "könnte das denn fliegen??". Denn das würde es natürlich nicht. Es ist nur Fantasie, aber im Falle von Vadims Bildern sieht es zumindest immer einigermaßen flugfähg und authetisch aus...im Gegensatz zu vielen anderen Steampunk Luftschiffen, die es so zu finden gibt.
    • So, letzter Post für den Moment...

      Drittbeplankung

      So richtig zufrieden war ich mit der Oberfläche des Rumpfes noch nicht, daher kam noch eine weitere Schicht darüber.
      Diesmal aus mit Schwarztee gefärbtem Seidenpapier (das aus den Herrenhemden). Auch wieder in schmale Streifen geschnitten und mit viel dünnem Weißleim aufgeklebt.

      Im nassen Zustand sieht das alles furchtbar blasig aus, beim Trocknen zieht es sich aber selbst glatt.
      Durch diese (nun letzte Schicht) werden die "Fugen" etwas abgemildert und der Farbton kommt etwas näher an Vadim's Vorbild heran.


      Hier ein vorher/nachher Vergleich:




      Soviel für heute.
      Bis bald!
      Ludwig
    • Hallo miteinander!

      es freut mich, dass ihr wieder mit dabei seid! Nehmt Platz und zieht eure Taschenuhren auf!

      Erste Aufbauten

      Weiter ging es dann mit der ersten Runde Aufbauten, bzw mal einer geraden Grundfläche für die Aufbauten oben auf dem Ballon.
      Ich habe hier 2mm Bullaugen ausgestanzt und die übrigen Kreise als eine Art Abdeckung wieder druntergeklebt. Die Idee ist, dass man die Bullaugen damit wieder verschließen könnte - bei schlechtem Wetter zum Bsp.
      Sie wurden mit Folie hinterklebt, um Glas zu simulieren.
      Die Oberfläche wurde mit "Deck" beklebt und die Aussparungen für zukünftige Aufbauten freigelassen.
      Auch die Seitentaschen für die Kanonen wurden schon gebaut...etwa ein Deck tiefer, um der Form des Ballons zu folgen.
      Am Bug soll später eine Art großer "Glassalon" hin, deswegen hier nochmals die Abstufung.


    • Lasercuts

      Tja und dann war es endlich soweit, die ersten Laserteile mussten her!
      Über einige Versuche habe ich herausgefunden, dass 190Pixel in etwa einem Zentimeter Schnittlänge entsprechen.
      Was die Schnittbreiten angeht habe ich auch etwas herumprobiert..ich brauche aktuell etwa 4 oder 5 Pixel breite Striche, damit der Laser mein 160g/m² Papier wirklich durchschneidet.
      Ich habe mir im Paint also ein paar "Fenster" gemalt und diese dann ausgelasert...zunächst kleine Einzelfenster, weil der Laser oft nicht das getan hat, was er sollte...mittlerweile hab ich ihn halbwegs im Griff und würde die drei Einzelteile in einem Rutsch schneiden lassen.

      Sie wurden mit "Umbra" bemalt und auf eine Folie geklebt...
      Auch ein paar Querstreben wurden erstellt und mit Gel-Sekundenkleber verklebt. Die Deckenhöhe beträgt jetzt 1,3cm..also ein repräsentativer Raum.




    • "Cockpit"

      Dieser schöne große Raum soll der "Hauptsteuerraum" werden...mit Steuerrad und allerlei Anzeigen.
      Um die Steuereinheit nicht einfach so in den Raum zu stellen, habe ich eine Lasergräting mit einem "Rahmen" versehen und dann allen möglichen Schnickschnack samt Ätz-Handrad vom Derfflinger als Steuerram drauf drapiert.




      Das Ganze kam dann vorne in den "Wintergarten"


      Soviel für den Moment.
      Bis bald und noch einen schönen Feiertag!
      Ludwig
    • Gnost wrote:

      ....
      2. Grund: Zu Weihnachten habe ich mir einen kleinen Laser schenken lassen. Die Teile gibts beim großen "A" schon ab 150€. Ich habe einen 3000mW Laser genommen, mit dem man etwa 8x8cm große Flächen "bespielen" kann (Preis damals ~170€). Den habe ich nach einigen recht frustrierenden Startversuchen halbwegs im Griff und er "versorgt" mich mit den nötigen sehr feinen Strebwerkskonstruktionen, die für ein victorianisches Diorama benötigt werden. ....


