Pzkpfw V Panther Kartonowy Arsenal 1:25

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    • Danke Ingo! danke1
      Jetzt ging es weiter mit der Ausrüstung des Panthers. Zunächst kam eine alte Bekannte, die bei deutschen Militärfahrzeugen eigentlich nicht fehlen darf, die Zugwinde.



      Im Gegensatz zu anderen Modellen ist dies Exemplar ziemlich simpel, aber es bekommt ein Plätzchen, wo ohnehin nicht viel zu sehen ist.

      Am Bug war die klappbare Rohrstütze und die Kuppel des MGs anzubringen.



      Die drei kleinen Flicken verdecken die Klebeflächen für Nachtsichtgerät und Scheinwerfer des Fahrers, die es so nie gab. Wenn keiner weiß, dass da was angebracht werden sollte, wird es kaum auffallen. grins 2
      Jetzt gab es aber Ausrüstung satt, zunächst auf der linken Seite: Die Röhre ist für das Rohrwischgerät.



      Dann die rechte Seite:



      Zuletzt fand dann noch die Zugwinde zwischen den beiden Flammdämpfern ihr stilles Örtchen.



      Laut Nummerierung hätten schon die Seitenschürzen montiert gehört. Die werde ich aber erst nach dem Fahrwerk anbringen, weil sie sonst dessen Montage behindern.

      Auf den nächsten Bauabschnitt freue ich mich schon sehr. Der Panther bekommt seine Krallen bzw. seinen Turm.

      Viele Grüße

      Gerd
    • danke1 Ingo, ja so langsam wandelt sich die Pappschachtel zum Panzer. Dann kommen mal die ersten Bilder des Turmes.
      Der Turm hat im Gegensatz zu den konservativen deutschen Konstruktionen, abgewinkelte Flächen, was den Schutz zusätzlich erhöhte. Die Seitenwände wollen gefühlvoll geformt werden weil Finnpappe Biegen gar nicht mag. Der Deckel soll abnehmbar gestaltet werden, was ich bei dem Bau bedenken muss. Die Innenwände sind schon tapeziert.



      Die Außenhaut muss geteilt werden.



      Es passt aber alles sehr gut.



      An der Rückseite sieht man die Auswurfluke für die Kartuschen.

      Im Turm gibt es jetzt jede Menge Austattung unterzubringen und los geht es mit der Kanone. Die Blende ist schon fertig. Das Geschützist durch eine Drahtachse beweglich, allerdings muss man hier vorausschauend bauen.



      Das war es erstmal wieder.

      Viele Grüße

      Gerd
    • So Freunde,
      nach dem Intermezzo mit der kleinen Französin, geht es bei der Raubkatze weiter. Der Panther durfte halbfertig mit nach Mespelbrunn. Davor hatte ich schon mit der Einrichtung des Turms begonnen und die Bilder liefere ich jetzt nach.

      Zunächst ging es an die Wumme, die 7,5 cm KwK 42, die schon einen gewaltigen Wums hatte und bis zuletzt den meisten aliierten Panzer ein schnelles Ende bereiten wir konnte.





      Der Auswurfschutz für die Kartuschen wird nach Schablone gebogen. Markierungen wo er an der Blende angebracht wird, fehlen, was Friemelei bedeutete.

      Dann wurden weitere Ausstattungsteile gebaut:

      Gasmaskenbehälter


      Schwenkwerk des Rohrs


      vermutlich handbetriebene Turmschwenkankage



      Dann wurde noch die Innenseite des Turmdachs bestückt.



      Das schräge, schwarze Rohr war die sog. Nahverteidigungswaffe, durch die z.B. Rauchgranaten abgefeuert werden konnten
    • Danke Ingo, der Bogen könnte aber schon mal ein Update vertragen. Er ist sehr schön gemacht, aber selbst ich wünsche mir manchmal ein paar zusätzliche Details.
      In den den letzten Tagen habe ich doch einiges schaffen können. Zunächst wird der Turmboden weiter ausgebaut und dann am Turm befestigt.



      Das Aggregat in der Mitte war für die Belüftung zuständig und eigentlich mit einem dicken Schlauch am Lüfter des Turmdachs befestigt. Da das Dach aber abnehmbar ist, macht der Schlauch keinen Sinn.

      Jetzt ging es endlich an das Geschützrohr und eine Kaliberlänge von 70 heißt, dass es ganz schön lang wird. weil mir das Rohr als Röhre zu labil war, erhielt es ein "Innenleben".



      Dann kam noch die Mündungsbremse dran.

