„Fortuna“ das Segelboot von Zar Peter dem Großen – Modell von Shipworks in 1:40

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    • Stephan wrote:

      Hallo Fritz,

      der Aufbau des Gerippes scheint sich ja sehr stark an das Original anzulehnen, anders kann ich mir die unterteilten Spanten nicht erkläre bzw. finde das ehr ungewöhnlich im Modellbau.

      Gruß,
      Stephan
      Hallo Stephan,

      ja, die Konstruktion ist dem Orignalschiffbau mit Bodenwrangen und Auflangern nachempfunden. Hier so eine Situation beim Nachbau des Expeditionsschiffs von Barents der zur Zeit in Harlingen (NL) stattfindet: arbeitskreis-historischer-schi…tglieder/ontour/barents3/ (im Bildblock unten ist das Foto welches ich meine. Jenes, auf dem die Plastikfolie angehoben wird)

      Viele Grüße,

      Klaus
      »Das muss das Boot abkönnen!«




      Klaus baut kleine Schiffe:
    • Hallo Fritz,

      das Spantengerüst allein wäre für mich schon ein fertiges Modell, so eindrucksvoll erscheint es mir.
      Auch könnte man glauben, die viele Spanten verdrängen soviel Wasser, dass das Boot auch ohne Beplankung schwimmt... denk1


      Viele Grüße
      Roland
    • Nun folgte noch das 3. Teil. Hier handelt es sich um die Kranbalken, die bei diesem Schiff im Bereich des Hecks untergebracht sind.
      Es handelte sich um die Teile 22. Diese Teile sind gemäß Bauzeichnung zusammen zu fügen. Wie dieses geschieht zeigt uns wieder die Bauzeichnung.



      Und das sind die herausgelösten Einzelteile



      Die zusammengefügt wurden und im Bereich des Hecks anzubringen waren. Und so sieht das Gerüst aus. Es ist nun fertig zusammengesetzt





      Viele Grüße
      Fritz
    • Ihr Lieben,


      bevor an den nächsten Schritt der Bauanleitung zu denken war, musste nun das Spantengerüst gestrackt werden. Doch dazu musste natürlich auch der obere Rand des Bootes, der als Lasercuit vorlag, auf der oberen Kante der Spanten befestigt werden. Dann wurden zunächst die beiden Teile an Bug und Heck gemäß der Bauzeichnung zugeschliffen und dann die Kanten der einzelnen Spanten angeglichen. Dabei wurde immer wieder mit einem Kartonstreifen das Schiff überprüft, damit sich die Bordwand dort gut angleicht. Es ist nämmlich so, dass dieses Spantengerüst durch zwei Schichten Bordwand von außen tapeziert wird und innen die Spantenstruktur sichtbar bleibt. Das Ergebis möchte ich Euch aber in Bildern zeigen.









      Viele Grüße

      Fritz
    • Servus Fritz,

      Diese Art des Modellschiffbaus gefällt mir extrem gut. Richtiger Maßstab und der Schiffbau ist zu sehen.

      Eine Frage:
      Hast du du Spanten vor dem Straken verfestigt, oder schleifst du direkt die Pappe - und mit was schleifst du?

      Da Norbert
      Das hab ich Euch schon angetan:
      Titanic - 1:200 Taschen-Verlag
      Kurenas Fischerkahn - 1:50 WAK-Verlag


      Und das müsst Ihr noch durchhalten:
      Potsdam - 1:250 cfm-Verlag
    • @ Tommi: vor allen Dingen ist es mal wieder etwas anderes und stellt mal eine Abwechslung dar!

      @ Peter_h: Wenn ich das, was ich bisher geschafft habe betrachte, gebe ich Dir Recht!

      @ Scorpion1963: Ja, Norbert ich habe die Ränder, obwohl die Lasercuts aus etwa 1 mm dickem Graukarton sind, sicherheitshalber doch mit Sekundekleber etwas versteift, damit sie sich nicht plattschleifen lassen. Ich Schlefe mit einer Handschleifhilfe, die mit ca. 200 bis 220 Korn Sandpapier bespannt ist von Hand.