      ....
      Ehrlich gesagt würde mich auch das Gerät ansich interessieren, vielleicht stellst Du das mal sep. vor?
    • Hallo Frank,

      klar, kann ich gerne machen.Wird aber vor Sonntag nix denke ich.
      In der Zwischenzeit kannst du einfach schonmal bei Youtube schauen, da gibts einige Videos zu sehr ähnlichen Maschinchen.
      Die gibts in zig Ausführungen beim Amazon...was der Unterschied ist, erschließt sich mir nicht, denn sie sehen alle gleich aus, sind aber jeweils von anderen "Herstellern"...
      Meiner ist der hier.

      Man braucht etwas Frustresistenz bei den ersten Versuchen, aber wenns mal läuft...

      Danke Wiwo! Ja das kleine Ding eröffnet mir völlig neue Modellbauwelten und -möglichkeiten! freu1

      Viele Grüße
      Ludwig
    • Moin Ludwig!
      Ein im wahrsten Sinne "phantastisches" Projekt, in das ich mich sofort verliebt habe, Deine Ausführung verspricht einfach wunderschön zu werden und die Teile, die Du bisher angelegt hast, sehen sehr gut aus!
      Was mich etwas verwirrt sind Deine Angaben zu Strichbreite und Schnitttiefe. Meinst Du, dass Du Linien nicht dicker als 4 oder 5 Pixel anlegen darfst, damit das Gerät sie als Schnittlinien akzeptiert? Das würde sich ("190 px = 1 cm") ungefähr mit der Bedienung von Peggys Laser decken, der max. 0,03 mm dicke Linien erkennt. Da ist dann aber die Materialart, -stärke (und martial art - tschuldigung, blöder Calauer...) egal ("160gr Karton"); der Energieeintrag wird durch die Anzahl der Laserpulse pro Sekunde gesteuert (wohl ähnlich wie die Mikrowelle in der Küche, die eigentlich immer gleich viel Energie abstrahlt, aber das mit unterschiedlich langen Pausen) und in Grenzen wohl auch durch die Schnittgeschwindigkeit, aber die Linienstärke spielt da keine große Rolle.
    • Hallo Heiner,

      vielleicht nur kurz dazu:

      Der Laser ist denke ich sowas wie in BluRay-Brenner auf einem X-Y Gestänge.
      In der mitgelieferten Software kann man "Laser Power", "Schnitttiefe" und "Kontrast" mit einem Schieberegler einstellen.

      Die Software "schneidet" dann anhand der Grauwerte des Bildes das man einlädt. Schwarz = Maximale Power, Grauwerte sind Zwischenwerte, Weiß = stehen lassen. Eigentlich ist es ja ein "Gravierer". Man könnte also Reliefs gravieren, wie es auch in den Youtube Videos zu sehen ist. Habe ich aber noch nicht probiert.

      Ich schneide immer mit dem "diskretes Gravieren" Modus, wo er alles was "nicht weiß" ist in "schwarz" verwandelt.

      Er fährt für jede Pixelreihe schon einmal drüber, nur reicht die Schnittkraft bei dem dicken Papier scheint's nicht aus, um mit dem einen Pixel Breite auch wirklich einen Schnitt zu erzeugen und nicht nur die Oberfläche zu bräunen. Umso dicker das Material, desto breiter muss man den Schnitt wählen, oder vielleicht über das gleiche Teil mehrmals drüberlasern, um durch zu kommen - auch das muss ich noch probieren.

      Durch normalen recht dünnen Graukarton (Rückseiten von Blöcken) kommt er bei "100% Leistung" und "100% Schnitttiefe" gerade so durch. Es kann also gut sein, dass er mit dünnerem Papier noch deutlich feinere Schnitte machen kann. Auch das werde ich noch ausprobieren.

      Andersherum dürfen "weiße" Stellen, die er stehenlassen soll, nicht schmaler als 5 Pixel sein, weil er den schmalen Steg sonst einfach mit dem nächsten Schnitt wegbrutzelt - stellt man ihn schwächer ein, kommt er wieder nicht durch.

      Ein Problemchen ist auch, dass der Laser schon ziemlich genau eingestellt sein muss und das Papier auch glatt aufliegen muss. Wenn der Laser nicht exakt fokussiert ist (was sich optisch und mit dem händisch zu verdrehenden Fokussierrädchen nicht so leicht machen lässt) oder das Papier kleine Wellen oder Ungleichmäßigkeiten in der Dichte hat, dann lässt er immerwieder ungewollte Brücken stehen.

      Soviel für den Moment. Ich werde wie gesagt bei Gelegenheit noch einen Vorstellungsthread zu dem Laser machen, da er sicher für viele interessant und auch durchaus erschwinglich ist.