      Anschließend werden Rohr und Geschützblende verbunden. Die Geschützblende kostete mich wegen eines selbstverschuldeten Fehlers einige Nerven, aber sie ist dann doch hablwegs gelungen.



      Jetzt kam echter Hightech dran, das Nachtsichtgerät. Davon gab es wohl nur eines für den Kommandanten und nicht, wie vom Konstrukteur vorgesehen auch noch für den Fahrer und Richtschützen.

      Laut Bogen sollte das Nachtsichtgerät auch noch mit dem Flugabwehr-MG gekoppelt werden, was ich so aber nirgends gesehen habe.
      Zumindest konnte ich die Hauptteile übernehmen.



      Laut Spielberger sah das so aus.



      Das ist dann meine Interpretation.



      Jetzt kommt das Ganze an Ort und Stelle
    • Mit der Riesenwumme ist der Panther nicht mehr ganz so einfach abzulichten. rotwerd1



      Jetzt geht es näher an den Turm ran.



      Die Geschützblende hatte unten einen Geschoßabweiser, der verhindern sollte, dass Granaten auf die schwach gepanzerte Decke des Kampfraums gelenkt wurden.
      Rechts des Geschützes habe ich das Mg eingefügt, links ist die Zieloptik zu sehen.

      Auch das Nachtsichtgerät fand seinen Platz an der Kommandantenkuppel, deren Bau ich nicht dokumentiert habe.



      Geht der Deckel auf, sieht das so aus.



      Damit bleibt jetzt "nur" noch der Bau des Fahrwerks und das bedeutet Sklavenarbeit.

      zuletzt kommt noch eine Vergleich mit dem Tiger, der nicht nur kürzer, sondern auch deutlich altmodischer wirkt.



      Viele Grüße

      Gerd
    • Sehr schöne Baufortschritte, Gerd! daumen1

      Gerd wrote:

      zuletzt kommt noch eine Vergleich mit dem Tiger, der nicht nur kürzer, sondern auch deutlich altmodischer wirkt.
      Ja, das große Manko des "Tigers", wenn man mal von den Problemen bei Rückwärtsfahrt und der Untermotorisierung absieht, war die Formgebung. Schräge Flächen wie beim "Tiger II" ohne die bei letzterem dazugekommene Gewichtssteigerung, dann würde ich mich wohl eher in den "Tiger" reinsetzen, auch wenn die 7,5 cm L/70 des "Panther" ebenfalls nicht ohne war...

      Servus
      hvt
      Schaut Euch die Welt an, so lange es noch geht, denn wenn wir reich sterben, dann fahren die Erben.....
      (Ausspruch einer Dame auf der MS Albatros bei unserer Afrikafahrt) grins 2
    • Moin Gerd,

      die Panzer-Raubkatze schaut auch ohne Schachtel-Laufwerk schon bestens aus..... cool1
      Die Diskussion Panther/Tiger I/ II vs. alliierte Tanks wird ja schon seit Ende des Zweiten Weltkrieges geführt..... denk1 .....ich persönlich bin heilfroh, dass ich weder in dem einen, noch dem anderen Modell habe sitzen müssen, denn zuallermeist ist das gründlich schiefgegangen, trotz "Vorsprungs durch Technik" !!! mafia1

      lg.Tommi
      ....und ab dafür! rollen1
      Vergammelte Werke
    • Klueni wrote:

      .....ich persönlich bin heilfroh, dass ich weder in dem einen, noch dem anderen Modell habe sitzen müssen, denn zuallermeist ist das gründlich schiefgegangen, trotz "Vorsprungs durch Technik" !!!
      Der Meinung bin ich auch.

      Ich baue lieber die Dinger freundlich1

      Gerd, das Dingen macht schon was her. Prima der Vergleich der beiden Stahlungeheuer ja 2

      Gruß
      Ingo
    • @Gerd

      Na ja, schwierig zu vergleichen, die Durchschlagsleistungen, denn zumindest Wiki gibt für die 8,8 KwK 36 des Tiger I zwei Durchschlagsleistungen mit der PzGr 40 auf z.B. 2.000 m an - eine für die im Versuch erreichte von 110 mm und eine für die im Panzerkampf erreichte von 89 mm (mit entsprechenden Wahrscheinlichkeiten); für die 7,5 cm L/70 des Panther einen Wert von 106 mm.bei einem Auftreffwinkel von 30°.

      Da wären Vergleiche unter "Laborbedingungen" aussagekräftiger (gleicher Auftreffwinkel, gleiche Entfernung und gleiche Panzerstahlgüte und -dicke). Da habe ich aber auf die Schnelle keine Quelle gefunden (auch in meinen Büchern lassen sich nur sporadische Werte finden).