      @@ Didibuch, PRT, Hardy und Stefan vielen herzlichen Dank für Eure "gefällt mir" Daumen!

      Dir, Hardy bin ich weiterhin sehr dankbar, denn das Boot macht richtig Spaß und ist perfekt bisher zu bauen!

      Viele Grüße
      Fritz
    • Nun ja,


      wie ich ja bereits oben geschrieben habe, bleibt das Spantengrüst sichtbar, also muss es auch mit Farbe gestrichen werden. Diese Farbe muss sich an die Farben der inneren Beplankung angleichen. So wird der Bereich des Bodens braun und die oberste Planke hat ein Rot. So war eigentlich alles schon klar. Auch die Kranbalken wirden rot. Die obere Kante der Bootswand und des Bug- und Heckteils wurden schwarz.









      Viele Grüße

      Fritz
    • Hallo Fritz,

      Dein Baubericht macht mir eine Riesenfreude. Auch freut mich, dass der Bogen bei den übrigen Spektanten auf so positives Echo stößt.

      Mein Dienstherr ist zur Zeit besonders anspruchsvoll, so dass ich erst in den letzten Tagen wieder etwas entspannter zum Lesen und Schauen gekommen bin. Irgendwann baue ich auch einmal wieder.

      Auch ich war gespannt, wie Du das Straken der Spanten angehst. Ich war mir beim Studium des Bogens sicher, dass ich an dieser Stelle gescheitert wäre.

      Ich hoffe, Du hast weiterhin viel Spaß mit der Fortuna.

      Viele Grüße
      Thomas
    • @ Jürgen: Es hat ja auch Spaß gemacht, dieses Spantengerüst zusammen zu bauen! Mit der Farbe sieht es fast wie Holz aus, was sich später noch mehr zeigen wird.

      @ Hardy: Tja so ist das Leben am Gymnasium! Das Dir der Baubericht Riesenspaß macht, freut mich, denn damit teilst Du meine Gefühle! Leider muß dieser Ba ein wenig zur Zeit zurückstehen, da wir übermorgen die Hochzeit meiner Tochter feiern.Du in Mespelbrunn einen großen Gefallen getan!

      @Stephan, Ralf und Jürgen: Natürlich wieder einmal vielen Dank!

      Viele Grüße
      Fritz
    • Hallo Freunde,


      nun ging es an die erste Beplanung. Es handelte sich um dieBauteil-Nr.25 L und P. Die Teile müssen mit der bedruckten Seite nach innen geklebt werden. In der Bauanleitung steht, dass man die Kanten zwischen den Planken mit Weißleim, der mit Acrylfarbe(die bei mir dunkelbraun ist) gemischt kleben könnte, um die Kalfaterung darzustellen. Da dieses Vorgehen sehr schwierig auf die gesamte Klebefläche ohne Troicknung durchzuführen ist, mache ich es anders. Ich klebe die Planken mit UHU flinke Flasche an die Spanten. Nachdem zwei Planken dran sind, streiche ich die Rückseiten im Stoßbereich mit dieser Mischung ein und erhalte so die Kalfaterungslinie innen. Allerdings klebe ich die Planken kontinuierlich abwechselnd eine Planke links und dann eine Planke rechts, um kein Verziehen zu erreichen. Es gibt auf der Außenseite eine ziemliche Schmiererei! Die ersten beiden Planken sind nun dran. Ich zeige Euch einmal die Innenseite.








      Viele Grüße

      Fritz
    • Hallo Freunde,

      nun da die Hochzeit meiner Tochter vorbei ist, komme ich wieder dazu, ein wenig weiter zu bauen. Also habe ich damit fortgefahren, die innere Schicht der Beplankung zu bauen. Inzwischen sind alle Planken auf die gleiche Weise befestigt, wie die bereits gezeigten. Doch Verschmierung der Außenseiten wollte ich Euch nicht zeigen und so wurde die Außenseite mit dem gleichen Braun gefärbt, dass ich in dem Kleber verrührt hatte. Ich hoffe damit als Nebenefekt auch die Stöße der Planken in der gleichen Weise zeigen zu können wie bei den Innenplanken. Dort kann ich nämlich nicht in der gleichen Weise vorgehen, wie ich es in dieser Schicht gemacht habe.