      Viele Grüße
      Ludwig
    • Thonet Stühle

      In meinem Steuer-Saal war noch Platz, der gefüllt werden wollte. Ich habe mich für einen großen runden Tisch entschieden..aber was für Stühle sollten dazu?
      Nun..ich saß sozusagen auf der Lösung: Thonet Stühle mussten her!



      Also das Paint angeworfen, etwas gezeichnet und dann wieder den Laser bemüht.
      So entstand ein Set "Ton 24" Bugholzstühle in 1:275 - angemalt und platziert.







    • Hallo Leute,

      freut mich, dass es euch gefällt!

      Verglasung

      Der "Gewächshausteil" muss natürlich verglast werden. Dafür habe ich diesmal keine dünne Kuvert-Folie genommen, sondern Projektor-Folie (Polylux oder Overheadprojektor...) und die Flächen einzeln ausgeschnitten.


      Über die so entstandene Box habe ich dann von außen noch schmale Streifen drübergeklebt. Noch mehr "Ornamentik" wäre hier wohl etwas zu viel des Guten gewesen.




      Viele Grüße
      Ludwig
    • Hallo Ludwig,

      ich sammele gerade meinen Unterkiefer aus dem Tiefparterre auf. Das ist ja ein geniales Projekt. Ich muss die ganze Zeit an Jules Verne denken.
      Modellbau ist die schönste und genussvollste Form des Wahnsinns. Selten habe ich das so erstklassig bestätigt gefunden.
      Ich werde hier recht häufig reinschauen, das ist klar.

      Viele Grüße, Martin
    • Hallo Leute,

      ich freue mich, dass es euch genauso viel Spaß macht, wie mir!
      Jetzt zeige ich euch noch den letzten "im Voraus" gebauten Teil und dann sind wir im "jetzt" angekommen und die Baufortschritte werden etwas langsamer kommen.

      Kanonen I

      Die zentrale Verbreiterung des oberen Aufbaus sollte mit Kanonen bestückt werden. Ähnlich den Schwalbennestern der alten Kriegsschiffe.
      Ich habe mich für eine Art Armstrong Kanone entschieden, da wir ja so in der Zeit kurz vor der Jahrhundertwende sind.

      Dazu habe ich mir erstmal einen Rahmen gebaut. Ober- und Unterteil sind gelasert, die Aufdickungen dazwischen sind 0,5mm Papierstreifen hochkant.




      Auf diesem unteren Rahmen laufen "schlittenartig" die Lafetten (zweischichtig gelasert) mit den Kanonenrohren (Bambus-Zahnstocher mit Ummantelung) nach hinten. Die Unterteile sind auf 4 Rollen gelagert (kleine Drahtstücke) und so kann die Kanone um einen festen Drehpunkt gedreht werden. Die Rollen laufen nicht auf dem Deck direkt sondern auf einer Metallschiene.
      Sowas sollte ich schon immer mal bauen!






      Leider ist mir das ganze Ding um 2mm zu lang geworden, sodass die Kanone an ihrem Aufstellungsort nicht wirklich um 90° gedreht werden könnte, da sie mit der Bordwand kollidiert. Da kommt aber noch was drüber, sodass man das später kaum sehen können wird verlegen2
    • Aufstellung und Takelung

      Meine Kanonen hier werden noch mit Flaschenzügen in Position gebracht...Die Taljen habe ich jeweils wieder aus dünnem Draht hergestellt.

      Es gibt ein Brooktau, was die Lafette auf dem drehbaren Unterbau hält und Zwei Seitentakel mit denen man die Kanone um ihren festen Drehpunkt drehen kann. Der Rückholer funktioniert über die beiden großen Handräder hinten und ein Seil, das in dem unteren Kasten langläuft (hab ich weggelassen^^).
      Die Blücke sind wieder nur "geknotet" und die Hohlräume mit Gel-Leim und Farbe aufgefüllt.
      Die Schienen am Boden sind wieder gelasert und mit goldener Farbe bemalt.








      So, das war's schonwieder für heute.
      Einen schönen Sonntag wünsch ich euch allen!
      Ludwig
    • Servus Ludwig,

      bist mit deinen vier Armstrongs viel schneller fertiggeworden als ich mit meiner Einzelnen (die ist noch immer nicht gebaut)!
      Hihi ... ist auch ein kleiner Unterschid von 1:275 auf 1:12 ...... lala1

      Die Bogenzüge sind auch stimmig. beifall 1

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle


      "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"
      Fritz Grünbaum, 1934