      Egal - beide KwKs hatten einen gehörigen Wumms...

      @Klueni
      @Ingo

      Da habt ihr recht - Kartonmodelle der Raubkatzen zu bauen ist allemal gesünder als damit kämpfen zu müssen... grins 3

      Servus
      hvt

      PS: Was den Tiger betrifft - einen aufschlussreichen Bericht über Einsatz und Leistungsfähigkeit dieses Stahlungeheuers gibt das Büchlein "Tiger im Schlamm" von Otto Carius, einem ehemaligen Tigerkommandanten.... (ggf. noch über ein Antiquariat erhältlich).
      Schaut Euch die Welt an, so lange es noch geht, denn wenn wir reich sterben, dann fahren die Erben.....
      (Ausspruch einer Dame auf der MS Albatros bei unserer Afrikafahrt) grins 2
    • Aus der Diskussion könnte ein Buch entstehen. grins 2
      Ich glaube, dass niemand hier Modelle baut, weil die Originale möglichst effektive Kriegsmaschinen waren und die kleine Gemeinde der Kartonmodellbauer generell als sehr friedlich bezeichnet werden kann.
      Liebe Grüße und einen guten Rutsch
      Gerd
    • So liebe Freunde,
      mein Urlaub ist fast rum, wobei ich neben verschiedenen Projekten im Haus auch Zeit für das geliebte Hobby hatte. grins 2
      In den vergangenen Wochen habe ich mich mit den Laufrollen des Panther vergnügt und das war, wie erwartet Sklavenarbeit. Der Panther hatte ein Schachtellaufwerk mit 8 Fahrwerksschwingen auf jeder Seite, an der eine Doppelrolle ihr Plätzchen fand.

      Die Schwingen waren ziemlich schnell gebaut.



      Dann ging es in die Massenproduktion. zum Glück habe ich dafür den Kreisschneider einsetzen könne



      Die gewölbten Scheiben der Laufräder waren unangenehme Gesellen, weil sie mit je 47 Zacken bewaffnet sind, was dann mit 32 zu multiplizieren ist. Man muss auch daran denken, dass die Hälfte der Scheiben konvex, die andere Hälfte konkav gebaut werden, was bei der Rillung der Zähne zu beachten ist.





      Der Müllberg war gewaltig.

      Wer Panzerlaufwerke baut, darf Kreise nicht fürchten.



      Schließlich sind alle Teile ausgeschnitten.

    • Jetzt konnte der Probebau erfolgen.



      Die Innenseiten sind nicht bedruckt und wurden eingefärbt.
      Damit ist die erste Doppelrolle fertig und ich bin nicht unzufrieden. Den Laufflächen habe ich noch Umleimer spendiert, weil mir die nackten Schnittkanten nicht gefielen.



      Weil es ein Schachtellaufwerk werden soll gibt es neben den schmalen auch breite Doppelrollen.

      Hier ist die Einpassung der Zähne zwischen zwei Scheiben gezeigt.



      Mit 2 fertigen Rollen kann schon mal geschachtelt werden.



      Jetzt bleiben "nur" noch 12 Doppelrollen, die mich in der letzten Zeit etwas beschäftigen werden.

      Viele Grüße

      Gerd
    • Hi Gerd,

      ja, die Schachtellaufwerke hatten es in sich - in jeder Hinsicht...

      Das war ja wie 37 Flaks für ein Großkampfschiff bauen zu müssen grins 2 - hast Du sauber hinbekommen! daumen1
      Jetzt bin ich gespannt darauf, wenn die Katze auf ihren Füßen steht...

      Servus
      hvt
      Schaut Euch die Welt an, so lange es noch geht, denn wenn wir reich sterben, dann fahren die Erben.....
      (Ausspruch einer Dame auf der MS Albatros bei unserer Afrikafahrt) grins 2
    • Hallo Hagen,
      unser Hobby verlangt eigentlich bei jedem größeren Modell Durchhaltevermögen bzw. Leidensfähigkeit, das ist eben nicht nur bei Panzern so. Das Bauen von Pollern oder Flaks ist sicher genauso herausfordernd wie das Fahrwerk. Man weiß ja dann, was man geleistet hat. freu 2
      Viele Grüße
      Gerd
    • Servus Gerd,

      das ausschnibbeln der Teile für die Laufrollen - Alle Achtung, super Durchhaltevermögen!

      Jetzt muß das Anfertigen der Laufrollen doch fast ein Vergnügen sein! zwinker1
      Die Farbgebung bei den Laufrollen ist ein Traum.
      Bin jedesmal wieder begeistert wie die Jungs das schaffen.

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle


      "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"
      Fritz Grünbaum, 1934