      Viele Grüße
      Fritz
      Images
      • HMS Granado104505242019.jpg

        639.75 kB, 1,497×999, viewed 1 times
    • Ihr Lieben,

      da ja die innere Beplankung fertig ist und das Äußere dieser Schicht braun gefärbt wurde,kann es nun an die zweite Beplankung außen gehen. Es gibt veschiedene Bilder von dem Aussehen dieser Schicht, doch ist immer wieder nicht ganz klar, welches Schiff nun wirklich abgebildet ist. Es gibt in der russischen Geschichte zwei Boote. Da ist zuerst einmal das in England hergestellte Boot „St. Nikolai“ auch bekannt als "Großvater der russischen Flotte". Dieses gehörte ursprünglich dem Großonkel von Peter dem Großen.Diese wurde in Holland repariert und wurde das erste Boot, dass Peter besegelt hat. Danach baute er jedoch sein eigenes Boot, die „Fortuna“. Dieses erhielt den zusätzlichen Namen "der Vater der russischen Flotte".

      „St. Nicolai“ hatte, soweit das mir bekannte Bildmaterial betrifft, außen die Bemalung mit den Rhomben. Wenn man die Begleitbeschreibung sich übersetzen läßt, bemerkt man schnell, dass es sich um das „engliche“ Boot handelt. Ich glaube dass die „Fortuna“ wohl doch das äußere Aussehen hatte, wie das Modell.

      Hans-Joachim Zimmer wrote:


      Hallo Shiplovers,
      was mich auch wundert, ist, dass die Bordwände beim Modell "geprinst" sind (die Dreiecke auf der Bordwand). Das ist eigentlich eine holländische Art der Verzierung.
      Meint der
      Hajo


      Das hier genannte Aussehen der „Dreiecke“ dürfte dadurch bedingt sein, dass Peter den Schiffbau ja in Holland erlernt hatte.


      Doch nun zum Fortschritt meines Baus: Es wurde begonnen die äußere Beplankung des Schiffes anzubringen. Die ersten oberen zwei Planken sind bei9dseits dran und meine Überlegung mit der Kalfaterung der Stoßstangen scheint hinzuhauen, seht selbst.









      Viele Grüße

      Fritz
    • Hallo Fritz,

      man sollte nicht meinen, dass die Farbgebung aus den 1690'er Jahren stammt.
      Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man vermuten, dass das Design aus der heutigen Zeit stammt.

      Super schönes Modell. Und wie immer toll gebaut. klasse1


      Grüße

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • @ Gerhard: nun ja, ich hoffe, dass Du Recht hast!

      @ Roland: Na ja, ob dass so ganz stimmt?!

      @ Hardy: weiß ich alle aus meinem Geschichtsunterricht, auch wenn es schon sehr lange her ist!

      @ Reinhold: schön auch mal wieder hier von Dir zu7 hören. Bezüglich Geschichte s.o.!

      @ Jürgen: wieso erstaunt Dich die Färbung? Allerdings finde ich die äußere Schicht auch etwas ungewohnt.

      @ Stephan: "Bunte Kuh" ist ganz schön treffend!

      @@ Gerhard, Didibuch, Automatix, Hardy und Jürgen: wieder einmal ein großes Danke schön für die Like´s!

      Viele Grüße
      Fritz
    • Liebe Freunde,


      zur Zeit geht es hier nur in kleinen Schritten voran, da durch häufigere Abwesenheit die Gartenarbeit liegen geblieben ist und bei unserem großen Grundstück nun einiges im Garten zu tun ist. Zusätzlich ist nun die Kirschernte und Verarbeitung in großem Maß dazu gekommen, da in diesem Jahr der Baum voll hängt und wir kaum wissen wohin.


      Doch mit der Zeit ist nun die äußere Beplankung zu größten Teil fertig gestellt. Doch könnt Ihr durch die braune Bemalung erkennen, dass der Übergang zum Kiel noch aus steht. Nun mal sehen, wann dieses geschieht.









      Viele Grüße

      Fritz